antifa , antifaschistische aktion , antifaschistische aktionen

Friday, September 12, 2008

Kampagne gegen Bürgermeisterin

Wenige Tage vor der Bürgermeisterwahl am 14. September kursiert in Lübtheen ein fragwürdiges Flugblatt einer "Bürgerinitiative Zivilcourage-Heute". Der Inhalt dieses mehrfach verteilten Blattes richtet sich ganz offen gegen die jetzige Bürgermeisterin und einzige Kandidatin für die Wahl am Sonntag - Ute Lindenau von der SPD. Unter dem Titel "Nein zu Lindenau - Am 14. September mit ,Nein’ stimmen" wird zum Boykott gegen die Bürgermeisterin aufgerufen.

In den Anschuldigungen und eindeutigen Verleumdungen, die offensichtlich aus dem Umfeld der NPD kommen, werfen die "Texter" des Flugblattes der Bürgermeisterin unter anderem einen immer größer werdenden Schuldenberg vor. Das dementierte die Bürgermeisterin Ute Lindenau gegenüber unserer Zeitung energisch. ...lesen

Monday, December 08, 2008

Leipzig - Aktionen gegen NPD-Büro

Choraktion am 4. Dezember als Krawalle bezeichnet - Heute Abend Bürgerkundgebung in Lindenau - Nazis planen Gegenkundgebung
Seit der Eröffnung des Abgeordnetenbüros des NPD-Abgeordneten Winfried Petzold in der Odermannstraße 8 in Leipzig-Lindenau ist es bereits mehrfach zu Protesten gekommen. So gab es am Eröffnungstag eine Spontandemonstration mit ca. 200 Teilnehmerinnen und am letzten Wochenende eine antifaschistische Kundgebung mit wieder ca. 200 Leuten. Am letzten Samstag kam es im Anschluss an diese Kundebung zu einer Spontandemonstration der Nazis und auch gewalttätige Übergriffe auf Andersdenkende sind in Lindenau mittlerweile an der Tagesordnung.

Gestern Abend kam es zu einer etwas anderen Protestform: Gegen 22.30 sammelten sich vorm NPD-Büro ca. 40 Menschen,darunter auch ein Chor der Lieder zum besten gab wie "Deutschland muss sterben" oder "Hey Rote Zora". Dies passte den anwesenden Nazis anscheinend nicht so ganz und sie warfen aus dem Gelände mit Feuerwerkskörpern auf die Straße. ...lesen

Siehe auch:

Kundgebung gegen NPD-Büro am Lindenauer Markt bleibt friedlich [07.12.08]

Tuesday, December 23, 2008

Krawalle vor NPD-Büro in Leipzig-Lindenau

Neonazis haben in der Nacht zum Sonntag in Leipzig-Lindenau randaliert und Polizisten angegriffen. Sie warfen Flaschen und Feuerwerkskörper auf die Beamten. Außerdem sei Reizgas versprüht worden, teilte die Polizei mit. Gegen vier Männer im Alter von 25 bis 28 Jahren wurden Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzungen, Widerstand, Beleidigung und Sachbeschädigung eingeleitet. Die Polizei war von einem Anwohner gerufen worden, der sich über laute Musik von einer Party beschwert hatte. Auf dem Grundstück war im November ein NPD-Büro eingerichtet worden. Zunächst sei die Lage ruhig geblieben, gegen 3.00 Uhr eskalierte sie jedoch. Partygäste verfolgten zunächst zwei Passanten. Als die Polizei einschritt, gab es Krawalle.
Warum die beiden Fußgänger verfolgt wurden, konnte ein Polizeisprecher nicht sagen; auch nicht, ob sie zum linken Spektrum gehörten. „Sie sahen ganz neutral aus, verhielten sich aber der Polizei gegenüber sehr unkooperativ und wollten keine Angaben machen“, sagte der Sprecher. Nach diesem Zwischenfall gab es die ersten Flaschenwürfe.

Die Polizei forderte Verstärkung an und verschaffte sich schließlich Zutritt zu dem NPD-Grundstück. 46 mutmaßlich rechtsgerichtete Partygäste mussten ihre Personalien abgeben. Dabei gab es erneut Rangeleien, und es flog eine Flasche. Die Straße vor dem Neonazis-Büro wurde mehr als zwei Stunden lang komplett gesperrt, der Straßenbahnverkehr umgeleitet.

