antifa , antifaschistische aktion , antifaschistische aktionen

Tuesday, April 07, 2009

Kongress mit Millionär und Medaille

Einen Monat vor der Europawahl will die rechtsextreme "Gesellschaft für freie Publizistik" (GfP) an noch unbekanntem Ort ihren jährlichen Kongress unter dem Motto "EU – Europas Unglück" abhalten. Der GfP-Vorsitzende Andreas Molau lässt dabei seinen Freund, den schwedischen Millionär Patrik Brinkmann, als Redner auftreten.

Die jährlichen Kongresse der GfP bieten sowohl Vertretern der rechtsextremen Parteien NPD und DVU wie auch vorrangig als Autoren oder Verlegern tätigen Rechtsextremisten ein Forum. Die Veranstaltungsorte gibt die GfP nicht bekannt. Im letzten Jahr konnte die Organisation den Tagungsort im thüringischen Suhl bis zuletzt geheim halten, selbst die Hotelbetreiber merkten erst wenige Tage vor der Veranstaltung, wer sich da eingemietet hatte. Dem Verfassungsschutz gilt die GfP als "größte rechtsextremistische Kulturvereinigung", der wie kaum einer anderen einschlägigen Organisation Mitglieder und Anhänger verschiedener Parteien angehören. ...lesen


Siehe auch:

Geheime Jahrestagung der “Gesellschaft für freie Publizistik” [15.04.09]
Dahlewitz: Nazikongress verhindert! [22.04.09]
Rechter Kongress nicht am Berliner Ring (Blankenfelde-Mahlow)
Rechtsextremismus: Kongress abgesagt [24.04.09]
Neonazi-Kongress verhindert (Autonome Antifa warnt Hotelmanagement, das kündigt Vertrag)
Neonazi-Kongress verhindert [25.04.09]
Hotel verwehrt Rechtsextremisten Zutritt [28.04.09]
Kongress verschoben [08.05.09]

Monday, April 14, 2008

Suhl: GFP-Kongress im Ringberghotel

Am vergangenen Wochenende fand im Suhler Ringberghotel der Bundeskongress der „Gesellschaft für Freie Publizistik“ (GFP) statt. Die GFP ist die größte neofaschistische Kulturorganisation Deutschlands ( http://www.apabiz.de/archiv/material/Profile/GFP.htm). Die Polizei sorgte für einen reibungslosen Ablauf. Mediales Aufsehen versuchte man zu vermeiden. ...lesen

Siehe auch:

Dunkler Schatten über Suhl
Rechtsextreme ehren Münchner Verleger
Kritik an Geheimhaltung [15.04.08]
Wem Ehre gebürt
„Es geht um den Ruf unserer Stadt“ [17.04.08]
Leukefeld: Kritische Auswertung nötig [19.04.08]
„Solche Fehler künftig ausschließen“ [23.04.08]
CDU: Gegen jede Art von Extremismus
„Wir sehen auch die Besetzung kritisch“ [13.05.08]

Tuesday, March 17, 2009

Mit Sabotage gegen "Meinungszensur"

Neue Aufgaben stellen sich dem verhinderten NPD-Vorsitzenden Andreas Molau im Herbst. Die von ihm geleitete "Gesellschaft für freie Publizistik" will den Kinostart eines Hollywood-Films "mit allen Mitteln und auf allen Ebenen" sabotieren.

Nachdem in der NPD offenbar ein Mehrfronten-Krieg um den Parteivorsitz ausgebrochen ist und Andreas Molau schon vorzeitig auf der Strecke blieb, bleiben dem früheren Waldorf-Lehrer allerdings noch parteiferne rechtsextreme Organisationen, in denen er ungestört wirken darf. Dazu zählen neben der "Kontinent Europa Stiftung " auch die "Gesellschaft für freie Publizistik" (GfP), bei der er sogar als Vorsitzender amtiert.

(...)

