antifa , antifaschistische aktion , antifaschistische aktionen

Thursday, December 20, 2007

Berlin: Erste Hilfe für die Braunen

Ein „Nationaler Solidaritätsdienst“ (NSD) sucht im NPD-Parteiorgan „Deutsche Stimme“ ehrenamtliche Helfer.

Dringend benötigt werden zum Aufbau eines „bundesweiten und einheitlich organisierten Nationalen Sanitätsdienstes“ Ärzte, ausgebildete Sanitäter und medizinisches Fachpersonal. Dieser „Sanitätsdienst“ soll auf „sämtlichen Demonstrationen und Veranstaltungen die Versorgung durch Ersthelfer“ sichern. Als Kontaktadresse wird die NPD-Bundesgeschäftsstelle in Berlin angegeben. Die Domain von xxx.nationaler-sanitaetsdienst.xxx hält Martina Zanker aus Berlin. Zanker, Kader der Gemeinschaft Deutscher Frauen (GDF), ist die Witwe von Alexander Scholz, vormals Führungsmitglied der neonazistischen stischen Heimattreuen Deutschen Jugend (HDJ). Der „Nationale Solidaritätsdienst“ steht in Tradition des 1998 gegründeten „Braunen Kreuzes“, einer Art Rotes Kreuz für die rechtsextreme Szene. Die Bezeichnung „Braunes Kreuz“ darf nach einer rechtlichen Auseinandersetzung mit dem Roten Kreuz seit Februar 2007 nicht mehr verwendet werden. (am)

Quelle
Bnr [20.12.07]

Thursday, August 02, 2007

Gernsheim: Braune Nothilfe

Nachdem sich Anfang des Jahres die Neonazi-Sanitätertruppe „Braunes Kreuz“ nach einem Rechtsstreit mit dem DRK aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hatte, wird jetzt offenbar an einen Neuaufbau gedacht.
Auf den Namen und das Symbol eines braunen Kreuzes werde man künftig verzichten müssen, hatte es damals geheißen. Tatsächlich verbreitet der Kampfbund Deutscher Sozialisten (KDS) nun einen Aufruf für ein Projekt „Erst-Helfer“. An den Aufgaben hat sich nichts geändert: „Wir sind eine Gruppe von Kameradinnen und Kameraden, die es sich zur Aufgabe gemacht haben da zu helfen wo Hilfe dringend erforderlich ist, egal ob bei Demonstrationen, Konzerten oder anderen Veranstaltungen. Wir möchten vor Ort sein, um Notsituationen zu überbrücken und Erste Hilfe zu leisten.“ Unterzeichnet ist der Aufruf von einer Nicole Becker und dem KDS-Aktivisten Florian Ranzinger aus Gernsheim/Hessen. (ts)

Quelle
Bnr [02.08.07]

Monday, November 19, 2007

NPD will bundesweiten `Nationalen Sanitätsdienst` aufbauen

Die NPD hat zur Mitarbeit im so genannten `Nationalen Sanitätsdienst` aufgerufen. In einer Mitteilung heißt es, es solle ein `bundesweiter und einheitlich organisierter Nationaler Sanitätsdienst aufgestellt werden, damit auf sämtlichen Demonstrationen und Veranstaltungen die Versorgung durch Ersthelfer gesichert werden kann. Wir helfen in Fällen von schweren Verletzungen, z.B. durch Angriffe von Chaoten, aber auch allen Kameraden, die aus anderen Gründen, z.B. Kreislaufproblemen, Unterzuckerung etc., Erste Hilfe benötigen - solange bis der Rettungswagen kommt.`

Diese Idee ist nun nicht sonderlich neu, so gab es lange Jahre beispielsweise `Autonome Sanitäter` bei linken Demonstrationen. Auch die Neonazis versuchten sich bereits an einem solchen Projekt. Unter dem Namen `Braunes Kreuz` traten Neonazis als Hilfs-Sanis auf. Doch der Name durfte nicht mehr verwendet werden. Wer bei dem NPD-Sanitätsdienst mitmischen soll, bleibt unklar, denn die rechtsextreme Partei schreibt: `Die Voraussetzungen für die Mitarbeit im Nationalen Sanitätsdienst werden bei Anmeldung mitgeteilt.` Dann wird ein wenig sanfter Druck gemacht: `Besonders Ärzte, ausgebildete Sanitäter und medizinisches Fachpersonal, z.B. Arzthelfer und Krankenschwestern, werden dringend benötigt. Diese sollten sich verpflichtet fühlen, im Nationalen Sanitätsdienst mitzuwirken.` ...lesen

Monday, February 12, 2007

Braune Sanitäterinnen müssen sich neuen Namen suchen

Der Name “Braunes Kreuz” soll in der Neonazi-Szene künftig nicht mehr von selbsternannten Sanitäterinnen bei Aufmärschen benutzt werden ...lesen