antifa , antifaschistische aktion , antifaschistische aktionen

Sunday, June 14, 2009

"Extremismus"-Diffamierung abgewehrt

Pressemitteilung vom 12. Juni 2009

"Extremismus"-Diffamierung abgewehrt
LOTTA - antifaschistische Zeitung aus NRW klagt erfolgreich gegen den
Verfassungsschutz NRW

Die antifaschistische Zeitung LOTTA hat vor dem Verwaltungsgericht (VG)
Düsseldorf
einen Sieg errungen. Dem Verfassungsschutz (VS) NRW wurde in
einem vorläufigen Rechtsschutzverfahren untersagt, die LOTTA in seinem
Jahresbericht 2008 zu nennen.

Das VG Düsseldorf stellte in seinem Beschluss vom 3. Juni 2009 im Ergebnis
fest: "Insbesondere geht [der Verfassungsschutz] selbst nicht davon aus,
dass im Falle [der LOTTA] (..) oder auch nur bei einzelnen Autoren von
Beiträgen in der 'LOTTA' verfassungsfeindliche Bestrebungen nachgewiesen
sind."

Mit der Nennung der Zeitung LOTTA in seinem Bericht setzte sich der VS NRW
über den Beschluss des Bundesverfassungsgerichts aus dem Jahre 2005 hinweg,
in dem dieses die herausragende Bedeutung der Pressefreiheit formulierte
und dem Wirken des VS sehr enge Grenzen setzte.

Die Pressesprecherin der LOTTA, Britta Kremers, erklärt dazu: "Ziel des VS
ist offenkundig, den Begriff und die historische Tradition des
Antifaschismus unter extremismustheoretischen Generalverdacht zu stellen:
Antifaschismus = Linkextremismus = Demokratiefeindlichkeit, so die ebenso
falsche wie ideologisch motivierte Zuschreibung. Damit sollen Projekte wie
die antifaschistische Zeitschrift LOTTA ins politische und
gesellschaftliche Abseits gedrängt und ihnen der Einsatz für demokratische
Errungenschaften abgesprochen werden."

Wer im VS-Bericht als "Extremist" markiert wird, bleibt in der Regel vom
breiteren politischen Diskurs ausgeschlossen. Kritische
Auseinandersetzungen mit den Wertungen der VS-Berichte gibt es nur sehr
selten. "Das nicht nur in der wissenschaftlichen Forschung höchst
umstrittene Extremismus-Konstrukt trägt dazu bei, gesellschafts- und
staatskritische Ansätze im Umgang mit extrem rechten Erscheinungsformen zu
diskreditieren", so Kremers .

Die Diffamierungskampagne traf nicht nur LOTTA. Sowohl bundesweit[1] als
auch in NRW sind weitere Projekte betroffen. So zum Beispiel der
Unrast-Verlag aus Münster, der ebenfalls als "linksextremistisch"
bezeichnet wird. Dabei wird in der VS-Broschüre "Musik - Mode -
Markenzeichen, Rechtsextremismus bei Jugendlichen" (5. Aufl., September
2008, S. 91, 162) sogar auf ein Buch aus diesem Verlag positiv verwiesen.

"Vor dem Hintergrund einer zunehmenden Rechtsentwicklung in Politik und
Gesellschaft und zunehmender extrem rechter Angriffe auf politisch
Andersdenkende – wie etwa auf die 1.-Mai-Demo des DGB in Dortmund – ist
eine Analyse und fundierte Aufklärung über diese Entwicklung immens
wichtig. Es sind antifaschistische Initiativen und Medien, die schon seit
langer Zeit auf diese Gefahren hingewiesen und detailliert darüber
aufgeklärt haben. Die Diffamierung dieser Arbeit spielt letztendlich der
extremen Rechte in die Hände", so Britta Kremers.


Britta Kremers, Pressesprecherin der LOTTA
12. Juni 2009

Thursday, April 23, 2009

»Lotta« über braune Formierungen zu Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen

Mit einem Schwerpunkt zu Rechtsextremen vor den Kommunalwahlen in Nord­rhein-Westfalen (NRW) macht die neue Ausgabe der antifaschistischen Zeitung aus dem Bundesland, Lotta, auf. Wäre es nach dem Willen der Landesregierung gegangen, wären die Bürger bereits am 7. Juni zu den Wahlurnen gerufen worden, jedoch werden die Stadträte, Kreistage und Bezirksvertretungen nun aufgrund einer anderslautenden Gerichtsentscheidung doch erst am 30. August gewählt.

