antifa , antifaschistische aktion , antifaschistische aktionen

Thursday, April 10, 2008

Vernetzte braune Szene

Über Rechtsextremismus in Hennigsdorf und Umgebung.

Laut einer Umfrage vom Meinungsforschungsinstitut Emnid aus dem Januar könnte die rechtsextreme NPD in Brandenburg derzeit aus dem Stand 3 bis 4 Prozent der Stimmen erreichen – ohne Wahlkampf und ohne im Potsdamer Landtag überhaupt vertreten zu sein – schon von daher ein beunruhigend hoher Wert.

Noch beunruhigender wird diese Umfrage bei näherem Hinsehen: unter Wählern, die 18 bis 30 Jahre alt sind, haben die emnid-Meinungsforscher 12 Prozent NPD-Wähler ausgemacht, unter männlichen Wähler in dieser Altersgruppe, zu der auch die Erstwähler gehören, sogar 15 Prozent, teilte emnid der Redaktion www.mut-gegen-rechte-gewalt.de auf Nachfrage mit.

Ein alarmierendes Zeichen. Rechtsextrem sein ist unter Jugendlichen längst wieder „cool“, melden Jugendsozialarbeiter, vor allem in ländlichen und kleinstädtischen Gebieten Brandenburgs. Ein wichtiges Lockmittel in die Szene ist dabei nach wie vor Musik. Die so genannten kostenlosen „Schulhof-CDs“ der NPD werden inzwischen gar nicht mehr zwangsläufig auf Schulhöfen verteilt, sondern auch an Eisenbahn- und Busbahnhöfen, wo viele Jugendliche im öffentlichen Raum zusammenkommen. Auch aus Henningsdorf berichten Schüler von dieser Erfahrung.

Das Dilemma: rechtsextreme Musik boomt nach wie vor, trotz aller Aufklärungsarbeit von Medien, Pädagogen und Initiativen. Der Verfassungsschutz in Brandenburg zählt derzeit allein 26 aktive Neonazi-Bands in Brandenburg – zum Vergleich: nur 5 in Berlin.

„Spreegeschwader-Laden“

In Hennigsdorf ist vor allem der der rechtsextreme Szene-Laden „On the Streets“ von Bedeutung. Inhaber von „On the Streets“ ist Alexander Gast, zentrale Figur der Rechtsrockszene sowie Sänger und Gitarrist der bekannten Berliner Band „Spreegeschwader“. Die 1994 gegründete Band hat enge Kontakte zur NPD und Neonazis. Mitglieder von „Spreegeschwader“ sind auch gemeinsam mit Michael Regener „Lunikoff“, Kopf der als kriminelle Vereinigung verbotenen Band „Landser“ aufgetreten. Regener, der zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt und erst kürzlich aus dem Gefängnis entlassen wurde, ist seit 2004 Mitglied der NPD. „Spreegeschwader“ ist schon bei mehreren NPD-Veranstaltungen aufgetreten.

„On the Streets“ bietet typische Neonazi-Devotionalien, darunter auch verbotene CDs. Angaben des brandenburgischenVerfassungsschutzes zufolge wurden im vergangenen Jahr mehrere Wohnungen in Berlin und ein Szeneladen in Hennigsdorf wegen der CD „Gift für die Ohren“ der Neonazi-Bands „Burn Down“ und „XxS“ durchsucht. Das Amtsgericht Berlin-Tiergarten hatte zuvor einen allgemeinen Beschlagnahmebeschluss für sämtliche Exemplare der CD erlassen. Bereits im Dezember 2004 waren bei einer Hausdurchsuchung bei „On the Streets“ verbotene Neonazi-CDs und Kleidung beschlagnahmt worden. Der überregional frequentierte Laden „On the Streets ist ein „zentraler Bezugspunkt“ der rechtsextremen Szene („Nationaler Szene-Laden“, „Spreegeschwader-Laden“) auch aus dem Umland. Über „On the Streets“soll aber auch rechtsextremes Gedankengut unter Jugendlichen verbreitet werden, mitunter wird er nämlich von unpolitischen jungen Leuten aufgesucht.

