antifa , antifaschistische aktion , antifaschistische aktionen

Wednesday, August 01, 2007

Medien: Mehrere Linksextreme festgenommen

Das Bundeskriminalamt (BKA) hat Medienberichten zufolge mehrere Mitglieder der linksradikalen Militanten Gruppe (MG) festgenommen.

Laut rbb-"Abendschau" Schlag wurden vier Personen festgenommen. Sie sollen demnach noch am Mittwoch vor einen Haftrichter kommen. Die Gruppe soll seit 2001 annähernd 30 Brandanschläge in Berlin verübt haben, so die "Abendschau".

Nach Angaben der Zeitung "Junge Welt" (Donnerstag) soll einer der Festgenommenen an einem Brandanschlag auf drei Bundeswehrfahrzeuge beteiligt gewesen sein. Außerdem sei ein Berliner Buchladen durchsucht worden.

Von der Bundesanwaltschaft gibt es keine Bestätigung für die Meldungen. Bisher wurden noch nie Mitglieder der Gruppe verhaftet.

Quelle
RBB [01.08.07]

Siehe auch:

Vier Verdächtige festgenommen
Schlag gegen Militante Gruppe
Medien: Erstmals mg-Leute gefasst?
Bundesanwaltschaft nimmt Linksextremisten fest
§129a-Festnahmen: Ausnahmegesetzgebung
Mutmaßliche Linksextremisten verhaftet
Wissenschaftler im Visier der Linksterror- Fahnder
Erwischt in Brandenburg [03.08.07]
»Unhaltbar und skandalös«
Gezielter zündeln
Erstmals Haftbefehle gegen "Militante Gruppe"
Forschen ist strafbar
Dürftige Beweise für Terror
Verschärfte Haft für "militante gruppe" [03.08.07]
Militante Gruppe - zündelndes Phantom
Haftbedingungen für "Militante Gruppe" verschärft [04.08.07]
Einzelhaft in Moabit [08.08.07]
Wir sind alle 129a!
Linksfraktion kritisiert Verhaftung von Andrej H.
Selbstbezichtigung nach §129a StGB [08.08.07]
Knastbesuch unter BKA-Aufsicht [10.08.07]
Zwei, die bleiben wollten
Achtung, Intellektuelle! [13.08.07]
mg-Beschuldigte sprechen von Skandal [14.08.07]
»Es gibt keine terroristische Organisation« [15.08.07]
Sofortige Freilassung des Sozialwissenschaftlers Andrej H.!
Tatbestand Soziologie
Schlau genug für militante Texte
Proteste gegen Haft eines Berliner Forschers [16.08.07]
»Für eine linke Strömung« (FelS): Wohin die Reise geht [20.08.07]
Das volle Programm [22.08.07]
Dokumentiert: Solidarität mit Kriminalisierten
Kommissar Google jagt Terroristen
"Schädlich für den Forschungsstandort"
Andrej ist raus!
Andrej H. freigelassen
Soziologe trotz Terrorverdacht auf freiem Fuß
Haftverschonung für Berliner Soziologen - Terrorverdacht bleibt
Andrej bleibt zunächst frei / BGH überprüft [30.08.07]
§129a in Frage gestellt [31.08.07]
Karl Marx auf der Terrorliste des BKA
Bundesgerichtshof braucht Terrordefinition [01.09.07]
Neun Wörter und ein 129a-Verfahren
Solidarität mit den drei gefangenen Kriegsgegnern! [09.09.07]
Solidarität organisieren. §129a abschaffen [19.09.07]
BKA macht sich Verdächtige [05.10.07]
Autos anzünden ist kein Terror [16.10.07]
BGH entscheidet am 18. Oktober zu 129a-Verfahren
Terroristenjäger suchen Zeugen [19.10.07]
Zum Stand der Dinge (§129a Ermittlungen) [22.10.07]
BGH entscheidet über Andrej. H [23.10.07]
Haftbefehl gegen Berliner Soziologen aufgehoben [24.10.07]
Andrej H. – ein Einzelfall?
Schallende Ohrfeige für Bundesanwaltschaft [25.10.07]
»Ziel bleibt Einstellung des Verfahrens«
Haftbefehl gegen Andrej Holm rechtswidrig
"Eine Ohrfeige für die Bundesanwaltschaft"
BGH hebt Haftbefehl gegen Berliner Soziologen auf
Haftbefehl gegen angeblichen Links- Terroristen aufgehoben
BGH: Verschlüsselung von E-Mails begründet keinen dringenden Tatverdacht [02.11.07]
Staatsanwälte vor neuer Schlappe [05.11.07]
Anti-Terror mit der Stasi [13.11.07]
BKA nutzt Stasi-Akten [14.11.07]
BKA wertete Stasiakten über DDR-Opposition aus
Das Schweigen der Bürgerrechtler [27.11.07]
BGH formuliert strenge Auflagen für 129a-Verfahren [28.11.07]
Rote Hilfe begrüßt BGH Entscheidung zum §129a
Ankläger ausgebremst [29.11.07]
militante gruppe nur noch »kriminell«
Die Terrorjagd war illegal
"Ein schmaler Grad"
Brandanschläge sind kein Terrorismus
Mitglieder der "Militanten Gruppe" freigelassen
Bundesrichter sehen "militante gruppe" nicht als Terrorvereinigung
Terrorverdächtige wieder frei [30.11.07]
BGH bedroht Zeugen mit Haft [09.04.08]
Im »mg«-Verfahren Aussage verweigert [10.04.08]

