antifa , antifaschistische aktion , antifaschistische aktionen

Thursday, June 04, 2009

Ein Denkmal für Mittenwald - Pfingsten 2009

Am Samstag, 30. Mai 2009, versammelten sich auf dem Bahnhofsvorplatz in Mittenwald an die 200 Menschen, nunmehr zum achten Mal, um gegen die mörderische Tradition der Gebirgsjäger zu demonstrieren.
Zum gesamten Programm aufgerufen hatte der AK Angreifbare Traditionspflege, zur Zeitzeugenveranstaltung, mit der das Programm begann, auch die ver.di Jugend Bayern. ...lesen

Siehe auch:

Brendten-Demonstration: Mittenwalder erhalten Geschenk mit Sprengkraft
Angriff auf konservative Gebirgsjäger
Erinnerung an die Opfer der Nazis
Mittenwald 2009: Turm der verleugneten Schuld [03.06.09]
Mittenwald: Denkmal wieder abgebaut [04.06.09]
Mittenwald: Wo ein Denkmal für NS-Opfer zum “Sprengstoff” wird (Das Denkmal ist dem Bericht zufolge ein “Schwarzbau” und könnte den Bürgermeister in Bedrängnis bringen. Sollte er dieses nicht abbauen lassen, “werden sicher Vorwürfe von Seiten des Kameradenkreises der Gebirgstruppe laut”.) [10.06.09]

Wednesday, May 02, 2007

Demonstrationssplitter Mai ´07

Dresden: Protest gegen NPD- BürgerInnenbüroer [31.05.07]





Aufgeheizte Stimmung in Potsdam [30.05.07]
Festung Potsdam
Bündnis kritisiert Eskalationstaktik bei Anti-G8-Demo
Polizei klaut Anti-G-8-Transparent






Sponti gegen Leipziger Nazi-Laden Untergrund [29.06.07]






Randale nach Anti- G- 8- Demo [28.05.07]
Schwarzer Block bereitet Polizei Sorgen
Asem-Konferenz in Hamburg
Am Abend eskalierten die Krawalle in Hamburg
Polizeistaat demonstriert
Demonstrieren ist in Hamburg nicht mehr möglich
Tausende protestieren gegen ASEM-Treffen in Hamburg
Hier räumt die Polizei
Bannmeile nur fürs Parlament
Ausschreitungen bei Demo gegen ASEM-Treffen in Hamburg
Ausschreitungen bei Demo gegen ASEM-Treffen in Hamburg
Militante G- 8- Gegner randalieren sich warm
Gewalttätige Generalprobe für den G8-Gipfel
Steinmeier kritisiert Demonstranten
Debatte um Polizeieinsatz bei Anti-Asem-Demo
Polizeieinsatz absurd oder geglückt?
Grüne kritisieren Sicherheitskonzept bei Anti-ASEM-Demo in Hamburg
Asem-Treffen: Reagierte Polizei zu scharf?
Weiterer Etappensieg für G-8-Gegner
Warmprügeln für G 8
»Die Polizei war gewaltbereit«
Vorgeschmack auf den G8-Gipfel?
Breite Kritik an Polizeieinsatz / ASEM-Treffen ohne Ergebnis
Asem Demo Hamburg: Demonstrationsrecht wird ad Absurdum geführt
Hamburger Spezialität: Ein Kessel Grünes
Null Toleranz nach der G- 8- Generalprobe
Politiker wollen Randalierern Führerschein abnehmen
Bereitschaftspolizist verletzt Rechtsanwältin nach Demonstration gegen ASEM-Treffen in Hamburg
"Generalprobe" für Heiligendamm?
Ohne Richter festgesetzt

Fotos: Hamburg : Anti - G8 - EU - DEMO 28.05.2007
pictures from Hamburg 28/5/07
Video






Demo gegen Neo-Nazistrukturen in Mainz [27.05.07]






Merkel und Beck ermuntern Globalisierungskritiker
[26.05.07]
In der Bildungspolitik ein Fass aufmachen
Demonstrationen gegen G8-Bildungspolitik
Gutes Wetter, schlechte Bildung






Bergverbot für die Antifa
Gestörte Gebirgsjäger-Schau
Skandalöses Pfingsttreffen der Gebirgsjäger
Fotos vom 27.5. aus Mittenwald
Mittenwald-Verbot fürs Bundesheer
Neues aus Mittenwald






Weg nach Mittenwald: Demo in Ottobrunn (Muc)






Antifa-Demo in Giessen






Schliersee: Antifa heißt gewinnen [20.05.07]
Video: youtube.com





Protest gegen NPD-Infostand (Frankfurt Oder) [19.05.07]
NPD Stand in Frankfurt/Oder gestört
NPD-Stand Frankfurt (Oder) 19.Mai





Antirepressionsdemo (Karlsruhe)
Etwa 600 Menschen bei Demonstration
Demo gegen G8 und Repression in Karlsruhe




400 Antifaschisten gegen die NPD
(Bocholt)
Werfer festgenommen
Erfolgreiche Anti-Nazi-Demonstration, Bocholt




Friedlich und bunt (Eisenach)
Ein Hauch von Heiligendamm
"Kein Fußbreit den Faschisten in Eisenach und anderswo!"