Obwohl noch einige Details zu den Wahlantritten der extremen Rechten unbekannt sind, beleuchtet Lotta die Strukturen und das zu erwartende Vorgehen von NPD, DVU, Republikanern, »Freien Wählergemeinschaften« sowie der selbsternannten »Bürgerbewegung PRO NRW«. Ihr Resultat: Mangels Mitgliedern und weiterer organisatorischen Schwächen ist keine der besagten Parteien in der Lage, flächendeckend im bevölkerungsdichtesten Bundesland anzutreten. ...lesen

Siehe auch:

"pro NRW"-Wahlschummel aufgeflogen [18.05.09]
Biederkeit und Stimmungsmache (Selbsternannte Bürgerbewegung »Pro NRW« bläst zum Sturm auf NRW-Rathäuser) [23.06.09]
Stadt produziert NPD und REP Wahlwerbung (Über die Jugendvideoproduktion „Du hast die Wahl“ des Medienprojektes Wuppertal in Zusammenarbeit mit dem Stadtjugendring Wuppertal und dem Fachbereich Jugend und Freizeit der Stadt Wuppertal. Wolfgang Pohlmann (REP) und Michael Schnorr (NPD) ) [24.06.09]
Politischer Aufklärungsfilm DU HAST DIE WAHL [25.06.09]

Wednesday, May 02, 2007

"Bürgerbewegung Pro Düsseldorf"?

Eine lokale ‚Alternative' zu einem Übertritt zum neugegründeten NPD-Ortsverband Düsseldorf (siehe Artikel in dieser TERZ) könnte sich Abtrünnigen der immer bedeutungsloser und zerstrittener wirkenden Partei "Die Republikaner" (REP) demnächst in Form einer "Bürgerbewegung Pro Düsseldorf" bieten. Hierbei handelt es sich um den Versuch, das in Köln relativ erfolgreiche Modell der extrem rechten "Bürgerbewegung pro Köln" (Pro Köln) auf andere Städte zu übertragen. Die aus dem lokalen Kreisverband der zwischenzeitlich bedeutungslosen extrem rechten Partei "Deutsche Liga für Volk und Heimat" entstandene Gruppierung hatte es 2004 bei den nordrhein-westfälischen Kommunalwahlen in Köln geschafft, mit 4,7 Prozent einen Wahlerfolg einzufahren. Vier Stadtratsmandate sowie Sitze in allen Kölner Bezirksvertretungen waren das Ergebnis. Zwischenzeitlich ist durch den Übertritt eines Stadtratsmitglied der "Republikaner" ein fünftes Stadtratsmandat hinzugekommen (vgl. zu "Pro Köln" ausführlich: LOTTA - antifaschistische Zeitung aus NRW, #25, Winter 2006/2007, www.free.de/lotta).

Nun wird versucht, das Kölner Modell zu exportieren. Ziel ist es, bei den nächsten Kommunalwahlen auch in anderen Städten anzutreten, geliebäugelt wird auch mit einer Teilnahme an den nächsten nordrhein-westfälischen Landtagswahlen. Erste Gründungen erfolgten bereits in Gelsenkirchen und Bottrop. Dabei legen die Kölner Initiatoren um Markus Beisicht, Judith Wolter und Manfred Rouhs großen Wert darauf, die berechtigte Stigmatisierung als extrem rechts abzustreifen, Abstand zu NPD, DVU und "Freien Kameradschaften" zu halten und sich als ‚verfassungstreue' Kraft rechts der CDU zu positionieren, also quasi ein rechtspopulistisches und vermeintlich ‚basisorientiertes' Erbe der REPs und der "Schill-Partei" anzutreten, ohne deren Fehler zu wiederholen. Wie es allerdings möglich sein soll, aufgrund der Abgrenzungspolitik ihrer Bundes- und Landesführung abtrünnigen REPs für eine - zumindest vordergründig - ebenfalls um "Verfassungstreue" bemühte Neugründung zu begeistern, bleibt hierbei offen.

