antifa , antifaschistische aktion , antifaschistische aktionen

Monday, March 26, 2007

Bundespressekonferenz nimmt Redakteur der „Jungen Freiheit“ auf

Der Mitgliedsausschuss der Bundespressekonferenz (BPK) hat gestern den Aufnahmeantrag des „Junge Freiheit“-Redakteurs Marcus Schmidt angenommen. Das sagte Werner Gößling, Vorstandsvorsitzender der BPK, dem Tagesspiegel. Der Protest dreier Mitglieder gegen das konservative Blatt ist damit gescheitert. Der Vorstand prüfe nun, „ob in der Satzung eine Grenze eingezogen werden kann gegen ganz extreme Positionen“, so Gößling. Bei der „Jungen Freiheit“ sei eine solche Grenze nicht erreicht worden.

Quelle
Tagesspiegel[23.03.07]

Bereits erschienen:

Rechts rein [22.03.07]

Sunday, February 15, 2009

Pressefreiheit oder Schmutzkampagne? - "Junge Freiheit" vs. epd, Teil II

Vor allem frisch sollen sie sein – das gilt für Fische und Nachrichten gleichermaßen. Beim Fisch liegt der Zusammenhang von Frische und Qualität auf der Hand, bei den Nachrichten, die Agenturjournalisten hastig in ihre Laptops tippen, können Aktualität und Qualität schon einmal in Konflikt geraten. Ob eine Nachrichtenagentur Zitate, die sie verbreitet, auf ihre Richtigkeit überprüfen muss, darum geht es im Streit zwischen der Zeitung „Junge Freiheit“ und dem Evangelischen Pressedienst Hessen (epd).

Der epd hatte am 17. April folgende Äußerung des Parlamentarischen Staatssekretärs im Bundesjustizministerium, Alfred Hartenbach (SPD) vermeldet: „Die Junge Freiheit wird von der Jugendorganisation der NPD gelenkt.“ Auch das Bundesjustizministerium gesteht ein, dass diese Aussage über die am rechten Rand des politischen Spektrums verortete Zeitung „objektiv nicht vertretbar“ ist.

Das Landgericht Frankfurt hatte im Juli geurteilt, der epd sei zu einer Gegendarstellung verpflichtet, weil es sich um eine Tatsachenbehauptung Hartenbachs handele. Dagegen war der epd in Berufung gegangen. Eine von der „Jungen Freiheit“ erwirkte einstweilige Verfügung, die den epd zur Unterlassung der weiteren Verbreitung des Zitats verpflichtete, hatte das Landgericht dagegen aufgehoben. ...lesen


Siehe auch:

“Junge Freiheit” verliert Prozess [27.02.09]
"Junge Freiheit" verliert

Saturday, January 06, 2007

Riesa/Schnellroda: Kampf gegen die „Versozialdemokratisierung“

Götz Kubitschek, Mitinitiator und Leiter des neurechten Instituts für Staatspolitik (IfS) mit Sitz auf dem Rittergut Schnellroda in Sachsen-Anhalt, steht der Januar-Ausgabe des NPD-Bundesorgans „Deutsche Stimme“ Rede und Antwort.
Das im Mai 2000 aus dem engsten Umfeld der rechten Wochenzeitung „Junge Freiheit“ gegründete gemeinnützige IfS will laut Kubitschek (Jg. 1970) „junge Rechtsintellektuelle sammeln“, die „im Kern nicht zu erschüttern sind.“ Neben dem Aufbau von „geistigen Eliten“ gilt dem IfS der Kampf wider die „Versozialdemokratisierung“ der Unionsparteien als Hauptaufgabe. Das IfS gibt im 4. Jahrgang die Quartalsschrift „Sezession“ heraus, für die vorwiegend Autoren der „Jungen Freiheit“ zur Feder greifen. Wunschvorstellung der Neurechten ist ein „Reemtsma-Institut von rechts“. Als Teil der IfS-Agitation sieht Kubitschek laut Interview mit der „Deutschen Stimme“ die „Provokation“, da man nur durch einen „Coup öfentliche Wahrnehmung erzwingen“ könne. Kubitschek, Ex-Redakteur der "Jungen Freiheit" und bis 2002 Aktivensprecher der stramm national ausgerichteten „Deutschen Gildenschaft", stellt sich der „Deutsche Stimme“-Leserschaft als „Wahlpreuße“ vor, der „den Tabubruch“ pflegt, „den gezielten Regelverstoß, den zivilen Ungehorsam“ und „die Respektlosigkeit als politische Waffe“ einsetzt. Kubitschek weiter: „Ich kann die Parteiendemokratie mit ihrem Parteienproporz für die Zerstörung des Gemeinsinns, die Verschwendung horrender Summen, letztlich für die Herrschaft der Schmarotzer verantwortlich machen.“ Der bundesdeutsche Staat, so Kubitschek, „fördert eine Entwicklung, die der deutschen Nation nicht dient“. (am)