Zur Stammkundschaft von „On the Streets“ sollen angeblich auch Mitglieder der als terroristische Vereinigung eingestuften und verbotenen Kameradschaft „Freikorps“ aus Falkensee gezählt haben, schreibt das Weblog „Störungsmelder“. Der Kameradschaft wurden unter anderem zahlreiche Brandanschläge auf von Migranten betriebene Imbisse im Osthavelland nachgewiesen.

Wegen eines brutalen Überfalls auf einen türkischen Imbiss-Mitarbeiter in Hennigsdorf im Sommer 2006 müssen sich drei Veltener seit Jahresende 2007 vor dem Amtsgericht Oranienburg verantworten. Mindestens einer von ihnen, der 19-jährige Christian W., gehört zur rechtsextremen Szene im Landkreis Oberhavel; er soll einer der führenden Mitglieder der „Interessengemeinschaft Sturm Oranienburg“ gewesen sein. Der „Sturm Oranienburg“ wurde im Dezember 2006 aufgelöst. Bei Wohnungsdurchsuchungen in Oranienburg, Velten und Kremmen waren von der Polizei zuvor Teleskopschlagstöcke, Baseballschläger, Wurfmesser, ein Armbrust sowie Fahnen sichergestellt worden. Mehrere der Neonazis waren bereits wegen Gewalt- und Staatsschutzdelikten polizeilich bekannt.

Neonazistische Neuzugänge zur NPD

Dem brandenburgischen Verfassungschutz zufolge sind in der Region auch Aktivitäten der neonazistischen „Heimattreuen Deutschen Jugend“ (HDJ) bekannt geworden. Die HDJ, die eng mit zahlreichen NPD-Kadern verwoben ist, führt regelmäßig „Lager“ für Kinder und Jugendliche durch und drillt sie mit ihrer gefährlichen Ideologie.

Die NPD hat in Brandenburg einen amtlich geschätzten Mitgliederstand von 230 Personen. Ihrer Nachwuchsorganisation Junge Nationaldemokraten (JN) gehören etwa 40 an, davon ein Großteil Neonazis.
Beobachtungen des Verfassungsschutzes zufolge ist es der NPD in Brandenburg bisher noch nicht gelungen, die neonazistischen „Freien Kräfte“ fest an sich zu binden. Allerdings weichten die Grenzen zwischen NPD-Strukturen und der Neonazi-Szene auf. Dies gilt insbesondere für die JN. Nach Meinung des Landesamtes sind „die neonazistischen Neuzugänge zur Partei kaum kontrollierbar“. So werden beispielsweise die JN-Stützpunkte in Oberhavel und Oranienburg von ehemaligen Kadern der aufgelösten Neonazigruppe Märkischer Heimatschutz (MHS) betrieben. Am 1. September vergangenen Jahres führte der JN-Stützpunkt Oranienburg mit „Freien Kräften“ ein „in erster Linie gegen die imperialistische Kriegspolitik der USA“ gerichtetes Fußballturnier mit sechs Mannschaften und 40 bis 50 Teilnehmern durch.

Für die brandenburgische NPD ist der Raum Overhavel auch zu einer Schaltstelle geworden, denn sie will sich an Brandenburgs Kommunalwahlen im Herbst 2008 beteiligen. Im Kreistag Oberhavel verfügt die NPD bereits über ein Mandat.
Dem NPD-Kreisverband Oberhavel gehören rund 40 Mitglieder an, ein NPD-Stadtverband existiert sowohl in Oranienburg wie auch Hennigsdorf/Velten. Die vom Kreisverband verbreitete „Oberhavelstimme“ soll angeblich eine Auflage von 20 000 Exemplaren haben.

