antifa , antifaschistische aktion , antifaschistische aktionen

Tuesday, May 20, 2008

Braune Szene im Vormarsch – aber NPD hat Probleme

Hitler-Parole auf Feuerwehrfest, Prügel gegen Linke, Gebrüll vor Gedenkstätte: Doch der Neonazi-Partei nützt das wenig

Potsdam - Es sind „nur“ drei Vorfälle vom Wochenende, doch sie zeugen exemplarisch von der anhaltenden und vielschichtigen Bedrohung durch den Rechtsextremismus in Brandenburg. In Frankfurt (Oder) überfiel in der Nacht zu Sonntag, wie berichtet, ein Mob vermummter, mutmaßlicher Rechtsextremisten den linken Studentenclub „Grotte“, der bereits im November Ziel eines gewaltsamen Angriffs gewesen war. Vor der KZ-Gedenkstätte Ravensbrück brüllt ein 15-Jähriger Nazi-Parolen. In Lübbenau kamen am Sonnabend junge Feuerwehrmänner zum „1.Spreewald-Cup der Feuerwehren“ mit T-Shirts, auf denen in altdeutscher Schrift ein Spruch Adolf Hitlers prangte: „Flink wie die Windhunde, zäh wie Leder, hart wie Kruppstahl“. ...lesen

Siehe auch:

Groß Gaglower Feuerwehr distanziert sich von Hitler-Zitat
Minister Schönbohm greift Groß Gaglower Feuerwehr an
Feuerwehr mit Hitler-Zitat auf Poloshirts
Hitler-Zitat: Ermittlungen eingestellt [21.05.08]
Nazi-Shirts: Ermittlungen eingestellt
Zwei Jahre Hitler-Zitat auf dem Hemd
Hitler-Spruch für Gaglower Wehrleute ohne juristische Folgen
Cottbuser OB verurteilt T-Shirt-Aktion
Bürgermeister verteidigt Hemden mit Hitler-Spruch
Bezeichnender Teamgeist [22.05.08]
Hitlers Feuerwehr beim Löschangriff
Klein Raddener Wehr distanziert sich von Rechtsextremismus
"Wir wurden ein bisschen sensibilisiert" [04.06.08]

Brandenburg: “Widersprüchliche Entwicklungen” [20.05.08]
Innenminister warnt vor rechtsextremen Einflussversuchen
Jugendfeuerwehr Groß Gaglow: «Das wussten wir nicht»

Verwandte Themen:

Jugendfeuerwehren gegen Fremdenfeindlichkeit (Die Deutsche Jugendfeuerwehr (DJF) ist Mitinitiatorin von "Netz gegen Nazis") [04.06.08]
Mit der Feuerwehr gegen Neonazis [16.06.08]

Friday, May 15, 2009

Kameraden spielen Feuerwehr

"Solche Einstellungen haben bei uns nichts zu suchen", sagt ein Hauptbrandmeister im mecklenburgischen Wittenburg, wo ein Kameradschafts-Netzwerk bei der Feuerwehr aktiv ist. Hinauswerfen möchte er die Kameraden jedoch nicht


Beim "Marsch gegen linke Gewalt" in Lüneburg waren sie dabei: glatzköpfige, tätowierte Anhänger des Kameradschafts-Netzwerkes "Widerstand Wittenburg Waschow". Sie trugen einheitliche Shirts mit Logo drauf, sie brüllten "Nationaler Sozialismus jetzt!" und provozierten Polizeibeamte, als der Marsch verboten wurde.

Doch die Kameraden um Rainer Stanke können auch anders. Dort wo sie leben, in der Region Wittenburg, sind sie nette, freundliche Nachbarn und ehrenamtlich tätige Gemeindemitglieder. "Ja, in der freiwilligen Feuerwehr sind einschlägige Herren aktiv", bestätigt Volker Siering, stellvertretender Amtswehrführer und Hauptbrandmeister für Wittenburg.

