antifa , antifaschistische aktion , antifaschistische aktionen

Tuesday, September 25, 2007

Berlin: Rechter Laden wurde gekündigt

Nach wochenlangen Protesten hat die Wohnungsbaugesellschaft Mitte einem umstrittenen Modeladen mit rechtsextremistischen Produkten am Alexanderplatz gekündigt. Der Mietvertrag mit dem Geschäft sei fristgerecht zum 31. Januar 2008 gekündigt worden, teilte Innenminister Ehrhart Körting (SPD) jetzt auf eine parlamentarische Anfrage mit. Der Senat begrüße die Kündigung des Mietverhältnisses als "angemessen". Das Modegeschäft war vor Wochen in die Kritik gekommen, weil es die umstrittene Modemarke Thor Steinar verkauft, die in der rechtsradikalen Szene großen Anklang findet. DPA

Quelle
Taz [24.09.07]

Siehe auch:

Vier Läden nur für Neonazis

Friday, July 25, 2008

Knast ist ohne rechte Vernetzung

In den Gefängnissen gibt es nach Ansicht der Senatsjustizverwaltung keine erkennbare Vernetzung rechtsextremer Gefangener. Auch lägen keine Erkenntnisse über die gemeinsame Arbeitseinteilung von Gefangenen aus der rechten Szene im Haftalltag vor, erklärte Justizsenatorin Gisela von der Aue in einer gestern veröffentlichten Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der Fraktion der Linken. Allerdings habe es schon Versuche etwa eines rechtsextremen Gefangenenhilfsvereins gegeben, von außen beispielsweise Insassen einer Haftanstalt durch Publikationen zu erreichen. Dies würde aber unterbunden, so von der Aue. Das Gleiche gelte für das Verbreiten von Propagandamitteln und das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Sichtbare nationalsozialistische Kennzeichen wie Tätowierungen müssten bedeckt oder entfernt werden. Zugleich wies von der Aue die Behauptung zurück, in einer "Knastkirche" seien "Kameradschaftsabende" veranstaltet worden.

Quelle
Taz [25.07.08]

Monday, October 15, 2007

Berlin: Rechte zieht es nach Lichtenberg

Der Weitlingkiez in Berlin-Lichtenberg zieht weiterhin zunehmend Neonazis an. Es gebe eine "vermehrte Ansiedlung" von Menschen aus der rechtsextremen Szene, die zu einer "Häufung rechts motivierter Aktivitäten" führe, teilte Innensenator Ehrhart Körting (SPD) in einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der Linksfraktion mit. Im laufenden Jahr seien dort 13 rechtsextremistische Straftaten bekannt geworden. Dazu zählten unter anderem gefährliche Körperverletzung und Volksverhetzung.

Quelle
Taz [15.10.07]

Saturday, January 05, 2008

Land hilft Gastronomen im Kampf gegen Rechts

Brandenburgs Innenministerium unterstützt Hoteliers und Gastwirte im Kampf gegen den Rechtsextremismus. Die Behörde werde die Branche umfassend über die Aktivitäten rechtsextremer Gruppen aufklären, teilte Innenminister Jörg Schönbohm (CDU) am Samstag auf eine parlamentarische Anfrage mit. ...lesen

Siehe auch:

Kein Zutritt für Funktionäre [07.01.08]

Tuesday, July 08, 2008

Berlin: Innensenator sieht keine “politische Zusammenarbeit” zwischen Nazis und Rockern

In Berlin gibt es zwischen Rockerbanden und Rechtsextremen keine politische Zusammenarbeit. Das geht laut Welt-Online aus der Antwort von Innensenator Ehrhart Körting (SPD) auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen hervor. Geschäftlich gebe es aber vereinzelt Überschneidungen, zum Beispiel beim Vertrieb von Kleidung und CDs der rechten Szene. Drei Lokale in Berlin-Neukölln und in Lichtenberg würden zudem regelmäßig sowohl von Mitgliedern von Motorradclubs als auch von Rechtsextremen besucht. Die Rockerszene in Berlin umfasse in den großen Motorradclubs etwa 400 Mitglieder.

