antifa , antifaschistische aktion , antifaschistische aktionen

Friday, May 23, 2008

Greifswald: Nützliche Beschäftigung

Funktionär der neonazistischen Heimattreuen Deutschen Jugend ist Mitglied beim THW in Greifswald.

Nicolas Hefner, der Pressesprecher des THW gibt sich entschlossen. Für Neonazis und rechtsextremes Gedankengut sei Platz in „der faszinierenden Welt“ der Bundesanstalt. Deshalb habe man auch den Greifswalder THW-ler Frank Klawitter ausgeschlossen. Klawitter war Mitglied der Wiking-Jugend und ist heute in der neonazistischen Heimattreuen Deutschen Jugend aktiv. Gegen den Rauswurf hat der Neonazi Widerspruch eingelegt. So es sein muss, geht das THW durch alle Gerichts-Instanzen. Doch Klawitter ist nicht das einzige HDJ-Miglied, welches sich in seiner Freizeit gern die THW-Kleidung überstreift. Recherchen von bnr.de haben ergeben, das auch der an der Greifswalder Universität Biologie und Genetik studierende Chef der HDJ-Einheit Mecklenburg-Pommern und „Führer“ der HDJ-Leitstelle Nord Ragnar Dam Mitglied des Greifswalder Ortsverbandes des THW ist. Seinen nächsten regulären Dienst hat Dam nach dem Ausbildungsplan am 14. Juni. Dort geht es ums „Fahren mit Motorkraft, Fahrmanöver und Navigation“. Dinge, die auch in der Parallelwelt der HDJ nützlich sein könnten. (tn)

Quelle
Bnr [23.05.08]

Siehe auch:

Chef der HDJ-Leitstelle Nord Mitglied des THW? [24.05.08]
Neonazi vom Dienst suspendiert (Ragnar Dam) [29.05.08]
Greifswalder Neonazi jetzt rechtskräftig aus dem Technischen Hilfswerk (THW) ausgeschlossen (Frank Klawitter) [16.09.08]
THW will Neonazis nicht [03.10.08]

Zum Thema:

THW-Pressesprecher Hefner: „Rechtsextreme Szene wird zunehmend professioneller“ [12.06.08]

Thursday, October 12, 2006

Aus für NPD-Mann beim THW

Straubing. Der NPD-Mann Stephan Göbeke-Teichert soll nun doch aus dem Technischen Hilfswerk (THW) entlassen werden. Bereits im Mai hatte das Bundesinnenministerium den Rauswurf des NPD-Mannes gefordert, der Straubinger THW-Ortsverband hatte sich jedoch geweigert. Göbeke-Teichert hatte im September 2005 zur Bundestagswahl für die NPD kandidiert. Er sei jedoch aus der NPD ausgetreten, hatte das THW noch Anfang September 2006 behauptet. Jetzt entdeckte die Organisation "wieder intensiveren Kontakt" ihres Noch-Mitglieds zur NPD und leitete die Entlassung ein.

Quelle
redok [12.10.06]

Friday, December 07, 2007

Regensburg: Bezirksvorsitzender "erledigt"

Spitzel, Spalter und Betrüger werden derzeit in der NPD Oberpfalz enttarnt - auf der Strecke geblieben ist dabei auch der erst vor acht Monaten gewählte Bezirksvorsitzende Stephan Göbeke-Teichert. Vorgeworfen werden ihm Veruntreuung von Parteigeldern und enge Kontakte zu zwei anderen NPD-Funktionären, die in der Szene mittlerweile als Zuträger des Staatsschutzes verrufen sind.

Der langjährige Rechtsextremist Göbeke-Teichert hatte im vergangenen Jahr öffentliche Aufmerksamkeit erregt, als das Bundesinnenministerium seine Entlassung aus dem Technischen Hilfswerk (THW) verlangte. Nach einigem Hin und Her wurde er im Dezember 2006 endgültig aus dem THW entlassen; zwischenzeitig hatte er behauptet, dass er längst aus der NPD ausgetreten sei.

Ein Vierteljahr später wählte ihn eben diese NPD jedoch zu ihrem Bezirksvorsitzenden der Oberpfalz; diese Funktion hatte Göbeke-Teichert bereits früher schon einmal ausgeübt. Doch der neue Bezirksvorsitzende wurde in den folgenden Monaten von seiner Partei geradezu schamhaft versteckt. Dem Besucher der NPD-Internetseiten wurde zwar eine "Vorstellung des Bezirksvorsitzenden" angeboten, doch da präsentierte sich immer noch der Amtsvorgänger Heidrich Klenhart, nunmehr stellvertretender Bezirksvorsitzender. Auch bei öffentlichen Aktionen der NPD wurde Göbeke-Teichert kaum gesichtet ...lesen


Siehe auch:

Hessen: JN-Chef packt ein und aus
Hessens NPD marginalisiert sich selbst [10.12.07]

Friday, March 30, 2007

Schwandorf: Wieder im Amt

Stephan Göbeke-Teichert (35), vormals JN-Landesvorsitzender Bayern, ist wieder Vorsitzender des NPD-Bezirksverbandes Oberpfalz.
Das Amt hatte Göbeke-Teichert bereits von 2002 bis 2005 inne. Ehrengäste bei der NPD-Mitgliederversammlung, die am 11. März in Schwandorf stattfand, waren Sascha Roßmüller, NPD-Bundesvize, Axel Michaelis, bayerischer NPD-Landesgeschäftsführer und das bayerische NPD-Landesvorstandsmitglied Rüdiger Schrembs. Grußworte überbrachten Funktionäre der DVU und der Deutschen Partei. Göbeke-Teichert war Ende der 90er Jahre Repräsentant der rechtsextremen „Nationalen Initiative Schweiz“ und vertrieb über eine Postfachanschrift deren Polit-Magazin „Morgenstern“. 2002 stand Göbeke-Teichert auf der „Schwarzen Liste“ der säumigen Mitglieder der Neonazi-Vereinigung HNG. Im Januar dieses Jahres kam Göbeke-Teichert durch Austritt einem Ausschluss aus dem Technischen Hilfswerk (THW) in Straubing zuvor. Wegen seiner öffentlich gewordenen Mitgliedschaft in der NPD und der „Kameradschaft Weiße Wölfe“ wollte das THW das lästige Mitglied loswerden. (am)