Keine zehn Autominuten entfernt von Wittenburg liegt der Ort Waschow in der Gemeinde Wittendörp. Ältere Häuser, die nach 1945 um das ehemalige Gut aufgebaut wurden, prägen das Straßenbild. Im Internet deutet sich an, wie selbstsicher die Szene in dieser Gegend Mecklenburg-Vorpommerns agiert. Auf der Website von "Wittenburger Nationale" und "Freie Nationalisten Waschow" stellen sich die Verantwortlichen gleich mit Foto vor. "Wir sind national und sozial denkende Bürgerinnen und Bürger im Alter von 16 bis 70 Jahren", seht dort, und: "Wir sind nicht ausländerfeindlich, sondern inländerfreundlich." ...lesen


Zum Thema:

Kein Platz für rechte Gesinnung (Amtswehrführer Olaf Barkholdt über die aktuelle Situation in der Waschower Wehr) [09.05.09]

Tuesday, February 12, 2008

NPD unterwandert Vereine

Rechtsextreme nehmen nach Einschätzung eines Experten zunehmend den Breitensport ins Visier. Auch THW und Freiwillige Feuerwehr würden unterlaufen.
Vor allem die NPD habe mittlerweile das Potenzial, unterklassige Fußballvereine zu unterwandern oder auch eigene zu gründen, sagte Szene-Kenner Toralf Staud zu Beginn der zweitägigen Tagung „Ist der Linksaußen ein Rechtsaußen?“ am Montag in Jena. Dort sollen Strategien erarbeitet werden, wie Trainer, Sportler und Funktionäre auf rechtsradikale Umtriebe in Vereinen sinnvoll reagieren. ...lesen

Zum Thema:

Was tun wenn´s (bei der Feuerwehr) brennt? (Die Deutsche Jugendfeuerwehr setzt sich seit kurzem zunehmend mit diesen Fragen auseinander) [25.04.08]

Gegen den Wahnsinn (Dirk Klauke zum Umgang mit Rechtsextremen in Vereinen wie der Feuerwehr) [11.09.08]

Monday, November 10, 2008

Detmold: Feuerwehr toleriert HDJ

Detmold-Berlebeck: Freiwillige Feuerwehr toleriert HDJ-Teilnahnahme an "Laternen-Umzug für alle Kinder"
Der "Löschzug Detmold Süd" der Freiwilligen Feuerwehr hatte eingeladen und über 130 Menschen nahmen heute an einem "Laternen-Umzug für alle Kinder" im Detmolder Ortsteil Berlebeck teil. Pünktlich auf den Weg gemacht hatten sich auch Anna-Maria und Gerd Ulrich von der "Einheit Hermannsland" der "Heimattreuen Deutschen Jugend" (HDJ), natürlich mit ihren zwei Kindern. ...lesen

Monday, June 11, 2007

PETERSHAGEN: Feuerwehr will kein Lob von der NPD

Sechs mal fünf Zentimeter sollte die Anzeige groß sein und im Juni-Blatt von "Das Doppeldorf" erscheinen. Der Freiwilligen Feuerwehr von Petershagen sollte damit zum 100 ... lesen

Siehe auch:

Parteispenden sind unerwünscht

Wednesday, February 19, 2014

Vorpommern droht ein neuer rechtsextremer Sündenfall

Der Ärger um einen NPD-Kandidaten als Bürgermeister in Pasewalk lodert noch, da brennt es schon wieder im östlichen Landesteil. Die Postlower Feuerwehr will sich ausgerechnet von einem rechtsextremen Musiker führen lassen.
Ralf Städing ist Straßenbauer, Gemeindevertreter und laut Verfassungsschutz ein Rechtsextremist. Von Mittawochabend an könnte er auch Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Postlow sein. Dann nämlich, wenn Bürgermeister Norbert Mielke und die übrigen Gemeindevertreter die Wahl Städings zum Wehrführer bestätigen. Zweifel daran, dass es so kommen wird, scheint in Postlow niemand zu haben.

