antifa , antifaschistische aktion , antifaschistische aktionen

Wednesday, November 28, 2007

Ranziges neu verpackt

Rechte »Bürgerbewegung« will in nordrhein-westfälischen Landtag und Kommunalparlamente einziehen. Notdürftig bemäntelter Rassismus soll Punkte bringen
Wenn im Mai 2010 ein neues Parlament im bevölkerungsreichsten Bundesland gewählt wird, wird auch die extrem rechte Gruppierung »Bürgerbewegung Pro Nordrhein-Westfalen« (Pro NRW) auf den Stimmzetteln zu finden sein. Hinter dem recht harmlos klingenden Namen der am 6. Februar dieses Jahres in Leverkusen ins Leben gerufenen Vereinigung verbergen sich rechte Aktivisten aus ganz NRW, die mit ausländerfeindlichen Parolen und plumpem Populismus auf Stimmenfang gehen wollen. Nach Angaben der rechten Splittergruppe haben auch zahlreiche kommunale Mandatsträger aus Nordrhein-Westfalen an jener Sitzung in Leverkusen teilgenommen, »um einen Verein zur Koordinierung und Bündelung nonkonformer NRW-Wählervereinigungen« zu gründen. Zum Vorsitzenden wählten die Anwesenden »Pro-Köln«-Chef Markus Beisicht. An den Erfolg der in der Domstadt aktiven selbsternannten Bürgerbewegung will »Pro NRW« anknüpfen – »Pro Köln« sitzt seit der letzten Kommunalwahl 2004 in Fraktionsstärke im Rat der Stadt und in allen Bezirksvertretungen. ...lesen