Als am 6. Februar 2007 in Leverkusen der Verein "Bürgerbewegung pro Nordrhein-Westfalen e.V." (pro NRW) gegründet wurde, war es der Düsseldorfer Rechtsanwalt und ehemalige stellvertretende "Republikaner"-Bundesvorsitzende Dr. Björn Clemens, der die Versammlungsleitung übernahm. Clemens hatte im Februar 2007 den REPs den Rücken gekehrt, u.a. aufgrund deren offensiver Abgrenzungspolitik gegenüber anderen extrem rechten Parteien und Strömungen (vgl. TERZ März 2007). Anstreben möchte der "Pro NRW"-Verein, der seinen Sitz in Düsseldorf hat, eine "Koordinierung und Bündelung nonkonformer NRW-Wählervereinigungen". Neben Bottrop und Gelsenkirchen hat man die Fühler auch in andere NRW-Städte ausgestreckt, u.a. nach Duisburg, Viersen, Bonn und Düsseldorf. So zumindest ist es Stellungnahmen und Interviews von und mit "Pro-Köln"- und "Pro-NRW"-Funktionsträgern zu entnehmen. Das Kölner Modell könne, so der "Pro NRW"- und "Pro Köln"-Vorsitzende Beisicht, "im Prinzip auf jede andere größere Stadt übertragen" werden. "Schlüssel zum Erfolg" sei eine "konsequente Basisarbeit". Beisicht: "Wir sprechen die Menschen direkt vor Ort auf Probleme an, die sie bedrücken und die von den etablierten Parteien ignoriert werden: Islamisierung, Überfremdung, Kriminalität und politischer Filz samt ausufernder Korruption in der öffentlichen Verwaltung. Je unmittelbarer die Bürger dabei von Mißständen betroffen sind, um so eher kann man sie auch mit nonkonformen, patriotischen Politikansätzen erreichen."

Parallel zur Ausbreitung in NRW läuft seit 2005 der Versuch, sich über die "Bürgerbewegung pro Deutschland" und unter Federführung von Manfred Rouhs auch in anderen Bundesländern auszudehnen, hierfür bestehende lokale rechtspopulistische Listen und Initiativen zu nutzen und diese unter einem gemeinsamen Dach zu sammeln. In NRW besteht bisher aber nur ein einziger Kreisverband von "Pro Deutschland": In Oberhausen. "Pro NRW" und "Pro Deutschland" betonen, völlig unabhängig voneinander zu wirken. Offensichtlich gibt es untereinander Streitigkeiten strategischer Natur, insbesondere über Fragen der Sinnhaftigkeit einer bundesweiten Ausdehnung und des Grades einer Distanzierung von der extremen Rechten. Letztendlich aber läuft es eher auf eine Arbeitsteilung hinaus.

Als "Pro NRW" am 25. März 2007 in Nievenheim (Dormagen, Rheinkreis Neuss) eine zirka 100-köpfige "Großveranstaltung" durchführte, um unter dem Motto "Von pro Köln über pro NRW in den Landtag 2010?" ihr Modell vorzustellen, zeigte sich die rechtspopulistische und extreme Rechte in NRW interessiert, zumindest aber neugierig. Als Starredner hatte "Pro NRW" den ehemaligen REP-Europaparlamentarier Harald Neubauer eingeflogen, der bei den Bundestagswahlen 2005 als NPD-Kandidat ins Rennen gegangen war und seit vielen Jahren für eine "Einheit der Rechten" trommelt. Von praktizierter Abgrenzung also keine Spur. Vor Ort anzutreffen waren auch NPD-Funktionsträger, wie beispielsweise Martin Laus. Auch der Landesvorsitzende der DVU NRW, Max Branghofer, befand sich unter den Gästen.

Wie weit die Planungen und Vorbereitungen, das Kölner Modell auch in Düsseldorf anzuwenden, fortgeschritten sind, ist noch unklar. Anzunehmen ist, dass sie noch in den Kinderschuhen stecken. Die NPD hat bereits reagiert, ist ihrerseits in die Offensive gegangen und hat einen Düsseldorfer NPD-Ortsverband gegründet und damit ein Alternativangebot geschaffen. Björn Clemens versucht sich in Spagatübungen zwischen NPD-Sympathien bzw. Ablehnung einer Abgrenzungspolitik gegenüber der NPD, Beschimpfung seiner ehemaligen Partei und Liebäugeleien mit "Pro NRW". Ob bei dem Ganzen mehr herauskommen wird als eine Umverteilung weiterhin zersplitterter und konkurrierender Grüppchen und Einzelpersonen bleibt abzuwarten. "Abschließend darf nur noch unserer Hoffnung Ausdruck verliehen werden, daß sich die ‚Bürgerbewegung pro NRW' nicht zu einer weiteren landesweiten ‚Rechts'-Partei entwickelt und somit zur weiteren Spaltung von Funktionären und Wählerstimmen beiträgt", fassen die "Freien Nationalisten Neuss" ihre nicht unberechtigten Befürchtungen zusammen.

