antifa , antifaschistische aktion , antifaschistische aktionen

Thursday, February 05, 2009

“Volksfront” ade – Wulff verkündet Ende der Zusammenarbeit mit der NPD

Der norddeutsche Neonazi Thomas „Steiner“ Wulff hat das Ende der sog. „Volksfront von rechts“ zwischen Freien Neonazi Kräften und der NPD verkündet. Dieses Ende der vor knapp vier Jahren beschlossenen Zusammenarbeit ist nach Wulffs Angaben das Fazit eines bundesweiten Treffens von führenden Neonazis am letzten Dezemberwochenende 2008.

Offenbar sei die NPD-Spitze an einer solchen Kooperation weder interessiert noch dazu in der Lage, stellt Wulff fest. Besonders die Führungsriege um Holger Apfel, Peter Marx, Sascha Rossmüller, Jens Pühse und Udo Voigt betreibe systematisch Abgrenzung, Verleumdung und offene Hetze. ...lesen

Siehe auch:

Enttäuschte Erklärung von Gescheiterten
Die rechtsextreme Bewegung ist nicht auf die NPD zu reduzieren
NPD verliert Fußtruppen (Ausgerechnet im Superwahljahr 2009 steht die »Volksfront von rechts« zwischen Partei und »Kameradschaften« vor dem Aus. Bundesvorsitzender Voigt versucht, noch einmal zu vermitteln) [07.01.09]
Braune Basis bröckelt [08.01.09]
Ist die NPD erledigt? (Eine vorschnelle Einschätzung)
Ende der Volksfront? Von wegen: Wulff auf Bundestagsliste der NPD in Schleswig-Holstein


Zum Thema:

VS bestätigt Trend: NPD in SH wird stark von Neonazi-Szene geprägt (Ansicht von Schleswig-Holsteins Innenminister Lothar Hay) [28.04.09]
“Die Reihen fest geschlossen” - Anatomie der Hamburger NPD und ihres Umfeldes (Verdi-Landeschef Wolfgang Rose, Agnes Schreieder, bei der Gewerkschaft für den Arbeitskreis Antirassismus verantwortlich, sowie Felix Krebs von “Avanti - Projekt undogmatische Linke” haben in Hamburg eine Broschüre über die NPD in der Hansestadt vorgestellt) [29.04.09]
Anatomie der Hamburger NPD [30.04.09]
“Lesenswert, aber extremistisch” (Hamburger Abendblatt) *
Tag der Arbeitsteilung
Ahlhaus spielt Schanzensheriff * ²[12.05.09]
Auch ganz ­praktisch
CDU greift Gewerkschafter an
Gegen die „Beschlusslage“: Ver.di gibt Avanti-Broschüre heraus [04.06.09]


Verwandte Themen:

Berlin: Durchsuchung bei der NPD
Vor dem Machtkampf
NPD-Programmparteitag offenbar erst im Superwahljahr

Tuesday, May 20, 2008

Traunstein: Proteste gegen npd und bia

Am Samstag den 17.Mai veranstaltete die npd eine rednerveranstaltung mit karl richter, der für die bürgerinitiative ausländerstopp im münchner stadtrat sitzt.

Dagegen hatte sich bereits in den Wochen davor ein breites Bündniss aus bürgerlichen (grüne, spd, oepd, verdi etc.) und antifas gebildet. Für den 17.Mai war dann auf 14 Uhr eine Kundgebung dieses Bündnisses angemeldet worden. ...lesen

Saturday, December 22, 2007

Erfurt: Ver.di suspendiert Angelo Lucifero

Friday, April 25, 2008

Schwerin: „Bilder, die nicht lügen“

Die NPD-Fraktion in Mecklenburg-Vorpommern hat möglicherweise Videomitschnitte von Landtagssitzungen auf „Youtube“ eingestellt.

Eigentlich sind im Schweriner Landtag Filmmitschnitte nur Journalisten mit gültigem Presseausweis vom Deutschen Journalisten Verband und der Gewerkschaft Verdi erlaubt. Mit dieser Regelung wollten die demokratischen Parteien verhindern, dass, ähnlich wie in Sachsen, Videomitschnitte der Landtagssitzungen von der NPD-Fraktion zu Propaganda- und Schulungszwecken eingesetzt werden können. Diese Regelung, eine Art Lex NPD, hat bislang auch funktioniert. Bis zur gerade zu Ende gegangenen Sitzungswoche. Die NPD hatte sonst nur auf der Homepage des Landesverbandes und der Fraktion Textbeiträge zu ihren Reden und Kommentare zu den Sitzungen des Landtages veröffentlicht. Am 24. April tauchte auf der NPD- Homepage ein Hinweis auf einen Videobeitrag auf. Die Verlinkung führt zum Videoportal „Youtube“. Unter dem Pseudonym „hagal2000“ – eine deutliche Anspielung auf die „größte jüdische Inter-Net Site in deutscher Sprache“ – tauchten dort mehrere Videos der Reden von NPD-Parlamentarier auf. Allen Videos vorangestellt ist der Schriftzug „Bilder, die nicht lügen!“. In der Landtagsverwaltung ist man überrascht und vermutet, dass es sich bei den Aufnahmen um Mitschnitte der hauseigenen Live-Übertragung handelt. Gegenwärtig lässt die Landtagsverwaltung prüfen, ob und in welchem Umfang hier Urheberrechtsverletzungen und sonstige Verletzung von Rechten vorliegen. (tn)

Quelle
Bnr [25.04.08]