Solikundgebung mit »mg«-Angeklagten (Am heutigen Donnerstag beginnt vor dem Berliner Kammergericht das sogenannte »mg«-Verfahren) [25.09.08]
Solidarität mit Antimilitaristen
Kriegsgegner vor Gericht (Verfahren nach Paragraph 129 in Berlin eröffnet. Plädoyer der Angeklagten für legitimen Widerstand gegen Krieg und Besatzung. Prozeßbeobachter unter Generalverdacht) [26.09.08]
Kurz nach nach Beginn des zweiten Prozesstage [01.10.08]
Berlin: 3. Prozesstag im mg-Verfahren [08.10.08]
Berlin: 4. Prozesstag im mg-Verfahren [09.10.08]
»mg«-Verfahren mit Unterhaltungswert (Aussage von BKA-Beamtin kann Berliner Kriegsgegner kaum belasten: Observationslücken und Gefrierbeutel, die man eben »kauft, wenn man Brandsätze bauen will«) [18.10.08]
Keine Beweise trotz intensiver Schnüffelei (DNA-Spuren, Faserreste, mitgeschnittene Gespräche: Angeklagten Kriegsgegnern im Berliner »mg«-Verfahren kann bislang trotz aller Mühe nichts angehängt werden) [01.11.08]
Prominente Solidarität zum "mg-Prozess" (Rudi Cerne) [06.11.08]
Kein faires Verfahren (Rechtsstaatliche Mindeststandards im »mg«-Prozeß verweigert. Vorsitzender Richter verurteilte bereits DDR-Linke und PKK-Aktivisten. Für CDU-Mitglieder gab’s Bewährung) [12.11.08]
VIDEO: Antimilitaristische Tatortinspektion (12. Verhandlungstag) [20.11.08]
BKA überwacht BesucherInnen im [mg] Prozess [21.11.08]
Interview | Aktionstag gegen Repression [04.12.08]


Sonderseite des Soliprojekts

Verwandte Themen:

Terrorvorwurf: BGH will Bundesanwältin zügeln [07.11.07]
Die Hundert ist voll (Die Taz erklärt Militanz im linksradikalen Spektrum) [20.11.07]

militante gruppe. Gesammelte Werke erschienen
[05.01.08]
Gegen Kriegsprofiteure und Repression (Antimilitaristische Tatortinspektion: Aktivisten planen Solidaritätsaktionen für vermeintliche »mg«-Mitglieder in Berlin) [12.11.08]
Dokumentiert. Solidarität mit Antimilitaristen (Unterstützungserklärung für die im »mg«-Prozeß angeklagten Antimilitaristen)