ANTIFASCHISTISCHES AUTORiNNENKOLLEKTIV


Quelle
Terz [02.05.07]

Thursday, December 21, 2006

Konzerte

19.01.08 Blacklisted + Shipwreck + Soul Control - Essen Cafe Nova

26.01.08 Freies Leben! Freie Bildung! Darmstadt Im Glaskasten der H-Da

30.01.08 From Autumn To Ashes - Köln Underground

23.01.08 Sondaschule - Düsseldorf Zakk

02.02.08 Hip-Hop - Köpi- Soli - Party feat. Chaoze One feat Lotta C. + Damion Davis + Schlagzeiln + Mad Cap & Independenzia + u.a. - Hannover Mephisto

02.02.08 The Essentials - Düsseldorf Hinterhof

07.02.08 The Busters + Skouch - Düsseldorf Zakk

08.02.08 Guts Pie Earshot - Düsseldorf Hinterhof

10.02.08 Escapado - Bielefeld Kamp

15.02.08 Antidote + monster squad + Gewapend Beton - Düsseldorf Hinterhof

27.02.08 Mad Caddies - Bielefeld Kamp

08.03.08 No Respect - Oberhausen Druckluft

13.03.08 Loikaemie - Bochum Matrix

19.03.08 May The Force Be With You + Undressed Army + Sidetracked - Kamen JKC

21.03.08 The Bayonets + Ultima Sacudida - Düsseldorf AK 47

27.03.08 Dropkick Murphys - Köln E-Werk

27.03.08 Wickeda + The Skankaroos - Oberhausen Druckluft

29.03.08 Stage Bottles - Oberhausen Druckluft

29.03.08 TurnItDown- Soli: painwords + myterror + vertigo + no way to use - Düsseldorf Hinterhof

29.03.08 U.S. Bombs + Deadline u.a. Bochum Matrix

09.04.08 Blood Or Whiskey - Bochum Matrix

16.04.08 Every Time I Die - Köln Underground

27.04.08 Commandantes - Düsseldorf Zakk

29.04.08 Antifaschistisches LKW-Konzert mit Deichkind + Samy Deluxe + Jan Delay + Turbostaat u.v.m. - Hamburg Barmbek

05.05.08 Strike Anywhere - Bochum Matrix

05.05.08 Mono & Nikitaman - Düsseldorf Haus der Jugend

08.05.08 Microphone Mafia u.a. - Düren Haus der Stadt

09./10.05.08 Antifascist Youth Festival - Oberhausen Druckluft

09.-12.05.08 Festival der Jugend u.a. mit Chaoze One & Lotta C + Microphone Mafia + Anarchist Academy - Köln Jugendpark

09.05.08 Agnostic Front - Bochum Zwischenfall

10.05.08 Broilers - Düsseldorf Stahlwerk

11.05.08 999 + TV Smith + Lurkers + Guitar Gangsters + special guest - Düsseldorf Zakk

13.05.08 Flogging Molly - Köln Live Music Hall

16.05.08 Talco - Bochum Bahnhof Langendreer

16./17.05.08 Antifascist Ballroom mit Irie Revoltes + Inner Conflict + Rejected Youth u.a. - Köln Kulturbunker

30.05.08 Microphone Mafia + Anarchist Academy + Johanna & Nic Knatterton - Köln Asta Café

31.05.08 Dancenight (Antifa-Soliparty) - Wunstorf Wohnwelt

01.06.08 Rock gegen Rechts mit Lightning Daze + The Simple Strickts + Run in Circle + Mofa - Oberhausen Druckluft

03.06.08 Banda Bassotti - Düsseldorf Zakk

06.06.08 Trainwreck +Under the Pledge of Secrecy +Alarmstufe Gerd +The Omnipresnt (Solikonzert fürs Antifa Camp Rheinland) - Düsseldorf Hinterhof