Siehe auch: Voigt als Redner bei Lunikoff-Demo, Analyse der rechtsextremen Szene in der Hauptstadt: Berliner Zustände

Quelle
NPD-Blog [05.07.08]

Wednesday, December 27, 2006

Berlin: Senat: Geschäfte mit NPD erlaubt

Der Senat sieht keinen Grund, Unternehmen von öffentlichen Aufträgen auszuschließen, die Geschäfte mit Rechtsextremisten oder der NPD machen. Öffentliche Aufträge seien diskriminierungsfrei zu vergeben, lautete die Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der FDP-Fraktion ...lesen

Saturday, December 09, 2006

NPD in Schwerin provoziert weiter

Eklat vor, während und rund um die Landtagssitzung im Schweriner Schloss: Auf dem Weg ins Parlament hat eine sechsköpfige Gruppe aus dem Umfeld der NPD Abgeordnete anderer Fraktionen und deren Mitarbeiter gefilmt und fotografiert.
Als der SPD-Parlamentarier Norbert Nieszery sich dies verbat, wurde er indirekt bedroht. SPD-Fraktionschef Volker Schlotmann sprach in der dann anstehenden Debatte über das von der Bundesregierung aufgelegte Förderprogramm gegen Rechtsextremismus von unerträglichen Einschüchterungsversuchen seitens der NPD. Bei der Aktion waren sowohl Mitarbeiter der Nationaldemokraten wie auch Sympathisanten und Bodyguards beteiligt. Die SPD-Fraktion und der Ältestenrat in Schwerin wollen nun prüfen, ob der Vorfall Anlass für strafrechtliche Konsequenzen bietet. Im Plenarsaal fiel dann der NPD-Abgeordnete und -Landesvorsitzender Stefan Köster verbal aus der Rolle. Nach dem dritten Ordnungsruf wegen unflätiger, beleidigender und störender Zwischenrufe wurde ihm Redeverbot erteilt, an das er sich dann aber auch hielt. Auch eine parlamentarische Anfrage der rechtsextremen Partei durch Tino Müller spricht Bände: Er wollte wissen, inwieweit Bürger Immobilien „im von Polen verwalteten Teil von Pommern“ erwerben können. Das Landtagspräsidium wies die Frage als unzulässig zurück, da sie sich gegen geltendes Völkerrecht stelle und das friedliche Zusammenleben zwischen Polen und Deutschen gefährde. Im Internet hetzt und polemisiert die NPD ebenfalls. So fällt gegenüber dem Bildungsminister Henry Tesch (CDU) die Bemerkung, dass an dem Gymnasium in Neustrelitz, an dem Tesch Schulleiter war, „überdurchschnittlich viele jüdische Veranstaltungen“ stattfinden würden.


Quelle
Bnr [08.12.06]

Siehe auch:

NPD schüchtert Abgeordnete in Schwerin ein

Monday, November 13, 2006

Brandenburg: Irrtümlich Gedenkstein für früheres Anwesen Görings gefördert

Potsdam (dpa) Das Land Brandenburg hat irrtümlich einen auf das frühere Anwesen der NS-Politikers Hermann Göring (1893-1946) verweisenden Gedenkstein finanziell gefördert. Sozialministerin Dagmar Ziegler(SPD) bedauerte in ihrer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage die Mittelvergabe. Im Antrag für die Förderung habe es dafür keinen Hinweis gegeben, erklärte sie ... lesen

Thursday, April 24, 2008

30 jüdische Friedhöfe wurden 2007 geschändet

In der Bundesrepublik sind im vergangenen Jahr 30 jüdische Friedhöfe geschändet worden. Die Landeskriminalämter halten die Angriffe für antisemitisch motiviert. Es konnten allerdings nur vier Straftaten aufgeklärt werden. Das geht aus einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage von Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau (Linke) hervor. Das Schreiben, das der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesinnenministerium, Peter Altmeier, unterzeichnet hat, liegt dem Tagesspiegel vor. ...lesen