antifa , antifaschistische aktion , antifaschistische aktionen

Friday, November 24, 2006

Mettmann. Verdacht auf Hetze - Ein Polizist soll im Internet zu Anschlag aufgerufen haben

METTMANN taz Wegen Verdacht auf Volksverhetzung ist ein Polizist aus Mettmann vom Dienst suspendiert worden. Der 23-jährige soll im Internet zu einem Bombenanschlag aufgerufen und sich ausländerfeindlich geäußert haben. ...lesen


Siehe auch:

Polizist vom Dienst suspendiert

Thursday, April 17, 2008

Der NPD-James-Bond von Mettmann

"In diesem Buch soll Ihnen eine Geschichte erzählt werden, die ich im Jahre 2006 selbst erlebt habe. (...)"

Diese Zeilen stammen aus einem bemerkenswerten Werk - dem Buch des Ex-NPD-Chefs von Mettmann, Achim Wolfrum. Auf 149 Seiten breitet der Ex-NPD-Aktivist seine - sagen wir mal - eigenwillige Weltsicht aus. ...lesen

Friday, August 01, 2008

Pro NRW: Null Punkte - Antifa: 15 Punkte

Pro NRW sagt erste Veranstaltung in Düsseldorf ab
Erster Punktsieg für die antifaschistische Bewegung
Gestern, am 31.7.2008, sollte eine "Informationsveranstaltung" der rechtspopulistischen "Wählervereinigung Pro NRW" in den Vereinsräumlichkeiten des Reitervereins "Reitpark Eller e.V."auf der Ellerkirchstraße 59 in Düsseldorf stattfinden.

"Pro NRW" ist eine Gruppierung, die der extremen Rechten zuzordnen ist.
Nach abendlicher Intervention des Antifa-KOK beim Vermieter der Räumlichkeiten, sowie sämtlichen Vorstandsmitgliedern des Reitervereins, entsagte dieser Pro NRW die Räumlichkeiten direkt am nächsten Morgen.

Dies, obwohl der Vorsitzende des Reitervereins Hans-Jürgen Ribaucourt vom Charakter von Pro NRW wusste und er in einer Reihe von Leserbriefen mit rassistischem Unterton in Zeitschriften wie der Jungen Freiheit seine ideologische Nähe zu Pro NRW bekundet hatte.
Der Veranstalter Pro NRW und der Kreisvorsitzende von Mettmann, Uwe Berger (Heiligenhaus), wollte mit dieser Veranstaltung eine Ausdehnung seines Kreisverbandes Mettmann nach Düsseldorf organisieren.
Da die Antifa zusammen mit den Bündnispartner von VVN, Linker Liste und Linkspartei jedoch die Pferde scheu gemacht hat, haben die Rassisten in Düsseldorf kein organisatorisches Standbein gefunden. ...lesen

Monday, March 31, 2008

Heiligenhaus: Rechtspopulistische Partei "Pro NRW" will Fuß fassen

Die rechte Bürgerbewegung "Pro Köln", die es in der Domstadt mit ausländerfeindlichen Parolen in den Stadtrat geschafft hat, will sich landesweit und offenbar auch in Heiligenhaus (Kreis Mettmann) als "Pro NRW" etablieren. RP-Leser Thomas P. jedenfalls fand gestern in seinem Briefkasten einen Flyer von "Pro NRW". Als Ziele der Organisation werden darauf unter anderem genannt: "Kein Geld für Multi-Kulti-Prestigeobjekte wie Großmoscheen" und "keine Förderung von Lesben- und Schwuleneinrichtiungen". Bei der Stadt hat man von der Verteilaktion - laut "Pro NRW" waren es 1500 für ganz Heiligenhaus - allerdings noch nichts mitbekommen. Beigeordneter Michael Beck sagte der RP, dass die Entwicklung der Organisation "sehr aufmerksam beobachtet" und "dafür gesorgt werde, dass sie sich hier nicht heimisch fühlt". Schon Anfang März habe die Stadt Hinweise auf eine Gründungsveranstaltung erhalten, die aber nicht stattgefunden habe. Damals seien dennoch Polizei und Stadtwacht vor Ort gewesen.