Quelle
Bnr [05.01.07]

Wednesday, March 12, 2008

Rechte "Vordenker" auf Leipziger Buchmesse

Vom 13. bis 16. März findet in Leipzig die alljährliche Buchmesse statt. Nachdem es in den letzten Jahren Auseinandersetzungen um die Teilnahme der Jungen Freiheit gab, kann sich in diesem Jahr bisher recht unbeachtet der neurechte Verlag "Edition Antaios" als Aussteller präsentieren. Das inhaltliche Programm des Verlages wird von Bernd Rabehl und Götz Kubitschek, zwei Vertretern der neuen Rechten, gestaltet
Im Rahmen des Programmes von "Edition Antaios" wird zum einen Bernd Rabehl, ehemaliger "68er" und damals Aktivist des Sozialistischen Studentenbundes (SDS), inzwischen offen mit rechten Publikationen wie der Jungen Freiheit, der Deutschen Stimme und der NPD selbst verknüpft, zum anderen Götz Kubitschek, Verleger und Publizist der Neuen Rechten, auf der Leipziger Buchmesse auftreten können. ...lesen

Monday, March 23, 2009

Wegen Mitarbeit bei der „Jungen Freiheit“ (JF): Jorker CDU sägt Rohbohm als Fraktionschef ab

Die Jorker CDU hat ihren Fraktionschef im Gemeinderat, Hinrich Rohbohm, abgewählt, berichtet die „Jungen Freiheit“ (JF). Rohbohm ist Mitarbeiter der JF, was ihn in den letzten Wochen zur Zielscheibe von Kritikern auch aus den eigenen Reihen machte.

Rohbohm vertrete eine Position, die mit „unserer Partei nicht vereinbar ist“, begründete die zweite Fraktionsvorsitzende Elke Krog gegenüber dem "Hamburger Abendblatt" die Abwahl des 37 Jahre alten Journalisten. Einen Rücktritt aus freien Stücken hatte Rohbohm zuvor abgelehnt.

Anfang Januar hatten Mitglieder eines Anti-Rechts-Bündnisses, der örtlichen Grünen und der Wählervereinigung „Bürgerverein“ die Debatte angestoßen. Auch die CDU-Bundestagsabgeordnete Martina Krogmann unterstützte die Kampagne gegen ihren Parteikollegen. Krogmann erklärte auf dem Wahlportal „abgeordnetenwatch.de“, dass ihrer Ansicht nach „viele seiner Artikel in Inhalt und Tonlage über nationalen Konservatismus" hinausgingen und "ganz gefährlich die Grenze hin zu unerträglichem braunen Gedankengut“ verwischen würden. ...lesen

