antifa , antifaschistische aktion , antifaschistische aktionen

Thursday, April 12, 2007

München: SDAJ: Rote Schulhof-CD

Nachdem die NPD durch das Verteilen einer CD mit neonazistischem Inhalt auf Schulhöfen bereits Erfolge erzielt haben will –und nach eigenen Angaben sogar Jugendliche damit an sich binden konnte –, startete die Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend (SDAJ) in Bayern eine gezielte Gegenaktion. Um die kulturelle Hegemonie auf deutschen Schulhöfen nicht den Rechten zu überlassen, produziert die SDAJ, wie sie am Mittwoch in München mitteilte, die »Rote Schulhof-CD – gemeinsam gegen Rechts«. Interessierte Jugendliche können voraussichtlich bald die unbedacht angenommene NPD-Scheibe gegen die Scheibe der SDAJ eintauschen. Unterstützt wird die Aktion von der Band Commandantes, die mit dem Song »Commandantes Internationale« aus dem Album »Für Brot und Freiheit« auf dem Tonträger vertreten sein wird. Außerdem sollen Künstler wie No Respect, Schnitter, ZSK, Attila the Stockbroker, Donots und Hans Söllner auf der Roten Schulhof-CD zu hören sein. Das Erscheinungsdatum wird demnächst bekannt gegeben.

Die NPD hatte seinerzeit mit dem Slogan »Der Schrecken aller linken Spießer und Pauker!« für ihre Schulhof-CD geworben. Sie sollte Jugendliche mit NS-Romantik ansprechen.

Quelle
Junge Welt [12.04.07]

Thursday, April 02, 2009

19. Bundeskongress der SDAJ

»Keinen Menschen der Bundeswehr! Kein Fußbreit den Faschisten! Keine Chance dem Kapitalismus!« Unter diesem Motto tagte am Wochenende der 19. Bundeskongress der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend (SDAJ). Knapp 100 junge KommunistInnen aus dem ganzen Bundesgebiet trafen sich wärend der schwersten Krise, die das kapitalistische System der BRD jemals erschütterte, in Hannover, um die politische Ausrichtung ihres Verbandes für die nächsten zwei Jahre zu entwickeln und zu beschließen. ...lesen

Wednesday, November 21, 2007

Berlin: Platzverweis gegen NPD-Hetze

Antifaschistische Gruppen wollen der Agitation der NPD auf Berliner Schulhöfen mit einer eigenen Schülerzeitung entgegentreten. Der Platzverweis soll am Montag in einer Auflage von 40 000 verteilt werden, berichtete der Tagesspiegel am Dienstag per Vorabmeldung. Das Heft soll in allen Bezirken und vor mindestens 100 Schulen an Kinder und Jugendliche überreicht werden, schreibt die Zeitung unter Berufung auf Jan Böning, den Landessekretär der Jusos. Außer diesen beteiligen sich am Platzverweis die DGB-Jugend, die Grüne Jugend Berlin, die Linksjugend Solid, die Falken, das Mobile Beratungsteam Ostkreuz, die Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend (SDAJ) und die Antifaschistische Linke Berlin (ALB).

Der 18seitige Platzverweis ist eine Antwort auf jüngste Versuche der NPD, ein Heft namens Stachel an Schüler in Berlin und Brandenburg zu verteilen. Die NPD mußte die Aktion abbrechen, da die Grünen, die schon lange selbst einen Stachel herausgeben, vorm Landgericht eine einstweilige Verfügung erwirkten. Die NPD präsentiert ihr Blatt nun im Internet als Der Titellose.

Im Platzverweis werden den rechten Parolen, die oft harmlos oder antikapitalistisch klingen, linke Argumente und Ansichten entgegengesetzt. Weitere Themen sind unter anderem die Situation im Stadtteil Lichtenberg, den die Neonaziszene als Hochburg ansieht, die Strukturen des rechten Musikbusineß, die Modemarke »Thor Steinar« sowie Tips, wie man sich als Augenzeuge eines rechten Angriffs verhalten sollte: »Sprecht TäterInnen offensiv an und bindet Menschen, die wegschauen, mit ein.«

Der SPD bereitet die Beteiligung der zum autonomen Spektrum gehörenden ALB und der DKP-nahen SDAJ »etwas Bauchgrimmen«, schreibt der Tagesspiegel weiter. »Das ist schon schwierig, aber bei diesem Projekt vertretbar«, zitiert das Blatt den SPD-Landessprecher Hannes Hönemann.

