antifa , antifaschistische aktion , antifaschistische aktionen

Saturday, September 08, 2007

Detmold: Gefährliche Neonazis

Die Detmolder Polizei nahm am Donnerstagabend im Stadtgebiet insgesamt neun Männer fest, die alle der rechten Szene zuzuordnen sind.

Sie stehen im Verdacht, während einer Informationsveranstaltung über die Aktivitäten der rechtsextremen Heimattreuen Deutschen Jugend in der „Papiermühle“ im Detmolder Ortsteil Berlebeck mehrere Rauchbomben in die Nähe einer Gruppe von Besuchern vor dem Gebäude geworfen zu haben. Personen wurden nicht verletzt. Verschiedene regionale Antifa-Gruppen und Kulturinitiativen hatten zur Aufklärung über die HDJ-„Einheit Hermannsland“ und ihrer NPD-Funktionäre geladen. Diese HDJ-Gruppe um NPD-Ordner Gerd Ulrich, der bereits als „Gauführer Westfalen“ der verbotenen Wiking-Jugend fungierte, gilt als eine der aktivsten. Immer wieder finden Treffen, Ausmärsche oder Klettercamps mit Kindern auf dem Gelände von Ulrich in Berlebeck statt. Im August vergangenen Jahres hatte die HDJ in der Nähe der Externsteine ihr Bundessommerlager mit über 80 Kindern und Jugendlichen abgehalten. Mit Flugblättern werben die Rechten für ihre gefährliche Jugendarbeit. Bewohner befürchten nun, dass sich HDJ-Anhänger ein weiteres Gebäude in Berlebeck kaufen könnten. Für Samstag ist eine Demonstration unter dem Motto „Neonazistische HDJ verbieten – braune Funktionäre enttarnen“ direkt in dem Detmolder Stadtteil geplant. Neonazis der „Nationalen Offensive Schaumburg“ um Marcus Winter und aus dem Raum Ostwestfalen-Lippe hatten bereits langfristig mit Störungen der Veranstaltungsreihe gedroht. Die neun festgenommenen Rechtsextremisten sind nach Polizeiangaben „eindeutig“ der Szene zuzuordnen und stammen aus Detmold, Verl, Gütersloh und Bad Salzufflen. In ihren Autos wurden Totschläger, Baseballschläger und Eisenkrampen gefunden. Die neun Verdächtigen wurden in den frühen Morgenstunden entlassen, ihnen wurden bis zum kommenden Montag polizeiliche Platzverweise für bestimmte Bereiche im Raum Ostwestfalen-Lippe erteilt. Szenekenner befürchten dennoch für die antifaschistische Demonstration am Samstag weitere Störungen durch Neonazis. (ar)

Bnr [07.09.07]

Tuesday, June 19, 2007

Herford: Neonazis auf der Flucht

Nach gescheitertem Angriff auf antifaschistischen Informationsstand
8 Neonazis aus Ostwestfalen-Lippe und dem Landkreis Schaumburg haben am
Samstag, 15. Juni 2007, in der Herforder Innenstadt versucht, einen
antifaschistischen Informationsstand zu überfallen.

Zwei Neonazis sind dabei von der Polizei festgenommen worden: Martin Böhne
aus Paderborn und Peter Hallmann aus Oerlinghausen. Beide wurden zuvor am
28. April auf der Kundgebung der "Nationalen Offensive Schaumburg" (NOS) in
Paderborn und am 17. März auf der NOS-Demonstration in Minden gesehen.

Koordiniert worden ist die letztendlich gescheiterte Aktion von Christoph
Huxhold aus Obernkirchen und Arwid Strelow, beide von der NOS. Huxhold ist
nach Angaben eines Augenzeugen äußerst gewalttätig aufgetreten. Er, Strelow
und weitere 4 Neonazis konnten vor der Polizei fliehen. Weiteres ist zur
Zeit nicht bekannt.

Zuvor hatten sie gemeinsam Flugblätter der NOS für die am 30. Juni in
Herford geplante Demonstration für die Freilassung von inhaftierten
Holocaustleugnern in der Fußgängerzone verteilt.

Quelle
www.hiergeblieben.de



Bereits erschienen:

Erneuter Naziüberfall der NOS (Schaumburg) [16.06.07]

Siehe auch:

Video ARD-Magazin Monitor [21.06.07]

Monday, September 11, 2006

Von wegen nur im Osten...

Neonazis machen in Ostwestfalen Lippe zum ''Großkampftag'' mobil...lesen

Bereits erschienen:

Monday, September 04, 2006

Schönborn kann's nicht lassen

Lage. Als "Bürgerinitiative" wollen Rechtsextreme in Ostwestfalen-Lippe eine neue Organisationsplattform aufbauen. Beteiligt ist Alt-Neonazi Meinolf Schönborn, der erst vor vier Wochen in Dortmund zu einer Bewährungsstrafe verurteilt wurde und beteuert hatte, er wolle seine politischen Aktivitäten einstellen...lesen