Quelle
Rheinische Post [28.03.08]

Monday, April 21, 2008

Wülfrath (Kreis Mettmann): Hakenkreuze an der Moschee

Die Fassade der Gebetsräume wurden in der Nacht zu Samstag mit ausländerfeindlichen Parolen beschmiert. Der Islamische Verein ist „tief betroffen“. Die Graffiti sollen so schnell wie möglich beseitigt werden.
In der Nacht von Freitag auf Samstag ist die Fassade der Wülfrather Moschee mit ausländerfeindlichen und rassistischen Parolen und Zeichen beschmiert worden. Unbekannte sprühten „Sieg Heil“ sowie „Ausländer raus“ auf die Außenwand. Zusätzlich ist ein Hakenkreuz am Minarett sowie das Zeichen der „SS“ zu sehen. ...lesen

Siehe auch:

Moschee mit Nazi-Parolen beschmiert
Friedensgebet an Moschee [22.04.08]

Verwandte Themen:

Meerbusch: Hakenkreuz und Nazi-Gruß [08.04.08]

Wednesday, June 18, 2008

Landesparteitag der NPD in Bochum: Radikaler Vorstand, vorbestrafter Vorsitzender

Den 29-jährigen Claus Cremer hat die NPD in Nordrhein-Westfalen zum neuen Landesvorsitzenden gewählt. Bei der Wahl des neuen Landesvorstandes wurde der radikale Flügel gestärkt, der eng mit den neonazistischen Kameradschaften zusammenarbeitet

Etwa 100 Delegierte und Gäste nahmen gestern am Landesparteitag in der Landesgeschäftsstelle in Bochum-Watternscheid teil. Der bisherige Landesvorsitzende Stephan Haase (Lüdenscheid) trat laut Partei-Mitteilung "aus privaten Gründen" nicht mehr für den Posten des Landesvorsitzenden an, ließ sich aber als einer der drei stellvertretenden Landesvorsitzenden wählen. Weitere Stellvertreter sind Detlev Hebbel und Markus Pohl (Münster), der vom Beisitzer zum Vize-Vorsitzenden aufrückte.

Als Beisitzer im neuen Landesvorstand fungieren Timo Pradel (Iserlohn, zuvor stellvertretender Landesvorsitzender) und wie zuvor Marion Figge (Hochsauerlandkreis), Matthias Pohl (Lengerich, Kreis Steinfurt), Siegfried Schwerdtfeger (Dortmund) und Helmut Gudat (Mönchengladbach). Neu dabei als Beisitzer sind Ingo Haller (Düren), Peter Schulze (Siegen), Lars Spönlein (Krefeld), Benjamin Dahlbeck (Bochum) und Manfred Frentzen (Mönchengladbach). Aus dem Landesvorstand ausgeschieden sind Liane Berger (Mettmann), Stephan Flug (Siegen), Martin Seelert (Gladbeck), Markus Schumacher (Hattingen), Willibert Kunkel und Oliver Harf (beide aus Stolberg, Mitglieder des Stadtrats).

Die externer LinkAbwahl der beiden Stolberger Stadtratsmitglieder, insbesondere des bisherigen kommunalpolitischen Sprechers im Landesvorstand Kunkel, zugunsten deutlich radikalerer und aktivistischerer Parteifunktionäre wird als Anzeichen für eine stärker der Neonazi-Kameradschaftsszene zugewandte Tendenz gesehen. Vor allem aber die Wahl des neuen Landesvorsitzenden unterstreicht dieses Bild, denn Cremer galt bisher als Verbindungskader des Landesverbandes zu den "Freien Kameradschaften". Cremer ist wegen Volksverhetzung vorbestraft; wegen einer antisemitischen Hetzrede bei einer Demonstration gegen den Bau einer Synagoge in Bochum wurde er zu einem Jahr Haft auf Bewährung verurteilt. Den Landesvorsitz hatte er bereits einmal kommissarisch innegehabt, als der gewählte NRW-Landeschef Thorsten Crämer aufgrund einer Verurteilung wegen gefährlicher Körperverletzung und Landfriedensbruch sein Amt ruhen lassen musste.

Quelle
Redok [16.06.08]

Siehe auch:

NRW: Cremer neuer NPD-Landeschef
Landesparteitag der NPD-NRW
Radikaler Vorstand, vorbestrafter Vorsitzender in NRW [17.06.08]
Vorstandswechsel [18.06.08]

Friday, March 07, 2008

"Geistige Wiedergeburt"

Martin Laus: Der regionale NPD-Chef unter der Lupe

Sein Aufstieg in der NPD verlief steil. Bis zum Landesvorsitzenden in Rheinland-Pfalz, zum einflussreichen Leiter des Amtes Politik im NPD-Bundesvorstand brachte es Martin Laus. Doch sein Absturz ging ab 2004 noch viel schneller vonstatten als der Aufstieg. Inzwischen ist Laus nur noch NPD-Kreisvorsitzender in Mettmann/Düsseldorf. Wichtiger als die Parteipolitik ist ihm im Augenblick die "Heranbildung einer geistigen Gegenelite zum pseudodemokratischen Vasallensystem auf deutschem Boden". So beschreibt die "Deutsche Akademie" (DA), zu deren Sprecherrat der heute 39-jährige gehört, ihr Ziel ...lesen