antifa , antifaschistische aktion , antifaschistische aktionen

Tuesday, February 17, 2009

Umfangreiche Waffenfunde in Südniedersachsen

Im Zuge einer Razzia wurden bei Rechtsextremisten in Südniedersachsen erneut zahlreiche Waffen und andere gefährliche Gegenstände beschlagnahmt. Schon im November waren nach einer Schießerei mehrere Schusswaffen sichergestellt worden.

Laut Mitteilung der Polizeidirektion Göttingen durchsuchten gestern 440 Polizisten insgesamt 32 Objekte in den Kreisen Northeim, Osterode, Hildesheim und Göttingen sowie in der Stadt Braunschweig. Allein 22 der durchsuchten Objekte lagen im Bereich der Polizeiinspektion Northeim/Osterode. Dabei wurden unter anderem neun Karabiner, sieben Faustfeuerwaffen, eine Doppellaufflinte, zwei Luftgewehre und fünfzehn Softair-Waffen konfisziert. Darüber hinaus sind vier Bajonette, Wurfsterne, Schlagringe, Baseball-Schläger, Propaganda-CDs, Fahnen mit verbotenen Symbolen und Munition sichergestellt worden.

Die Waffen seien teilweise scharf gewesen oder technisch verändert worden, erklärte Göttingens Polizeipräsident Hans Wargel. Festnahmen habe es bei den Durchsuchungen nicht gegeben, teilte der Göttinger Kripo-Chef Volker Warnecke mit. Mittlerweile wurden mehrere Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Waffengesetz eingeleitet, in einem Fall bestehe der Verdacht auf Verstoß gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz. Die Funde belegten die Gewaltbereitschaft dieser Szene und ihre "Affinität zu Waffen", so Wargel.

Die Durchsuchungen waren von den zuständigen Amtsgerichten aus Gründen der Gefahrenabwehr angeordnet worden. Die Aktion stand im Zusammenhang mit Waffenfunden bei Rechtsextremisten im November vorigen Jahres. Bereits damals wurden nach einer Schießerei und einem Brandanschlag auf einen Göttinger Nachtclub unter anderem eine Maschinenpistole, ein Repetiergewehr, eine Pumpgun sowie 450 Schuss Munition sichergestellt.

Quelle
Redok [21.01.09]

Siehe auch:

Landesweite Durchsuchungsaktion gegen Neonazis in Niedersachsen
Rechte Szene unter Waffen [22.01.09]
Zahlreiche Waffen bei Neonazis gefunden
Waffenfunde bei Durchsuchungsaktion gegen Neonazis in Südniedersachsen
Braunschweig: Waffen, Razzia, Nazis (Sören Högel, Axel Wilke) [30.01.09]

Tuesday, October 30, 2007

Razzien in Bad Lauterberg und Fretterode

Zur Zeit laufen Razzien, der LKA Thüringen und Niedersachsen sowie des BKA, bei Thorsten Heise in Fretterode und bei Annett und Michael Müller in Bad Lauterberg, teilte die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main mit. Es geht um den Vorwurf "Tonträger mit rechtsextremistischer Musik hergestellt und vertrieben zu haben" Heise steht aktuell bereits wegen der Produktion weiterer rechtsextremistischer CDs vor Gericht.

Thursday, March 19, 2009

NPD-Vize Rieger entwaffnet

Der rechtsextremistische Anwalt Jürgen Rieger (61) ist versessen auf alles, was mit Hitlers Drittem Reich zu tun hat. Diese Manie könnte ihn jetzt ins Gefängnis bringen. Bei einer Hausdurchsuchung in Riegers Jugendstilvilla in Hamburgs Nobelvorort Blankenese fand die Polizei neben Propagadamaterial jetzt auch ein sogenanntes Sturmgewehr (SG) 44 aus Wehrmachtsbeständen.