Friday, November 03, 2006

Unbeirrter Rechtskurs - Neuzugang bei der NPD-Parteizeitung „Deutsche Stimme“

Riesa – Dem Autorenkreis der NPD-Parteizeitung „Deutsche Stimme“ hat sich Angelika Willig, langjährige Mitarbeiterin der „Jungen Freiheit“, angeschlossen.
Als Willig die Redaktionsmannschaft der JF am 30. September 2004 verließ, wurde sie mit lobenden Worten verabschiedet: „Kaum einen anderen Mitarbeiter der Jungen Freiheit verbindet eine so lange und kurvenreiche Geschichte mit dieser Zeitung. Seit über fünfzehn Jahren, zwischenzeitliche Unterbrechungen mitgerechnet, ist ... Willig der JF in unterschiedlichen Rollen verbunden“. Willig leitete von 1994 bis 1998 und von 2002 bis 2004 die Ressorts „Kultur“ beziehungsweise „Forum“. Seit ihrem Ausscheiden bei der JF publiziert Willig auch in der rechtsextremen Monatszeitschrift „Nation&Europa“ aus Coburg. (am)

Quelle
Bnr [03.11.06]

Tuesday, August 28, 2007

Buchtipp: Analyse der neurechten `Jungen Freiheit`

Der VS-Verlag in Wiesbaden hat ein Buch zum Thema `Junge Freiheit` veröffentlicht. Diese sei mit 362 Seiten die umfangreichste und vor allem aktuellste Untersuchung zu dieser Zeitung, die sich so eifrig um ein tadelloses Image bemühe, schreibt Hagalil dazu. Zahlreiche Autoren haben die Junge Freiheit aus unterschiedlichsten Blickwinkeln analysiert. Daher auch der Titel: Die Wochenzeitung `Junge Freiheit`. Kritische Analysen zu Programmatik, Inhalten, Autoren und Kunden. ...lesen



Siehe auch:

''Eine Zeitung der bösen Absicht'' [31.08.07]

Thursday, April 24, 2008

Rechtslastiger Redakteur soll Kultusminister werden

Fingerspitzengefühl war noch nie seine Sache - doch nun haut Thüringens CDU-Ministerpräsident Althaus richtig daneben: Er will einen Ex-Redakteur (Peter Krause) der rechtsgerichteten Zeitung "Junge Freiheit" zum Kultusminister machen. Die Opposition schimpft, die Jüdische Landesgemeinde ist entsetzt. ...lesen

Siehe auch:

Thür.:Rechte im Parlament!Vertriebene im BgR? [25.04.08]
Krause bringt Althaus in Bedrängnis
Opposition fordert Rückzug von rechtslastigem Kultusminister
Vom rechten Rand in Merkels Mitte [26.04.08]
Der rechte Schatten
Neuanfang verstolpert
Krause distanziert sich von "Junge Freiheit"
K.o. vor der ersten Runde?
Probleme mit der Wahrheit
Krause distanziert sich von sich
NPD freut sich über Ex-JF-Redakteur im Ministeramt
Freiheitsliebe bis in die Grauzone [28.04.08]
Streit um neuen Minister in Thüringen [29.04.08]
Nach Maß regeln
Krauses Gerede (Peter Krause hat nicht nur bei der "Jungen Freiheit" veröffentlicht)
Stand eines Ministers
Ramelow: Braunzone in Thüringen
Mitten am rechten Rand [30.04.08]
Sorge um den rechten Rand
Althaus beharrt auf Krause [02.05.08]
Thüringens Ministerpräsident Althaus muss um seine Mehrheit bangen [05.05.08]
Grüne: Kanzlerin Merkel muss sich im Fall Krause einschalten
So hat sich Peter Krause aus dem Amt geredet
Thüringen: Krause verzichtet auf Ministeramt [06.05.08]
Umstrittener Minister-Kandidat verzichtet
Kandidat Krause gibt auf
Kultur ohne Krause
Althaus allein zu Haus
Späte Einsicht
Thüringens Regierungschef unter Druck
Krause schwieg zur "Etappe"
Wen auch immer

Zum Thema:

"Jeder müsste wissen, dass das eine rechte Postille ist" (Politologe Wolfgang Gessenharter) [26.04.08]

Monday, December 22, 2008

Kapitulation vor rechter Gesinnung

Der Fall Rolf Stolz sorgt für Irritationen im Verband deutscher Schriftsteller

An der Mitgliedschaft des »Junge Freiheit«-Autors Rolf Stolz scheiden sich die Geister im Schriftstellerverband (VS): Während die einen seinen Ausschluss gemäß Satzung fordern, verteidigen die anderen lieber seine »Freiheit des Wortes«, das er bevorzugt gegen »Ausländer« und Antifaschisten erhebt.

