antifa , antifaschistische aktion , antifaschistische aktionen

Wednesday, January 31, 2007

Lüneburg: Telefonterror

Hans-Gerd Wiechmann, unter dem Namen Unabhängige Wählerliste/Bündnis Rechte) im Vorjahr in den Kreistag von Lüneburg eingezogen, sieht sich massiven Anfeindungen aus der rechten Szene ausgesetzt.
Im innerparteilichen Streit der Hamburger NPD wird Wiechmann zum Lager der zurückgetretenen Vorsitzenden Anja Zysk gerechnet. Zysk befürwortet weiterhin die Demonstration gegen einen geplanten Moscheebau im Hamburger Stadtteil Bergedorf am 10. Februar, die von Behördenseite inzwischen verboten wurde. Dagegen laufen gerade Rechtsmittel durch den Anmelder Matthias Faust. Wiechmann, als Redner für den 10. Februar vorgesehen, sah sich nach eigenen Angaben via Internet einem nächtlichen Telefonterror ausgesetzt und kündigte an, mit einer Telefonfangschaltung die Urheber der Störaktion ausfindig machen zu wollen. (hf)

Quelle
Bnr [31.01.07]

Monday, March 23, 2009

Deutsche Volks-Kaffeefahrt

An einem noch geheimen Ort wollen am Sonntag die DVU-Landesverbände Hamburg, Bremen und Niedersachsen ihren Parteitag ausrichten. Erwartet werden auch unzufriedene NPD-Anhänger

Am Sonntag wollen gleich drei Landesverbände der DVU eine "hochinteressante Veranstaltung" im Norden ausrichten. Den Tagungsort hält die Partei um den Bundesvorsitzenden Matthias Faust geheim. Die Verbände aus Hamburg, Bremen und Niedersachsen wollen unter sich sein. Zu groß die Sorge, durch möglichen Protest gestört zu werden. Längst wird aber vermutet, dass bei dem Treffen NPD-Mitglieder teilnehmen könnten, die einen radikaleren Kurs ihrer Partei befürchten ...lesen

Siehe auch:

Landesparteitag der DVU im Rhade (Ingmar Knop, Hans Weidenbach, Hans-Gerd Wiechmann) [02.06.09]

Tuesday, October 23, 2007

NPD will in Celle zur Wahl antreten

Der Wahlkampf für die kommende Landtagswahl könnte in Celle brisant werden. Zwei Mitglieder der rechtsextremen Kameradschaft 73 wollen sich für die NPD als Kandidaten aufstellen lassen. Derzeit sammeln sie die nötigen Unterschriften, um am 27. Januar zur Wahl antreten zu können. Das Forum gegen Gewalt und Rechtsextremismus fordert die Celler auf, der NPD ihre Unterstützung zu versagen.

Ausländerfeindliche Sprechchöre, Hetzreden und rechtsextreme Transparente – dieser Anblick bot sich den Cellern, als im vergangenen Jahr etwa 160 Neonazis durch die Heese zogen. Die Kundgebungen der Rechtsradikalen könnten sich in den kommenden Monaten wiederholen – denn die NPD will in beiden Wahlkreisen im Landkreis Celle Kandidaten aufstellen. Klaus Hellmund soll für den Wahlkreis Celle und Dennis Bührig für den Wahlkreis Bergen bei der Landtagswahl antreten. Beide sind dem Verfassungsschutz bestens bekannt, gehören zur gewaltbereiten Kameradschaft 73, die seit etwa zwei Jahren wieder aktiv ist.
Hellmund gilt als Anführer der Kameradschaft 73. Er verbüßte von Juli 2004 bis Dezember 2005 eine Gefängnisstrafe, weil er bei einem Skinhead-Konzert mit einer Holzlatte auf einen Polizisten losgegangen war.
Bührig war immer als Stellvertreter Hellmunds aktiv – mittlerweile sollen sie sich nicht mehr so gut verstehen. Bührig hat sich immer mehr in den Vordergrund gespielt. Bei der Nazi-Demo am 9. Dezember vergangenen Jahres agierte er als Redner. Sowohl Hellmund als auch Bührig sind gerade dabei, die geforderten 100 Unterstützerunterschriften beizubringen, die nötig sind, damit sie bei der Wahl antreten dürfen. Dass mit Bührig und Hellmund zwei Rechtsextreme aus dem Umfeld der Freien Kameradschaften für die NPD bei der Landtagswahl antreten wollen, ist eine weitere Bestätigung für eine zunehmende Vernetzung innerhalb der rechtsradikalen Szene.
Forum setzt auf Aufklärung: Das Forum gegen Gewalt und Rechtsextremismus kündigte an, die Bevölkerung über die Personen Bührig und Hellmund aufzuklären. „Das wird richtig wehtun, wir werden über die Schandtaten informieren. Die beiden sind offene Bücher, auch für den Verfassungsschutz”, erklärte der Celler DGB-Chef Hartwig Erb.
Köhler trifft „Neonazi-Größen”: Auch der Meißendorfer Wilhelm Claus Köhler, der für das Sozialpatriotische Bündnis im Celler Kreistag sitzt, sucht die Nähe von „Neonazi-Größen”. Köhler war Anfang Oktober zu einer Kundgebung der Freien Patrioten Niedersachsen nach Salzgitter gefahren. Die Veranstaltung fiel letztlich aus, weil sich gerade einmal 20 Rechtsextreme zusammen gefunden hatten. Köhler nutzte die Gelegenheit, um sich unter anderem mit der NPD-Führungspersönlichkeit Hans-Gerd Wiechmann und mit dem bekannten Hamburger Rechtsextremisten Christian Worch zu unterhalten. Letzterer hatte den Neonazi-Aufmarsch in Celle im Dezember vergangenen Jahres organisiert. Köhler, der als Justizvollzugsbeamter arbeitet, soll zudem unter dem Pseudonym „Kongo” in einem Rechtsextremen-Forum seine Ansichten darlegen. Bei der NPD mache er nur deswegen nicht mit, so Kongo alias Köhler, weil er Beamter sei und Angst um seinen Job habe.