Bei ihren Bemühungen um "Aufklärung" hat die GfP nun eine neue Aufgabe entdeckt. Aus offenbar gut unterrichteten Kreisen wurde der GfP zugetragen, dass am 20. August 2009 in den deutschen Kinos ein neuer Film des US-Regisseurs Quentin Tarantino starten soll, bei dem der Hollywood-Star Brad Pitt die Hauptrolle spielt. "Inglorious Basterds" soll der Streifen heißen, der - wenn man bisherigen Veröffentlichungen trauen darf - dem Zuschauer ein wahres "Schlachtfest" präsentieren soll, in dem Hunderte Personen auf möglichst spektakuläre und blutspritzende Weise ums Leben gebracht werden. Für Kenner des Regisseurs und seiner Filme also keine ungewöhnliche Kino-Unterhaltung, doch hat Tarantino bei diesem Film nicht etwa Vampire oder Gangster als Schlachtopfer in Szene gesetzt, sondern Nazis. ...lesen

Siehe auch:

Rechtsextremisten wollen Tarantino-Film Inglourious Basterds sabotieren [20.02.09]
Bastarde nicht hochsterilisieren [22.02.09]

Tuesday, April 10, 2007

Oberboihingen: Ehrung für NS-Kriegsverbrecher

Unter dem Motto „Im Namen der Gerechtigkeit – Geschichte und Politik im Würgegriff der Justiz“ findet vom 11. bis 13. Mai der diesjährige Kongress der rechtsextremen Gesellschaft für freie Publizistik statt.

Getagt wird unter konspirativen Umständen im „mitteldeutschen Raum“. Die 1960 von ehemaligen SS-Offizieren und NSDAP-Funktionären gegründete Gesellschaft für freie Publizistik (GFP; Sekretariat in Oberboihingen, Baden-Württemberg) ist Angaben des Verfassungsschutzes zufolge die größte rechtsextreme kulturpolitische Vereinigung in Deutschland. Ihr gehören insbesondere rechtsextreme Publizisten, Schriftsteller und Verleger an. Höhepunkt der diesjährigen Veranstaltung ist die Verleihung der „Ulrich von Hutten-Medaille“ an den in der italienischen Hauptstadt Rom seit 1999 unter Hausarrest stehenden NS-Kriegsverbrecher Erich Priebke (Jg. 1913). Der ehemalige SS-Offizier, der in regem Austausch mit Gleichgesinnten in Deutschland steht, war 1998 wegen seiner Beteiligung an dem Massaker an den Ardeatinischen Höhlen mit 335 ermordeten Zivilisten zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Die Dankesworte des Preisträgers werden live mit einer Direkt-Schaltung übertragen. Als Referenten beim GFP-Jahreskongress sind laut Einladung vorgesehen: Gert Sudholt, wegen Volksverhetzung verurteilter Verleger, Sven Lachhein, Ex-Praktikant bei der Wochenzeitung „Junge Freiheit“, Ingmar Knop, DVU-Landesvorsitzender Sachsen-Anhalt, Hans-Ulrich Kopp, Alter Herr der Münchner Burschenschaft Danubia, Peter Stöckicht, Ex-NPD-Landtagsabgeordneter, Ludwig-Bock, Szeneanwalt, Harald Neubauer, Mitherausgeber der Monatszeitschrift „Nation&Europa“ und der neurechte Franzose Pierre Vial, GRECE-Mitbegründer und heute Kopf von Terre et peuple. Vorsitzender der GFP ist Andreas Molau, Mitarbeiter der sächsischen NPD-Landtagsfraktion. (am)

Quelle
Bnr [10.04.07]

Siehe auch:

Solidarität mit Priebke [24.05.07]

Friday, August 08, 2008

Dürftiges: GfP-Preisträgerin Dr. Angelika Willig im Gespräch mit NPD-Parteizeitung

Erst vor kurzem hatte das von Angelika Willig geführte JN-Zeitschriftenprojekt „hier&jetzt“ „den jährlichen Förderpreis für aktive publizistische Arbeit“ der „Gesellschaft für freie Publizistik“ (GfP) erhalten, der der Pressesprecher der NPD-Landtagsfraktion MV, Andreas Molau, vorsteht. In einem DS-Interview (08/2008) äußerte sich Willig nun über Profil und Zukunft des „radikal rechten“ Theoriemagazins. ...lesen

