Thursday, March 12, 2009
Naziband löst sich nach 6 Jahren auf- Die seit 2003 existente Rechtsrockband „CHERUSKER“ hat sich offiziell aufgelöst- CHERUSKER (in Anlehnung an die Varusschlacht / Hermann der „Cherusker“, welche in der Einzugsgegend der Mitglieder stattgefunden haben soll) hatten sich 2003 in Osnabrück gegründet- Seither gehörte sie Zeitweise zu den aktivsten Nazibands- Sie spielten mehr als 40 Konzerte im In- und Ausland, brachten allerdings nur 3 Cd's auf den Markt (u.a mit „Sturmwehr“) und die indizierte DVD „Live in Greven“, auf der der Sänger mit einem Interview vertreten ist und die den Mitschnitt eines Konzertes im westfälischen Greven 2006 zeigt, bei dem, bezeichnend für die Auftritte, Hitlergrüße und rassistische Parolen zu sehen sind. Die Gruppe spielte mit Bands wie „HKL“ und „Stahlgewitter“, sowie unzähligen weiteren und gehörte über Jahre hinweg zum Konzertalltag der Neonazis. Der mehrfach wegen Gewalt-, Propaganda- und Eigentumsdelikten vorbestrafte Sänger wurde zuletzt verurteilt und kam mit einer 3 jährigen Bewährungsstrafe davon ...lesen
Monday, October 01, 2007
Nazimusik aus Osnabrück
Nazistrukturen existieren im Raum Osnabrück und angerenzenden Gebieten nicht nur in Form von NPD und NOS, "Studiogruppen" wie Sleipnir und co. sondern auch in aktiver Form in Bezug auf "Musik"(wenn man das so nennen möchte) und Gewalttätigen militanten Skinheads- Einen groben Überblick soll dieser Beitrag verschaffen.
Wie nach etlichen Berichten in Internet und TV bekannt sein müsste, ist der Kreis Osnabrück (Niedersachsen), sowei das angrenzende Gebiet Minden,OWL,Herford keine Domäne der NPD-Nazis mehr, vielmehr existiert eine aktive Rechtsrockszene, die mit minder qualitativer Musik im gesamten Bundesgebiet und benachbarten Ländern aktiv ist.Das alleine wäre genug Grund zum aufmucken, hinzu kommmt, das zumindest ein namentlich bekanntes Mitglied einer sogenannten "RAC-Band" aus Osnabrück nicht nur von Gewalt und Terror singt, sondern dies auch praktiziert-Die Rede ist von der in den Verfassungsschutzberichten seit 2003 erwähnten Gruppe "Cherusker", die im Gegensatz zu ihren "Kameraden" der anderen aufälligen Musikgruppen nicht nur durch Cds sondern auch durch die aktive Teilnahme an zahllosen Konzerten der Meinung sind, ihre Ideologie so verbreiten zu können- Abgesehen von Berichten, wo die Gruppe "Cherusker" im Norddeutschen Rundfunk 1 bei einer Diskussionsrunde im Jahr 2004 besprochen wurde, sowie zwei TV Berichten 2006 und neulich, 2007 beim Westdeutschen Fernsehen,diversen Verfassungsschutzberichten usw. geht der Faktor unter, das Nazis genau "nebenan" wohnen völlig "unter uns"-
Aus diesen Gründen sehen wir die Notwendigkeit gegeben, dem braunen Kahn an den Rumpf zu schiffen!
"Cherusker" haben sich scheinbar (von den Veröffentlichungen her)2002 gegründet- Bekannt sind uns, in Zusammenarbeit mit dem ASTA Bielefeld, sowie den Infos auf der Antifa-OS-Seite, bisher nur Informationen über den Sänger der Gruppe, Christian Nitsch ...lesen
Aus diesen Gründen sehen wir die Notwendigkeit gegeben, dem braunen Kahn an den Rumpf zu schiffen!
"Cherusker" haben sich scheinbar (von den Veröffentlichungen her)2002 gegründet- Bekannt sind uns, in Zusammenarbeit mit dem ASTA Bielefeld, sowie den Infos auf der Antifa-OS-Seite, bisher nur Informationen über den Sänger der Gruppe, Christian Nitsch ...lesen
Friday, January 11, 2008
RechtsRock-Konzert von Marcus Winter: 12.01.
Erneutes RechtsRock-Konzert der Nationalen Offensive Schaumburg
Nach dem Konzert vom 29. Dezember 2007 in Minden hat Marcus Winter für den morgigen Samstag, 12. Januar, ein weiteres angekündigt.
Nach dem Konzert vom 29. Dezember 2007 in Minden hat Marcus Winter für den morgigen Samstag, 12. Januar, ein weiteres angekündigt.