Gegen die NPD-Niederlassung hatte es bereits massive Proteste gegeben - sowohl von der linken Szene als auch von Bürgerinitiativen. Die Neonazis haben sich dort hinter einem mannshohen Zaun verschanzt.

Quelle
Leipziger Volkszeitung [23.12.08]

Siehe auch:

Leipzig: Flaschen auf Polizisten nach Party im NPD-Bürgerbüro
Neonazis randalieren in Leipzig (Neonazi-Gewalt in Sachsen und Sachsen-Anhalt: In Leipzig haben Rechtsextremisten nach einer Feier Passanten und Polizisten angegriffen. In Dessau verletzten rechte Schläger vier Linke.)
Erneute Nazigewalt (In Sachsen und Sachsen-Anhalt aber auch aus Braunschweig in Niedersachsen)
Flaschen und Feuerwerkskörper gegen Polizei
Polizei angegriffen
Polizei leitet Ermittlungen gegen Neonazis ein
Leipzig: Solidarität und NPD-Zentrum. (Eine schließung des Zentrums ist somit in Sichtweite) [25.12.08]

Zum Thema:

Neonazis hinter Metallzaun (In Leipzig versuchen Neonazis, ein multikulturelles Viertel zu übernehmen. Menschen werden bedroht, immer mehr militante Rechtsextreme lassen sich blicken. Doch die Anwohner wehren sich) [27.12.08]

Monday, November 17, 2008

NPD-Stützpunkt in Leipzig unter Protesten eröffnet

In der Odermannstraße, in Leipzig-Lindenau, hat am Samstag, 15.11.2008 ein Stützpunkt der NPD eröffnet. Hinter einem großen Eisenzaun verschanzt sich mutmasslich das Abgeordnetenbüro des Landtagsabgeordneten und gleichsam NPD Sachsen-Vorsitzenden Winfried Petzold. ...lesen

Siehe auch:

Demonstrationssplitter Novemver ´08 (15.11.08)
NPD- Zentrum in Leipzig-Lindenau: Aktiv werden und über den Tellerrand schauen! [19.11.08]

Legaler Treff für Rechtsextremisten (Ein »Nationales Zentrum« Leipziger Neonazis wird als NPD-Abgeordnetenbüro vom Freistaat Sachsen mitfinanziert) [09.12.08]
Nachbarn mit Schlagstock ( in der Umgegend werden Anwohner beschimpft, eingeschüchtert und bedroh) [20.12.08]

Monday, December 01, 2008

Leipzig: erfolgreiche Kundgebung gegen Nazis

Am Nachmittag des heutigen Sonnabends konnte im Leipziger Stadtteil Lindenau ein deutliches Zeichen gegen Rechts gesetzt werden.
Aufgerufen zu der Kundgebung auf dem Lindenauer Markt hatte das Ladenschluss-Bündnis , um den Widerstand gegen rechte Umtriebe in den vermeintlichen Nazi-Kiez hineinzutragen. In Lindenau wurde kürzlich ein NPD-Zentrum eröffnet, was neben dem Brandanschlag auf das alternative Komm-Haus in Grünau vom letzten Wochenende als Höhepunkt in den Versuchen gesehen werden darf, alternative und antifaschistische Strukturen im Leipziger Westen einzuschüchtern. ...lesen

Thursday, December 18, 2008

Critical Mass gegen „Nationales Zentrum" Leipzig

Am Samstag, den 13.12.08 beteiligten sich etwa sechzig Personen ab 17 Uhr an einer Critical Mass Fahrradtour zum Thema „Kein Nationales Zentrum in Lindenau“. Die Fahrradtour führte im Westen Leipzigs durch das Stadtviertel Lindenau. Vom Park „Palmengarten“ gelangten die Beteiligten bis kurz vor das von Polizeikräften abgesperrte NPD-Büro in der Odermannstraße. ...lesen

