antifa , antifaschistische aktion , antifaschistische aktionen

Tuesday, November 13, 2007

Hass im Netz: Jugendschutz.net zählt fast 1500 rechtsradikale Websites

Die Organisation Jugendschutz.net hat auf einer Konferenz zum Thema `Hass im Netz` neue Zahlen über rechte Websites veröffentlicht. Demnach stieg zwischen Januar 2006 und Oktober 2007 die Zahl rechter Websites von 1033 auf 1457. Die rechtsextreme NPD habe einem Bericht von Jugendschutz.net zufolge mehr als 200 Webseiten. Mehr als 220 sogenannte `Freie Kameradschaften` sind mittlerweile im Netz vertreten - und die Websites werden immer stärker auf die Zielgruppe der Jugendlichen zugeschnitten. `Die rechten Seiten arbeiten mit wenig Text und viel Symbolik`, sagte der Projektleiter für den Bereich Rechtsextremismus von jugendschutz.net, Stefan Glaser. Die jungen Internetnutzer könnten sich Musik und Filme ansehen und herunterladen und mit den Gruppen Kontakt aufnehmen. ...lesen

Thursday, November 22, 2007

Wiesbaden: Kampf gegen Neonazis im Internet

Jugendschutz.net lässt rechtsextreme Seiten sperren


Rechtsextreme Parteien und Organisationen nutzen zunehmend das Internet für ihre Propaganda und die Mobilisierung von Sympathisanten. Betrieben deutsche Neonazis im Jahr 2006 noch 1 200 Webseiten, ist diese Zahl im laufenden Jahr bereits auf 1 450 gestiegen. 178 davon werden nach Angaben der Organisation "jugendschutz.net" NPD-Gliederungen zugeordnet, 230 den regional organisierten Neonazi-Kameradschaften. Darüber hinaus agitieren Rechtsextreme immer häufiger auch auf unabhängigen Videoplattformen wie YouTube oder sogenannten Social Networks wie SchülerVZ, wo vornehmlich die Internet-User selbst die Inhalte beisteuern. ...lesen

Siehe auch:

Kampf gegen Neonazis im Internet

Verwandte Themen:

Datenantifa

Friday, August 22, 2008

Rechtsextremismus 2.0 - Aktueller Jahresbericht von „jugendschutz.net"

Der aktuelle Jahresbericht 2007 von „jugendschutz.net" trägt den Titel „Hass im Internet wirksam bekämpfen" und bestätigt einen rasanten Anstieg rechtsextremer Angebote im Internet.

Eine besonders wichtige Rolle kommt hierbei den so genannten „Web 2.0"-Angeboten zu, so die Macher der Erhebung. Das „Web 2.0" (z.B. „Social Communities", Blogs oder Videoplattformen, auf denen die Benutzer selber Inhalte veröffentlichen dürfen) sei besonders bei Jugendlichen sehr beliebt. Die niedrigschwelligen Angebote würden daher zunehmend von Rechtsextremisten genutzt, um im Jugendbereich Kontakte aufzubauen und rechtsextreme Inhalte zu kommunizieren. Aufgrund der sehr hohen Nutzerzahl im „Web 2.0" habe rechtsextreme Propaganda eine zunehmende Reichweite. ...lesen

Tuesday, June 26, 2007

131 NPD-Verbände und 190 ‘Kameradschaften’ online

Die von den Bundesländern gestützte Initiative jugendschutz.net hat in ihrem Jahresbericht 2006 insgesamt 2.625 Verstöße gegen die Jugendschutzgesetze im Internet aufgelistet. Geprüft hat jugendschutz.net mit Sitz in Mainz insgesamt 5.427 Webseiten. Neben den klassischen Jugendschutzthemen Pornographie, Rassismus und Gewalt habe man sich vor allem um Suizidforen und die Glorifizierung von Magersucht, so genannten Pro-Ana-Seiten, beschäftigt, teilte die Initiative am 22. Juni 2007 mit. ...lesen

Tuesday, May 06, 2008

Nazis machen Meinung im Net

Betreiber von Blogs und Diskussionsforen kennen es zur Genüge: Geht es um einen Moscheebau oder um die Straffälligkeit von Ausländern, sind sofort Kommentatoren zur Stelle, die den Sachverhalt aus ihrer Sicht darstellen – mehr oder weniger unverhohlen rechtsextremistisch. Für die Neonazis ist das Internet ein wichtiger Ort geworden, um die eigene Sichtweise zu verbreiten.

In der realen Welt versuchen Rechtsextremisten Einfluss auf das Denken anderer zu nehmen, indem sie sich in Vereinen engagieren, Nachhilfe anbieten oder CD verteilen. Aber auch im Internet findet der "Kampf um die Köpfe" statt: Rechte tummeln sich bei Youtube, eröffnen Gruppen in Netzwerken oder suchen in Singlechats nach Gleichgesinnten. "Rechtsextremismus im Internet ist die moderne, multimediale Form des Rechtsextremismus", erklärt Michael Wörner-Schappert von jugendschutz.net, einer Einrichtung, die das Netz auf jugendgefährdende Inhalte hin überprüft. ...lesen

Saturday, June 07, 2008

Wird das Internet zum “Weltnetz”?

Das Angebot an deutschsprachiger, rechtsextremer Propaganda im Internet hat nach Angaben einer Arbeitsgruppe der Bundesländer im vergangenen Jahr einen Höchststand erreicht. Das Team beobachtete 1635 rechtsextreme Websites und dokumentierte mehr als 750 rechtsextreme Videos und Profile auf interaktiven Web-2.0-Plattformen wie vor allem YouTube oder SchülerVZ. Das war so viel rechtsextremes Material wie noch nie seit Beginn der Beobachtungen im Jahr 2000, wie der Leiter des Teams jugendschutz.net, Stefan Glaser, in Berlin erläuterte. Die Stelle geht von Mainz aus systematisch gegen rechtsextreme Propaganda im Internet vor. ...lesen

Siehe auch:

Neonazis verschärfen Hetze im Netz
Websites von Rechtsextremen boomen
Tarnnetz für Nazis
Rechtsextremes Angebot im Internet erreicht Höchststand
Hass 2.0
Rechte Propaganda 2.0

Zum Thema:

Nazi Videos auf Youtube (Report Mainz*) [27.08.07]
Die Nazis und das Netz [29.01.09]
Braune Propaganda im Internet [11.03.09]

Monday, July 02, 2007

Land macht gegen die Neonazis mobil

Gemeinsam mit jugendschutz.net und der Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen macht das Innenministerium in Nordrhein-Westfalen mobil gegen Rechtsextremismus.

In dem bundesweit einzigartigen Buchprojekt „Erlebniswelt Rechtsextremismus. Menschenverachtung mit Unterhaltungswert“ erläutern die Kooperationspartner Hintergründe und Methoden rechtsextremistischer Propaganda und geben praktische Hinweise zur Prävention. „Jugendliche sind Zielgruppe Nummer eins der rechten Szene und sollen mit einer rechtsextremistischen Erlebniswelt umgarnt werden“, erklärte Innenminister Dr. Ingo Wolf in Düsseldorf. ...lesen

Siehe auch:

''Menschenverachtung mit System'' [27.09.07]