antifa , antifaschistische aktion , antifaschistische aktionen

Friday, October 24, 2008

Naziladen eröffnet in Köthen (Sachsen Anhalt)

In Köthen (Sachsen Anhalt) wird bald ein Neonaziladen aufmachen (Besitzer Steffen Bösener). Vorher war der Laden in Bernburg im ,,Nationalen Zentrum" zufinden, wo auch die JN vertreten ist. Jetzt zieht er nach Köthen um und möchte hier auf Gewinn stoßen. Dies gilt zu verhindern!!!

Seit Anfang Oktober `08 ist das extrem rechte Ladengeschäft „Nordic Flame – Street and Fightwear“ in Bernburg geschlossen. „Wir haben schon, nicht weit von Bernburg, neue Räume bezogen. Wenn wieder alles fertig ist, lassen wir es Euch wissen.“, ist auf der dazu gehörenden Internetpräsenz „Odins-Eye“ zu lesen. „Nicht weit von Bernburg“ im Landkreis Anhalt-Bitterfeld liegt Köthen, eine Hochburg des Karnevals mit knapp 30.000 Einwohnern. Der Neonazi-Versandhandel führt quasi alles was das rechtsextreme Herz begehrt und zukünftig scheint er dies in Köthen zu tun. Zwischen einem Standort der Hochschule Anhalt und dem Köthener Krankenhaus in der Lohmannstraße wird seit kurzem ein Verkaufsgeschäft mit schätzungsweise 45-50 Quadratmetern renoviert. Noch sind die Schaufenster mit schwarzer Folie abgeklebt, scheinbar will man sich nicht in die Karten gucken lassen. Seit wenigen Tagen ist erkennbar, dass im Innenraum der Verkaufseinrichtung bereits in großen Lettern der Schriftzug „Nordic Flame“ an der Wand prangt. ...lesen

Siehe auch:

«Laden muss weg aus Stadt» (Stadtrat und Kreisverband der SPD gegen Nazi-Shop in Köthen) [25.10.08]

Monday, December 22, 2008

Bernburg: Friedlicher Protest gegen NPD-Landesgeschäftsstelle

Widerstand: Knapp 300 Teilnehmer nehmen an der Veranstaltung «Bunte Weihnachten!» teil

Die erlösende Nachricht kam am Freitag kurz vor Beginn der Kundgebung "Bunte Weihnachten!" auf dem Markt in Bernburg. Gegen 14.45 Uhr hatte das Oberverwaltungsgericht Magdeburg der Beschwerde des Landkreises gegen den Richterspruch des Verwaltungsgerichtes Magdeburg, der NPD eine "Beschallung" aus dem Haus Markt 18 auf den Markt trotz einer anders lautenden Auflage des Ordnungsamtes doch zu erlauben, stattgegeben. Damit konnten die Reden von Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Hövelmann (SPD), Bernburgs Oberbürgermeister Henry Schütze (parteilos) sowie den Mitgliedern des "Bündnisses für Demokratie und Toleranz - gegen Rechtsextremismus und Gewalt", Roland Wiermann und Karl-Heinz Schmidt, ohne eine mögliche lautstarke und provozierende Störung seitens der Rechtsextremen gehalten werden. ...lesen

Siehe auch:

19.12.08 NPD-Landesgeschäftsstelle in Bernburg ( „Nordic Flame“ , Matthias Heyder, Philipp Valenta, Heidrun Walde, Rolf Dietrich, Michael Schäfer, Bennet Schulze, Frank Rohleder ) [23.12.08]

Friday, May 15, 2009

Bernburg: Arztbesuch mit schlechtem Beigeschmack ?

Bernburg an der Saale ist eine Kleinstadt in der Nähe von Halle/Saale und Magdeburg.

Bekannt ist diese Stadt durch die Verbrechen, die in der NS-Zeit begangen wurden. Heutzutage befindet sich die Gedenkstätte für die Opfer der NS-„Euthanasie“ am damaligen Ort des Verbrechens. Fernab dieser Gedenkstätte führt die Bevölkerung von Bernburg ihr „normales“ Leben. Zu diesem gehört natürlich auch ein Besuch beim Arzt, der den Anblick der JN und NPD Zentrale nicht vermeiden lässt, da sich beides im selben Gebäude befindet.

Zu Beginn
Zunächst wurden die Räumlichkeiten am Markt 28 zum Zweck der JN angemietet. Zu Beginn befand sich der Neo-Naziladen „Nordic Flame-Street and Fightwear“ noch in den angemieteten Räumlichkeiten. Später wurde der Neo-Naziladen gegenüber der Zentrale eröffnet. Mittlerweile wurde der Laden vertrieben, in das nicht weit entfernte Köthen.
(...)
Immer wieder versuchten AktivistInnen auf die Situation in Bernburg aufmerksam zu machen.
Mehrmals wurde gezeigt, was Mensch von der JN und NPD Zentrale hält.
Auch das aktuellste Ereignis verdeutlicht, wie unerwünscht die Zentrale bleibt.
In der Nacht zum 01. Mai 2009 schlugen AktivistInnen die Scheiben ein und sprühten Parolen an die Wände. ...lesen