Monday, July 23, 2007

Lübtheen: Dort, wo die Neonazis wohnen

Bundespräsident Horst Köhler besuchte Lübtheen in Mecklenburg-Vorpommern

Der Tag hat Bürgermeisterin Ute Lindenau (SPD) gefallen. Mit Stolz erzählt die energische Frau von dem Besuch aus Berlin. Am Mittwochnachmittag ist Bundespräsident Horst Köhler ins mecklenburgische Lübtheen gereist. Die Kleinstadt ist unfreiwillig bekannt geworden - als Vorzeigekommune der NPD. ...lesen


Tuesday, April 08, 2008

Die Laternen von Leipzig-Grünau

Wie sieht es aus im Leipziger Westen? Nach mehreren Angriffen auf das AJZ Bunte Platte und auf Personen, die Neonazis als vermeintliche politische Gegner ausgemacht haben, versuchen es die Autonomen Nationalisten mit dem massivsten Verbreiten Ihrer Propaganda. Es ist immer das gleiche Motiv: Gelber Hintergrund, darauf zwei Unterarme und der Slogan: "Kapitalismus kreativ abschaffen". Unterschrieben sind die A5-großen Aufkleber mit "nationale und soziale Aktion". Diese Sticker sind in fast allen Komplexen des Leipziger Stadtteils Grünau zu finden. Nach eigenen Schätzungen beläuft sich die Anzahl auf etwa 100 Stück im Westen der Stadt (inkl. Großzschocher, Plagwitz und Lindenau). ...lesen

Thursday, March 19, 2009

"Event-Wochenende" im NPD-Zentrum in Leipzig

Geschichtsrevisionismus und antiamerikanische Hetze mit NPD-Landtagsfraktionsmitarbeiter Olaf Rose und ein Rechtsrockkonzert mit Protagonisten von "Sleipnir" und "Frontalkraft" - die Leipziger Nazisszene gab sich am vergangenen Wochenende abwechselungsreich. AntifaschistInnen protestierten am Sonntagabend.

Am 21. und 22.2.2009 fanden im NPD-Zentrum in der Odermannstraße (Leipzig-Lindenau) zwei Veranstaltungen mit mehr als fragwürdigen Gästen statt.
Mit einem Vortag mit dem der „neuen Rechten“ zuzuordnenden NPD-Landtagsfraktionsmitarbeiter Olaf Rose sollten wohlmöglich die an inhaltlicher Fundierung des geschichtsrevisionistischen Weltbildes interessierten Rechten angesprochen werden, während am Sonntagabend Protagonisten von einschlägigen Rechtsrock-Bands aufgeboten wurden. Im Rahmen eines Konzertes sollen der Frontmann der Band „Sleipnir“ sowie ein Akteur der Band „Frontalkraft im Zentrum in der Odermannstraße aufgetreten sein. „Sleipnir“ ist gern gesehener Gast bei NPD-Veranstaltungen und pflegt Kontakte zum in Deutschland verbotenen Netzwerk „Blood and Honour“ und zu militanten Freien Kameradschaften, „Frontalkraft“ war unter anderem auf der so genannten „Schulhof-CD“ der „Freien Kräfte“ vertreten.
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Thursday, February 05, 2009

Demonstrationssplitter Januar ´09

250 gegen Nazigewalt- & strukturen in HP (Heppenheim) [31.01.09]

Wien: Demo gegen den WKR-Ball [30.01.09]
Wien: Solidemo nach Festnahmen bei Antifa Demo

Brandeburg/Havel: Bericht vom Naziaufmarsch [24.01.09]
Rechtsextremisten beschimpfen Israel

Ilmenau: Trauerzug für toten Punk * [22.01.09]

Calw: Demonstration gegen mögliches NPD-Zentrum * [18.01.09]

Magdeburg: Newsticker [17.01.09]
Magdeburg: Naziaufmarsch und Gegenaktionen
Magdeburger stellen sich Rechtsextremen in den Weg
Magdeburg setzt Zeichen gegen Rechts
Magdeburger Bündnis protestiert gegen Neonaziaufmarsch
Magdeburg gegen rechts
5000 Menschen in Magdeburg auf der Straße gegen Neonazi-Aufmarsch
Menschenkette schützt das Rathaus
Tausende protestieren gegen Rechts
Magdeburg: Antifaschisten blockierten mehrfach rechten Aufmarsch
Magdeburg: Auswertung des Naziaufmarsch (17.01.)
Polizeidirektion Nord - Pressemitteilung Nr.: 004/09
Fotos: 17.01.2009 - Magdeburg
MD: Proteste gegen Nazis
Magdeburg: »Gedenkmarsch« von Neonazis
Video: Magdeburg 17.01.2009 Autonomes Bündnis Sachsen Anhalt