Nazikundgebung in Magdeburg






Anti-G8-Infotisch NPD/JN Halle/Saale





Antifaschistische Aktion auf Wochenmarkt





19.05 Antifa-Actionday-Wolfsburg






Antifaschistische Kaffeefahrt im Norden
Nazi-Geschäfte bekamen Besuch





"Infostand" der NPD in Rieseby (RD-Eck / SH)






Bericht zur Antifademo in Gladbeck (19.05.07)






Unangemeldete Neonazidemo in Bautzen (Sachsen )





Göttinger Polizeiwagen in Flammen






19.5. Wi. Bilder von NPD Kundgebung (Wiesbaden)







Spontandemo am 18.05. in Rochlitz (Sachsen)






NPD Prominenz in Weißenburg






Manege frei für "pro Köln" [15.05.07]




FREUDENSTADT: POLIZEIGEWALT GEGEN NAZI-GEGNER [13.05.07]





News vom Naziaufmarsch Horb/Freudenstadt [12.05.07]
Horber besetzen ihre Innenstadt
100 Platzverweise bei Rechtsextremen-Demo in Freudenstadt
Breiter Protest : „Keine Neonazis in Horb!“



Antifademonstration in Mittweida
Demo in Mittweida: 2000 gegen Rechte Gewalt
Demo in Mittweida 12.05.07: Fotos
Gegen Bagatellisierung rechter Brandstifter
2.000 bei Demo gegen Neonazis
Mittweida: Bericht zur Antifa-Demo 12.05.07




Köln - Sind wir nicht alle ein bisschen §129




Hildburghausen ist Bunt!




Antifa-Spaziergang durch Kassel
Antifaschistischer Spaziergang Kassel/Bilder






Antifa-Demo in Passau am 12. 05.





Erneute Bullenprovokationen auf Demo in MD [11.05.07]
Antifa-Gedenken unerwünscht



Leipzig: Erneut Demo gegen Repression [10.05.07]



Über 300 Menschen gegen Polizeirepression in der Innenstadt [09.05.07]

Soli Demo in Duisburg gegen Polizei Repression

Berlin : Demo gegen Repression und Hausdurchsuchungen 9.05.2007

„Wir sind alle Terroristen“ - Spontandemo in Jena

Kraftvolle Solidemo gegen Polizeirepression in Rostock

„WIR SIND ALLE 129a!"

Tausende protestieren gegen Razzien
Kleiner Krawall in Hamburg - Große Ruhe in Berlin
»Wir sind alle 129a«
Bundesweite Proteste gegen Verfolgung von G8-Gegnern






Antifa Kundgebung und Spontandemo in Wolfsburg




Bernau: 100 Menschen bei Kundgebung [08.05.07]

Kundgebung am sowjetischen Ehrenfriedhof in Rathenow

Spontane 8.Mai Demo in Witten

Aktionen zum 8. Mai in Schaumburg

8. Mai – Tag der Befreiung in Apolda

8.Mai in Karlsruhe: Antifa, Bullen und Nazis

Der 8. Mai in Hannover

8. Mai Feierei in der Provinz

8. Mai in Neunkirchen/Saar

08.Mai in Ostsachsen





Berlin: Proteste nach »Köpi«-Versteigerung
Köpi unter Protest versteigert
Berlin : Köpi-Soli-Demo 5.05.2007

Leipzig: Solidaritätsdemo für Köpi
Leipzig Köpi - Solidemo (Bilder und Videos)

Köpi-Solidemo in Potsdam



Demonstrationen und Aktionen zum Jahrestag der Befreiung von Faschismus und Krieg [07.05.07]





Protest gegen ­Köpi-Versteigerung[06.05.07]
Hausbesetzer auf dem Kudamm



07.05.07 - Protest gegen DVU in Bremerhaven
Proteste gegen DVU
Drinnen voll gestört
DVU Veranstaltung in Bremerhaven



Protest gegen Neonazis in Leipzig




Furcht vor NPD-Hotel im Westerwald




Naziübergriffe in Ellwangen




Naziaktivitäten in Süd-Neukölln am 8. Mai [05.05.07]

Berlin - Demonstration gegen Nazikneipen

Missklang um ''Wohlklang'' und ''Spass Eck''
Berlin: Fotos Antifa-Demo in Pankow




Bremen - Schöner Leben ohne Nazis






Landau (Pfalz): Spontandemo gegen Nazis




Naziaufmarsch in Halle (Saale) [04.05.07]



Tausende Demonstrieren gegen Neonazis und NPD, Regierung bleibt stumm [01.05.07]
Tausende gegen Rechtsextreme
Tausende protestieren gegen Rechts - Beckstein mit Flaschen beworfen
Rechte Aufmärsche zum 1. Mai mit Problemen


