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Friday, March 27, 2009

Suhl: 136 Schicksale, die aufrütteln

Ausstellung „Opfer rechter Gewalt seit 1990 in Deutschland“

Erschüttert, erschreckt, und fassungslos reagieren die Besucher der Ausstellung „Opfer rechter Gewalt seit 1990 in Deutschland“. Ein seltsames Gemisch aus Gefühlen kommt im Betrachter der Porträtfotos auf, wenn er in die Gesichter auf den Schautafeln sieht.

Beinahe schwer fällt das Hinsehen. Doch genau das soll die Ausstellung, die gestern im Neuen Rathaus eröffnet wurde, bewirken. Sie soll wachrütteln. Den Menschen die

Gewalttaten von Neonazis und Rechtsextremisten vor Augen führen.
(...)

Das „Bündnis für Demokratie und Toleranz, gegen Rechtsextremismus“ holte die Wanderausstellung nach Suhl. „Es ist unvorstellbar, dass Menschen von Nazis umgebracht werden in Deutschland“, sagt Ingrid Ehrhardt, Stadträtin und Bündnis-Mitglied. 136 Opfer-Geschichten erzählt die Ausstellung. Alle haben einen Namen und die meisten ein Gesicht. ...lesen

Zum Thema:

Vier Tötungsdelikte durch Neonazis im Sommer 2008 - was weiß die Regierung? (Dezember 2008)
Anfrage im Bundestag: “Nur” 41 Tote durch rechtsextreme und rassistische Gewalt? (Januar 2009)
Große Anfrage zu rechtsextremen Tötungsdelikten (März 2009)