07.06.06 Kaput Krauts + T.O.D. + Disobey (Solikonzert fürs Antifa Camp Rheinland) - Düsseldorf AK 47

07.06.08 „Beat for Justice“ (Antifa-Soliparty) - Neuss Haus der Jugend

10.06.08 Rage Against The Machine - Berlin Zitadelle

13.06.08 Dritte Wahl - Wuppertal Börse

27.-28.06.08 Ruhrpott Rodeo u.a. mit Stage Bottles + Loikaemie + Dritte Wahl + Fahnenflucht - Hünxe Flugplatz Schwarze Heide

11.07.08 Supernichts + Chefdenker - AK 47 Düsseldorf

11.07.08 Toxoplasma - Köln Sonic Ballroom

19.07.08 Agnostic Front + Adolescents + White Flag + Dean Dirg - Düsseldorf Zakk

05.08.08 Los Fastidios - Köln Sonic Ballroom

06.08.08 Los Fastidios - Oberhausen Druckluft

20.08.08 Fear and Fury Festival - Dropkick Murphys + Bones + Broilers + Casualties - Herne Gysenberghalle

29.08.08 Microphone Mafia + Klaus der Geiger + Capito Si + S1R + Compania Bataclan + Simple Tings - Wuppertal vor der Polizeiwache Döppersberg (NRW-Tag versenken!)

05.09.-06.09.08 This is Flingern not LA Festival - AK 47 Düsseldorf

13.09.08 Rock für Links Festival - Berlin Hellersdorf Cottbusser Platz

17.09.08 Underoath - Köln Luxor

20.09.08 Loikaemie + support - Aachen Musikbunker

27.09.08 Walls Of Jericho + Evergreen Terrace + Cataract + Animosity + The Red Chord - Essen Fun Box Amalie

27.09.08 Los Dolares + Wartorn - Düsseldorf Hinterhof

02. - 05.10.08 Freiräume verteidigen! - Festival - Wuppertal AZ

09.11.08 Funeral For A Friend + Cancer Bats - Köln Gloria

11.10.08 Dritte Wahl + Rasta Knast + Verlorene Jungs - Düsseldorf Zakk

11.10.08 Lucha Amada - Düsseldorf Hinterhof

11.10.08 War All The Time + Spiteful Way + Ravaged - Mülheim AZ

24.10.08 Chaoze One + Mic Mafia + Meditias + Callya + Anarchist Academy - Hilden

25.10.08 "Schlauer statt rechts" u.a. mit Irie Révoltés + Microphone Mafia + Die Happy - Düsseldorf Philippshalle

27.10.08 Subhumans + Gäste - Düsseldorf AK 47

02.11.08 Knuckledust + Backfire! + Apokalypse Now - Köln MTC

07.11.08 DDP + Kriminal Pogo + Die Pilsköpfe + Die Pigs - Düsseldorf AK 47

08.11.08 u.a. Unearth + Parkway Drive + Protest The Hero - Köln Essigfabrik

14./15.11.08 Siempre Antifascista Festival mit Los Fastidios + Opció K-95 + Guerilla + Redweiler + The Offenders + Loikaemie u.v.m. - Berlin Kato

19.11.08 Flogging Molly + Street Dogs + Skindred + Time Again - Oberhausen Turbinenhalle

24.11.08 Children Of Bodom + Slipknot + Machine Head - Düsseldorf Philipshalle

30.11.08 Talco - Köln Sonic Ballroom

09.12.08 Mono & Nikitaman - Wuppertal U -Club

12.12.08 Hard Skin + Ciurma Skins + Razzaparte - Düsseldorf AK 47

19.12.08 Have Heart + Carpathian + Cruel Hand - Essen JUZ Papestrasse

23.12.08 Sondaschule + Mimmis + Loaded + Mofa + DDP - Düsseldorf Zakk

25.12.08 Kobayashi + Kaput Krauts - Düsseldorf Hinterhof

28.12.08 Irie Révoltés - Köln Werkstatt

24.01.09 Busters + support - Düsseldorf Zakk

07.02.09 Ska P + Irie Révoltés + Sondaschule u.a. - Oberhausen Turbinenhalle

09.02.08 Rise Against + Strike Anywhere - Köln Live Music Hall

19.02.09 Mono & Nikitaman - Dortmund Livestation

23.02.09 Yok & Conny - Düsseldorf Hinterhof

27.02.09 Lea-Won + NMZS - Duisburg T5

14.03.09 Always Antifascist Festival mit Brixton Cats + Stage Bottles + Barroom Heroes + Social Distrust - Oberhausen Druckluft