Dortmund: Es knallt - Brennende Gleise...
Strassenschlachten in Dortmund
Bilder und Überblick Afa Demo DO
Bei Ausschreitungen 133 Festnahmen - S-Bahn-Verkehr gestört
Tausende demonstrieren gegen rechte Aufmärsche
Abwehr gegen rechts
Tausende protestieren gegen Neonazi-Aufmärsche
Tausende Bürger demonstrieren gegen Rechts
Rechte verpassen Zug
Verzögerter Aufmarsch
1. Mai Dortmund: Polizei fährt Nazis in städtischen Bussen zum Aufmarsch
Erster Mai in Dortmund - anders als sonst...
Dortmund am 1. Mai, ein erster Überblick
Nach Krawallen: Polizei ermittelt
"Das erinnert an Castor-Transporte"
Rosen auf den Weg gestreut
Heulorgie der Nationalen Offensive Schaumburg
Ungereimte Judenhetze
Neonazis am 01. Mai in Dortmund: “Gegner werden verschwunden sein”
Erste Fotos aus Dortmund!!!
Fotos: 1Mai Dortmund
Nazis in Do (1)
Bilder aus Dortmund
1. Mai Dortmund Nazis am Hauptbahnhof Fotos

Nachspiel in Dortmund [05.05.07]
Dortmunder Polizei als Freund und Helfer von Neofaschisten?
Festnahmen am 1. Mai in Dortmund [21.05.07]
Anmelder der Antifa-Demo am 1. Mai klagt gegen Dortmunder Polizeipräsidenten [24.05.07]
Repression im Ruhrgebiet [30.06.07]







Nürnberg, 1.Mai: 3000 gegen Kapital und Nazis
Tausende protestieren gegen Neonazi-Aufmärsche
Nürnberg, 1.Mai: 3000 gegen Kapital und Nazis
Bayern: Nazis bedrängen Polizisten
rev. 1. Mai 2007 und die Nürnberg Presse



Hannover: Revolutionärer 1. Mai
Fotos 1. Mai Hannover



Was ging am 1. Mai in Erfurt?
Blockade gegen Neonazis in Erfurt
Abwehr gegen rechts
Tausende protestieren gegen Neonazi-Aufmärsche
NPD kommt in Erfurt nicht durch
"Das war importierte Gewalt"
Erfurt hat Gesicht gezeigt gegen Rechtsextremismus
1. Mai: Bürger verhindern Nazi-Aufmarsch
Thüringen: Behörden waren nicht vorbereitet
1. Mai in Erfurt | Bilder
Fotos
Mehr von der temporären "Zona Antifascista"
Gericht bestätigt Stopp für NPD-Demo an Blockade




Demo geg. Nazi-Doppelaufmarsch in Rüsselsheim
Abwehr gegen rechts
Tausende Bürger demonstrieren gegen Rechts
Bilder NPD in Raunheim/Rüsselsheim
Solidarität mit Antifas
1.5. Fotos/Einschätzung Raunheim/Rüsselsheim
Schwere Polizeipannen bei Naziattacke


Erfolgreicher 1. Mai auch in Neubrandenburg
Dicke Luft für Nazis




Kämpferischer 1. Mai in Magdeburg



1. Mai - Lüneburg moves against G8



1. Mai in Braunschweig



1. Mai in Dresden



Demonstrieren gegen Nazis (Bad Bramstedt )
1.5. Naziaufmarsch in Bad Bramstedt behindert



1. Mai in Oldenburg



Autonomer 1-Mai in Wuppertal



Der 1. Mai 2007 in Stuttgart
1. Mai Stuttgart: Bilder die zweite




Antikapitalistischer Block auf DGB-Demo in SB



Waldkraiburg: Linksradikale auf DGB-Demo




DGB - Fest in Bautzen – Antifa zeigt Präsenz




1.Mai: Proteste gegen NPD in Vechta




Nachlese: Revolutionärer 1.Mai 2007 in Berlin
Revolutionäre 1. Mai-Demo in Berlin - Teil 2
Kein Bock auf Krawall
Feuer unter der Tastatur
Klimawandel am 1. Mai
Fotos: 1. Mai 2007 in Berlin

