antifa , antifaschistische aktion , antifaschistische aktionen

Thursday, September 11, 2008

MVP: Erneuter rechtsextremer Immobiliencoup in Anklam

Wie das ZDK (Zentrum für Demokratische Kultur) am 10. September 2008 bekannt gab, ist es der rechtsextremen Szene unbemerkt von der Öffentlichkeit und Verwaltung der Stadt Anklam erneut gelungen, eine größere Immobilie zu erwerben.

Nach Recherchen des “Blickpunkt Demokratie und Extremismus” des Zentrums Demokratische Kultur handelt es sich dabei um ein Verwaltungs- und Produktionsgebäude der 2003 in Konkurs gegangen Bäckerei A-Back in der Leipziger Allee Nr. 9. Als Konkursverwalter trat die Greifswalder RA Kanzlei Sievers, Shea und Kron auf. Versuche die Immobilie über Zwangsversteigerungen am Amtsgericht Anklam zu vermarkten scheiterten im Frühjahr 2007. Am 20.6.07 wurde das Gebäude bei der Sommerauktion der Norddeutschen Grundstücksauktionen AG in Rostock für 10.500,- Euro versteigert.

Bei dem mutmaßlichen Neubesitzer handelt es sich um einen Herrn R. aus Görke bei Anklam. R. ist in der Region seit langem als Rechtsextremist bekannt und soll maßgeblich bei der Organisation von Rechtsrockkonzerten aktiv gewesen sein. ...lesen

Siehe auch:

Anklam - die braune Hochburg im Nordosten
Erneuter rechtsextremer Immobiliencoup in Anklam
Leuchtturm in Tiefbraun [19.09.08]

Friday, July 11, 2008

Anklam: Wird „Pommersche Volksbücherei“ doch Realität?

Dem „Nordkurier" zufolge haben die beiden Rechtsextremisten Enrico Hamisch und Alexander Wendt eine große Hürde auf dem Weg zur Volksbücherei genommen.

Wie Endstation Rechts schon am 19. Juni 2008 berichtete, könnte der Umnutzungsantrag der Kaufhalle zur Bibliothek mit Lese- und Vortragsräumen scheitern, da eine gewissen Anzahl an Stellflächen laut Stellplatzsatzung der Stadt Anklam erforderlich ist.
Genau diese Anzahl an Stellflächen, nämlich 23 Stück, haben Hamisch und Wendt offenbar nachgewiesen. ...lesen

Monday, April 28, 2008

Anklam: NPD parlamentarisch isoliert

Nordost-Linke fordert Verbot der »Heimattreuen deutschen Jugend«

Während die NPD im Nordosten parlamentarisch effektiv eingehegt ist, mangelt es bei Teilen des vor zwei Jahren beschlossenen Landesprogramms für Demokratie in Mecklenburg-Vorpommern noch an Beteiligung.

Der Backsteinkomplex an der Friedländer Straße in Anklam verströmt auch an sonnigen Tagen einen handfesten Grusel. 1940 fertiggestellt, diente er einst als Kriegsschule und Wehrmachtsgefängnis. 134 Soldaten und Offiziere wurden dort hingerichtet, zumeist wegen »Fahnenflucht« oder Missachtung von Befehlen. Nun soll es eine gegenläufige politische Nutzung geben: Eine von Professor Stephan Tanneberger initiierte Stiftung will das kriegerische Gemäuer inmitten der rechten Hochburg nach und nach zu einem »Zentrum für Friedensarbeit« ausbauen. ...lesen

Sunday, August 19, 2007

MVP: NPD kauft Immobilie in Anklam

Die NPD hat in Mecklenburg-Vorpommern laut Medienberichten einen alten Supermarkt ersteigert, um dort ein Schulungszentrum einzurichten. Die taz schreibt, das Gebäude im Stadtzentrum von Anklam sei Ende Mai zwangsversteigert worden - an zwei örtliche NPD-Kader. Diese Information des Berliner Zentrums für Demokratische Kultur habe inzwischen auch die rechtsextreme Partei bestätigt. `Ich hätte beinahe gewettet, dass aus dem Geschäft nichts wird`, sagte der Anklamer NPD-Landtagsabgeordnete Michael Andrejewski der taz. Zu seiner Verblüffung habe aber niemand versucht, die Versteigerung zu stoppen. `Der Verfassungsschutz scheint hier mehr Mythos als Wahrheit zu sein`, so der NPD-Mann zur taz. ...lesen


