antifa , antifaschistische aktion , antifaschistische aktionen

Monday, May 11, 2009

Ukraine: Repression nach Tod eines Faschisten

Nach dem Tod eines Faschisten in Odessa, der von Antifas in Notwehr verletzt worden war, hetzen Medien und Staatsapparat gegen die antifaschistische Bewegung. Rassistische Morde, die an der Tagesordnung sind, werden weitgehend ignoriert.

Seit solidarische mit den ukrainischen Antifas! Achtet auf Ankündigungen!
Antifaschismus ist kein Verbrechen- nirgends!

Faschistischer Überfall führt zum Tod eines ukrainischen Faschisten — Repression gegen AntifaschistInnen ist die Folge

Am 17.4. haben 15 Nazi-Skins in Odessa (Ukraine) 5 Antifas mit Flaschen und Steinen angegriffen. Die Antifas, die um ihr Leben fürchten mussten, verteidigten sie sich in Notwehr mit einem Messer.
Dabei wurde der Nazi-Skin Maxim Chaika verletzt. Da er keine angemessene medizinische Hilfe erhielt, starb er kurz darauf im Krankenhaus. Hätten die Antifas sich nicht verteidigt, wären statt seiner vielleicht sie selbst in der Leichenhalle gelandet.
Seither versuchen ultrarechte Extremisten und bestimmte politische Kräfte, aus dem Fall Gewinn zu schlagen, indem sie die Fakten verdrehen und zynische Lügen verbreiten. ...lesen

Friday, April 25, 2008

Italien (Bozen): Schlag gegen Südtiroler Neonazis

Polizeibeamte haben 16 Neonazis in Südtirol festgenommen.

Die Festnahme fand im Rahmen der seit Herbst 2007 in ganz Südtirol laufenden Aktion „Odessa“ statt. Den Neonazis wird Aufhetzung zur rassistischen, ethnischen und nationalistischen Diskriminierung sowie Gewalt vorgeworfen. Die Gruppierung unter der Bezeichnung „Ein Tirol“ hielt auch Kontakte zu Gleichgesinnten in der Bundesrepublik, Österreich und der Schweiz. Aufmarschiert wurde unter anderem beim „Trauermarsch“ der NPD-nahen Vereinigung Junge Landsmannschaft Ostpreußen am 16. Februar 2008 in Dresden. Am 17. April wurden die Neonazis Urban L. (21), Alexander E. (25), Patrick E. (22), Wolfgang I. (23), Martin B. (20), Alexander H. (23), Dominik H. (21), Peter Paul H. (24), Alois P. (23), Christian G. (25), Ivan P. (25), Roland U. (29), Peter K. (20), Robert E. (24), Helmut M. (28) und der gebürtige Schweizer Patrick K. (21) in Gewahrsam genommen. Beschlagnahmt wurden NS-Fahnen, SS-Flaggen, Hitler-Porträts und weitere NS-Devotionalien. Der „Bund Frankenland“ ein Spendenkonto für die inhaftierten Südtiroler „Nationalisten“ bei der Sparkasse Mainfranken Würzburg eingerichtet. Der Bund Frankenland wurde 1992 als eingetragener Verein registriert. Vorstandsmitglieder waren zu diesem Zeitpunkt Uwe Meenen und Jürgen Schwab. Im Dezember 2005 waren acht Mitglieder des neonazistischen „Südtiroler Kameradschaftsringes“ wegen ausländerfeindlicher und antisemitischer Aktionen festgenommen worden. Auch diese Gruppierung hatte enge Kontakte zu Gleichgesinnten in der Bundesrepublik und Österreich. (am)

Quelle
Bnr [25.04.08]