Wednesday, January 09, 2008

Protest ist kein Verbrechen

Polizeiliche Schikanen gegen Antifaschisten im bayerischen Mittenwald waren rechtswidrig
Das Vorgehen der bayerischen Polizei gegen den nord­rhein-westfälischen Landesgeschäftsführer der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes–Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA), Jürgen Schuh, war rechtswidrig. Das stellte das Amtsgericht Garmisch-Partenkirchen am 6.Dezember 2007 fest. Schuh hatte am 27.Mai 2007 mit drei weiteren Mitstreitern während des Pfingsttreffens der »Gebirgsjägerkameradschaft« im oberbayerischen Mittenwald ein Transparent mit der Aufschrift »Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen« entrollt. Daraufhin wurde er von Beamten der Spezialeinheit »USK« festgenommen, in eine Arrestzelle gesperrt und einer Leibesvisitation unterzogen. Es habe Gefahr für die öffentliche Sicherheit bestanden, zudem seien in der Vergangenheit schon mehrfach Fälle aufgetreten, in denen Menschen Rasierklingen in Pobacken versteckt hätten, sagte der zuständige Polizeisprecher Klaus Schürgers am Montag allen Ernstes zum Garmisch-Partenkirchner Tagblatt.
Das Gericht sah das anders. »Es wird festgestellt, daß die polizeiliche Ingewahrsamnahme sowie die Anordnung, sich vollständig zu entkleiden, rechtswidrig waren«, da vom Betroffenen keinerlei Risiko ausgegangen sei, heißt es in dem Beschluß. Er werde nun eine Zivilklage gegen die Beamten einleiten, sagte Schuh am Dienstag gegenüber jW. Am Kriegerdenkmal in Mittenwald, gedenken jährlich zu Pfingsten rund 1500 aktive und ehemalige Gebirgsjäger aus Bundeswehr und Wehrmacht, darunter verurteilte Kriegsverbrecher, ihrer gefallenen Kameraden. »Völlig unbehelligt stand uns im letzten Jahr Josef Scheungraber gegenüber«, empörte sich Schuh. Das CSU-Mitglied wurde 2006 von einem italienischen Militärgericht in Abwesenheit zu lebenslanger Haft wegen Mordes verurteilt. Im Juni 1944 hatte er im toskanischen Dorf Falzano die Hinrichtung von 14 Menschen angeordnet. »Wir werden auch dieses Jahr gegen Altnazis protestieren«, erklärte VVN-Aktivist Schuh. Weniger Probleme mit Massenmördern scheint die Bundesregierung zu haben. 2007 hielt der parlamentarische Staatssekretär im Verteidigungsministerium, Christian Schmid (CSU), die Festrede in Mittenwald.

Quelle
Junge Welt [09.01.08]

Thursday, June 01, 2006

Demonstrationssplitter Mai 2006

Gedenken an Falco L. aus Eberswalde [31.05.06]

Proteste gegen rechte Traditionspflege in Mittenwald [27.05.06]
- Siehe auch: Gebirgsjägertreffen Mittenwald +Bilder
Gebirgsjägertreffen Mittenwald - "Wir wollen: weg damit!"



Spontandemo gegen Nazizentrum in Halle/Saale [27.05.06]

Antifa-Demo in Wernigerode [27.05.06]
- Siehe auch: Friedliche Proteste gegen wachsende rechte Gewalt
Demo gegen rechts

NPD-DEMO [27.05.06]
- Siehe auch: Sparen bei der Demokratieverteidigung
Neonazi-Aufmarsch in Neubrandenburg blockiert
Neonazi-Aufmarsch gestoppt
Neubrandenburgs Naziszene demonstriert

Anti Nazi Demo in Backnang [27.05.06]


Demobericht Berlin-Hellersdorf [24.05.06]
- Siehe auch: Spontandemo in Berlin-Hellersdorf
Demobericht 24.05.2006 Marzahn - Hellersdorf
Protest nach Anschlag in Berlin


Aktionen gegen Nazifest in Altenburg [20.05.06]
- Siehe auch: Polizei schafft "NBZ" in Altenburg (Thür.)

DO: Schöner Leben OHNE Naziläden [20.05.06]
- Siehe auch: Abfuhr für Neonazis
1500 Menschen - vor allem Jugendliche - in Dortmund
Dortmund: Demo gegen "Donnerschlag"


300 Leute bei Antifademo in Berlin-Köpenick [20.05.06]
- Siehe auch: Proteste gegen rechts


Bericht Nazikundgebung in Friedrichshafen [20.05.06]
- Siehe auch: Fotis von Faschostehparty in Friedrichshafen
FN/Biberach: Klettenhofer kann es nicht lassen
Nach einer Stunde ist der braune Spuk vorbei
"Spontankundgebung" von Neonazis von massivem Polizeiaufgebot geschützt



Bericht über NPD Demonstration (Pfalz) 20.5.




Naziaufmarsch in Koblenz/Marienfels am 13.Mai
- Siehe auch: NAZI-Fotos von Marienfels 13. Mai 2006 Teil 1
NAZI-Fotos von Marienfels 13. Mai 2006 Teil 2


Suhl(Thür.): Naziaufmärsche und Antifaprotest [13.05.06]


6000 Demonstranten: Friedlicher Protest gegen NPD [13.05.06]
- Siehe auch: Tausende Menschen demonstrieren gegen rechte Aufmärsche
Göttingen: 8000 potestieren gegen Nazi-Demo
13. Mai 2006 in Göttingen
Nazis versuchen Antifas im Zug anzugreifen
Gedächnisprotokoll
Nazifotos 13.5.06 Göttingen
12. / 13. Mai 2006 Göttingen Fotos & Video
Nachspiel im Landtag
Göttingen: Ingewahrsamnahmen rechtswidrig
- Im Vorfeld: AntifaWarmUp Demo in Göttingen am 12.5