Der Schriftsteller Ralph Giordano tut es. Wissenschaftler wie Hans-Peter Raddatz tun es. Sie üben sich im mehr oder weniger gehobenen Kulturkampf. Wer heute etwas auf sich hält, wettert auf einem der zahllosen Antiislamkongresse – auf denen christliche Kreationisten, verwirrte Ex-Linke und die rechtsextreme Bürgerbewegung sich zu einer Querfront formieren – gegen die »Moslem-Barbaren« und eine »Diskriminierung von links«, wie es im Jargon der Salonrassisten heißt.
Dass der Kölner Autor Rolf Stolz, Kolumnist der »Jungen Freiheit«, des Scharnierorgans zwischen Ultrakonservativen und Rechtsextremisten, sich im Ideologie-Biotop der modernen Kreuzritter und Abendlandretter pudelwohl fühlt, verwundert niemanden. Dass Rechte wie er Mitglied des Schriftstellerverbands in ver.di sein dürfen, finden kritische Gewerkschafter hingegen unerträglich....lesen

Thursday, February 05, 2009

München: Honorige Herrschaften

Der extrem rechte Pour le Merite-Verlag von Dietmar Munier ehrte jüngst seinen langjährigen Stammautor Franz Seidler im Verbindungshaus der Münchner Burschenschaft Danubia. Anlass war der 75. Geburtstag von Seidler.

Bundesverdienstkreuzträger Seidler ist emeritierter Ordinarius für Neuere Geschichte an der Universität der Bundeswehr in München und war zeitweilig Wissenschaftlicher Direktor der Heeresoffiziersschule München. Seit Jahren tummelt sich der "Pionier geschichtlicher Wahrheit" (Die Aula) in extrem rechten Zusammenhängen. Zu Seidlers Geburtstag gab der Verlag die Festschrift "Kein Dogma! Kein Verbot! Kein Tabu!" heraus, die Munier persönlich an Seidler im Danubenhaus überreichte.

Die Laudatio auf Seidler hielt Konrad Löw, dem die Tageszeitung Die Welt 2004 eine "Ansammlung antijüdischer Klischees" in einem Aufsatz vorwarf. Unter den Festgästen waren Bernd Kallina, Ex- Funktionär der NPD-Jugendorganisation Junge Nationaldemokraten, Hans Merkel (CSU), Initiator der "Initiative Akademische Freiheit", Herbert Fleissner, Hutten-Preisträger der "Gesellschaft für freie Publizistik", Günther Deschner, Autor der "Jungen Freiheit", Klaus Goebel, Rechtsanwalt des mutmaßlichen NS-Kriegsverbrechers Josef Scheungraber, Klaus-Ulrich Hammel, Ex-Bundesvorstandsmitglied des Bundes Freier Bürger, Hans-Ulrich Kopp, zeitweilig Vorstandsmitglied des "Witiko-Bundes", Alfred Mechtersheimer, Kopf der rechtssektiererischen "Deutschland-Bewegung" und der Ritterkreuzträger Dietrich Witzel. ...lesen

Tuesday, May 27, 2008

Mit Stauffenbergs Degen

Die "Junge Freiheit" fing als neurechte Studentenzeitung an. Heute stolpern bisweilen Politiker über das Berliner Wochenblatt - und prominente Tabubrecher finden dort ihre Plattform. Ein Besuch in der umstrittensten Redaktion Deutschlands
Im Büro von Moritz Schwarz hängt Stauffenbergs Degen. Nur eine Fotografie, aber eine seltene: Ein Fotograf der Jungen Freiheit hat die Hinterlassenschaft des Hitler-Attentäters aufgetrieben. Moritz Schwarz, 37, ist groß, blond, hat blaue Augen und einen durchdringenden Blick. Er möchte mehr erzählen, muss aber noch warten, ob sein Chefredakteur Dieter Stein einverstanden ist. ...lesen