Siehe auch:

NPD-Wahlkreismitarbeiter ersteigern von der Sparkasse Immobilie
Nur 17 000 Euro für NPD-Zentrum [20.08.07]
MVP: “Nationales Bildungszentrum” schon wieder vor dem Aus? [13.12.07]

Bereits erschienen:

NPD kauft Immobilie in Anklams Mitte [17.08.07]


Thursday, April 02, 2009

Erneut Ermittlungen gegen NPD-Funktionär Pastörs

Die Kriminalpolizei Anklam prüft nach einem Treffen der NPD-Landtagsfraktion mit rund 70 Anhängern am Wochenende im Lühmannsdorfer “Jagdkrug” strafrechtliche Ermittlungen gegen Fraktionschef Udo Pastörs. Nach Informationen des Nordkuriers hatte Pastörs in einer Rede vor seinen Gleichgesinnten zumindest indirekt zu Gewalt aufgerufen. So soll er in seiner Rede ausgerufen haben: “Unser Glaube ist nicht der Glaube an den Gott der CDU oder der SPD. Unser Glaube ist fest mit unserer Waffe verbunden – unsere Waffe sitzt hier.” Dabei habe Pastörs seinen ausgestreckten Zeigefinger an die rechte und linke Schläfe gehalten.

Ermittlungen auf gegen Xavier Naidoo?

Das klingt allerdings nicht wirklich nach einem Aufruf zur Gewalt. Und wenn es einer sein sollte, wäre möglicherweise auch bald Xaivier Naidoo dran. Denn der “singt”:

“Unsere Waffe nennt sich unser Verstand!”

Es wäre höchst albern, wenn tatsächlich wegen dieser Äußerung im Zusammenhang mit dieser Geste ermittelt werden sollte. Interessanter erscheint da schon, dass was der Nordkurier weiter weiter berichtet. Bei der rund dreistündigen Veranstaltung habe neben diversem Propagandamaterial auch Adolf Hitlers “Mein Kampf” und das Wirtschafts-Sofortprogramm der NSDAP aus der Feder ihres einstigen Reichspropagandaleiters Gregor Strasser zum Verkauf ausgelegen. Nach Angaben von Jana Hoffmann, der amtierenden Sprecherin der Polizeidirektion Anklam, hatten die Beamten zwar Informationen darüber, dass die NPD in der Region eine “Informationsveranstaltung” plante – dass diese in Lühmannsdorf stattfand, habe man im Vorfeld nicht gewusst. Bereits vom NPD-Landesparteitag Ende Februar in Salchow war die Polizei überrascht worden. Erst vor wenigen Wochen war der Chef des Verfassungsschutzes in MVP abgelöst worden. ...lesen