Thursday, September 04, 2008

Morddrohungen gegen Antimilitaristen

Neofaschisten hetzen wegen Plakat mit totem Soldaten gegen Deutsche Friedensgesellschaft
Mitglieder der Deutschen Friedensgesellschaft-Vereinigte Kriegsdienstgegner (DFG-VK) sehen sich derzeit massiven Drohungen von Neonazis ausgesetzt. In einschlägigen Internetforen wie »Politically Incorrect« heißt es etwa: »Für jeden, der einen solchen Linken aus dem Leben bombt, bin ich dankbar«, oder: »Dem Verfasser wünsche ich vom ganzen Herzen, zum Mordopfer zu werden.« Die DFG-VK teilte am Mittwoch mit, sie habe Dutzende von E-Mails mit Drohungen bekommen. ...lesen

Siehe auch:

Morddrohungen wegen Satire-Plakat [05.09.08]
Poster wird Politikum

Saturday, August 09, 2008

Rheine: Piraten im Gummiboot verspotten Bundeswehr-Big-Band

Damit hatten die Militärs nicht gerechnet: Während eines Auftritts der Bundeswehr-Big-Band auf der schwimmenden Emsbühne in Rheine am Donnerstag abend paddelten zwei als Piraten verkleidete Antimilitaristen zwischen die Musiker und die Ufertribüne. Auf dem ausgebreiteten Transparent der Piraten konnten die rund 500 Zuschauer »Spiel mir das Lied vom Tod – Bundeswehr wegrocken!« lesen. Trotz der spektakulären Aktion spielten die Soldaten weiter und ließen sich nichts anmerken. Nach kurzer Zeit wurde das Fahrzeug der Piraten von einem Motorboot der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) ans Ufer geschleppt. Währenddessen verteilten andere Kriegsgegner Flyer auf dem Zuschauerrang. »Die Bundeswehr Big Band ist ein Propagandamittel der Armee, um Sympathien zu gewinnen«, sagte ein Aktivist. Ziel des Musikspektakels sei es, mehr Akzeptanz für die Bundeswehr und ihre Kriege im Ausland sowie für den Einsatz im Innern zu gewinnen.

Quelle
Junge Welt [09.08.08]

Siehe auch:

Piraten vs. Bundeswehr [08.08.08]

Zum Thema:

Protest gegen Militärpropaganda (Münster)

Verwandte Themen:

Linke kritisiert Rüstungsausgaben
(Drastische Aufstockung der Mittel für Militär im Etatentwurf der Bundesregierung verurteilt)

Monday, June 29, 2009

Dresdner Zapfenstreich-Gegner vor Gericht

Am Montag, dem 06.07.2009 wird um 13:30 Uhr am Amtsgericht Dresden gegen den Antimilitaristen Jörg Eichler die Hauptverhandlung in einem Strafverfahren wegen „Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen“ (§ 86a StGB) stattfinden. Anlass des Verfahrens ist ein Aufkleber, der sich auf einer Website zur Organisation von Protestaktionen gegen den „Großen Zapfenstreich“ der Bundeswehr befand.
Auf dem Aufkleber waren mehrere Soldatenköpfe mit Helmen aus verschiedenen Zeiten abgebildet. Auf einem der Helme befand sich auch eine SS-Rune, um auf die furchtbarste Epoche des deutschen Militarismus zu verweisen, in dessen Tradition sich die Bundeswehr mit der Abhaltung derartiger Militärrituale bewusst stellt. ...lesen

Siehe auch:

Prozess wg 86a gg Antimilitarist in geplatzt [06.07.09]

