antifa , antifaschistische aktion , antifaschistische aktionen

Monday, June 30, 2008

Rechtsextreme Kommunalpolitiker

Hartmut Krien, Stadtrat in Dresden, bleibt Bundesvorsitzender der Kommunalpolitischen Vereinigung der NPD (KPV).
Bei ihrer Jahreshauptversammlung bestätigten die NPD-Kommunalpolitiker Krien, der seit 2007 an der Spitze der KPV steht, in seinem Amt. Seine Stellvertreterin wurde Carola Holz, NPD-Landesvorsitzende in Sachsen-Anhalt und Fraktionsvorsitzende im Kreistag Anhalt-Bitterfeld. Sie löst Willibert Kunkel, Ratsmitglied in Stolberg bei Aachen, in dieser Funktion ab, der diesmal als Beisitzer in den Vorstand gewählt wurde. Weitere Beisitzer sind der Münchner Stadtrat Karl Richter, Lore Lierse, die als Organisationsbeauftragte für die Kreistagswahl in Brandenburg vorgestellt wird, sowie Michael Kemcke aus Lauenburg. Als Schatzmeister wurde Holger Szymanski (Dresden) gewählt. Aus dem KPV-Vorstand ausgeschieden sind der bisherige Schatzmeister Hartmut Gliemann aus der Sächsischen Schweiz, Manuela Tönhardt aus Berlin, Klaus Beier, NPD-Bundespressesprecher aus dem Oder-Spree-Kreis, und der Anklamer Landtags- und Kreistagsabgeordnete Michael Andrejewski. (ts)

Quelle
Bnr [30.06.08]

Saturday, June 16, 2007

Saaleck: Organisierte NPD-Kommunalpolitiker

Neuer Bundesvorsitzender der Kommunalpolitischen Vereinigung der NPD ist Hartmut Krien, Sachbearbeiter der sächsischen NPD-Landtagsfraktion und Stadtrat des NPD-nahen Nationalen Bündnis Dresden.
Stellvertreter Kriens in der Kommunalpolitischen Vereinigung (KPV) der NPD ist der nordrhein-westfälische NPD-Stadtrat Willibert Kunkel (Stolberg), vormals DVU. Die Kasse führt der Sachse Hartmut Gliemann. Als Beisitzer wurden auf der Jahreshauptversammlung der KPV am 12. Mai in Saaleck (Burgenlandkreis) die NPD-Kommunalpolitikerinnen Manuela Tönhardt (Berlin), Carola Holz (Sachsen-Anhalt) sowie die NPD-Funktionäre Klaus Beier, NPD-Bundessprecher, und der Schweriner NPD-Landtagsabgeordnete Michael Andrejewski gewählt. Laut Krien sei es das Ziel der KPV, „bundesweit präsent“ zu sein. Die KPV wurde am 26. Juni 2003 von NPD-Kommunalparlamentariern aus Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen im hessischen Wölfersheim gegründet. (am)

Quelle
Bnr [13.06.07]

Tuesday, March 18, 2008

Sachsen: NPD tritt bei Kreistagswahl mit 24 Kandidaten an

Die rechtsextreme NPD wird nach eigenen Angaben bei der Kreistagswahl in Meißen am 08. Juni 2008 mit 24 Kandidaten in den zwölf Wahlkreisen antreten. Nach Angaben des NPD-Landtagsabgeordneten Jürgen Gansel wählten am 08. März 2008 die Mitglieder des Kreisverbandes Meißen in Anwesenheit des Bundesvorsitzenden der Kommunalpolitischen Vereinigung, Stadtrat Hartmut Krien, die Kandidaten für die Kreistagswahl. “In jedem der 12 Wahlkreise treten somit zwei Nationaldemokraten an. Das Durchschnittsalter der Kandidaten liegt bei 38 Jahren, sechs Kandidaten sind weiblich. 14 Kandidaten stammen aus dem Altkreis Riesa-Großenhain, 10 aus dem Altkreis Meißen. Zum Landratskandidaten wählten die Mitglieder den Landtagsabgeordneten Jürgen Gansel”, heißt es weiter. Der Kreisvorsitzende Mirko Beier erklärte den Angaben zufolge: “Die Aufstellung von 24 Kandidaten […] zeigt, daß die NPD im Elbland personell bestens aufgestellt ist und Pressebehauptungen über ein angebliches Personalproblem reines Wunschdenken sind”. Ziel der NPD ist demnach ein “zweistelliges Wahlergebnis, das mit einem “massiven und ideenreichen Wahlkampf” erreicht werden soll. ...lesen

Siehe auch:

Importkandidaten (West-Importe Gisela Böhmer, Sven Schwerdtfeger und Peter Schreiber) [28.04.08]

Tuesday, May 20, 2008

Sachsen: Der NPD geht das Personal aus

Die rechtsextreme Partei hat ihre Listen für die Wahlen in drei Wochen offensichtlich nur mit viel Mühe gefüllt.
Die rechtsextreme NPD schickt zu den Kreistags- und Landratswahlen Anfang Juni mehr als 180 Kandidaten ins Rennen. Sie unterstreiche damit ihren Anspruch als Landespartei, teilte der stellvertretende Vorsitzende Johannes Müller mit. Tatsächlich aber offenbaren die Listen gut vier Jahre nach dem Einzug in den Landtag ein gewaltiges Personalproblem der Rechtsextremisten.
Am deutlichsten zeigt sich das bei den Landratskandidaten. So muss im künftigen Großkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge der parlamentarische Berater Olaf Rose antreten. Nach Angaben des Kreiswahlleiters hat Rose bisher nicht einmal seinen Hauptwohnsitz nach Sachsen verlegt. Er ist im 600 Kilometer entfernten Bochum gemeldet. Die Personalie hat auch Kenner der Szene überrascht.
„Aber nach dem Tod von Uwe Leichsenring hat es in der Sächsischen Schweiz niemanden mehr gegeben, der die NPD-Anhänger ähnlich integrieren konnte wie er“, sagte Petra Schickert vom Kulturbüro Sachsen. Leichsenring war Landtagsabgeordneter aus Königstein und galt als charismatischer Kopf der NPD in der Sächsischen Schweiz.

In Mittelsachsen will der Fraktionsmitarbeiter Hartmut Krien neuer Landrat werden. Er sitzt eigentlich für das Nationale Bündnis im Stadtrat von Dresden. Im künftigen Landkreis Görlitz kandidiert ebenfalls ein Mitarbeiter der Fraktion, Andreas Storr, der auch Kreisvorsitzender ist. Beobachtern gilt er als „Reisekader“, der auftauche, wo gerade Personal fehle.

Ganze Familien kandidieren. ...lesen

Siehe auch:

Sachsen: NPD will bei Wahlen punkten [21.05.08]
Sachsen: Ex-SSS-Kader auf NPD-Wahllisten (Martin Schaffrath, Thomas Rackow und Lars Hein)
Nazis werden Brüder: „Freies Netz“ und NPD (Thomas Gerlach, Daniel Peschek, Maik Scheffler, Alexander Schliwka, Gunnar Finder ) [29.05.08]
NPD mit Personalproblem (Kreistagswahl Sachsen) [05.06.08]
Wahlen im Vogtland - NPD (Olaf Martin - Inhaber des rechtsextremen Laden „Ragnarök“ in Mylau) [08.06.08]