Stiller Protest gegen Neonazis [06.05.06]


Kiel: Über 800 für Alte Meierei [06.05.06]


6.5. Kundgebung gegen Faschismus in Landshut


Demo gegen den Festkommers in Hannover [06.05.06]
- Siehe auch: Festkommers-Demo Hannover: PM des Bündnisses
"Wenig rechtsextreme Burschen"
- Bereits zu diesem Thema erschienen: Aufruf-Verbot für Burschen-Demo


Nazitour 06.05.2006 in Münster
- Siehe auch: Nazi-Aufmarsch in Münster-Hiltrup
Nazis in MS-Hiltrup
Münster: Polizei lässt Neonazis laufen


NPD-Kundgebung in Harburg [05.05.06]



Demo gegen Belagerungszustand in Goettingen [03.05.06]
- Siehe auch: Göttingen: Muskelspiele des Systems




Antifaschistische Spontandemo in MS Hiltrup [03.05.06]



500 Nazis in Magdeburg; keine Gegenwehr [01.05.06]



Berlin: FAU-Block auf 1. Mai-Gewerkschaftsdemo [01.05.06]
- Siehe auch: Mayday in Berlin



Brauner 1. Mai im Südwesten
- Siehe auch: 1. Mai in Heppenheim/Weinheim
Einschätzung zum 1. Mai / Rhein-Neckar
1. Mai: Nazis in Rhein-Neckar-Region (Bilder)
1. Mai Rhein-Neckar (Nazipics Ladenburg)
Nazipics 1. Mai Rhein-Neckar (Heppenheim)
Nazipics: 1. Mai Ladenburg (Rhein-Neckar)



5000 Menschen stellen sich 550 Neonazis entgegen [01.05.06]
- Siehe auch: Krawalle bei Demonstration in Leipzig
Krawalle bei Neonazi-Aufmärschen in Leipzig
Krawalle bei Protesten gegen Neonazis
Krawalle bei Neonazi-Demos: Autonome attackieren Polizisten
Naziaufmärsche in Leipzig mit vielfältigem Protest massiv behindert
Leipzig 1. Mai 2006: Bilder
1. Mai in Leipzig
[Leipzig]Nazis vielfältig u. massiv behindert
Unverhältnismäßige Gewalt in Leipzig
Steine gegen Neonazis in Leipzig
[Leipzig] Bericht + Pics
[Leipzig] Bericht + Pics 1/2
1. Mai Leipzig Bilder
Weitere Bildder 1. Mai 2006 Leipzig
...nochmal weitere Bilder 1. Mai 2006 Leipzig

steinewerfende Cops am 1. Mai in Leipzig


Mehr als 2000 bei Antifa-Demo in Rostock [01.05.06]
- Siehe auch: Festnahmen bei Protesten in Rostock
Mehr als 2000 Teilnehmer bei Antifa-Demo gegen NPD-Aufmarsch
Notstand für Neonazis
Polizeiübergriffe gegen Antifaschist/innen am 1. Mai in Rostock
1. Mai Rostock - Nichts als die Wahrheit...
Wie Rostock letzten Sonntag Bürgerengagement verhindert hat
1.Mai Rostock: 14 Stunden Gesa Waldeck
-Bilder: 1. Mai Rostock - Bilder
1. Mai 2006 Rostock - weitere Bilder
-Folge: Juristische Schritte gegen Polizeieinsatz


Randale in Rostock, Courage in Leipzig [01.05.06]
- Siehe auch: Krawalle bei Neonazimärschen
Neonazis kamen nicht durch
1. Mai: Proteste gegen Kapital und Nazis
1. Mai: Tausende protestieren gegen Neonazis


Nürnberg: 1400 auf revolutionärer 1. Mai-Demo


Erste revolutionäre 1. Mai-Demo in Potsdam


Der rechte Rand und der 1. Mai 2006:
Wie Neonazis planen
Folgen: Streit im braunen Kindergarten


Friday, June 13, 2008

Mittenwald: Seppl muss für "Sieg Heil" zahlen

Die aggressive Nazi-Pöbelei gegenüber mehreren TeilnehmerInnen der Gegenkundgebung in Mittenwald am 27. Mai 2007 anlässlich des Gebirgsjägertreffens zu Ehren von NS-Kriegsverbrechern brachte dem Mittenwalder Sebastian Schober gestern vor dem Amtsgericht Garmisch Partenkirchen 60 Tagessätze zu je 40 Euro (wegen Verwendung versassungsfeindlicher Symbole) ein. ...lesen