Ladenschluss Ludwigshafen: 1000 gegen Nazis *
Demo gegen Nazi-Läden in Ludwigshafen

Kein Reichsgründungskommers in Hamburg

NPD-Festredner Clemens spricht bei “Burschenschaft Germania”
Alte braune Herren
Germania – nationalistisch, rassistisch, antisemitisch?

Ilmenau: Soli-Sponti für B-Haus in Erfurt

Leipziger demonstrieren gegen Neonazis ("Das geht uns alle an! Kein Neonazi-Büro in Lindenau") *

Nazis marschieren durch Arnstadt [12.01.09]

10000 bei der Liebknecht-Luxemburg Demo (Berlin) [11.01.09]
Gedenken an Luxemburg und Liebknecht
Platte Parolen statt stillen Gedenkens
LL-Demo vom 11.Januar 2009 in Berlin
Fotos: 11.01.2009 - Berlin
LL-Demo 2009

Groß angekündigte Pro Köln Mahnwache ein Flop (Köln-Ehrenfeld) [10.1.09]
Erneut peinliches Desaster für "pro Köln"

[Jena] Sponti nach Nazievent
Holocaustleugner Horst Mahler in Jena
Polizeieinsatz wegen Randalierern
[Jena] Proteste vs. Holocaust-Leugner Mahler
Presse zur Kundgebung am Samstag

Bonn: Antifaschistische Spontandemo am 10.01.


In Gedenken an Oury Jalloh - Duisburg... [07.01.09]

150 Demonstranten protestieren in Dessaus Innenstadt
Gedenken an Feuertod in einer Polizeizelle
Dessau gedenkt Oury Jallohs Tod in Polizeihaft
Gedenken an Oury Jalloh

Spontandemonstration gegen Nazigewalt in Limb (Limbach-OberfrohnaIn) [04.01.09]

Nazis blamieren sich in Passau * [03.01.09]
Passau wehrt sich
Passau: 300 Neonazis demonstrieren gegen “Polizei-Willkür” (u.a. mit Philipp Hasselbach, Christian Worch, Axel Reitz)
Passauer Nazi-Demo bleibt überschaubar
Offenbar Österreicher bei NPD-Aufmarsch in Passau
Passau: Aktionen gegen Naziaufmarsch

Naziaufmarsch in Oldenburg blieb verboten

Demo gegen rechten Terror (Tönisvorst) * [02.01.09]

Sunday, June 22, 2008

MVP: Lübtheen wehrt sich gegen “braunes Image”

Die westmecklenburgische Kleinstadt Lübtheen (Kreis Ludwigslust) will sich mit einem Schülerprojekt gegen ihr Image als Hochburg des Rechtsextremismus wehren. Ein Jahr lang sind Schüler auf Recherche gegangen und haben Einwohner zu ihrer Einstellung befragt. Die Ergebnisse wurden in einer Broschüre unter dem Titel “Wir sind Lübtheen” zusammengefasst, die die jungen Autoren und Stadtvertreter vorstellten. Nach den Worten von Bürgermeisterin Ute Lindenau zeigt das Projekt, dass Lübtheen für eine “bunte Vielfalt” steht. Bei der Landtagswahl 2006 hatte die NPD 16 Prozent der Stimmen in der 5000-Einwohner-Stadt gewonnen. NPD-Funktionär Udo Pastörs wohnt in Lübtheen, allerdings war immer wieder über Strafzahlungen gegen ihn gemutmaßt worden, da er angeblich gegen Ausnahmegenehmigungen verstoßen haben soll.

Schon 1921 antisemitische Anfeindungen ...lesen

Siehe auch:

Die netten Nazis von nebenan [21.06.08]