Gewaltbereites rechtsextremes Spektrum

Der NPD-Vorsitzende Udo Voigt verlegte Ende der 90ger Jahre seinen Wohnsitz nach Hennigsdorf. Inzwischen ist er weitergezogen. Aber ganz in der Nähe, im sieben Kilometer entfernten Hohen Neuendorf ist inzwischen Stella Hähnel (vormals Palau) zuhause. Die ehemalige Anführerin des Skingirlfreundeskreises Deutschland (SDF) ist seit Ende 2006 Mitglied im Bundesvorstand der NPD und wurde Sprecherin des von ihr mitgegründeten Rings Nationaler Frauen (RNF). In Hohen Neuendorf wohnt sie gemeinsam mit ihrem Mann, dem extrem rechten Liedermacher Stephan Hähnel, der ebenfalls Mitglied des NPD-Bundesvorstands ist. Der Raum Oberhavel ist für beide offenbar ein sicheres Terrain.

Für andere weniger, bis in die jüngste Zeit: Das rechtsextreme Spektrum in Hennigsdorf gilt als gewaltbereit, es gab eine Reihe von brutalen Überfällen.

So meldet die Brandenburger Opferberatungsstelle „Opferperspektive“ am 28.2.2008: „Eine junge Antifaschistin wurde gegen 1 Uhr morgens in der Nähe der Stadtbibliothek von zwei Männern angegriffen. Zunächst hörte sie hinter sich Stimmen, die sagten: ‚Da ist die Antifa-Schlampe’. Dann erhielt sie einen Schlag auf den Hinterkopf und fiel zu Boden. Am Boden liegend wurde sie getreten und ins Gesicht geschlagen.“
Einen solchen tätlichen Angriff von Rechtsextremisten erlebte die junge Frau bereits zum zweiten Mal: Am 16. Juli.2007 war sie bereits von fünf Rechtsextremisten angegriffen worden. Die junge Frau wurde am Hinterkopf gepackt und zweimal mit dem Gesicht gegen einen Briefkasten geschlagen. Sie zog sich eine Gehirnerschütterung, eine Schädelprellung und eine verletzte Nase zu. („Hennigsdorfer Generalanzeiger“, OPP)

Solche Vorfälle sind vor Ort keine Seltenheit. Im Jahr 2007 hat die Opferperspektive unter anderem noch folgende Vorfälle aus Henningsdorf erfasst:

7.11.2007: Hennigsdorf / Oberhavel
„Ein 14-jähriges Mädchen wurde in der Fußgängerzone bedroht und ins Gesicht geschlagen. Einer der Täter beschimpfte sie mit den Worten »Du alte Niggerschlampe, halt das Maul.“ (Quelle: LKA, OPP)
05.11.2007: Hennigsdorf / Oberhavel
„Ein 10-jähriger Junge wurde auf einem Schulgelände von einer Gruppe bedroht, gestoßen und getreten. Die ca. zwei Jahre älteren tatverdächtigen Kinder riefen u.a. »Die Schaukel ist nur für Weiße da.“ (Quelle: LKA, OPP)
11.07.2007: Hennigsdorf / Oberhavel
„Das am heutigen Tag von alternativen Jugendlichen besetzte Haus wurde am Abend von einer ca. 30 köpfigen Gruppe Rechter angegriffen. Die Täter warfen Steine, Flaschen und schossen mit Leuchtraketen. Die Polizei kontrollierte in der Nähe 15 Personen aus der rechten Szene und erteilte Platzverweise.“ (Quelle: HAI 15.07.2007, MAZ 13.07.2007)
11.07.2007: Hennigsdorf / Oberhavel
„Am späten Abend wurde ein linker Jugendlicher auf dem Weg zum Bahnhof von Rechten angegriffen. Aufgrund der dabei erlittenen Verletzungen musste er im Krankenhaus ambulant behandelt werden.“ (Quelle: HAI 15.07.2007)
20.02.2007: Hennigsdorf / Oberhavel
„Ein 34-jähriger Senegalese wurde von einem 29-Jährigen, der zuvor eine Scheibe der S-Bahn zerstört hatte, rassistisch beschimpft. Dabei soll er gedroht haben: »Nigger, wenn ich dich umbringe, lasse ich dich liegen.“ (Quelle: OPP)