Monday, December 01, 2008

Kriegsgegner vor Gericht

Je stärker sich die Bundeswehr am Krieg in Afghanistan beteiligt, desto rigoroser werden Antimilitaristen in Deutschland verfolgt. Die Kriminalisierung von Kriegsgegnern nimmt mittlerweile absurde Ausmaße an. Vor dem Amtsgericht Berlin wird am heutigen Montag selbst das Anbringen von Aufklebern geahndet. Verhandelt wird gegen die Berliner Doris G. und Björn A. Die beiden waren an einem sonnigen Sonntag im April dieses Jahres im Stadtteil Charlottenburg auf dem Weg zu einer Eisdiele, als sie von mehreren Polizeibeamten an die Hauswand gestellt, in Handschellen gelegt und für Festgenommen erklärt wurden. Das Duo soll Aufkleber mit dem Bild eines brennenden Bundeswehrjeeps und dem Slogan »Why not? – Warum nicht?« an mehreren Laternenmasten verklebt haben, lautet der schwere Vorwurf der Berliner Sicherheitsbehörden. Ein »engagierter Mitbürger« will Doris G. und Björn A. beim Kleben beobachtet und die Polizei alarmiert haben. ...lesen

Siehe auch:

Was in Deutschland brennt, (kann in Afghanistan keinen Schaden mehr anrichten. Der Prozess gegen 2 AntimilitaristInnen vor dem Amtsgericht Tiergarten wurde vertagt) [04.12.08]

Friday, November 28, 2008

Von wegen Ehre

»Die Forderung nach Tapferkeit schließt auch die Bereitschaft ein, das Teuerste zu geben was man hat – das eigene Leben«, erklärte Verteidigungsminister Franz Josef Jung am Donnerstag bei der Grundsteinlegung für ein »Ehrenmal« für im Einsatz getötete Bundeswehrsoldaten auf dem Gelände der Berliner Filiale seines Regierungsressorts am Bendlerblock, Reichpietschufer/Ecke Stauffenbergstraße. »Staat und Gesellschaft haben eine Verpflichtung, alle, die in Ausübung ihres Dienstes für die Bundeswehr ihr Leben verloren haben, zu ehren«, betonte der CDU-Politiker. Antimilitaristen protestierten vor dem Gelände gegen die Veranstaltung und erklärten, das knapp vier Millionen teure Denkmal solle »den Soldatentod als großartig und ruhmreich« verherrlichen und diene der »propagandastischen Absicherung weiterer Kriege«.

Quelle
Junge Welt [28.11.08]

Siehe auch:

Wofür Ehre gebraucht wird


Tuesday, April 17, 2007

Bundeswehr kreativ in Bautzen begleitet

Bundeswehr-Rekrutierungsveranstaltung beim Bautzener Arbeitsamt kreativ begleitet

Nachdem einige Antimilitaristen kurzfristig erfuhren, dass die Bundeswehr am 16.04.2007 in den Räumen des Bautzener Arbeitsamtes eine Rekrutierungsveranstaltung durchführen will, wurde überlegt, wie man diese kreativ begleiten kann.
So entschloss mensch sich, sich in 3 Teams aufzuteilen: Team 1 zeigten außerhalb vor dem Arbeitsamt ein Transparent mit der Aufschrift: „deutsche Waffen, deutsches Geld morden mit in aller Welt.“
Das 2. Team verteilte an die Besucher des Arbeitsamtes, die zukünftigen Rekruten sowie Autofahrer und Fußgänger das Flugblatt „Lasst euch nicht verarschen... vor allem nicht beim Preis, den Du, Deine Familie oder andere zu zahlen haben, wenn Du zum Bund gehst.“ Dieses kann mensch sich bei www.bundeswehr-wegtreten.de downloaden.
Die 3. Gruppe störte die Veranstaltung von innen. Leutnant Burau fragte zu Beginn, ob sich unter dem Publikum Demonstrantinnen befinden. ...lesen

Tuesday, June 10, 2008

WSF: Clowns stören Bundeswehrfest!!!

Am Sontag den 8.06.2008 fand in der Sachsen-Anhalt Kaserne in Weißenfels ein Tag der offenen Tür statt. Dieser sollte Allerdings nicht ohne eine Störaktion von jungen Antimilitaristen ablaufen. Hier ein kleiner Bericht zu den störaktionen: ...lesen