antifa , antifaschistische aktion , antifaschistische aktionen

Thursday, July 24, 2008

Wolfram Schiedewitz - erhält als Landschaftsarchitekt öffentliche Aufträge

Wolfram Schiedewitz, selbständiger Landschaftsarchitekt aus Seevetal bei Hamburg mit einer Außenstelle in Schwerin, firmiert laut Internetseite des „Verein Gedächtnisstätte e.V.“ als dessen Vorsitzender. Nach Angaben der Internetpräsentation seines Architekturbüros bezieht er als Landschaftsarchitekt außerdem eine Vielzahl an öffentlichen Aufträgen. So war er nach eigenen Angaben auch für etliche Kommunen in Mecklenburg-Vorpommern tätig, u.a. für die Landeshauptstadt Schwerin sowie die Städte Wismar und Waren.
Neben seiner offensichtlich erfolgreichen unternehmerischen Tätigkeit engagiert sich Schiedewitz offenbar auch im rechten Milieu. Auch finden sich beim „Verein Gedächtnisstätte e.V.“ zahlreiche Verbindungen zu exponierten Persönlichkeiten der rechtsextremen Szene. Beispielweise war Ursula Haverbeck-Wetzel Gründungsmitglied und Vorsitzende des Vereins Gedächtnisstätte e.V. Haverbeck-Wetzel ist Vorsitzende des Collegium-Humanum, einer als antisemitisch geltenden Organisation. Sie fiel mehrfach wegen der Leugnung des Holocaust auf. Am 07. Mai diesen Jahres wurde das Collegium-Humanum durch das Bundesinnenministerium verboten ...lesen

Saturday, March 08, 2008

Borna: Rechtsextreme „Gedächtnisstätte“

Der sächsische Justizminister Geert Mackenroth (CDU) sieht bei der „Gedächtnisstätte für alle zivilen deutschen Kriegsopfer des Zweiten Weltkrieges durch Bombenkrieg, Gefangenschaft, Flucht und Vertreibung“ in Borna bei Leipzig rechtsextreme Hintergründe.

Auf eine Kleine Anfrage erklärte Mackenroth, dass der Personenkreis der „Gedächtnisstätte“ des gleichnamigen 1992 von der Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck gegründeten Vereins, der im Umfeld des holocaustleugnenden „Collegium Humanums“ im nordrhein-westfälischen Vlotho angesiedelt ist, „befürchten“ lasse, dass hier Rechtsextreme das Andenken an die Opfer dazu missbrauchen, Unterstützung für die Verdrehung unbezweifelbarer historischer Tatsachen und extreme nationalistische Positionen zu erlangen.“ (Drs-Nr. 4/10905) Als wissenschaftlicher Leiter der „Gedächtnisstätte“ fungiert Peter Hild, ehemals persönlicher Referent des früheren CDU-Bundestagsabgeordneten Martin Hohmann. Vorsitzender des Vereins „Gedächtnisstätte“ ist Wolfram Schiedewitz. Schiedewitz gestaltete im März 1979 gemeinsam mit seiner Familie einen Teil der „Norddeutschen Kulturtage“ des rechtsextremen „Deutschen Kulturgemeinschaft“. (am)

Quelle
Bnr [07.03.08]