Wednesday, April 08, 2009

Sekundärer Antisemitismus aus Sachsen-Anhalt

Seit Monaten lässt sich beobachten, dass die Neue Rechte immer dreister ihren Weg in die Mitte der Gesellschaft fortsetzt.
Ließ sich an der Kampagne gegen die Juso-Vorsitzende Drohsel und die Rote Hilfe beobachten, wie CDU und die neu-rechte Junge Freiheit Hand in Hand zusammenarbeiteten, konnte man bei den Angriffen gegen die Grüne Jugend und deren Flaggenjux erkennen, wie das Blatt mit Springers Bild kooperierte. Seit längerem lässt sich auch beobachten, dass das in Sachsen-Anhalt ansässige Institut für Staatspolitik immer mehr vom Rand in den Mainstream rückt. Verantwortlich ist hierfür vor allem der Kopf des Instituts, Götz Kubitschek. Als ehemaliger Offizier der Bundeswehr und Redakteur der Jungen Freiheit leitet er mittlerweile von seinem Rittergut in Schnellroda den Verlag Edition Antaios. Erst kürzlich war er mit diesem auch auf der Leipziger Buchmesse vertreten.Kubitschek ist es gelungen, in den vergangenen Monaten vermehrt auch in die Massenmedien vorzudringen. Exemplarisch sind hier die Artikel von Freya Peters in der Welt und Marc Felix Serrao in der Süddeutschen Zeitung zu sehen.Kubitschek hat einige junge Anhänger um sich gescharrt und bereits mehrmals mehr oder minder erfolgreich versucht, linke Veranstaltungen in typisch linker Art zu stören. ...lesen

Friday, November 30, 2007

München: Burschenschaftliche „Gespräche“

Am 8./9. Dezember finden auf dem Haus der extrem rechten Münchner Burschenschaft Danubia die „25. Bogenhausener Gespräche“ zum Thema „Die Deutschen und ihre Einheit“ statt.

Veranstalter ist neben der Danubia die Burschenschaftliche Gemeinschaft, die dem radikal-völkischen Flügel innerhalb des Dachverbands Deutsche Burschenschaft zugerechnet wird. Als Referenten sind unter anderem die Autoren der „Jungen FreiheitKarlheinz Weißmann, Karl Feldmeyer, Wolfgang Seiffert und Detlef Kühn angekündigt. Die Aktivitas der Burschenschaft Danubia wird vom bayerischen Landesamt für Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestuft. Werbung schalten die Burschenschafter in der Wochenzeitung „Junge Freiheit“. (am)

Quelle
Bnr [29.11.07]

Friday, August 01, 2008

Stimmen aus der Gruft des Eisernen Kanzlers

Die neurechte Wochenzeitung Junge Freiheit pflegt gute Kontakte zu Fürst Ferdi­nand von Bismarck und zum Bismarckbund. Man trifft sich auch mal am Grab des berühmten Urgroßvaters. Der Fürst ist besorgt. Sein Urgroßvater hätte alles richten können. Doch heute, lässt Fürst Ferdinand von Bismarck wissen, hätten selbst die »Eliten« kein Interesse mehr an der »Bewahrung Deutschlands«. Ihnen, so glaubt er, könne es »gar nicht schnell genug« gehen, »unser Volk in einer multikulturellen und multiethnischen Gesellschaft und unseren Staat in überstaatlichen Strukturen aufzulösen«. Das sagte der Urenkel des Reichskanzlers Otto von Bismarck der Jungen Freiheit (JF) kürzlich in einem ausführlichen Interview. ...lesen