28.03.09 Rasta Knast + Miss Fortune - Duisburg T5

03.04.09 Kaput Krauts + Mad Minority + Machete - Duisburg T5

09.04.09 Dean Dirg + Abfukk - Düsseldorf Hinterhof

18.04.09 Antidrasi + Karateclub - Düsseldorf Hinterhof

22.04.09 Egotronic - Duisburg Steinbruch

25.04.09 Dritte Wahl + support - Köln Underground

25.04.09 Massendefekt + Betontod + SFH u.a. - Düsseldorf Zakk

25.04.09 Hip Hop Against Fascism mit Albino + Madcap - Duisburg T5

30.04.09 Rock in den Mai mit DdP + Alarmsignal + Daily Terroristen u.a. - Heiligenhaus D&W Werkhallen

30.04.09 La Resistance - Bielefeld AJZ

01.05.09 The Regulators - Düsseldorf Hinterhof

09.05.09 La Resistance - Köln Proteste Anti-Islam-Kongress

09.05.09 Silverstein - Bochum Zeche

16.05.09 Broilers u.a. - Köln Live Music Hall

22./23.05.09 Fire and Flames Festival u.a. mit Brixton Cats + Freiboiter + Rogue Steady Orchestra + Patchanka - Hamburg Hafenklang

13.06.09 Miles Away - Bochum Untergrund

19.06.09 Egotronic - Bochum Underground

27.06.09 Betrayed - Essen Juz

28.06.09 Cro Mags - Duisburg Devil Side

17.07.09 Comeback Kid - Bochum Matrix

24.07.09 Have Heart + Rise And Fall + Shipwreck A.D. - Köln Underground

08.08.09 Egotronic - Oberhausen Druckluft

30.10.09 "Kultur braucht Freiraum" Fetsival - Oberhausen Druckluft

Tuesday, August 29, 2006

Quo vadis, OX?

Der [aus] der neonazistischen Szene bekannte David Kornowski versucht mit neuen Unterstützern seine Klamottenmarke "Hate-Core" unter dem Deckmäntelchen des Unpolitischen wieder auf dem Markt zu platzieren. Unterstützung fand er dazu leider bei dem Musikmagazin OX und dem Merchandising-Hersteller „Trashmark“. ...lesen

Siehe auch: Good Night White Pride [04.09.06]
Pressemitteilung der Lotta[06.09.06]
Zweite Stellungnahme der „LOTTA – antifaschistische Zeitung aus NRW“ zur Streetwear-Marke „hate-core“ [15.09.06]

Friday, November 02, 2007

RechtsRock in NRW

In den LOTTA-Ausgaben #11 und #12 erschienen ausführliche Artikel über die RechtsRock-Szene in NRW. Auch in den folgenden Ausgaben wurde immer wieder über einzelne RechtsRock-Projekte berichtet. Nach nunmehr vier Jahren ist es jedoch an der Zeit, eine aktuelle zusammenfassende Betrachtung und Einschätzung vorzulegen. Der erste Teil behandelt die Bands und ihre Konzerte. In der nächsten Ausgabe werden wir uns den HändlerInnen, Läden und Labels zuwenden.

„Ihr treibt uns nicht in die Knie, wir sind so stark wie noch nie“, singt der als Sänger der Dortmunder Band Oidoxie bekannte Marko Gottschalk auf der jüngst unter dem Titel „Straftat“ erschienenen CD „Hail C18“. Auf der CD ist auch eine gleichnamige Hymne auf Combat 18, dem gewalttätigen Arm der in Deutschland verbotenen Organisation Blood&Honour, enthalten. Noch direkter bezieht sich die mit Oidoxie eng verbundene Gruppe Weisse Wölfe auf die Terrorgruppe. Sie bezeichnet sich selbst als Combat 18 Sauerland. Abbildungen von Rohrbomben und schwer bewaffneter Vermummter im Booklet ihrer neuen CD „Soundtrack zur Revolution“ zeigen deutlich, welche Art des Kampfes hier propagiert wird. Polizeiliche Repression scheint sie nicht mehr zu schrecken. Wenig verwunderlich, amüsieren sich Stepjan Jus, Marko Gottschalk und ihre Kameraden nach anfänglichem Schrecken währenddessen eher über den in Dortmund laufenden Strafprozess gegen die Bandmitglieder der Weissen Wölfe, der immer wieder v erschoben wird. Der mutmaßliche Bassist Dennis Linsenbarth aus Werne (ex-Oidoxie, jetzt Sleipnir) wurde gar nicht erst angeklagt. Die Weissen Wölfe setzen inhaltlich also ihre Linie fort, von Mäßigung keine Spur.