"Anbei eine Info zu einer größeren Fete im Februar. Veröffentlicht den Termin bitte NICHT in Foren oder sonstwo im Internet", heißt es in einer Mail, welche derzeit kreuz und quer durchs Internet geschickt wird. In der Mail wird man dann deutlicher "Konzert am 12.1. in Niedersachsen !!!" heißt es dort. Für Nähere Informationen ist eine Telephonnummer angegeben. Diese ist aufmerksamen AntifaschistInnen schon lange bekannt, es ist die Nummer von Marcus Winter, einem der Führer der neonazistischen Nationalen Offensive Schaumburg (NOS). Dieser hatte schon am 29.12.2007 ein Konzert mit diversen Nazibands nahe Minden durchgeführt (siehe den Artikel Neonazistische Erlebniswelt in Minden). Die Polizei hatte ihre Untätigkeit damit gegründet, dass es sich um eine "private Veranstaltung" gehandelt habe. Ob die Polizei wohl auch dieses Wochenende die Angaben der Neonazis für bare Münze nehmen und untätig bleiben werden? Die angekündigten Bands deuten auf eine Veranstaltung mit eindeutig extrem rechten bis neonazistischen Inhalten.
Von Wehrmachtsverherrlichung bis Holocaustleugnung
Angekündigt sind die Bands Eternal Pride, Sense of Pride, Cherusker und Terroritorium. Die Band Eternal Pride aus dem sachsen-anhaltinischen Blankenburg wurde durch ihre Auftritte in Belgien bei der in Deutschland verbotenen Nazimusikorganisation Blood & Honour bekannt ...lesen
Von Wehrmachtsverherrlichung bis Holocaustleugnung
Angekündigt sind die Bands Eternal Pride, Sense of Pride, Cherusker und Terroritorium. Die Band Eternal Pride aus dem sachsen-anhaltinischen Blankenburg wurde durch ihre Auftritte in Belgien bei der in Deutschland verbotenen Nazimusikorganisation Blood & Honour bekannt ...lesen
Monday, January 14, 2008
Nazikonzert in Hamburg
Am 12. Januar 2008 fand im Hamburger Stadtteil Bahrenfeld ein Nazikonzert statt. Bis weit nach Mitternacht trafen sich in der Gaststätte "Am Winsberg" rund 200 Nazi-Skinheads und organisierte Neonazis aus mehreren Bundesländern. Dieses Konzert wurde schon Tage vorher in Nazikreisen angekündigt und Niedersachsen als Veranstaltungsort angegeben. AntifaschistInnen vermuteten zunächst, dass es in Hameln oder Minden stattfinden könnte.
Für dieses Konzert waren die Nazibands "Sens of Pride", "Cherusker", "Territorium", "Eternal Pride" und "Projekt Irminsul" angekündigt worden. Konzertveranstalter war der Hamburger Neonazi Torben Klebe. Klebe war bis zum Verbot von "Blood and Honour" in Deutschland, einer der führenden Köpfe dieser neonazistischen Skinhead-Gruppierung und betreibt heute den Szeneladen "East Cost Corner" in Rostock.
Am späten Abend kam es dann noch zu antifaschistischen Protesten vor dem Veranstaltungsort in Hamburg-Bahrenfeld. ...lesen
Für dieses Konzert waren die Nazibands "Sens of Pride", "Cherusker", "Territorium", "Eternal Pride" und "Projekt Irminsul" angekündigt worden. Konzertveranstalter war der Hamburger Neonazi Torben Klebe. Klebe war bis zum Verbot von "Blood and Honour" in Deutschland, einer der führenden Köpfe dieser neonazistischen Skinhead-Gruppierung und betreibt heute den Szeneladen "East Cost Corner" in Rostock.
Am späten Abend kam es dann noch zu antifaschistischen Protesten vor dem Veranstaltungsort in Hamburg-Bahrenfeld. ...lesen
Thursday, February 05, 2009
Kurzes Leben des Hermann
Eine "mehrmonatige Kampagne" wollte die NPD im Raum Osnabrück Anfang März starten. Zum 2000-jährigen Jubiläum der "Hermannschlacht" sollte der "welthistorische Sieg der Germanen" gefeiert werden, der germanische "Freiheit und nationale Eigenart gegen den römischen Imperialismus" verteidigt habe. Doch das Germanen-Spektakel in NPD-Version fällt erst einmal aus, das Drehbuch muss von den Nachwuchs-Cheruskern noch einmal umgeschrieben werden.