Friday, May 08, 2009

Pink in Mittenwald

(...)
Plötzlich und völlig unerwartet tauchten aber einige Gestalten aus dem Gebüsch auf. Sie wirkten leicht verwirrt, wahrscheinlich hat sie der steile Aufstieg große Mühe gekostet. Waren sicher starke Raucher dabei.
Sie trugen Feuerlöscher auf dem Rücken, dabei brannte es doch gar nicht! Sie liefen zielstrebig auf das Ehrenmal der Gebirgsjäger zu, das sich hier ehrwürdig in den Himmel bohrt. Ich rieb mir die Augen, dachte, ich träume. Aber es war wahr. Sie stellten sich wie die ghostbusters im Film auf und besprühten das schöne Denkmal mit Farbe. Bestimmt zehn Meter hoch! Dann sprühten sie Parolen: Kein Vergeben - kein Vergessen. Gebirgsjäger angreifen.
Geistesgegenwärtig zückte ich sofort meine Kamera und filmte die Aktion. Den Film muss ich aber erst fertig machen. Damit ihr einen ersten Eindruck bekommt, klickt auf das Foto. ...lesen

Siehe auch:

Frische Farbe für Ehrenmal der Gebirgsjäger im bayrischen Mittenwald [28.04.09]

Wednesday, October 10, 2007

Wuppertal - Längstes Anti-Mittenwald-Plakat

Das längste Anti-Mittenwald-Plakat der Welt
oder der Infobus des Mittenwalder Fremdenverkehrsbüro zu Gast in Wuppertal!
Neuer Eintrag im Guinessbuch der Weltrekorde ...lesen

Tuesday, July 15, 2008

Zensur durch Gebirgsjäger

Gericht verbietet Naziopfern, Nazikriegsverbrecher als solche zu benennen
Auf die Ehre der Wehrmacht läßt der Kameradenkreis der Gebirgstruppe nichts kommen. Jedes Jahr versammelt er alte Veteranen und Bundeswehrangehörige im bayerischen Mittenwald, um stolz auf die Geschichte der Gebirgjäger zurückzublicken.
Wer auf deren Kriegsverbrechen hinweist, den lassen die Kameraden von der Polizei abführen. In der vergangenen Woche haben sie zusätzlich einen Maulkorberlaß erwirkt: Das Landgericht Nürnberg-Fürth untersagte der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten (VVN-BdA), öffentlich »zu behaupten: ›Seit 2002 protestiert eine bundesweite Bewegung Jahr für Jahr in Mittenwald/Oberbayern gegen das größte Soldatentreffen, das – indem es vom Kameradenkreis der (NS-)Gebirgstruppe veranstaltet wird – auch das größte Kriegsverbrechentreffen ist.‹« Bei Zuwiderhandlung muß VVN-Sprecher Ulrich Sander mit einem Ordnungsgeld bis zu 250000 Euro, »ersatzweise Ordnungshaft bis zu sechs Monaten«, rechnen. ...lesen

Siehe auch:

Solidarität mit Uli Sander [08.05.09]

Tuesday, February 05, 2008

Geschichtsrevisionismus in Deutschland

Egal ob in Dresden bei den Trauermärschen der JLO ( Junge Landmannschaft Ostpreußen ), in Mittenwald beim jährlichen Pfingstreffen des Kameradenkreises der Gebirgstruppe oder im Alltäglichen – Geschichtsrevisionismus ist in Deutschland keine Seltenheit.
Ein Akteur, der diese geschichtsrevisionistischen Bestrebungen vorantreiben will, ist Stephan Roth. Geboren am 14.August 1980, wohnhaft (Straßename entfernt [A.d.Moderation]), in München studierend versucht er energisch, deutsche Täter als Opfer darzustellen.

Schlagzeilen in den Medien machte er im Juli 2004. Gemeinsam mit dem ehemaligen Görlitzer Stadtrat der Jürgen Hösl-Daum Jürgen Hösl-Daum und einer weiteren Personen, wurde er in Polen beim Kleben geschichtsrevisionistischer Plakate, in denen zum „Rassenhass“ aufgerufen, sowie die polnische Nation verunglimpft wurde, verhaftet. R. wurde daraufhin als Mittäter von einem polnischen Gericht zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Gegen dieses Urteil legte er beim Europäischen Gerichtshof Beschwerde ein. ...lesen

Zum Thema:

Friede, Freude, Rassenzucht (Wolfgang ­Wippermann) [14.02.08]

Monday, December 22, 2008

Revisionismus auf dem Lehrplan

Konservativ-rechtsextremes Netzwerk reicht bis in die Bundeswehr hinein

Die Bundeswehr engagiert einen eindeutigen Geschichtsrevisionisten als militärhistorischen Ausbilder. Die militärhistorischen Exkursionen der 10. Panzerdivision werden seit 2003 von Oberst a.D. Klaus Hammel unterstützt. Das bestätigte die Bundesregierung jetzt auf Anfrage von Ulla Jelpke (Die Linke) Hammel setzt sich vehement für ein positives Bild von der Wehrmacht ein.