Monday, September 18, 2006

Skinheads in grauen Anzügen

Gewalttätige Übergriffe auf Journalisten bei der NPD-Wahlparty in Schwerin.
Der Platzplatz vor der weißen Baracke mit der Aufschrift „Pension am Flughafen“ in Anklam wirkte gestern nachmittag wieder wie ausgestorben. Nichts war mehr von dem Trubel der letzten Tage zu spüren, als dort die Wahlkampfzentrale der NPD unter Führung von Holger Apfel und Matthias Rochow untergebracht war. Wahlhelfer aus dem gesamten Bundesgebiet hatten das Gelände bevölkert, Busse aus Dresden fuhren NPD-Material durch die Lande. Sonntag vormittag gegen zehn Uhr bestieg die NPD-Mannschaft zwei schwere schwarze Audis und fuhr zur Wahlparty nach Schwerin.
In den letzten Tagen des Wahlkampfes hatten Apfel und Co. noch einmal versucht, alle Register zu ziehen: das kleine Sportflugzeug eines sächsischen NPD-Anhängers schwebte über das flache Land bis zum Schweriner Schloss, im Schlepptau ein Banner mit der Aufschrift „Wählt NPD“. Zahlreiche Wahlkampfhelfer beschallten aus Lautsprecherwagen heraus die Bürger von Greifswald und der Insel Usedom. Es wurden die letzten Reserven an Plakaten aufgehängt und Flugblätter von Haus zu Haus verteilt.
Während viele der regionalen NPD-Spitzen am vorhergehenden Freitag zur Beerdigung von Uwe Leichsenring nach Sachsen gefahren waren, versuchten Direktkandidat Andreas Theißen und Kameraden an einem kleinen Infostand in Hagenow, Wähler mit Kaffee und Kuchen zu locken. Wie uniformiert trugen alle agierenden Neonazis gebügelte karierte Hemden über ihren Tattoos. Auf die Frage, was Theißen 1996 mit dem Sprengstoff, der bei ihm gefunden wurde, vorhatte, schwieg der aggressive Neonazi. 1999 hatte das Amtsgericht Hagenow den ehemaligen Wiking-Jugend-Aktivisten zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Am Sonntagabend während der Wahlparty fiel Theißen als NPD-Ordner wieder aus der Rolle und griff einen Kameramann des NDR vor den Augen anderer Medienvertreter tätlich an. Gegen ihn laufen jetzt Ermittlungen wegen Körperverletzung.
Für den Wahlkampf im Raum Ludwigslust hatten Udo Pastörs und Co. extra ein Haus in Groß Krams für angereiste Wahlhelfer angemietet. In dem kleinen Dorf bei Hagenow wurde die NPD mit über 26 Prozent stärkste Partei.
Im „Nationalen Wohnprojekt“ von Alexander Wendt in Salchow bei Anklam waren zahlreiche Helfer untergebracht, unter ihnen auch der mehrfach vorbestrafte Christian Hehl aus Ludwigshafen. Einige Anwohner sympathisieren inzwischen offen mit den Neonazis im Dorf.
Landesweit waren die Wahlhelfer zu absoluter Zurückhaltung verdonnert, keine Gewaltaktion irgendeines Skinheadhelfers sollte den Einzug der NPD in den Schweriner Landtag mehr gefährden. Als die Polizei jedoch am Samstagabend den Ort Salchow absperrte, weil sie Hinweise auf eine Naziparty erhalten hatten, reagierten die anwesenden Kameraden gereizt – zumal alle Feiern erst für den Wahlabend geplant waren.
„Kein Mann der Worte, sondern der Taten“
Die Kameradschaften des „Sozialen und Nationalen Bündnis Pommern“ unter Tino Müller und Michael Gielnik führten in der Uecker-Randow-Region einen eigenen Wahlkampf, unabhängig von den NPD-Spitzen in Mecklenburg. Flächendeckende Plakatierung und zahlreiche kleinere Aktionen brachten Müller schließlich ein zweistelliges Ergebnis an Wählerstimmen. Jugendliche aus Ueckermünde berichten, dass es für nicht-rechte Schüler schwer sei in dem Ort. Hitlergruß und Nazi-Parolen seien an der Tagesordnung und Lehrer verhielten sich machtlos. Rechte Cliquen seien in der Jugendszene dominant. Die Neonazis um Müller treffen