Zuallerletzt der Bürgermeister selbst: „Ich wüsste nicht, warum ich die Wahl anfechten sollte“, sagt Norbert Mielke, seit einigen Wochen auch Vorsteher des Amtes Anklam-Land.  ...lesen

Siehe auch:

Mutmaßlicher Rechtsextremist als Wehrführer  [20.02.14]
Allianz mit einem zweifelhaften Kameraden


Verwandte Themen:

Zulassung von NPD-Kandidat: Syrbe äußert sich (Kristian Belz) [19.02.14]

Monday, October 01, 2007

Leipzig: Spaßguerilla inhaftiert die Polizei

In den Abendstunden des 29.09.2007 (Samstag) inhaftierte die Spaßguerilla Leipzig einen Streifenwagen der Polizei Leipzig. Die Gefangenen, zu deren Ehren ein Feuerwerk und eine Party stattfanden ließen sich am Ende durch die Feuerwehr befreien.
Leipzig, Indymedia: Am späten Samstagabend wurde ein Fahrzeug der Polizei Leipzig in einem alten Industriekomplex gelockt und dort eingesperrt. Die dort "gefangenen" Beamten konnten erst nach einer Stunde und unter der Bewachung von 6 Sixpacks der Polizei durch Feuerwehrkräfte befreit werden.
Zu der Aktion bekannte sich die "Spaßguerilla Leipzig" und verwies in einer Presseerklärung, welche einem der Zaungäste zugespielt wurde, auf den Hintergrund der Aktion. ...lesen

Saturday, May 02, 2009

Topf-Squat Soli Aktionen in Weimar

Heute brannten in Weimar über 40 Müllkcontainer an verschiedenen Orten. Ein Sachschaden von mehreren Zehntausend Euros entstand. Feuerwehr und Polizei waren aufgrund von Großeinsatz in Erfurt maßlos überfordert. Oberbürgermeister will mit Gerberstraße verhandeln. ...lesen

Hintergrund:

Archivsuche zu "Topf-Squat"

Thursday, February 21, 2008

Exrechter wird zum Anschlagsziel

Unbekannte haben in der Nacht zu Mittwoch auf einem Parkplatz in Treptow einen Pkw in Brand gesetzt. Das Auto brannte fast vollständig aus, berichtet ein Polizeisprecher. Ein daneben geparkter Wagen wurde leicht beschädigt. Ein Anwohner hatte von seinem Fenster aus die Flammen in der Kiefholzstraße bemerkt und die Feuerwehr alarmiert.
Da ein politischer Hintergrund vermutet wird, hat der polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt die Ermittlungen übernommen. Nach Angaben eines Polizeisprechers gehört das Fahrzeug einem mutmaßlichen Aussteiger aus der rechten Szene. Er war bereits einmal Ziel einer Sachbeschädigung. Die Polizei bittet bei der Aufklärung der Taten um Mithilfe. Sachdienliche Hinweise nehmen das Landeskriminalamt unter der Rufnummer (0 30) 46 64 95 21 10 entgegen.

Quelle
Taz [21.02.08]

Siehe auch:

Linke gegen Rechte: Pkw in Brand gesetzt

Wednesday, October 01, 2008

Göttingen: Nach Hetzkampagne Feuer

Polizei spricht von technischem Defekt nach Brand in Afro-Shop. Betroffene glauben an einen Anschlag. Vermieter hatte zuvor die NPD zu Hilfe gerufen

Vor dem »O. J. Markt« riecht es nach Rauch und Ruß. Eine Scheibe des Afro-Shops in der Göttinger Innenstadt ist zerborsten, die Einrichtung weitgehend verbrannt, vor die kaputte Eingangstür hat die Feuerwehr provisorisch eine dicke Spanplatte montiert. In der Nacht zum vergangenen Samstag, zwischen zwei und drei Uhr, war in dem Laden ein Feuer ausgebrochen. Mobiliar und Waren im Wert von rund 65000 Euro wurden nach vorläufigen Schätzungen zerstört. ...lesen