Große Stücke hält er auf seinen Kameraden, den Bundeswehrgeneral a.D. Gerd Schultze-Rhonhof, einem bei rechtsextremen Burschenschaften und anderen einschlägigen Vereinigungen gern gesehenen Referenten. Der ist, wie Hammel in einem im Internet kursierenden Schreiben ausführte, ein »fachlich wie menschlich hochgeschätzter ehemaliger Truppenführer unserer Armee«, der sich durch »besonders sorgfältiges Analysieren und tiefergehendes Nachdenken« auszeichne. Als »Frucht dieses Nachdenkens« bezeichnete Hammel das Buch »Der Krieg, der viele Väter hatte«, in dem Schultze-Rhonhof die deutsche Kriegsschuld relativiert: Hitler habe eigentlich nur »die Menschenrechte der deutschen Minderheit in Polen« verteidigen und die »Heimkehr der Danziger Bevölkerung in ihr Mutterland« organisieren wollen.

Hammel selbst schreibt nach Angaben des Historikers Stephan Stracke in einem Beitrag für das Buch »Die Soldaten der Wehrmacht«, erst die »grausame Kriegführung« sowjetischer Partisanen habe zu Übergriffen der Wehrmacht geführt. Daß das Verteidigungsministerium vor einigen Jahren vorsichtig von einigen besonders rechtslastigen Traditionsvereinen abrückte, bezeichnete Hammel als »Entmündigung von oben«, ja er warf dem Ministerium gar vor, »Gleichschaltung« zu betreiben.

Hammel muß »nach derzeitigem Kenntnisstand« (der Bundesregierung) gehen – aber nicht wegen seiner geschichtspolitischen Amokläufe, sondern aus Altersgründen. Die Notwendigkeit, die Ausbilder sorgfältiger auszuwählen, sieht das Verteidigungsministerium nicht: Die Vorgesetzten seien »mündige und verantwortungsbewußte Staatsbürger in Uniform« und ohnehin verpflichtet, »extremistischen Tendenzen mit Entschiedenheit entgegenzutreten«, heißt es.

Hammel ist allerdings bislang niemand entgegengetreten. Vielmehr, so Jelpke, offenbare sich »ein rechtsextrem-konservatives Netzwerk«, das bis in die Bundeswehr hineinreiche: Hammel ist Mitglied des Kameradenkreises der Gebirgstruppe, dessen wehrmachtsverherrlichende Gedenkfeier im bayerischen Mittenwald regelmäßig von der 10. Panzerdivision unterstützt wird. In der Dezemberausgabe seiner Vereinszeitschrift »Die Gebirgstruppe« wird der in München angeklagte mutmaßliche Kriegsverbrecher Josef Scheungraber verteidigt, Morde der Wehrmacht an unbewaffneten Zivilisten als »Kriegshandlungen« verharmlost.

Quelle
Junge Welt [20.12.08]

Zum Thema:

Bundesregierung: “Rechtsextrem-konservatives Netzwerk” existiert nicht (Kleine Anfrage der Linken) [29.01.09]

Monday, December 03, 2007

Inhaftierung von Andrea N. in Berlin

Am 1. Dezember 2007 wurde die Berliner Antifaschistin Andrea N. von den allseits bekannten LKA Beamten festgenommen worden.
Andrea wurde während einer antifaschistischen Demonstration in Berlin-Rudow festgenommen. Sie wurde von den LKA Beamten gezielt aus der Demo herausgezogen, weil sie eine noch offene Ladung zum Haftantritt hatte. Wir unterstützen ihre Entscheidung, den Antritt zu ignorieren, da dies immerhin eine kleine Form des Widerstand gegen das juristische Rachesystem des Staates ist. Sie wurde in die JVA für Frauen in Berlin Lichtenberg verlegt. Dort muss sie eine Strafe von 14 Monate absitzen. Diese Strafe bildet sich aus verschiedenen Verfahren, von denen eines lächerlicher als das andere ist. Fünf Monate solle sie absitzen, weil sie bei einer Demo gegen Nazis Eier mit sich getragen hat. Eine andere viermonatige Strafe hat sie bekommen, weil sie in Bayern in der Nähe von einem Nazitreffen in Mittenwald ein Pfefferspray bei sich trug. Eine andere dreimonatige Strafe muss sie absitzen wegen einer Besetzung der Ausländerbehörde in Lichtenberg - sie war die Einzige von den Angeklagten, die dafür eine Haftstrafe bekommen hat. Eine andere zweimonatige Strafe muss sie absitzen wegen der Besetzung eines Hauses in der Liebigstrasse. An Andrea sieht man, dass es nicht nur die so genannten krassen Aktionen sind, die bestraft werden sollen. Einfach die Tatsache nicht abgeschreckt zu sein und trotz alle Art von Repressalien kritisch zu bleiben wird hart bestraft. ...lesen