Quelle
Junge Welt [21.11.07]

Siehe auch:

"Platzverweis" als Offensive gegen die NPD

Wednesday, November 12, 2008

Schüler machen mobil

Lernende und Lehrende auf der Straße: bundesweit Proteste gegen Verkürzung der Abiturzeit, Lehrermangel und Privatisierungen im Bildungsbereich ...lesen

Siehe auch:

»Bekanntlich ist man nur zusammen stark« (Für den bundesweiten Schulstreik engagieren sich Schüler an der Basis. Ein Gespräch mit Schüler Jakob Treptow)
»In über 30 Städten streiken heute die Schüler« (Demonstrationen und Kundgebungen schon am Vormittag. Viele Lehrer und Schulleitungen haben Verständnis. Ein Gespräch mit Jan Philipp Keiper, Sprecher des Schülerstreikaktionskomitees für Mecklenburg-Vorpommern) [12.11.08]
Schülerstreik: Berlin

100 000 bei Schulstreik
Schulstreik in Neuruppin ein Riesenerfolg
„Weil ihr uns die Bildung klaut!“ (Potsdam: 200 Jugendliche demonstrierten gegen Einsparungen)
»Wir werden jetzt weitere Aktivitäten entwickeln« (An Protestdemo gegen die Bildungsmisere nahmen in Frankfurt/Main etwa 4000 Schüler teil. Ein Gespräch mit Olaf Matthes, SDAJ)
Berliner Schulstreik & Sachschaden (humbold-universität)
Schülerstreikdemo in Berlin
Die dümmste Jugendkultur [14.11.08]
Eine Demo und ihr jähes Ende
Humboldt-Uni reagiert bestürzt auf Schülerrandale
So weit die Schweißfüße tragen (Der große Erfolg der Schülerdemo ist es, der so manchen Medienhäusern Sorge bereite) [15.11.08]
Beschädigung der Ausstellung verurteilt (Offener Brief der Schüler-Initiative »Bildungsblockaden einreißen!«)
Schulstreik in Dresden [18.11.08]
»Wenn man kein Gehör findet, ist die Besetzung richtig« (Streikende Schüler in Erfurt hatten am 12. November das Schulamt besetzt. Jetzt lädt die Polizei Teilnehmer vor. Ein Gespräch mit Vincent Müller) [12.12.08]


Verwandte Themen:

Es darf gekürzt werden (Bildungsgipfel in Dresden)
Humboldt-Uni: Staatsschutz ermittelt nach Krawallen (Nach den gewaltsamen Schülerprotesten an der Humboldt-Universität ermittelt jetzt der polizeiliche Staatsschutz. Am Mittwoch waren während einer Demonstration für bessere Bildungsbedingungen etwa 1000 Teilnehmer in das Hauptgebäude der Universität eingedrungen.) [14.11.08]
Ausstellung in Humboldt-Uni öffnet wieder [17.11.08]
HU und die Jüdische Gemeinde laden zur Podiumsdiskussion Wiedereröffnung der zerstörten Ausstellung
Bärendienst [18.11.08]
HU-Ausstellung wiedereröffnet
Polizei widerspricht Unipräsidenten (Keine Anzeichen für planmäßige Zerstörung) [19.11.08]
Besetzung legitim (Kollegiaten des Berlin-Kollegs)
Uni-Einladung an Schüler (Beteiligen sollten sich die, die bei der Zerstörung anwesend waren)
Körting: Randale keine gezielte Aktion [20.11.08]
Polizei studiert Schülerspucke (Der Staatsschutz zieht bei der Ermittlung gegen Schülerdemonstranten alle Register: Mit Fotos will die Polizei in den Schulen nach Tätern fahnden, Aufkleber sollen auf DNA-Spuren untersucht werden) [25.11.08]
Schüler sollen Randalierer verpetzen [26.11.08]

Monday, June 29, 2009

Hannover Kleefeld: Rock gegen Nazis

Ein lautes Zeichen gegen Intoleranz und fehlender Zivilcourage, wurde am vergangenden Mittwoch in Hannover-Kleefeld gesetzt. Am 24. Juni organisierte dort, die SDAJ-Hannover mit verschiedenen Unterstützern, ein Konzert gegen rechte Nazistrukturen vor Ort.
Love Music - hate fascism! lautete das Motto am vergangenden Mittwoch im Stadtteil Kleefeld. ...lesen

Sunday, March 29, 2009

Fürth: Erfolgreiche Kundgebung gegen Nazitref

Trotz regnerischen Wetters beteiligten sich über 100 Menschen an der Kundgebung gegen den Nazitreffpunkt „Zum Schilderhaus“ in Fürth. Nach Abschluss der Kundgebung zogen Antifaschisten noch lautstark vor die Kneipe
Am gestrigen Freitag, den 6.3. fand in der Ludwigstr. in Fürth eine Kundgebung gegen den seit Ende letzten Jahres bestehenden Nazitreffpunkt „Zum Schilderhaus“ statt. In der Kneipe „Zum Schilderhaus“ treffen sich „Freie Nationalisten“ deren führenden Köpfe aus der 2004 vom bayrischen Innenministerium wegen ihrer Wesensverwandtschaft zum Nationalsozialismus verbotenen FAF kommen. Nach dem Verbot hatten sich die Neonazis legal in der NPD organisiert traten dort aber wegen interner Streitigkeiten Ende 2008 aus und forcieren seitdem den Aufbaue des „Freien Netz Süd“.
Da der Wirt in einem persönlichen Gespräch auf die rassistischen und kriminellen Machenschaften seiner braunen Gäste hingewiesen wurde und daraufhin den Antifaschisten und nicht den Nazis ein Hausverbot erteilte hat die SDAJ im Bündnis mit den Nachbarinnen und Nachbarn eine öffentlichkeitswirksame Kampagne gegen den Nazitreffpunkt gestartet. Den Auftakt bildete die gestrige Kundgebung an der sich knapp über 100 Menschen, darunter sehr viele Anwohner beteiligten. ...lesen