Quelle
Bnr [30.03.07]

Thursday, May 03, 2007

Helfer mit braunen Ambitionen

Das Heck von Frank Klawitters Auto zieren zwei Aufkleber: einer vom nördlichen "Technischen Hilfswerk" (THW), der andere von der neonazistisch-heidnischen "Artgemeinschaft". Anfang der 1990er Jahre gehörte Klawitter zu den "Greifswalder Nationalsozialisten" und richtete Wehrsportlager mit aus - inklusive Schießübungen. Beim dortigen THW stieg der "Führer von Greifswald" zum Gruppenführer auf, dem auch die Ausbildung von Jugendlichen obliegt. ...lesen

Wednesday, December 20, 2006

Bonn: THW-Entlassung für NPD-Kader endgültig

Die Entlassung des NPD-Funktionärs Stephan Göbeke-Teichert aus dem Technischen Hilfswerk (THW) ist endgültig. Bereits im Mai hatte das Bundesinnenministerium seine Entlassung verlangt ...lesen

Tuesday, February 10, 2009

Verdacht: Neonazi als Erzieher

Fachklinik beurlaubt Heilpädagogen / Heiko Rätzsch: Infame Verleumdungen

Heiko R. (29) wurde einem größeren Brandenburger Publikum am 11. Oktober 2008 während des Fußball-Lokalderbys zwischen dem FC Stahl und dem BSC Süd 05 bekannt, als er, abgesehen von den Schuhen, völlig nackt auf den Rasen stürmte und so eine Spielunterbrechung provozierte. Sein Arbeitgeber, die Helios Klinik Hohenstücken, sah über diesen Vorfall hinweg. Denn der Heilpädagoge war in seiner Freizeit splitternackt unterwegs gewesen und hatte seine Erziehungsarbeit mit Kindern der Reha-Klinik dabei nicht thematisiert.

Weniger großzügig verhielten sich Klinikleitung und die Trägervereinsvorsitzende Margrit Spielmann (SPD) gestern, als sie erfuhren, dass Heiko R. der Neonazi-Szene zugerechnet wird. Die Rehabilitationsklinik, die Kinder und Jugendliche auch aus fernen Ländern behandelt, will nun die für sie neuen Informationen prüfen und hat ihren Mitarbeiter vorerst beurlaubt.

Wer den vollen Namen von Heiko R. im Internet eingibt, stößt sofort auf eine Seite der „Antifa Westhavelland“. Danach gehört Heiko R. seit 2000 zur Neonazi-Szene Rathenows, auch zur inzwischen verbotenen Kameradschaft „Hauptvolk“. Nach Angaben der Antifa soll der Heilpädagoge durch Gewaltdelikte in Erscheinung getreten und Sänger der Neonaziband „SILENCE II“ gewesen sein. Der MAZ liegen Liedtexte dieser Gruppe vor. Sie ruft auf zu millionenfachem Mord an Juden und ihren Kindern sowie an Christen und Moslems. ...lesen


Siehe auch:

Heilpädagoge Heiko R. musste gehen [28.01.09]


Verwandte Themen:

Prozess nach Rechtsrockkonzert in Pößneck: Angeklagter Neonazi ist Mitarbeiter an Göttinger Gymnasium
Greifswald: Nützliche Beschäftigung (Funktionär der neonazistischen Heimattreuen Deutschen Jugend ist Mitglied beim THW)
NPD unterwandert Vereine

Monday, March 19, 2007

Schwandorf: Alt-neuer Bezirksvorsitzender

Zum neuen Vorsitzenden des NPD-Bezirks Oberpfalz wurde am 11.03. Stephan Göbeke-Teichert gewählt. Der 35-jährige war wegen seiner rechtsextremen Aktivitäten Ende 2006 aus dem Technischen Hilfswerk (THW) entlassen worden. ...lesen

Tuesday, February 12, 2008

NPD unterwandert Vereine

Rechtsextreme nehmen nach Einschätzung eines Experten zunehmend den Breitensport ins Visier. Auch THW und Freiwillige Feuerwehr würden unterlaufen.
Vor allem die NPD habe mittlerweile das Potenzial, unterklassige Fußballvereine zu unterwandern oder auch eigene zu gründen, sagte Szene-Kenner Toralf Staud zu Beginn der zweitägigen Tagung „Ist der Linksaußen ein Rechtsaußen?“ am Montag in Jena. Dort sollen Strategien erarbeitet werden, wie Trainer, Sportler und Funktionäre auf rechtsradikale Umtriebe in Vereinen sinnvoll reagieren. ...lesen

Zum Thema:

Was tun wenn´s (bei der Feuerwehr) brennt? (Die Deutsche Jugendfeuerwehr setzt sich seit kurzem zunehmend mit diesen Fragen auseinander) [25.04.08]

Gegen den Wahnsinn (Dirk Klauke zum Umgang mit Rechtsextremen in Vereinen wie der Feuerwehr) [11.09.08]