Thursday, April 23, 2009

Antifaschisten/innen bieten den Nazis Paroli

Nazis aus dem Spektrum der JN/ NPD haben heute in Magdeburg - Stadtfeld versucht Unterschriften für den bevorstehenden Antritt zu den Kommunalwahlen im Juni zu sammeln. Dies ging nicht lange gut...
“Verpisst euch hier, sonst stehen hier gleich 20 Leute“. So äußerte sich ein verärgerter Anwohner über die überwiegend jungen Nazis.
Ab den frühen Nachmittag machten sich verschiedene kleine Gruppen von Nazis in Stadtfeld auf den Weg, um nach Unterstützer/innen für den Einzug der NPD in den Stadtrat der Stadt Magdeburg zu suchen. Wahllos sprachen die jungen Wilden die Bewohner/innen des Stadtteils Stadtfeld an.
Es dauerte nicht lange bis die Nachricht die Runde machte (unter anderem durch indy: http://de.indymedia.org/2009/04/246439.shtml).
Nach einiger Zeit konnte eine Gruppe von ein Dutzend Antifas die Nazis ausfindig machen. Circa 15 Nazis befanden sich in der Liebknechtstr. und unterhielten sich mit der bereits von ihnen alarmierten Polizei.
Die Nazis beklagten sich darüber, dass sie eine halbe Stunde vorher von einer 5- köpfigen „Bande“ mit Steinen attackiert wurden. Sie konnten wohl gerade so in ein Frisör flüchten und die Polizei zu Hilfe rufen.
Gegen 17 Uhr war der Spuk vorbei. Die Nazis wurden mit Polizei aus dem Stadtteil geleitet. ...lesen


Zum Thema:

Wahlk(r)ampf der JN/NPD in Magdeb.-Stadtfeld (In der letzten Woche hatten Nazis versucht Unterschriften für die Stadtratswahl (7.Juni 09) in Magdeburg zu sammeln. Hier folgt nun eine Zusammenfassung zu den Geschehnissen) [16.04.09]
Provokationen und vorgetäuschte Sacharbeit [25.04.09]
Stadtratswahlen in Köthen (Steffen Bösener, „Nordic Flame“, René Häußler) [03.05.09]
Sachsen-Anhalt: Extrem rechte Kandidaten... (Politisch konnte die rechtsextreme Bewegung dort bislang allerdings weniger Fuß fassen. Jetzt soll sich das offenbar ändern, wie in Blick in die Kandidatenlisten der Kommunalwahl erhellt. Für Rechtsradikale kommt erleichternd dazu: Eine Prozenthürde gibt es diesmal nicht) [09.05.09]
Keine Lust auf Kommunalpolitik (Weil im Osten immer weniger Kandidaten gefunden werden, profitieren freie Wählergruppen und rechte Parteien: Sie füllen systematisch die Lücken. Nun musste in gleich sieben Gemeinden des Bördekreises von Sachsen-Anhalt die Kommunalwahl am 7. Juni abgesagt werden.) [11.05.09]
Nur wenige Frauen auf NPD-Liste (16 Prozent Frauen) [13.05.09]
Rechtsextreme sind überwiegend männlich
Rechtsextremismus in Sachsen-Anhalt (Die rechtsextreme Szene in Sachsen-Anhalt gilt als besonders gewaltbereit. Eine entscheidende Rolle spielt die NPD-Nachwuchsorganisation "Junge Nationaldemokraten") [27.05.09]
Neuigkeiten aus Halberstadt(Harz) [29.05.09]
Nationale Partei-Deppen - Eine Auswahl (Matthias Gärtner, Michael Grunzel, Bennet Schulze, Michael Schäfer, Matthias Bady, Erik Schulze, Steffen Bösener, Philipp Valenta, Andreas Karl) [05.06.09]
Der Richtungsstreit prägt die NPD (Rechtsextreme Partei ist von flächendeckendem Auftreten bei der Wahl weit entfernt. Matthias Heyder, Andreas Karl) [06.06.09]
WSF: NPD Infostand erfolgreich behindert!!! (Weißenfels)

Ergebnisse und Folgen:

In Parlamenten (NPD jetzt mit 19 Vertretern in 18 Stadt- und Gemeinderäten) [11.06.09]
Zwiespältige Kommunalwahlbilanz Sachsen-Anhalt (großen Rückhalt hat die NPD nicht. Bei näherem Hinsehen blieb sie weit hinter ihren eigenen Erwartungen zurück)
Spitzenreiter und Außenseiter (Ergebnisse im Detail fördern gewaltige Unterschiede auf dem politischen Stadtplan zu Tage) [13.06.09]

Neuer Anstrich: Statt Springerstiefel nun Turnschuhe (Hövelmann stellte Verfassungsschutzbericht 2008 vor / Weniger Rechtsextremisten im Land) [18.06.09]
NPD in Sachsen-Anhalt radikalisiert sich weiter (Die Basis der rechtsextremen NPD in Sachsen-Anhalt wird schwächer. Seit Jahresbeginn habe die Partei 30 bis 40 Mitglieder verloren, sagte Verfassungsschutzchef Volker Limburg)
Die Probleme bleiben
Kein Selbstläufer
Rechte Gewalttaten nehmen zu *
Wählergemeinschaft legt Widerspruch ein (So soll es der Wählergemeinschaft vordergründig darum gehen, mit der Stimmverlagerung und veränderten Sitzverteilung den Einzug der NPD in den Stadtrat zu verhindern) [23.06.09]