sich offen in einem Cafe am Marktplatz oder im Garagenlabyrinth an der Belliner Straße. Kameradschaftsaktivisten tragen ihr Logo „Aryan Warriors“ auf T-Shirts offen zur Schau.Im Schweriner Landtag dagegen wirkte Müller am Sonntagabend eingeschüchtert und überließ Michael Gielnik an seiner Seite das Reden. Mit hochroten Köpfen gaben die beiden Neonazis ein Interview nach dem anderen. Volkstümlich in Trachtenjacken gekleidet, konnte Müller nicht darüber hinweg täuschen, dass er mit der „National-Germanischen Bruderschaft“ eine der straffesten Kameradschaften führen soll. Der Maurer und Vater von zwei Kinder behauptet von sich, er sei „kein Mann der Worte, sondern der Taten“. Obwohl die NPD außerordentlich viel Mühe darauf verwandt hatte, den Ort der Wahlparty geheim zu halten, erschienen am Nachmittag bereits die ersten Pressevertreter vor den „Radeberger Bierstuben“, einem idyllischen kleinen Lokal am Faulensee, nur wenige hundert Meter vom Schweriner Schloss entfernt. Der Ordnerdienst von Manfred Börm verhinderte den freien Eintritt, die Neonazis wollten zunächst unter sich sein. Es schien, als wenn nur ausgewählte NPD-Helfer an der Feier teilnehmen durften, Kameradschaftsaktivisten waren kaum zu sehen. Nicht nur NPD-Kandidat Birger Lussow lief im grauen Anzug herum, auch ehemalige Skinheads wie Jens Pühse, der jetzt für den „Deutsche Stimme“-Verlag zuständig ist. Peter Marx und Stefan Rochow organisierten den Ablauf, da Udo Pastörs in Berlin weilte. Sie hofierten besonders Rolf Hanno aus Marbella. Der vermögende Rentner aus Marbella, der bereits den Schlosskauf der NPD in Trebnitz bei Halle finanzierte, hatte auch die mecklenburgische NPD mit einer Spende aus Geldnöten befreit. Parallel zur Feier am Faulensee, trafen sich die NPD-Kandidaten um Udo Pastörs im NH-Hotel in Schwerin-Krebsförden. Ein eigener Shuttle-Bus sorgte für die Verbindung. Als die ersten Hochrechnungen bekannt wurden, schwappte die Stimmung der Neonazis über, nur Udo Pastörs wirkte hölzern wie immer. Mit 7,3 Prozent der Stimmen blieb das Ergebnis jedoch unter den Erwartungen der Neonazis, die bereits mit einem zweistelligen Sieg gerechnet hatten. Doch auch teure graue Anzüge konnten bei den anwesenden Skinheads und Neonazis nicht darüber hinweg täuschen wes’ geistiges Kind deren Träger sind. Kaum waren die ersten Wahlergebnisse bekannt, da schwappte die Gewalt schon über. Ein Kameramann wurde geschlagen, die Ordnertruppe drängelte und provozierte Medienvertreter, es gab zahlreiche lautstarke Drohungen vonseiten der Neonazis und schließlich wurde ein dpa-Fotograf angegriffen. Börms Truppe konnte kaum die eigenen Leute zurückhalten, als auch noch eine Gruppe von protestierenden Antifaschisten mit der Israel-Fahne vor dem Lokal aufzogen.Von den Kabarettisten der „Apfel-Front“ aus Greifswald, die die Nazis vor dem Schloss parodierten, anderen Gegenkampagnen vor Ort und dem riesigen Banner „Kein Sex mit Nazis“ vor der Staatskanzlei, hatten auch die NPD-Anführer nichts mitbekommen, weil sie den Schweriner Landtag heimlich durch den Hintereingang betraten.Thomas Wulff, der nur ein aussichtloses Direktmandat für Schwerin ergattert hatte, zeigte den Medien das Siegerzeichen und gab sich euphorisch. Begeistert gab er den Kamerateams Interview. Als ein RTL-Reporter ihn jedoch fragte, wie er heiße, antwortete er verdutzt: „Thomas Wulff, genannt Steiner“. Und welchen Posten er bekleide? Er sei Sekretär vom Bundesvorsitzenden, antwortete Wulff beleidigt. Als der Interviewer dann noch fragte „Sekretär von wem?“ ging Wulff wortlos.
Andrea Röpke