Dieses Schnellfeuergewehr kann bis zu 30 Schuss hintereinander abfeuern und auf eine Distanz von bis zu 400 Metern gezielt treffen. Die Behörden gehen davon aus, dass die Waffe schussbereit war. Sie prüfen deshalb, ob der Neonazi-Anwalt mit dem Besitz dieser Waffe gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz verstoßen hat. Als Mindeststrafe sieht das Gesetz ein Jahr Gefängnis vor.
Die Entdeckung der Waffe war für die Beamten ein Zufallsfund. Gefahndet hatten sie nach Hetzpropaganda, für die unterem anderen der Hamburger Landesverband der rechtsextremistischen NPD verantwortlich zeichnet, dessen Vorsitzender Rieger ist. In den Flugblättern wird gezielt zur Jagd auf Ausländer in den Hamburger Elbvororten aufgerufen. Einige dieser Flugblätter hatten besorgte Bürger der Polizei zukommen lassen. Das brachte die Beamten auf die Spur von Rieger und einigen anderen Gesinnungsgenossen.

“Fortbildungskurse” im nationalsozialistischen Sinne

Zu ihnen gehört auch der aktive Neonazi Tobias Thiessen aus dem schleswig-holsteinischen Henstedt-Ulzburg. Thiessen zeichnet für das neonazistische “Aktionsbüro Norddeutschland” verantwortlich, das erst kürzlich in Niedersachsen für Unsicherheit sorgte. Unter dem Namen “Neues Volk” hatte das “Aktionsbüro” flächendeckend an Niedersachsens Schulen “Fortbildungskurse” im nationalsozialistischen Sinne angeboten. ...lesen



Siehe auch:

Sturmgewehr bei NPD-Rieger beschlagnahmt
HH: Hausdurchsung bei Jürgen Rieger [24.02.09]
Polizei findet Wehrmachtswaffe bei NPD-Chef Jürgen Rieger
Waffenfund bei Neonazi-Anwalt Rieger
Sturmgewehr in Riegers Privathaus gefunden
NPD-Spitze mit Sturmgewehr [25.02.09]
Maschinenpistole aus Israel (Waffenfunde in Führungskreisen der Partei bringen NPD zusehends in Verruf) [02.03.09]

Tuesday, March 31, 2009

Winsen: Waffenfunde bei Neonazis in der Lüneburger Heide

Bei einer Razzia gegen eine so genannte "Wehrsportgruppe" im niedersächsischen Winsen/Aller (Landkreis Celle) hat die Polizei mehrere Wohnungen sowie den Spind eines Bundeswehrangehörigen in einer Kaserne durchsucht und etwa 20 Waffen gefunden. Sieben Männer zwischen 17 und 26 Jahren werden laut der Staatsanwaltschaft Lüneburg der Bildung bewaffneter Gruppen, Verstößen gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz und des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verdächtigt. ...lesen

Siehe auch:

20 Waffen von Rechtsradikalen sichergestellt („Division 88“)

Monday, December 18, 2006

Gonzerath: Multifunktionär Marx bleibt im Amt

Der NPD-Multifunktionär Peter Marx wurde vom NPD-Landesverband Rheinland-Pfalz in seinem Amt als Landesvorsitzender bestätigt.
Marx, der zugleich NPD-Generalsekretär und Fraktionsgeschäftsführer sowie Pressesprecher der NPD-Landtagsfraktion Mecklenburg-Vorpommern ist, zur Seite stehen in Rheinland-Pfalz als Stellvertreter Dörthe Armstroff, Safet Babic und Sascha Wagner. Als Beisitzer wurden auf dem Landesparteitag in Gonzerath am 3. Dezember Klaus Armstroff, Christian Hehl, Matthias Kaires, Christian Steup und Markus Walter gewählt. Steup, der der kriminellen Vereinigung „Kameradschaft Westerwald“ angehörte, wurde im Dezember 2005 vom Landgericht Koblenz wegen Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz zu einer Geldstrafe von 5.400 Euro verurteilt. BeI ihm waren drei Übungshandgranaten gefunden worden. Beschlossen wurde auf dem NPD-Landesparteitag die Schaffung eines parteieigenen Ordnerdienstes und die Einführung einer Schulungsreihe mit dem österreichischen Rechtsextremisten Andreas Thierry, Ziehsohn des Waffen-SS-Mannes Herbert Schweiger. Gastredner auf dem Parteitag war Udo Pastörs, NPD-Fraktionsvorsitzender im mecklenburg-vorpommerschen Landtag. (am)


Quelle
Bnr [18.12.06]