Das externer Linklegendäre Gemetzel, vor allem als "Schlacht im Teutoburger Wald" geläufig, soll nach jüngeren Erkenntnissen beim Ort Kalkriese am Wiehengebirge im Osnabrücker Land (Niedersachsen) stattgefunden haben. So fiel es dem dortigen NPD-Unterbezirk zu, im Jubiläumsjahr das historische Ereignis ins rechte Licht zu rücken. Der Cherusker-Fürst und römische Offizier Arminius, der erst im 16. Jahrhundert den deutschen Namen Hermann angehängt bekam, schien den braunen Nachgeborenen geeeignet, als historisches Vorbild glorifiziert zu werden.
Kleine Brötchen backen war nicht die Sache der Osnabrücker NPD-Mannen, und so wurde zunächst das passende Motto gefunden: "Die Hermannschlacht: 2000 Jahre Kampf gegen Überfremdung – für nationale Selbstbestimmung". Die Neonazis schwärmten vom "welthistorischen Sieg der Germanen im Teutoburger Wald unter ihrem Führer Armin", mit dem "unsere germanischen Vorfahren ihre Freiheit und nationale Eigenart gegen den römischen Imperialismus" verteidigten und damit "die Grundlage für eine eigenständige Entwicklung der mitteleuropäischen Germanen zum deutschen Volk" legten.
Doch nicht nur einfach ein rundes Jubiläum diente den Rechtsaußen-Neogermanen als Anlass zu einer "mehrmonatigen Kampagne". ...lesen
Siehe auch:
Ein Volk, ein Wald, ein Führer (Anfang März wollen Nazis in Osnabrück »Hermann, des Cheruskers« und einer 2 000 Jahre zurückliegenden Schlacht gedenken. Auseinandersetzungen finden aber derzeit vor allem in ihren eigenen Reihen statt.) [26.02.09]
Neonazis streiten um Germanen-Einheit (die Demonstrationsvorbereitungen geben vor allem einen tiefen Einblick in die Zerrissenheit der norddeutschen Neonazi-Szene) [01.03.09]
Das externer Linklegendäre Gemetzel, vor allem als "Schlacht im Teutoburger Wald" geläufig, soll nach jüngeren Erkenntnissen beim Ort Kalkriese am Wiehengebirge im Osnabrücker Land (Niedersachsen) stattgefunden haben. So fiel es dem dortigen NPD-Unterbezirk zu, im Jubiläumsjahr das historische Ereignis ins rechte Licht zu rücken. Der Cherusker-Fürst und römische Offizier Arminius, der erst im 16. Jahrhundert den deutschen Namen Hermann angehängt bekam, schien den braunen Nachgeborenen geeeignet, als historisches Vorbild glorifiziert zu werden.
Kleine Brötchen backen war nicht die Sache der Osnabrücker NPD-Mannen, und so wurde zunächst das passende Motto gefunden: "Die Hermannschlacht: 2000 Jahre Kampf gegen Überfremdung – für nationale Selbstbestimmung". Die Neonazis schwärmten vom "welthistorischen Sieg der Germanen im Teutoburger Wald unter ihrem Führer Armin", mit dem "unsere germanischen Vorfahren ihre Freiheit und nationale Eigenart gegen den römischen Imperialismus" verteidigten und damit "die Grundlage für eine eigenständige Entwicklung der mitteleuropäischen Germanen zum deutschen Volk" legten.
Doch nicht nur einfach ein rundes Jubiläum diente den Rechtsaußen-Neogermanen als Anlass zu einer "mehrmonatigen Kampagne". ...lesen
Siehe auch:
Ein Volk, ein Wald, ein Führer (Anfang März wollen Nazis in Osnabrück »Hermann, des Cheruskers« und einer 2 000 Jahre zurückliegenden Schlacht gedenken. Auseinandersetzungen finden aber derzeit vor allem in ihren eigenen Reihen statt.) [26.02.09]
Neonazis streiten um Germanen-Einheit (die Demonstrationsvorbereitungen geben vor allem einen tiefen Einblick in die Zerrissenheit der norddeutschen Neonazi-Szene) [01.03.09]
Wednesday, April 09, 2014
Ein Warnschuss für alle Nazi-Gegner
In Wien wurde auf die Wohnung von Natascha Strobl geschossen. Sie ist
Mitorganisatorin der Proteste gegen den rechten Akademikerball.
Ende Januar fand in Wien der Akademikerball der deutschnationalen Burschenschaften statt. Rund 8000 Menschen stellten sich den Rechtsextremen in den Weg und versuchten, die Zugänge zum Ball zu blockieren. Eine führende Rolle in den Mobilisierungen spielte die Offensive gegen Rechts (OGR), deren Sprecherin Natascha Strobl ist. Die OGR ist ein Bündnis der sozialdemokratischen Jugendstrukturen sowie der marxistischen und trotzkistischen Organisationen mit Unterstützung mehrerer Gewerkschaften.