Oidoxie ist noch immer die bedeutendste Band aus NRW. Nicht nur in Deutschland, sondern auch international sind sie häufig der Headliner. Im Ausland treten sie vor allem bei Konzerten des Blood&Honour-Netzwerkes auf, wie zuletzt in Belgien und Russland. Öffentliche politische Aktivitäten, wie 2003 gegen Antifa-Aktionen in Dortmund-Brechten, gehen allerdings nicht mehr von der Band aus. Um die Band herum existiert eine zirka 60 Personen starke Truppe, die sich Oidoxie Streetfighting Crew nennt. Trotz der großen Mitgliederzahl ist eine Mitgliedschaft in der Streetfighting Crew, zugleich Security bzw. Ordnerdienst auf Konzerten als auch engster Fanclub, ziemlich exklusiv. Der Crew gehören zahlreiche Neonazikader an, wie Pascal Zinn, Katja Jarminowski, Karin Lenzdorf (alle Dortmund), Dustin Guske (Hamm) und Rene Laube (Kreis Düren).

Neben Straftat ging auch das Projekt Life of Pain aus Oidoxie hervor. Hier spielen zwei ehemalige Gitarristen der Dortmunder RechtsRocker. Auch die Nachwuchsband Extressiv, die sich den Proberaum mit Oidoxie teilt, orientiert sich an der Szene-Größe. Die aus dem nördlichen Kreis Unna und dem angrenzenden Münsterland stammenden Bandmitglieder stellen auch einen Teil der Streetfighting Crew ...lesen

Sunday, August 17, 2008

Russlanddeutsche NPDler

Lange stand die deutsche Neonazi-Szene russlanddeutschen Aussiedlern feindlich gegenüber, weil sie wegen ihres kulturellen Hintergrundes der extrem rechten Vorstellung von einem "ordentlichen Deutschen" nicht entsprachen. Auf der Suche nach neuen Wählerspektren hat die NPD die rund zwei Millionen Russlanddeutschen jetzt für sich entdeckt, wenngleich diese Orientierung in der extremen Rechten, insbesondere in der neonazistischen Szene nicht unumstritten ist.

Dieser Beitrag basiert hauptsächlich auf Veröffentlichungen der LOTTA - antifaschistische Zeitung aus NRW sowie auf eine Pressemitteilung des Antifa-KOK Düsseldorf und Umland. ...lesen

Saturday, January 13, 2007

An der Sache vorbei - Die Debatte um die Marke “Hate-Core“

Im August 2006 verwiesen Personen aus der “Good night white pride“- Kampagne der Hardcore-Szene in einer Rundmail auf Verbindungen der Essener Textilmarke “Hate-Core“ zur extremen Rechten. Anlass war eine Werbeanzeige der Firma in der Ausgabe Nr. 67 des bundesweiten HC/Punk-Magazins OX. Es entwickelte sich eine rege Debatte, in die sich LOTTA aktiv einbrachte. ...lesen

Wednesday, March 01, 2006

Links

Banner von www.antifaschistische-aktionen.de.vu










Basics
antifa.de

http://www.apabiz.de/

http://www.whatwecando.de/

http://www.projektwerkstatt.de/pwde.html

http://www.dasversteckspiel.de/

http://www.rote-hilfe.de/

http://www.nip-berlin.de/

Initiative gegen jeden Extremismusbegriff (INEX)


Printmedien
Antifaschistisches Infoblatt

Lotta

Der Rechte Rand


Jungle World

Phase 2

Analyse & Kritik

Utopia - Jugendzeitung für eine herrschaftslose und gewaltfreie Gesellschaft

Merch
http://www.mob-action.de/

http://www.antifa-versand.de/

http://www.fireandflames.com

http://www.antifanten.org/

http://www.disorder-berlin.de/

http://www.grandioso-versand.de/

http://www.linke-t-shirts.de/

http://www.schwarzesocke.com/

http://www.la-rage.de/


http://www.disyouth.net/

http://www.autonomal-versand.net/

http://www.black-mosquito.org



Online-Radios
http://punkrockers.kicks-ass.net:8003/

http://www.raggakings.net/listen.m3u

Sonstiges
Alerta Network

Nemesis
(Online-Archiv für Klassiker der sozialistischen Unterhaltungsliteratur)