Siehe auch:

Göttingen: Nach rassistischer Hetzkampagne Afro-Shop ausgebrannt
Göttingen: Spekulationen um Brand in Afro-Shop
Vorläufiges Ende eines Mietstreits [02.10.08]
Nazi-Terror in Göttingen [17.10.08]

Zum Thema:

Demonstrationssplitter September ´08 (30.09.08)
Boykottaufruf gegen Gratisblatt (Kulturmagazin K3 soll wegen Nähe zur NPD geächtet werden) [12.12.08]
Demonstrationssplitter Dezember ´08 (13.12.08)

Thursday, May 14, 2009

Ilmenau: Nazijugendclub abgefackelt

In der Nacht des 1. Mai 2009 brannte in Ilmenau der Jugendclub "Blaues Wunder". Nachdem das Feuer bemerkt wurde, versuchte die Ilmenauer Feuerwehr den Brand zu löschen. Doch das Gebäude brannte restlos ab. Das "Blaue Wunder" war ein beliebter Treffpunkt von Ilmenauer Neonazis und Burschenschaftern.

Unter dem Mantel der akzeptierenden Jugendarbeit betreuten im "Blauen Wunder" zwei Sozialarbeiter Neonazis von jung bis alt. ...lesen


Siehe auch:

Fotos
Ilmenau: Ermittlungen wegen Brandstiftung [04.05.09]

Friday, December 19, 2008

Oranienburg (Oberhavel): Steinewerfer grölen rechte Parolen

Am Montag gegen 19.20 Uhr warfen in Oranienburg, Walther-Bothe-Straße, vier vermutlich Jugendliche Steine gegen den Container der evangelischen-methodistischen Kirche. Als aus dem Container eine 17-jährige hinaus trat, zielten die vier Tatverdächtigen auf diese. Sie verfehlten die Jugendliche jedoch. Weiterhin skandierten sie verfassungsfeindliche Parolen (unter anderem „Heil Hitler"). Danach flüchteten die Tatverdächtigen über das angrenzende Feld/Baugelände in Richtung Feuerwehr. Eine sofort eingeleitete Fahndung mit mehreren Einsatzkräften der Polizei verlief ohne Erfolg. An dem Container entstand kein sichtbarer Schaden. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

Quelle
Märkische Allgemeine [17.12.08]

Sunday, November 01, 2009

Erneuter Angriff auf "Dickkoepp" in Rostock

Erneut wurde der Rostocker Naziladen „Dickkoepp“ Ziel eines Angriffes. Am Mittwoch, dem 21. Oktober, kurz vor 18 Uhr liefen fünf schwarz Vermummte auf den ehemaligen ECC (East Coast Corner) zu und begannen vor dem Eckgeschäft in der Doberaner Straße Feuer zu legen. Offenbar wurde ebenfalls ein Brandsatz in das Geschäft hinein geworfen. Nur wenige Sekunden später waren die Angreifer auch schon wieder verschwunden. Die sofort alarmierte Polizei war nach nur wenigen Minuten sofort am Ort des Geschehens, auch die Feuerwehr musste anrücken. Insgesamt waren bis zu sechs Polizeiwagen und drei Feuerwehren im Einsatz. Für einige Zeit wurde der Straßenbahnverkehr, der direkt an dem Laden vorbeiläuft, aufgehalten. ...lesen

Verwandte Themen:

Rostock: Brandanschlag auf Naziladen [21.10.09]

Friday, July 06, 2007

Rechte Szene hat sich längst in der Kreisstadt etabliert

„In unserem Landkreis werden die rechtsextremen Kräfte leider zunehmend aktiver, Schleusingen und Hildburghausen sind die Schwerpunkte“, erklärte Landrat Thomas Müller eingangs einer Konferenz „Der Landkreis Hildburghausen für Demokratie - gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit“. Ins Detail ging Kriminalhauptkommissar Wolfgang Mangold. ...lesen

