antifa , antifaschistische aktion , antifaschistische aktionen

Thursday, October 30, 2008

Hildesheim/Munster – Neonazi-Tätowierer lässt Fragen offen

Er sagt, er sei raus aus der Neonazi-Szene: Hannes Knoch, der in Hildesheim ein Tattoostudio betreibt ("Last Resort"), bei seinem Auftritt in Munster.

Der Hildesheimer Tätowierladen-Betreiber Hannes Knoch hat sich erstmals in einer öffentlichen Veranstaltung zu den Vorwürfen gegen ihn geäußert, er sei immer noch in die Neonazi-Szene verstrickt. Am Montagabend sprach er auf Einladung des Suchthilfevereins „Cafe Atempause“ in Munster, wo er ebenfalls ein Geschäft betreibt. Knoch erklärte, er habe sich nach 2001 vom Rechtsextremismus abgewandt. Zwar habe er weiter Freunde, die er aus dieser Zeit kenne, doch seien diese ebenfalls aus der Szene ausgestiegen: „Ich kenne keine aktiven Neonazis mehr“, versicherte er.
Das Landgericht Halle/Saale hatte ihn im März verurteilt, weil er 2001 in Tostedt (Kreis Harburg) ein Konzert zum Gedenken an den englischen Neonazi-Sänger Ian Stuart organisiert hatte. ...lesen

Friday, October 05, 2007

Paramilitärische Übungen Hildesheimer Neonazi

Nach Recherchen des Antifaschistischen Info Blatt (AIB) hat sich ein Personengeflecht aus Aktivisten des 2001 verbotenen neonazistischen „Blood & Honour"- Netzwerkes (B&H) und dem Tattoo-Milieu etabliert, welches sich neben Kampfsportevents und dem Verkauf militärischer Ausrüstung in Munster auch paramilitärischen sogenannten "Combat & Survival" Übungen widmet.
Zentrale Rolle spielt hierbei der Inhaber des am 1.2.99 eröffneten Hildesheimer Tattoo-Studio „Last Resort“ Hannes Knoch. Dieser ist in einem 1999 veröffentlichen Video von „B&H Niedersachsen“ ebenso zu sehen, wie der Tattoowierer Hokan, der den Hitlergruß zeigt. Nach dem Verbot von B&H wurde das Tattoo-Studio am 25.4.02 bei einer Razzia wegen der illegalen Fortführung dieser Gruppe durchsucht. In der im Internet veröffentlichen Tattoo-Galerie sind zahlreiche Motive mit rechtem und nationalsozialistischem Bezug zu sehen. Nach Protesten gegen eine Nazidemo am 24.2.07 in Hildesheim kam es vor dem „Last Resort“ zu einer Auseinandersetzung, bei der 3 Personen mit einer Baseballkeule aus dem Laden stürmten. Nach einem Bericht über diese Vorfälle, wurde das Schaufenster neu gestaltet: alles pink und bunt -keine gewaltverherrlichenden „Hooligan“-T-Shirts mehr. Im Sommer 05 eröffnete Knoch in Munster, den Laden „Dezentral“ (für spezielle Militärausrüstung). ...lesen

Thursday, February 21, 2008

Prozess in Halle

Wegen Aktivitäten in der verbotenen Neonazi-Organisation "Blood and Honour" müssen sich ab heute in Halle an der Saale sechs Männer und eine Frau vor Gericht verantworten. Den zwischen 27 und 40 Jahre alten Angeklagten werde ein Verstoß gegen das Vereinigungsverbot vorgeworfen, sagte ein Gerichtssprecher gestern.

Quelle
Taz [21.02.08]

Siehe auch:

Prozess gegen mutmaßliche “Blood & Honour”-Aktivisten
Verhandlung gegen »Blood Honour« [22.02.08]
Neonazi-Gruppe wollte im Untergrund agieren
Über Blut und Ehre von Neonazis
AIP: JN-Stützpunktleiter (Sascha Braumann) vor Gericht [27.02.08]
Hildesheim/Munster: Nazis, Tattoos, Paramilitärs...? (u.a. Hannes Knoch und sein Geschäftspartner Hannes Franke) [16.04.08]

Friday, March 27, 2009

Public-Screening in Hildesheim

Am Donnerstag dem 26. Februar führte der Arbeitskreis Antifaschismus Hildesheim zusammen mit dem Bündnis gegen Rechts Hildesheim ein Public-Screening in der Hildesheimer Innenstatt durch. Bei dem Screening wurde mit einem Beamers, einer weißen Leinwand und eines Lautsprechers der Frontal-21 Bericht über den wegen Aktivitäten im Zusammenhang mit "Blood&Honour" verurteilten Hildesheimer Tattoostudiobesitzer (Jo-)Hannes Knoch gezeigt. Von besonderer Brisanz ist hierbei nicht zwangsläufig das Tattoostudio, sonder Knochs zweite Geldeinnahmequelle, die Durchführung von paramilitärischen Trainings, an denen auch (Neo-) Nazis teilgenommen haben. ...lesen