Saturday, March 31, 2007

GFP-Jahrestreffen mit verurteiltem Waffen-SS-Offizier Priebke

Das Jüdische Wochenmagazin tacheles berichtet am 30. März 2007 über das geplante Jahrestreffen der Gesellschaft für Freie Publizistik. Den Angaben zufolge soll dies Mitte Mai unter konspirativen Vorkehrungen im “mitteldeutschen Raum” stattfinden. Auch hoch betagte Altnazis bedienten sich modernster Technik, wenn es der Verbreitung ihrer Ansichten dient, schreibt tacheles. So wolle sich Erich Priebke, der 1998 wegen seiner Beteiligung an dem Massaker in den Ardeatinischen Höhlen mit 335 ermordeten Zivilisten zu lebenslanger Haft verurteilt wurde und seit 1999 in Rom unter Hausarrest lebt, mit einer Direkt-Schaltung an die Teilnehmer des Kongresses wenden. ...lesen


Siehe auch:

Archivsuche zu "Gesellschaft für Freie Publizistik"

Thursday, March 08, 2007

Vlotho: Geschichtsverdrehung

In der rechtsextremen Schulungsstätte „Colleqium Humanum“ in Vlotho, Nordrhein-Westfalen, findet vom 23. bis 25. Märzeine so genannte „Geschichtswerkstatt“ für 16- bis 25-Jährige mit Bernhard Schaub und Olaf Rose statt.
Der Schweizer Holocaus-Leugner Schaub ist Vorsitzender des am 9. November 2003 in Vlotho gegründeten „Vereins zur Rehabilitierung der wegen Bestreitens des Holocaust Verfolgten“ (VRBHV). Er war im Dezember 2006 einer der Redner der geschichtsrevisionistischen Konferenz in Teheran. Rose, Vorstandsmitglied der rechtsextremen Gesellschaft für freie Publizistik (GFP), ist parlamentarischer Berater der sächsischen NPD-Landtagsfraktion. Eine ähnliche Veranstaltung fand zuletzt in Vlotho im November 2006 statt. (am)


Quelle
Bnr [07.03.07]

Saturday, January 12, 2008

Vlotho: Schulung für „Nationale Sozialisten“

Am 19. Januar wollen „Nationale Sozialisten aus Schaumburg und OWL“ eine Veranstaltung mit dem rechtsextremen Historiker Olaf Rose (Jg. 1958) zum Thema „Historische Richtigstellung: Motive und Methoden der in- und ausländischen Geschichtsfälscher an ausgewählten Beispielen“ durchführen.

Rose, Vorstandsmitglied der rechtsextremen Gesellschaft für freie Publizistik (GFP), gehört seit Ende 2006 dem Parlamentarischen Beratungsdienst der sächsischen NPD-Landtagsfraktion an. Den musikalischen Rahmen gestaltet der braune Liedermacher "Flex" (= Felix Benneckenstein). Der bayerische Verfassungsschutz stuft Benneckenstein als "Anführer" der „Jungen OffensivHerzogstadt/Kameradschaft Erding“ ein. Veranstaltungsort am 19. Januar ist das rechtsextreme Schulungszentrum Colleguim Humanum in Vlotho. (am)

Quelle
Bnr [11.01.08]

Monday, April 21, 2008

Vlotho: Vorstandswechsel bei Holocaust-Leugnern

Udo Walendy ist neuer Vorsitzender des rechtsextremen „Vereins zur Rehabilitierung der wegen Bestreitens des Holocaust Verfolgten“ (VRBHV; Vlotho).

