antifa , antifaschistische aktion , antifaschistische aktionen

Wednesday, April 30, 2008

Verhinderte Häuslebauer

Der Bundesregierung ist für das Jahr 2007 lediglich ein Fall bekannt, wonach Rechtsextremisten in der Bundesrepublik gezielt ein Grundstück gekauft haben.

Dieser Kauf, so die Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage (Arbeitsnummer 4/126) der Abgeordneten Petra Pau (Die Linke), sei im Mai 2007 durch die Ehefrau des NPD-Präsidiumsmitgliedes Andreas Molau erfolgt. Frau Molau hatte im Namen der schwedischen Firma Startplattan die Immobilie „Gut Johannesberg“ im brandenburgischen Rauen erworben. Der Vertrag wurde vom Verkäufer jedoch wieder rückgängig gemacht, da vereinbarte Zahlungsbedingungen für das Immobiliengeschäft nicht erfüllt wurden. Neben Rauen weist die Bundesregierung in ihrer Antwort auf drei weitere Fälle hin. So habe der Hamburger NPD-Landesvorsitzende und NPD-Bundesvorständler Jürgen Rieger Anfang September 2007 beabsichtigt, das „Gut Rödinghausen“ im sauerländischen Menden zu kaufen, um dort Tagungen, Seminare, Sonnwendfeiern und Zeltlager für die Jugend abzuhalten. Um dies zu verhindern, wurde die Immobilie von der Kommune gekauft. Ende November 2007, so die Bundesregierung, verzichtete Rieger auf den beabsichtigten Kauf des ehemaligen Bahnhofs in Melle bei Osnabrück, da die von ihm geplante Nutzung nicht möglich sei. Von der Bundesregierung wird auch erwähnt, dass sich eine im August 2007 bekannt gewordene Kaufabsicht hinsichtlich des Niedhotels im saarländischen Rehlingen durch den NPD-Landesverband Saarland letztlich auf eine Anmietung der Räumlichkeiten durch die NPD beschränkte. Keine Erkenntnisse liegen der Bundesregierung über gezielte Versuche von Rechtsextremisten vor, ausgediente Waffen und Ausrüstungsgegenstände der Polizei und der Bundeswehr zu erwerben. (am)

Quelle
Bnr [29.04.08]

Tuesday, August 14, 2007

Saarland: NPD hat angeblich Interesse an einem Hotel

In Rehlingen-Siersburg im Saarland hat ein angeblicher Hotelverkauf an die rechtsextreme NPD für Aufregung gesorgt. Mittlerweile geht der Bürgermeister der Gemeinde, Silvanus, aber davon aus, dass das `Nied-Hotel` nicht an die NPD verkauft werde. Er verwies einem Bericht des Saarländischen Rundfunks zufolge auf ein Gespräch mit der Eigentümerin. Er gehe nun davon aus, dass bei einem Verkauf ein Bieter aus der Hotelbranche den Zuschlag erhalten werde. Die Bevölkerung rief der Bürgermeister dennoch zu Wachsamkeit auf: Für Neonazis gebe es `keinen Platz in der Gemeinde`. ...lesen


Siehe auch:

Hotel zur Miete [03.09.07]
Die NPD hat an der Saar nichts zu suchen! [06.09.07]


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