Quelle Bnr [18.09.06]

Thursday, August 31, 2006

Konkurrenz von Rechts

Im verregneten Anklam glaubte die NPD heute an ein Heimspiel. Auf dem leeren Marktplatz scharrten sich ein paar rechte Glatzköpfe mit Bierflaschen um einen Infotisch. Ein Landtagskandidat der Partei und andere Funktionäre geiferten vor dem spärlichen Publikum ins Mikrofon. Laut schallte ein Lied durch die Straßen, dass mit der baldigen Rache an den Verrätern drohte. ....lesen

Siehe auch: NPD-Wahlkampfauftakt in Anklam gestört

Monday, September 08, 2008

Anklam: Rechtsextremistische Parolen auf Strandpromenade

Auf einer Länge von zwei Kilometern haben Unbekannte die Heringsdorfer Strandpromenade (Usedom) mit rechtsextremistischen Parolen beschmiert. ...lesen

Wednesday, February 27, 2008

NPD umwirbt Schlossherren

Über Dorfkneipen und Heimatvereine in gutbetuchte Wirtschaftskreise: Auf ihrem Marsch in die Mitte der Gesellschaft will die rechtsextreme Szene neue Sympathisanten-Potenziale erschließen. Mit Erfolg glaubt das linke Internetportal „Blick nach Rechts“ (BNR) und listet zwei Mecklenburger Schlossherren als NPD-Freunde auf.
Eins ist unumstritten: Den maroden Herrenhäusern in Jessenitz bei Lübtheen sowie Lützow nahe Schwerin haben die Hamburger Philip Steinbeck und Geschäftspartner Christian Schöppe mit viel Aufwand wieder herrschaftlichen Glanz verliehen. Deutlich kontroverser sehen Beobachter die politischen Vorlieben der Schlossherren. So pflegt Steinbeck nach BNR-Angaben enge Kontakte zu NPD-Landtagsfraktionschef Udo Pastörs und ist regelmäßiger Bezieher von Gästekarten für den Besuch der NPD-Fraktion im Schweriner Schloss. ...lesen

Siehe auch:

Philipp Steinbeck kauft "Volkshaus" von Lübtheen
[06.09.08]
Zuschlag geht nach rechts [09.09.08]
Neue Chance für "Volkshaus" (zwei Pächter aus der Region, die mit Politik jeder Richtung per Vertrag nichts zu tun haben wollen) [18.09.08]

Zum Thema:

Archivsuche zu Immobilien der extremen Rechten hier
Rechte kaufen sich in MV ein (Warin, Anklam) [10.09.08]

Thursday, July 03, 2008

MVP: Andrejewski im Nikolai-Förderkreis unerwünscht

Wie der Nordkurier berichtet, droht dem NPD-Landtagsabgeordneten Andrejewski der Ausschluss aus dem Nikolai-Förderkreis. Der Förderkreis kämpft für den Wiederaufbau der Nikolaikirche in Anklam. “Der braunen Vergangenheit haben wir die Zerstörung der Kirche zu verdanken. Wer sie verherrlicht, ist in diesem Verein fehl am Platz”, so Vereinsmitglied Peter Eggert laut Endstation Rechts. ...lesen

Siehe auch:

Förderkreis kündigt Andrejewski (Nach der neuen Satzung, die der Förderkreis für die Nikolaikirche auf seiner Jahresversammlung am vergangenen Wochenende beschloss, ist Michael Andrejewski wohl die längste Zeit dessen Mitglied gewesen) [18.06.09]

Monday, July 30, 2007

Nun auch in Schwerin - Naziladen in Wismarscher Straße

Vor etwa 10 Wochen eröffnete in der Wismarschen Str. 272 in Schwerin der "Thule-Store". Damit hat auch die Landeshauptstadt "ihren" Naziladen. Weitere Nazishops gibt es unter anderem in Rostock, Anklam, Stralsund, Wismar und Neubrandenburg. ...lesen

Monday, April 20, 2009

NPD will in die Stadtvertretung

Die NPD stellt in Schwerin mehrere Kandidaten für die Kommunalwahl am 7. Juni auf. Schon am Montag will die rechtsextreme Partei auf dem Marienplatz den Kampf um Stimmen eröffnen, wie die Stadt gestern auf SVZ-Anfrage ebenfalls bestätigte. Heute solle geprüft werden, ob wenigstens die nun ausgerechnet in den ersten Buga-Wochen stadtweit drohenden Plakate mit rechten Parolen noch zu verhindern sind.

Im Landtag, in der Stadt und dem Landkreis Ludwigslust sowie in Anklam und Stralsund ist die NPD bereits politisch vertreten. Jetzt drängen die Rechtsextremen auch in die Schweriner Stadtvertretung. "Die NPD hat in der Landeshauptstadt mehrere Kandidaten-Vorschläge für die Kommunalwahl am 7. Juni eingereicht", teilte die Verwaltung gestern auf Anfrage unserer Redaktion mit. Die Anmeldefrist für Wahlvorschläge endet am kommenden Montag. An diesem Tag wollen die Rechtstextremen in Schwerin offenbar auch bereits auf Stimmenfang gehen.
(...)
Sollten die NPD-Kandidaten zur Kommunalwahl zugelassen werden, seien sie in Schwerin nicht chancenlos, fürchtet Stadtpräsident Stephan Nolte. "Immerhin haben sie in einigen Stadtvierteln bereits Ergebnisse von mehr als sechs Prozent erzielt", sagt der Christdemokrat. ...lesen