Tuesday, April 10, 2007

Köthen: Fruchtbringende Gesellschaft

In Köthen ist die Wiedergründung der «Neuen Fruchtbringenden Gesellschaft» erfolgt. Der Sprachverein war 1617 gegründet worden und verstand sich als Zentrum der Sprach- und Literaturdebatte in Deutschland. Wiedergegründet wurde die «Vereinigung zur Pflege der deutschen Sprache» als Dachverband für mehrere Sprachvereine wie der «Aktion Deutsche Sprache» (Hannover), dem «Sprachrettungsklub Bautzen» und der Gesellschaft «Palmbaum». Auch die Zeitung «Deutsche Sprachwelt» des «Verein für Sprachpflege e.V.» gehört dazu. Für sie wurde Schriftleiter Thomas Paulwitz als Beisitzer in den Vorstand der Gesellschaft gewählt. Der ist Autor in der «Jungen Freiheit», die ihn im vergangenen Jahr mit ihrem «Löwenthal-Preis» auszeichnete, und war 2003 Referent bei der neofaschistischen «Gesellschaft für freie Publizistik». Vorsitzende der Gesellschaft ist die Hochschulprofessorin für Computerlinguistik und Fachübersetzen, Uta Seewald-Heeg. Die Pläne, die wiedergegründete Gesellschaft zu einem Anziehungs- und Ausstrahlungspunkt der Sprachpflege im deutschen Sprachraum zu machen, werden auch vom Köthener Bürgermeister Kurt-Jürgen Zander unterstützt.

Quelle
Antifaschistische Nachrichten [10.04.07]

Friday, July 17, 2009

Worms: Fachhochschule kocht braune Suppe

Unter dem Sozialdemokraten Karl Schiller war er einst Leiter der Geld- und Kreditabteilung im Bundeswirtschaftsministerium. Mit dem Chefposten bei der Hessischen Landesbank kamen dann auch diverse Honorar- und Gastprofessuren in Deutschland und den USA. Doch ungeachtet seiner langjährigen SPD-Mitgliedschaft - so richtig heimisch fühlt er sich seit Jahren im Autorentrupp der Jungen Freiheit, bei BüSo, Pro Köln, Jan van Helsings secret.TV oder zur Abwechslung auch mal in der National-Zeitung.

Die Rede ist von einem alten Mann, der sich berufen fühlt, die vermeintlich unterdrückten Geheimnisse der Weltverschwörung ans Tageslicht zu bringen, zuvorderst „Deutschlands Ausbeutung durch den Euro“. Seine letzte Sternstunde hatte der Wirtschaftswissenschaftler 1997, als er gemeinsam mit den Kollegen Nölling, Starbatty und Schachtschneider eine Klage gegen den Vertrag von Amsterdam anstrengte, mit der er vor dem Bundesverfassungsgericht letztlich jedoch scheiterte.

Dieser Mann heißt Wilhelm Hankel. ...lesen

Tuesday, February 24, 2009

Neu-rechtes Scharnier

Seit knapp einem Jahr lehrt Dr. Till Kinzel an der Technischen Universität Braunschweig. Nun haben Studenten, die journalistische Beiträge Kinzels in der "neu-rechten" Jungen Freiheit und der Sezession entdeckt haben, bei der Universität nachgefragt.

"Leider kann ich nur sagen, dass wir Herrn Kinzel wegen den Vorwürfen um eine Stellungnahme gebeten haben", sagte eine Pressesprecherin der Universität der taz. Kinzel hält auch Vorträge beim Institut für Staatspolitik. Antimodernismus gehört dort zum Gestus: Es wird die "ausnahmslose Gleichheit" kritisiert, sich jedoch im Vagen gehalten, wenn Demokratie und Emanzipation angegriffen werden. Der emeritierte Professor Wolfgang Gessenharter bezeichnet diese Szene als "Scharnier" zwischen Rechtsextremismus und Konservatismus. ...lesen