Thursday, December 27, 2007

Chic sein ist nicht alles

Bilanzen 2007. Heute: Antifaschismus.
Angesichts wachsender Gefahr von rechts fällt die fehlende bundesweite Vernetzung der Nazigegner immer stärker ins Gewicht
Die antifaschistische Bewegung kann als die subversivste und dynamischste Strömung bezeichnet werden, die die Linke in der Bundesrepublik zu bieten hat. Auch an Chic mangelt es ihr nicht. Auf Jugendliche hat sie eine Sogkraft, von der linke Parteien und andere Organisationen nur träumen können. Daran hat sich auch 2007 nichts geändert. Ein Grund zum Feiern ist das angesichts der wachsenden Gefahr von rechts durch steigende Brutalität und steigenden Organisierungsgrad nicht. Die Ankündigung von Neofaschisten, die Ehrung Rosa Luxemburgs und Karl Liebknechts im Januar in Berlin, und damit die größte Manifestation der Linken in diesem Land, stören zu wollen, unterstreicht die Notwendigkeit antifaschistischer Arbeit.
Aber seit dem Antifakongreß 2001 in Göttingen fehlt der Bewegung eine bundesweite Struktur. Zwar gibt es in der gesamten Republik Gruppen und Bündnisse, die die Neofaschisten in ihrem Umkreis im Visier haben und mit Demonstrationen und Aktionen auf sie aufmerksam machen. Ein Austausch und inhaltliche Diskussionen über Strategien finden allerdings selten statt. Das Ergebnis: Nach wenigen Jahren kehren viele der Bewegung den Rücken. Auf ein weiteres Problem machte das Antifaschistische Infoblatt (AIB) 2007 aufmerksam: Die Antifa erreicht in der Regel nur dann eine umfassende bundesweite Mobilisierung, wenn Eventcharakter und Erfolge progammiert sind. Ein Ereignis wird also nur dann zum Pflichttermin, wenn sich über die Jahre herumgesprochen hat, daß Action angesagt ist.

Ein Beispiel für diese Beobachtung ist Leipzig: Neonaziaufmärsche stoßen hier stets auf derart geballten Widerstand, daß für die Rechten kein Durchkommen ist. Bundesweit fahren Hunderte mit gecharterten Bussen und Bahnen in die Stadt, wenn sich der Kameradschaftsaktivist Christian Worch wieder einmal mit 50 »Kameraden« angekündigt hat. Bei zahlenmäßig und politisch relevanteren Ereignissen sieht die Gegenwehr häufig ganz anders aus: Genannt seien die teilweise von 2000 Neonazis frequentierten »Heldengedenken« im brandenburgischen Halbe, die alljährlichen Massenveranstaltungen von Alt- und Neonazis anläßlich der alliierten Bombenangriffe im Februar 1945 auf Dresden oder die von alten braunen Verbänden organisierten Gebirgsjägertreffen im bayerischen Mittenwald. Hier sind die Antifaschisten aus der näheren Umgebung häufig auf sich allein gestellt.

Wehren mußte sich die antifaschistische wie die gesamte linke Bewegung in diesem Jahr gegen zunehmende Repression, Polizeigewalt und staatliche Schnüffelaktivitäten. Zahlreiche 129-a-Verfahren wurden eingeleitet und gegen Hunderte Teilnehmer der Anti-G-8-Proteste im Sommer in Heiligendamm wurden Ermittlungen eingeleitet, bei denen rechtsstaatliche Prinzipien völlig außer acht gelassen wurden. Beispielhaft für staatliche Willkür war der Prozeß gegen den Berliner Antifaschisten Matthias Z., der wegen eines angeblich von ihm verübten Angriffs auf Neonazis bei dem die Opfer leicht verletzt wurden, wegen »versuchten Totschlags« über drei Monate inhaftiert worden war und später freigesprochen werden mußte. Diese Entwicklung macht es erforderlich, daß Antifaschisten und andere linke Organisationen gemeinsam gegen staatliche Repression agieren und eventuelle Differenzen hintanstellen. Das Motto »Solidarität ist eine Waffe« mag antiquiert klingen, ist aber aktueller denn je.

Im Jahr 2007 fand eine ganze Reihe von antifaschistischen Themen Beachtung bis in bürgerliche Kreise hinein. Zum Beispiel die Diskussion um die Mitgliedschaft der neuen Juso-Vorsitzenden Franziska Drohsel in der Roten Hilfe, die der strömungsübergreifenden Solidaritätsorganisation eher genutzt denn geschadet haben dürfte. Als großer Erfolg ist die »no NPD«-Kampagne der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) für das Verbot der neofaschistischen Partei zu werten. Über 175000 Unterschriften wurden gesammelt und zahlreiche Jugendantifagruppen standen an der Seite der VVN. Zu nennen ist auch der Fall des im September wieder als Lehrer eingestellten Michael Csaszkóczy, gegen den wegen seines antifaschistischen Engagements zuvor ein jahrelanges Berufsverbot vollstreckt worden ist. Ein Blick über den Tellerrand zeigt, daß sich Neofaschisten gemeinsam stoppen lassen: Antifaschisten aus verschiedenen Ländern verhinderten um den Jahrestag der Novemberpogrome 1938 einen Aufmarsch durch das jüdische Stadtviertel im tschechischen Prag.

Quelle
Junge Welt [27.12.07]

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Quelle
Junge Welt [26.05.07]