Monday, September 24, 2007

»Wir wollen die Schüler für linke Politik begeistern«

SDAJ verteilt Rote Schulhof-CD um gegen rechts zu protestieren. Schwerpunkt ist Bayern. Ein Gespräch mit Tobias Höfler ...lesen

Tuesday, February 10, 2009

Erneuter Nazianschlag in Fürth

In der Nacht von Montag, den 12.1. auf Dienstag, den 13.1. haben Neonazis das Auto einer Fürther Antifaschistin zerstört. Die militante Naziszene um Matthias Fischer hat wieder einmal zugeschlagen. Diesmal demolierten sie das Auto einer Fürther Antifaschistin. Das Auto wurde in den letzten Jahren oft bei Kundgebungen und Demonstrationen gegen Rechts eingesetzt. Es leistete einen entscheidenden Beitrag an der Bekämpfung der NPD und des Rechtsextremismus. Überall wo es Auftauchte verbreitete es Angst und Schrecken unter den Neonazis. Ob in Gräfenberg, Nürnberg oder Fürth – immer bescherte es den Nazis eine Niederlage.
So mussten Nazitreffpunkte schließen, die NPD kam nicht ins Kommunalparlament, Naziaufmärsche wurden erfolgreich blockiert. Vom braunen Feind gefürchtet, von Freunden liebevoll „Maomobil“ getauft ist es nun im antifaschistischen Kampf für eine Welt ohne Ausbeutung und Rassismus gefallen.
Obwohl die militante Naziszene in den letzten Monaten zwei Anschläge auf eine antifaschistische Familie durchführte, das Fürther Gewerkschaftshaus und das Nürnberger Büro der DKP und SDAJ angriff und Sachschäden über 15.000€ verursacht hat, schauen Polizei und Staatsanwaltschaft tatenlos zu. Ermittlungsverfahren gegen Nazis werden eingestellt. Antifaschisten werden wegen dem malen mit Straßenmalkreide in erster Instanz verurteilt und erst auf massiven öffentlichen Druck freigesprochen. ...lesen

Siehe auch:

Attacke mit politischen Hintergrund?

Wednesday, January 09, 2008

»129a trifft nur uns«

13. Antifaschistisches Jugendtreffen der VVN-BdA am Samstag in Berlin. Schwerpunkt: Widerstand gegen Ausbau des Überwachungsstaates und Sicherheitswahn
Bestandteil des Liebknecht-Luxemburg-Wochenendes in Berlin ist am Samstag auch wieder das Antifaschistische Jugendtreffen der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA). Die 13. Auflage des alljährlichen Kongresses, der im Schnitt um die 300 Jugendliche vereint, steht unter dem Motto »Keine Lust? Auf Überwachung! Für Freiheit. Für Leben«. Neben der VVN-BdA sind die Gewerkschaften ver.di und IG Metall sowie ihre Jugendorganisationen mit dabei. Beteiligt sind auch der Studierendenverband Linke.SDS, Linksjugend.solid, weitere Antifagruppen, SDAJ, die Rote Hilfe und zahlreiche weitere Organisationen. Veranstaltungsort ist das Statthaus Böcklerpark in Berlin-Kreuzberg. ...lesen

Siehe auch:

Geschichte verpflichtet [14.01.08]
In Pelz und Lederjacke gegen Rechtsradikale

Tuesday, April 29, 2008

Leute fliehen nicht zum Spaß

Münchner Bündnis startet Kampagne für die Rechte von Asylbewerbern
Menschen fliehen nicht zum Spaß – Menschen fliehen um ihr Leben« ist das Motto einer Kampagne, die diese Woche in München startet. Ins Leben gerufen wurde sie von einem breiten Bündnis verschiedener linker Organisationen wie der Partei Die Linke, der SDAJ und der Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und Migranten. Ziel ist es, die Öffentlichkeit auf deren oft menschenunwürdige Situation in der BRD aufmerksam zu machen und Abschiebungen zu verhindern. ...lesen

Sunday, November 26, 2006

Augsburg: "Den Naziaufmarsch am 2. Dezember stoppen!"

Unter diesem Motto hat sich in Augsburg ein breites antifaschistisches Bündnis zusammengeschlossen, an dem sich die Grünen, deren Jugend, die Jusos, PDS, WASG, DKP, MLPD, Rebell, SDAJ, verschiedene autonome Gruppen, VVN, ATTAC, DFG-VK, das Frauenprojektehaus und Einzelpersonen beteiligen. Die SPD und ihr OB Wengert hatten bereits vorher zu einer Kundgebung der "Anständigen gegen die Ewiggestrigen" aufgerufen und waren nicht bereit, sich an den gemeinsamen Aktionseinheits-Verhandlungen zu beteiligen. ...lesen