Thursday, May 24, 2007

Nürtingen: „Neu gewonnener Spielraum“

Der baden-württembergische Landeschef der Republikaner Ulrich Deutschle (Jg. 1952) wurde auf einem Parteitag in Nürtingen am 19. Mai im Amt bestätigt.
Deuschle, einst Gelegenheitsautor der „Jungen Freiheit“, stehen weiterhin als Stellvertreter Sabine Johnson, Wolfgang Meier und Herbert Sauter zur Seite. Neu in die Riege der stellvertretenden Landesvorsitzenden wurde Andreas Orth, bislang Beisitzer, gewählt. Die baden-württembergischen Republikaner wollen sich künftig verstärkt als „demokratische Alternative für Protestwähler und heimatlose Konservative“ positionieren. Kritisiert wurde auf dem Parteitag der baden-württembergische Ministerpräsident Oettinger, „der insbesondere bei konservativen Wählern durch seine Canossagänge unglaubwürdig geworden sei.“ Diesen „neu gewonnenen Spielraum“ wollen die REP nutzen. Oettinger ist am 22. Mai aus dem umstrittenen Studienzentrum Weikersheim ausgetreten. (am)

Quelle
Bnr [23.05.07]

Thursday, November 29, 2007

Rücktrittsforderungen gegen neue Juso-Chefin

Die frisch gewählte Juso-Vorsitzende Franziska Drohsel steht wegen ihrer Zugehörigkeit zu einer linksextremistischen Organisation in der Kritik. Der Verein bekundet unter anderem Solidarität mit der RAF. Rücktrittsforderungen kommen deshalb auch aus den eigenen Reihen.
Wegen ihrer Mitgliedschaft in einer linksextremistischen Organisation gibt es Rücktrittsforderungen gegen Juso-Chefin Franziska Drohsel. Die 27-Jährige hatte sich in der Zeitung „Junge Welt" zu ihrer Mitgliedschaft in der vom Verfassungsschutz beobachteten „Rote Hilfe e.V." bekannt. Der Verein unterstützt Angehörige des linken Spektrums finanziell, wenn diese etwa bei Demonstrationen straffällig geworden sind. Außerdem ist die Organisation für ihre Solidarität mit Mitgliedern der Rote-Armee-Fraktion (RAF) bekannt.

„Entweder, Frau Drohsel tritt aus dem Verein aus, oder sie muss zurücktreten“, sagte Philipp-Sebastian Kühn, Vorsitzender der Jusos in Hamburg, WELT ONLINE. Die Ziele der „Roten Hilfe“ seien mit sozialdemokratischen Grundsätzen nicht vereinbar. ...lesen

Siehe auch:

Forderungen nach Rücktritt von Juso- Chefin Drohsel
Neue Juso-Chefin soll zurücktreten
Kampagne gegen Franziska Drohsel: Initialzündung von Rechtsaußen und "Verfassungsschutz"
Union macht Stimmung gegen Jusos [30.11.07]
Juso-Chefin denkt nicht an Rücktritt
Union verschärft Angriff auf Juso-Chefin
Austritt Franziska Drohses aus der Roten Hilfe wirft ein bezeichnendes Licht auf die Meinungsfreiheit in der BRD [01.12.07]
Juso- Chefin verlässt "Rote Hilfe"
CSU ist Rote-Hilfe-Austritt nicht genug
Faschisten und Verfassungsschutz erreichen Austritt von Jusovorsitzende Drohse aus der Roten Hilfe [03.12.07]
Rechte Kampagneros - Zusammenspiel von Unionspolitikern mit der „Jungen Freiheit“
»Nie mit Prominenz unserer Mitglieder Politik gemacht« [07.12.07]



Folge:

Juso-Eintritte in die Rote Hilfe [03.12.07]


Hintergrund:
www.Rote-Hilfe.de

Thursday, September 06, 2007

Albersroda: Lehrer-Präsident bei Neurechten

Josef Kraus, seit 1987 Präsident des Deutschen Lehrerverbandes (DL), will beim rechtsradikalen "Institut für Staatspolitik (IfS)" zum Thema "Kritik der Bildungskritiker" referieren. Ausgerichtet wird die Veranstaltung Anfang November als "15. Berliner Kolleg". Das von Karlheinz Weißmann und Götz Kubitschek geleitete IfS mit Sitz auf einem Rittergut in Sachsen-Anhalt lässt sich der sogenannten "Neuen Rechten" zuordnen und gehört zum Umfeld der Jungen Freiheit (JF). ...lesen

Siehe auch:

Zusage zurückgezogen [13.09.07]