Wednesday, July 11, 2007

Hausbesetzung in Hennigsdorf (bei Berlin)

Es gibt viele Gründe warum eine Besetzung in der Stadt notwendig wurde:
Hennigsdorf ist eine Stadt, in der Neonazis akzeptierter Teil der Bevölkerung sind. Seit Jahren existiert hier der Naziladen „On the Streets“, dessen Besitzer Alexander Gast ist, Mitglied in der Naziband Spreegeschwader ( http://www.apabiz.de/archiv/material/Profile/Spreegeschwader.htm). Häufig kommt es zu rechten Übergriffen, so erst vor zwei Wochen, als ein 14 jähriges Mädchen mit einem „gegen Nazis“ Aufnäher und ein 17 jähriger Junge von vier etwa 40 jährigen Nazis geschubst und geschlagen wurden. Auch rechte Schmiereien etc. sind häufig in der Stadt zu sehen.
Glücklicherweise gibt es aber auch inzwischen eine Menge Jugendliche, die auf diesen rechten Mainstream keinen Bock mehr haben und ihm etwas entgegensetzen wollen. Dies ist auch schon häufig passiert, z-B. durch die jährliche Antifademo u.ä.. Dennoch konnte sich bisher keine omnipräsente linke Jugendkultur etablieren, da es in der Stadt an Räumlichkeiten fehlt um Infoveranstaltungen, Konzerte mit antifaschistischem Anspruch o.ä. stattfinden zu lassen. ...lesen

Siehe auch:

Alte Wäscherei besetzt [12.07.07]
Pressemitteilung der HAI zur gestrigen Hausbesetzung
Hausbesetzung in Hennigsdorf; Tag zwei
Hennigsdorf - Polizei umstellt besetztes Haus
Alte Wäscherei besetzt [13.07.07]
Rechte greifen Linke an
Überfall auf besetztes Haus
Große Chance
Stadt und Linke reden wieder [14.07.07]
Haus besetzt in Hennigsdorf [15.07.07]
Alternatives Jugendzentrum in Hennigsdorf [16.07.07]
Haus besetzt in Hennigsdorf
Haus geräumt [17.07.07]
AJZ Hennigsdorf : Bilder Video Bericht
HENNIGSDORF: Nach Räumung: Konzert & Demo
Besetztes Haus geräumt
Hennigsdorf: Hausbesetzung friedlich beendet [18.07.07]
»Fünf Sekunden später stürmten Polizisten rein«

Wednesday, February 07, 2007

Berlin: Kriminelle Szene-Machenschaften

In Neonazi-Kreisen kursiert ein Boykott-Aufruf gegen die Szene-Devotionalienhändler Philip Schlaffer (Pseudonym: Harry Andersen) aus Wismar und Ingo Knauf aus Grevesmühlen.
Schlaffer ist Betreiber des Werwolfshops in Wismar, des Hatestore-Versandes, der Label North X und Bully Boy Records sowie der Versände Bully Boy und Werwolf Records (Finnland). Knauf betreibt den V7 Versand, das Label V7 Records, den TTV Versand, den Aufruhr-Versand und den T-Shirt-Druck Druckmeister. In dem Aufruf der Boykott-Kampagne heißt es, dass Schlaffer und Knauf „keine ‘Kameraden’“ sondern „Geschäftsmänner“ wären, „die sich an der Bewegung skrupellos bereichern.“ Appelliert wird deshalb an die Szene, dafür zur sorgen, „dass derartige Typen von der Bildfläche verschwinden“. Hintergrund des Boykottaufrufs ist die Schließung des Berliner Neonazi-Ladens „Parzifal“ im August 2006. Offizieller Mieter des seit Oktober 2005 betriebenen Ladens in Oberschöneweide war die Firma Accessoires Geschäftshandel Deutschland. Geschäftsführer der Firma: Schlaffer. Betrieben wurde der Laden von dem Neonazi Alexander-Willibald Bahls, einem Gründungsmitglied der 1994 ins Leben gerufenen Neonazi-Skinband „Spreegeschwader“, die in der Szene als „Stellvertreter“ der durch das Berliner Kammergericht als kriminelle Vereinigung verbotenen Neonazi-Band „Landser“ gilt. Bahls wird der Neonazi-Gang „Vandalen – Ariogermanische Kampfgemeinschaft“ zugerechnet. Schlaffer und Knauf, die das „Parzifal“ mit einschlägigen Devotionalien belieferten, hätten, so der Vorwurf, über den Laden lediglich Geschäftskontakte mit Michael Regener (alias Lunikoff), „Landser“-Frontmann und „Obergruppenführer“ der „Vandalen“, aufnehmen wollen. Nachdem dieser Kontakt zustande kam, habe Schlaffer den Laden geschlossen. Bahls sitzt seit Oktober 2006 in Mecklenburg-Vorpommern wegen schweren Raubes in Untersuchungshaft. Ihm droht eine mehrjährige Haftstrafe. Der Neonazi soll am 5. Oktober 2006 gemeinsam mit weiteren Tätern in die Wohnung von Schlaffer in Wismar eingedrungen sein und diesen massiv bedroht haben. Gefordert wurde eine fünfstellige Summe als Entschädigung für die Vermarktung von Neonazi-Artikeln im „Parzifal“. (am)