Monday, June 30, 2008

Rechtsextreme Kommunalpolitiker

Hartmut Krien, Stadtrat in Dresden, bleibt Bundesvorsitzender der Kommunalpolitischen Vereinigung der NPD (KPV).
Bei ihrer Jahreshauptversammlung bestätigten die NPD-Kommunalpolitiker Krien, der seit 2007 an der Spitze der KPV steht, in seinem Amt. Seine Stellvertreterin wurde Carola Holz, NPD-Landesvorsitzende in Sachsen-Anhalt und Fraktionsvorsitzende im Kreistag Anhalt-Bitterfeld. Sie löst Willibert Kunkel, Ratsmitglied in Stolberg bei Aachen, in dieser Funktion ab, der diesmal als Beisitzer in den Vorstand gewählt wurde. Weitere Beisitzer sind der Münchner Stadtrat Karl Richter, Lore Lierse, die als Organisationsbeauftragte für die Kreistagswahl in Brandenburg vorgestellt wird, sowie Michael Kemcke aus Lauenburg. Als Schatzmeister wurde Holger Szymanski (Dresden) gewählt. Aus dem KPV-Vorstand ausgeschieden sind der bisherige Schatzmeister Hartmut Gliemann aus der Sächsischen Schweiz, Manuela Tönhardt aus Berlin, Klaus Beier, NPD-Bundespressesprecher aus dem Oder-Spree-Kreis, und der Anklamer Landtags- und Kreistagsabgeordnete Michael Andrejewski. (ts)

Quelle
Bnr [30.06.08]

Wednesday, February 19, 2014

Vorpommern droht ein neuer rechtsextremer Sündenfall

Der Ärger um einen NPD-Kandidaten als Bürgermeister in Pasewalk lodert noch, da brennt es schon wieder im östlichen Landesteil. Die Postlower Feuerwehr will sich ausgerechnet von einem rechtsextremen Musiker führen lassen.
Ralf Städing ist Straßenbauer, Gemeindevertreter und laut Verfassungsschutz ein Rechtsextremist. Von Mittawochabend an könnte er auch Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Postlow sein. Dann nämlich, wenn Bürgermeister Norbert Mielke und die übrigen Gemeindevertreter die Wahl Städings zum Wehrführer bestätigen. Zweifel daran, dass es so kommen wird, scheint in Postlow niemand zu haben.

Zuallerletzt der Bürgermeister selbst: „Ich wüsste nicht, warum ich die Wahl anfechten sollte“, sagt Norbert Mielke, seit einigen Wochen auch Vorsteher des Amtes Anklam-Land.  ...lesen

Siehe auch:

Mutmaßlicher Rechtsextremist als Wehrführer  [20.02.14]
Allianz mit einem zweifelhaften Kameraden


Verwandte Themen:

Zulassung von NPD-Kandidat: Syrbe äußert sich (Kristian Belz) [19.02.14]

Thursday, July 24, 2008

Angriffe auf jugendliche Camper: “In Buchenwald, da machen wir die Juden kalt”

Nach Angaben der Polizeidirektion Anklam ermittelt die Kriminalpolizei seit dem 22. Juli 2008 gleich in zwei Fällen der Körperverletzung, zu denen es in der vorherigen Nacht auf dem Zeltplatz Ückeritz gekommen ist. Die Polizei war von einem in Berlin wohnhaften 18-jährigen Mann darüber informiert worden, dass er von einem Jugendlichen, der mit einer Gruppe von mindestens zehn Personen unterwegs war, geschlagen und im Gesicht verletzt worden sei. Im Zuge der Ermittlungen konnten noch auf dem Zeltplatz vier in Pasewalk wohnhafte 18 bis 22-jährige Jugendliche als Tatverdächtige ermittelt und vorläufig festgenommen werden. Das Opfer hatte sich zuvor mit seinen vier gleichaltrigen Freunden zu den anderen Jugendlichen begeben und sie auf ihre rechtsextremen Parolen und Gesänge (unter anderem “Buchenwald, da machen wir die Juden kalt”) couragiert angesprochen. ...lesen