Drohungen nach öffentlichem Auftritt
Bereits unmittelbar nach dem Akademikerball gab es Drohungen gegen Strobl – vor allem wegen ihres couragierten Auftretens in den Medien, unter anderem im Rahmen einer TV-Debatte mit Andreas Mölzer, dem rechtsextremen Cheftheoretiker der FPÖ und Spitzenkandidat der Partei bei den kommenden EU-Wahlen. Ebenfalls präsent Wiens Polizeipräsident Pürstl, der DemonstrantInnen live als „Hunde“ bezeichnete. Später wurde bekannt, dass Pürstl in seiner Jugend selbst Burschenschafter bei der Verbindung „Franko-Cherusker“ war. In den folgenden Tagen gehörten Sätze wie „Du widerwärtige rote Scheiß-Figur“ noch zum Freundlicheren, was Strobl in ihrer Mailbox fand, wie sie dem Störungsmelder erzählt.
Nun haben diese Drohungen eine neue Qualität erreicht, die bisher in Wien kaum bekannt war. Am 31.03. fand Strobl ein Einschussloch in einem Fenster ihrer Wohnung. ...lesen
Ende Januar fand in Wien der Akademikerball der deutschnationalen Burschenschaften statt. Rund 8000 Menschen stellten sich den Rechtsextremen in den Weg und versuchten, die Zugänge zum Ball zu blockieren. Eine führende Rolle in den Mobilisierungen spielte die Offensive gegen Rechts (OGR), deren Sprecherin Natascha Strobl ist. Die OGR ist ein Bündnis der sozialdemokratischen Jugendstrukturen sowie der marxistischen und trotzkistischen Organisationen mit Unterstützung mehrerer Gewerkschaften.
Drohungen nach öffentlichem Auftritt
Bereits unmittelbar nach dem Akademikerball gab es Drohungen gegen Strobl – vor allem wegen ihres couragierten Auftretens in den Medien, unter anderem im Rahmen einer TV-Debatte mit Andreas Mölzer, dem rechtsextremen Cheftheoretiker der FPÖ und Spitzenkandidat der Partei bei den kommenden EU-Wahlen. Ebenfalls präsent Wiens Polizeipräsident Pürstl, der DemonstrantInnen live als „Hunde“ bezeichnete. Später wurde bekannt, dass Pürstl in seiner Jugend selbst Burschenschafter bei der Verbindung „Franko-Cherusker“ war. In den folgenden Tagen gehörten Sätze wie „Du widerwärtige rote Scheiß-Figur“ noch zum Freundlicheren, was Strobl in ihrer Mailbox fand, wie sie dem Störungsmelder erzählt.
Nun haben diese Drohungen eine neue Qualität erreicht, die bisher in Wien kaum bekannt war. Am 31.03. fand Strobl ein Einschussloch in einem Fenster ihrer Wohnung. ...lesen
Thursday, June 19, 2008
Feuer für die Volksgemeinschaft
Heidnische Symbole und Mythen sind in der neonazistischen Szene immer wieder zu finden, ein Thorshammer als Anhänger um den Hals oder Odin-Beschwörungen auf dem MP3-Player sind keine Seltenheit. Auch Sonnenwendfeiern sind beliebt - an diesem Samstag will die "Kameradschaft 73 Celle" eine in Eschede ausrichten.
Bereits am 22. Dezember fand dort auf dem Hof von Joachim Nahtz eine Wintersonnenwendfeier statt. Schon damals war es die Celler Kameradschaft um Klaus Hellmund und Dennis Bührig, die dazu geladen hatte; mehr als 160 Rechte kamen. Seinen Hof bietet Nahtz seit Jahren der Szene für Events an. Alleine 2007 richteten Neonazis bei dem Bauern, der offen für die NPD auftritt, vier größere Veranstaltungen aus. ...lesen
Zum Thema:
Naziskonzert in Eschede (Cherusker (Münsterland) und Terroritorium (Hannover)) [20.06.08]
Sonnenwendfeier als brauner Spuk in der Heide [21.06.08]
Nationale Solidarität mit Folgen [26.06.08]
Bereits am 22. Dezember fand dort auf dem Hof von Joachim Nahtz eine Wintersonnenwendfeier statt. Schon damals war es die Celler Kameradschaft um Klaus Hellmund und Dennis Bührig, die dazu geladen hatte; mehr als 160 Rechte kamen. Seinen Hof bietet Nahtz seit Jahren der Szene für Events an. Alleine 2007 richteten Neonazis bei dem Bauern, der offen für die NPD auftritt, vier größere Veranstaltungen aus. ...lesen
Zum Thema:
Naziskonzert in Eschede (Cherusker (Münsterland) und Terroritorium (Hannover)) [20.06.08]
Sonnenwendfeier als brauner Spuk in der Heide [21.06.08]
Nationale Solidarität mit Folgen [26.06.08]