Zum Thema:

Mit Gewalt in die Mitte (Die NPD* (Frank Schwerdt, Tommy Frenck) wollte die Freiwillige Feuerwehr einer Kleinstadt in Thüringen unterwandern - und so in die Mitte der Gesellschaft vorstoßen. Doch Bürgermeister und Vereinschef wendeten die Attacke mit einem juristischen Trick ab. Ein Lehrstück, wie man sich mit kluger Taktik gegen Rechtsextreme wehren kann) [24.03.09]
„Euer Mut ist beste Werbung für die Stadt!“ [28.03.09]

Wednesday, September 17, 2008

Hausdurchsuchung in Göttingen

Göttinger Polizei durchsucht linke Wohngemeinschaften ohne ZeugInnen.
Am Sonntag, dem 07.09.2008, gegen 17 Uhr wurde aufgrund eines Chemikalienfundes im Keller eines Wohnhauses in Göttingen die Feuerwehr gerufen. Da diese die Chemikalien nicht genau zuordnen konnte, alarmierte sie die Polizei, welche ein Spezialteam zur Sicherung der Substanzen aus Hannover hinzuzog und die BewohnerInnen des Hauses evakuieren ließ.
Obwohl der Kellerraum, in dem sich die Chemikalien befanden, eindeutig einer ehemaligen Wohngemeinschaft zugeordnet werden konnte und für die anderen BewohnerInnen nicht zugänglich war, drang die Polizei gewaltsam auch in alle übrigen Wohngemeinschaften des Hauses ein ...lesen

Monday, April 21, 2008

Brandanschlag auf türkischen Unternehmer

Polizei und Opfer verdächtigen Neonazis
Nach einem Anschlag auf ihr Haus lebt eine türkischstämmige Familie jetzt in Angst. Unbekannte hatten am Sonntag früh zwei Brandsätze auf den Balkon am Orchideenweg in Rudow geworfen, von denen einer zündete. Ein Taxifahrer bemerkte die Flammen gegen 3.40 Uhr, weckte den 46-Jährigen Hauseigentümer und rief die Feuerwehr. Bayram Y. konnte die Flammen, die schon auf ein im Garten stehendes Partyzelt übergeschlagen waren, selbst löschen. Die Ermittlungen hat der für politische Delikte zuständige polizeiliche Staatsschutz übernommen. ...lesen

Siehe auch:

Brandanschlag gegen Haus von Türken in Rudow
„Und nun ist alles zerstört“
Politische Tat möglich [22.04.08]
Anschlag auf Berliner Wohnhaus aufgeklärt [05.06.08]
Prozess um Anschläge auf Ausländer (Dem 19-jährigen Markus P. wird außerdem der Besitz kinderpornografischer Schriften vorgeworfen) [26.11.08]