Tuesday, January 15, 2008

MVP: Polnische Autos demoliert

Wie der Nordkurier am 15. Januar 2008 berichtete, sind in der Gemeine Löcknitz im deutsch-polnischen Grenzraum neun Autos polnischer Bürger, die ihren Wohnsitz in Löcknitz haben, demoliert worden. Die Polizeidirektion Anklam geht nach eigenen Angaben von einem ausländerfeindlichen Hintergrund aus ...lesen

Siehe auch:

Nach Überfall auf polnische Autos noch keine heiße Spur [13.02.08]

Wednesday, May 14, 2008

Löcknitz: Erneut polenfeindlicher Vorfall - Kinder mit Bier begossen

In der Kleinstadt Löcknitz (Kreis Uecker-Randow) ist es am Pfingstwochenende erneut zu einem ausländerfeindlichen Vorfall gekommen.
Wie die Polizei in Anklam mitteilte, haben drei Mädchen im Alter von 11 bis 15 Jahren am Freitagabend vor einem Mehrfamilienhaus drei polnische Kinder beim Spielen bespuckt und mit Bier übergossen. Dazu sollen sie polenfeindliche Parolen gerufen haben. ...lesen

Thursday, May 03, 2007

Lassan: „Sleipnir“-Auftritt untersagt

Am 27. April verhinderte die Polizei im vorpommerschen Lassan ein Konzert der Rechtsrock-Band „Sleipnir“.
Die Band war längere Zeit vor Ort und nutzte die Proberäume der rechten Lassaner Band „Liebenfels Kapelle“. Nach Angaben der zuständigen Polizeidirektion Anklam, hatte man im Vorfeld Kenntnis von der Musikveranstaltung. Da anzunehmen war, dass es zu Störungen des öffentlichen Friedens kommen würde, wurde dessen Durchführung vor Beginn untersagt. Die Veranstalter wichen an einen anderen Ort aus, so der Rechtsextremismusexperte Günther Hoffmann. Stattgefunden haben soll das Konzert in einer Friedländer Kleingartenanlage. Der zuständigen Polizeidirektion Neubrandenburg liegen hierzu allerdings keine Erkenntnisse vor. (tn)

Quelle
Bnr [02.05.07]

Monday, April 14, 2008

Ganz im Dunkeln

„Es sind doch unsere Kinder“: In Bargischow, Ostvorpommern, hat mit Rechtsradikalen fast keiner ein Problem. Unter Nazis gilt die Region schon als Modell.
Über die Kinder spricht in Bargischow niemand gerne, die meisten schweigen dazu. „Ich halte mich da raus“, sagt die Dorfwirtin, 50 Jahre schon im Ort, seine Seele gewissermaßen, eine freundliche Frau. Zwei Männer brüten stumm über ihrem Bier. Die Gäste sitzen im Mantel am Tisch, die Wirtin dreht nur einen von zwei Heizkörpern auf, weil es sich sonst überhaupt nicht mehr lohnt. „Die Kinder werden sich rächen“, sagt sie abwehrend. „Sie werden kommen, wenn ich etwas gegen sie sage.“ ...lesen

Siehe auch:

Das vergessene Land (Anklam, Postlow und Bargischow)

Zum Thema:

Landtagswahlen in Berlin und Meck - Pom [September 2006]

Friday, January 19, 2007

Anklams Ordnungsamtschef suspendiert

Anklams Bürgermeister Michael Galander (parteilos) hat den Leiter des Ordnungsamtes, Dirk Bierwerth, vorläufig beurlaubt. Dieser hatte in der vergangenen Woche privat eine rechtsextreme Veranstaltung besucht. Nach Galanders Angaben ist zudem ein Disziplinarverfahren gegen den Beamten von Amts wegen eingeleitet worden. Die Rechtsaufsichtsbehörde des Landkreises Ostvorpommern ermittelt. ...lesen

Siehe auch:

Amtschef auf Abwegen
"Den Holocaust gab es nicht"
Skandal um Holocaust-Leugnung in Anklam