Quelle
Bnr [06.2.07]


Fotoergänzung durch das Online-Projekt "Turn It Down":

http://www.turnitdown.de/typo3temp/pics/74ddd82bcd.jpg
[16.02.07]

Friday, February 22, 2008

Mehr als 90 rechte CDs auf Index gesetzt

Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien hat im vergangenen Jahr 92 rechtsextreme CDs und andere Tonträger auf den Index gesetzt. In der Liste werden unter anderem CDs der Bands „Stahlgewitter“, „Spreegeschwader“ und „Blitzkrieg“ genannt. Sie dürfen Kindern und Jugendlichen nicht zugänglich gemacht werden. Die Angaben finden sich in einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage von Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau (Linke). Die Prüfstelle indizierte zudem zwei Bücher, eine Beitragsreihe mit Propagandaschriften der Wehrmacht, drei DVDs, eine Video-CD und ein Computerspiel.

Quelle
Tagesspiegel [22.02.08]

Zum Thema:

turnitdown.de

Thursday, June 14, 2007

Gera: Strenge Kleiderordnung

Der NPD-Kreisverband Gera will „mit Unterstützung freier Nationalisten“ am 30. Juni in Gera Debschwitz eine „nationale Großdemonstration“ unter dem Motto „Heimat ist mehr als nur ein Standort“ durchführen.
Als Redner sind bislang Udo Voigt, NPD-Bundesvorsitzender, Frank Schwerdt, NPD-Landesvorsitzender Thüringen, und Patrick Wieschke, NPD-Landesgeschäftsführer Thüringen, vorgesehen. Den musikalischen Rahmen der Veranstaltung wollen die einschlägigen Bands „Spreegeschwader“, „Frontalkraft“, „Racial Purity“ sowie die britische Gruppe „Woden“ gestalten. Die Veranstalter legen Wert auf „neutrale Kleidung“. Sie „wollen niemanden sehen, der mit abgeklebten oder umgedrehten Kleidungsstücken herumlaufen muss. Kameraden die unter Alkoholeinfluss stehen werden ausgeschlossen!“ (Fehler im Original). Selbst „Thor Steinar“-Kleidung mit Runenschrift ist untersagt. Bei der letztjährigen Kundgebung des NPD-Kreisverbandes Gera fanden sich bis zu 1000 Teilnehmer/innen ein. Mobilisiert wird für die NPD-Veranstaltung auch per Homepage unter www.keinebesatzer.de. Diese Domain hält Andre Berghold (Gera), stellvertretender Vorsitzender des NPD-Kreisverbandes Gera. (am)

Quelle
Bnr [14.06.07]

Siehe auch:

Buntes Gera gegen braunen Spuk [28.06.07]