Tuesday, June 12, 2007

Vlotho: Sommerliches Spektakel

Im rechtsextremen Collegium Humanum im nordrhein-westfälischen Vlotho findet am 23. Juni ein so genanntes „Sommerfest“ statt.
Als Referent ist Wolfgang Juchem, Kopf der revisionistischen Kleinstgruppe Aktion Freies Deutschland, geladen. Die „Aktion Freies Deutschland“, so das niedersächsische Landesamt für Verfassungsschutz, leugnet die Kriegsschuld Deutschlands und verbreitet antisemitische und ausländerfeindliche Auffassungen. Juchem will in Vlotho zum Thema „Völkermord auf leisen Sohlen!“ refererien. Die Leitung des Kameradschaftsabends obliegt Klaus Kaping, vormals Aktivist der rechtsextremen Gruppierungen Deutsches Kolleg und Deutsche Aufbau-Organisation (Mechtersheimer). Im Dezember 2006 nahm Kaping an der Konferenz der Holocaust-Leugner in Teheran teil. Für die Sonnenwendfeier in Vlotho zeichnet der Ostdeutsche Thorsten Grober verantwortlich. „Da wir mit dieser Veranstaltung mit Sicherheit wieder allerorts große Freude verbreiten werden – besonders bei der Antifa, bei den Scheindemokraten, bei den Klerikalen und anderen Gutmenschen dieser BRD“, heißt es in der Einladung, „muss wieder mit starkem Polizeiaufkommen gerechnet werden“. Anmeldungen für das „Sommerfest“ nimmt der mehrfach unter anderem wegen Volksverhetzung vorbestrafte „Reichsbürger“ Meinolf Schönborn (Herzebrock), vormals Kopf der 1992 bundesweit verbotenen Neonazi-Truppe „Nationalistische Front“ (NF), entgegen. Der knasterfahrene Schönborn verkündete im August vergangenen Jahres, seine politischen Aktivitäten einzustellen, seinen Wohnsitz ins Ausland zu verlegen und sich künftig auf den Vertrieb von T-Shirts mit „Feuerwehr-Motiven“ zu beschränken. Damals stand Schönborn wegen Volksverhetzung und Verbreitung von Propagandamitteln verfassungsfeindlicher Organisationen vor der Staatsschutzkammer des Dortmunder Landgerichts. Schönborn erhielt lediglich eine Freiheitsstrafe von eineinhalb Jahren auf Bewährung. Anders als von der Staatsanwaltschaft beantragt, billigte das Gericht Schönborn eine Bewährungschance zu. (am)

Quelle
Bnr [11.06.07]

Siehe auch:

Bürger alleingelassen [20.06.07]

Sunday, August 19, 2007

Sachsen: NPD-Abgeordnete will wichtiger genommen werden

Unbekannte haben in der Nacht zum 17. August 2007 laut einem Bericht der Nachrichtenagentur ddp am Büro der NPD-Landtagsabgeordneten Gitta Schüßler Feuer gelegt. Wie die Polizei in Chemnitz auf ddp-Anfrage mitteilte, wurden gegen 22.30 Uhr auf dem äußeren Fensterbrett einige Teile Plastikmüll entzündet. Das Feuer konnte von Anwohnern gelöscht werden, die Feuerwehr kam nicht zum Einsatz. Der Sachschaden beläuft sich laut Polizei auf 300 Euro, das Innere des Büros wurde nicht beschädigt. ...lesen

Tuesday, September 09, 2008

Brandanschlag in Wörrstadt

Unbekannte Täter haben in der Nacht zum Montag einen Brandanschlag gegen ein von Ausländern bewohntes Gebäude im rheinhessischen Wörrstadt verübt. Wie die Staatsanwaltschaft Mainz berichtete, warfen die Täter einen Brandsatz gegen das Gebäude, der aber nur geringen Sachschaden verursacht. Die von Nachbarn verständigte Feuerwehr habe den Brand rasch löschen können. Es gebe bislang keinen Hinweis auf rechtsextremistische Motive. Verletzt wurde nach Polizeiangaben niemand. Wie die Staatsanwaltschaft mitteilte, befindet sich im Erdgeschoß des Hauses ein türkisches Wettbüro.

Quelle
Junge Welt [09.09.08]

Siehe auch:

Motiv Fremdenfeindlichkeit?

Thursday, November 06, 2008

Eine Synagoge die nicht Synagoge sein darf

Zu den wenigen Synagogen in Deutschland, die die Pogromnacht vom 9. zum 10. November 1938 überlebten, zählt jene von Görlitz. Der dortigen Feuerwehr gelang es damals, das Feuer, das die Nazis gelegt hatten, zu löschen, und den Jugendstilbau mit seinem markanten Kuppelturm zu erhalten. Die Deportation der Görlitzer Juden in den Folgejahren der Nazidiktatur wurde jedoch nicht verhindert. Infolge starb das Gemeindeleben aus. Jetzt soll es wieder entstehen - aber mit vielsagenden Hindernissen. ...lesen