Quelle
Cellesche-Zeitung.de [21.10.07]

Friday, May 08, 2009

Wilhelmshaven: Blamage auf allen Seiten

Wahlkampf der DVU mickrig besucht.
Antifaschistische Proteste kaum vorhanden.

Riesiges Polizeiaufgebot schirmte Nazis weiträumig ab und langweilte sich.
Am 25. April 2008 führte die DVU zentral in Wilhelmshaven eine Wahlkampfveranstaltung durch, doch sowohl deren Teilnehmer wie auch die antifaschistischen Proteste blieben weitgehend aus. ...lesen

Siehe auch:

Wilhelmshaven: DVU Niedersachsen - »...warum wir noch auf die Straße gehen?« (Hans Gerd Wiechmann, Christian Worch, »AG Wiking«, Sandra Franke, Karl Heinz Besemann)
Fotos

Monday, July 23, 2007

Nazitreffen in Bardowick (Lüneburg)

Am 21. Juni 2007 lud Hans-Gerd Wiechmann zu einer Veranstaltung seines "Sozialpatriotischen Bündnis" in die "Dom Schänke" nach Bardowick ein.
An diesem Nazitreffen nahmen ca. 25 Personen teil, die aus den Landkreisen Lüneburg, Celle, Soltau-Fallingbostel, Bad Oldesloe und aus Hamburg und Hannover anreisten. ...lesen

Wednesday, December 13, 2006

Niedersachsen: Revolte gegen den Landeschef

Hannover – Es brodelt bereits seit Monaten an der niedersächsischen NPD-Basis.
Im Hinblick auf die anstehenden Landtagswahlen im Januar 2008 wächst der Widerstand gegen den bisherigen Landesvorsitzenden Ulrich Eigenfeld. In dieser Woche übergaben NPD-Mitglieder dem Landesgeschäftsführer Malte Holzer eine mehrseitige Unterschriftenliste, auf der 67 Unterzeichner einen Sonderparteitag „zum Zwecke einer Vorstandsneuwahl“ der NPD in Niedersachsen fordern. Ein Großteil der Unterschriften stammt aus dem NPD-Unterbezirk Stade. Ziel des Aufrührerkreises um Landesvize Adolf Dammann und Hans-Gerd Wiechmann kann nur die Abwahl Eigenfelds sein, da unter dessen Führung die Gefahr bestehe, dass auch die zukünftige Wahl, „wie in der Vergangenheit geschehen“, auf die „leichte Schulter“ genommen werden könnte. Ziel der NPD-Rebellen ist es nach eigenen Angaben, in dem nördlichen Flächenland ein Ergebnis zu erzielen, „dass uns in die staatliche Parteienfinanzierung einbringt“. Das ginge jedoch nur mit Wahlkampfunterstützung der Kameradschaften und die zeigten unter dem amtierenden Landesvorstand ihr Desinteresse. Christian Worch aus Hamburg spielt die machtvolle Position der Freien Nationalisten aus. Er schreibt: „Daher haben maßgebliche parteifreie Aktivisten aus Norddeutschland bereits erklärt, einen unter Leitung von Adolf Dammann stehenden Landesverband im Wahlkampf unterstützen zu wollen.“ Während das Interesse „im Falle der Fortdauer“ von Eigenfeld „gegen null tendiert“. (ar)
13.


Quelle
Bnr [13.12.06]