Der rechtskräftig wegen Volksverhetzung verurteilte Walendy (80) war von 1965 bis 1972 Mitglied im NPD-Parteivorstand und zwischen 1971 und 1973 NPD-Landesvorsitzender in Nordrhein-Westfalen. Walendy, der in der Vergangenheit zu den aktivisten Revisionisten in der Bundesrepublik zählte, löst den bisherigen Vorsitzenden Bernhard Schaub aus der Schweiz ab. Stellvertretende Vorsitzende ist weiterhin Ursula Haverbeck, die ebenfalls wegen Volksverhetzung verurteilt ist. Schatzmeister bleibt Arnold Höfs. Schaub, jüngst Referent beim Jahreskongress der rechtsextremen „Gesellschaft für freie Publizistik“ (GFP), weilte im Dezember 2006 auf der holocaustleugnenden Konferenz in der iranischen Hauptstadt Teheran. Er will sich „verstärkt der politischen Bildungsarbeit für Nachwuchspolitiker und der Reichsbewegung widmen“. Der VRBHV wurde im November 2003 in der rechtsextremen Schulungsstätte „Collegium Humanum“ in Vlotho, Nordrhein-Westfalen, auf Initiative des notorischen Antisemiten Horst Mahler gegründet. Der Verein will die Bemühungen der Holocaust-Leugner bündeln, ihre Ansichten in der Öffentlichkeit bekannt machen und ihnen bei Strafverfahren oder Verurteilungen rechtlich und finanziell beistehen. Gründungsmitglieder des VRBHV sind bekannte Revisionisten aus dem In- und Ausland. (am)

Tuesday, October 03, 2006

Faktenverdreher

München – Am 8. Oktober führt der „Kulturpolitische Arbeitskreis München“ eine geschichtsrevisionistische Tagung im Hotel Eden Wolff in München durch.
Das Thema der Veranstaltung lautet: „Der Nürnberger Prozess - Recht oder Rache?“ Vor 60 Jahren, am 16. Oktober 1946, wurden zehn der Hauptangeklagten des Nürnberger Kriegsverbrecherprozesses hingerichtet. Dieser Prozess, so der im Sommer 2005 gegründete „Kulturpolitische Arbeitskreis München“, verstoße „gegen jeden Rechtsgrundsatz des Abendlandes“ und „gehört noch heute zu den unaufgearbeiteten Stellen neuerer Geschichte.“ Einführen in die Münchner Veranstaltung wird der rechtsextreme Verleger Gert Sudholt (Druffel & Vowinckel). Gezeigt wird unter anderem der Film „Tod durch den Strang“ von Olaf Rose und Michael Vogt. Der Historiker Rose ist Dauerreferent in NPD-Kreisen und war im April 2005 Hauptredner bei der Jahreshauptversammlung der neonazistischen HNG. Hochschullehrer Vogt ist Bundesbruder der Münchener Burschenschaft Danubia. Über „Fälschung und Unrecht im Prozess“ spricht Kitta Wagner, die seinerzeit als Sekretärin beim Nürnberger Kriegsverbrecherprozess zugange war. Leiter des Kulturpolitischen Arbeitskreises München, einer „unabhängigen, überparteilichen Gemeinschaft“, ist Angaben der rechtsextremen Gesellschaft für freie Publizistik (GFP) zufolge Carsten Beck, ehemaliger Vorsitzender der bayerischen Jungen Nationaldemokraten.
Erkenntnissen des bayerischen Verfassungsschutzes zufolge diffamierte Beck im Rahmen eines Kameradschaftsabends am 12. Januar 2000 den damaligen Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland, Paul Spiegel, als „jüdischen Drecksack“. Unterstützt wird die geschichtsrevisionistische Veranstaltung unter anderem von der von Sudholt herausgegebenen Zeitschrift „Deutsche Geschichte“. (am)

Quelle
Bnr [02.10.06]

Tuesday, May 22, 2007

Rege rechte Publikationstätigkeit

In Rheinland-Pfalz und im Saarland erscheinen neue rechte "Schülerzeitungen", kommunale NPD-Verbände verteilen Postwurfsendungen, die "Gesellschaft für freie Publizistik (GFP)" veröffentlicht gar eine Laudatio auf den Kriegsverbrecher Erich Priebke im MP3-Format. Die rechtsextreme Szene versucht so verstärkt, unter den Jüngeren Anhänger zu werben, aber auch außerhalb des Internets publizistisch präsent zu sein. ...lesen