antifa , antifaschistische aktion , antifaschistische aktionen

Friday, December 01, 2006

Dresden: NPD wirbt um CDU-Mann

Die sächsische NPD hat dem CDU-Bundestagsabgeordneten Henry Nitzsche ein Übertrittsangebot unterbreitet. "Damit Herr Nitzsche aus seinem Herzen nicht länger eine Mördergrube zu machen braucht, sollte er sich einen Parteiwechsel überlegen", sagte der NPD-Landtagsabgeordnete Jürgen Gansel. ...lesen

Hintergrund:

Zentralrat der Juden fordert Klärung von der CDU
NPD wirbt um CDU-Mann Nitzsche
Homophobes Geprolle - am besten bei der NPD
"Herr Nitzsche, schreiben Sie Geschichte!"
"Großen Mist verzapft"
Zentralrat der Juden fordert Klärung von der CDU
"Schuldkult" und "Multi-Kulti-Schwuchteln": Die Aussetzer eines CDU-Politikers
CDU droht Abgeordnetem mit Parteiausschluss
Wirbel um schwulenfeindliche Äußerungen von CDU-Politiker
Sächsische CDU droht Nitzsche mit Parteiausschluss
Zentralrat der Juden kritisiert CDU

Folge:

CDU-Abgeordneter Nitzsche vom Kreisvorsitz zurückgetreten [08.12.06]
Ein Rücktritt reicht der CDU [09.12.06]
Skandalabgeordneter verlässt offenbar die CDU [14.12.06]
Skandal-Politiker Nitzsche verlässt die CDU [15.12.06]
Rechtsausleger Nitzsche aus CDU ausgetreten
Nitzsche gegenwärtig parteilos
»Guter Mann« für NPD [16.12.06]
NPD buhlt um CDU-Aussteiger Nitzsche
Sachsen: Nitzsche begehrt bei den Rechten [18.12.06]

Thursday, December 04, 2008

Bautzen: Der Bock will sich zum Gärtner machen

Ausgerechnet als Ausländerbeauftragter des Kreises Bautzen will der aus der CDU ausgetretene Bundestagsabgeordnete Henry Nitzsche demnächst amtieren. Seine Hauptaufgabe in diesem Job sieht er darin, Ausländer aus Deutschland hinauszuwerfen.

Am 8. Dezember will Nitzsche bei der nächsten Kreistagssitzung im ostsächsischen Bautzen für das Amt antreten und bei der Gelegenheit eine Vorstellungsrede halten. Einen Vorgeschmack gab er heute in einer Mitteilung. Demnach soll sich ein Ausländerbeauftragter "in erster Linie darum bemühen", so Nitzsche im Originalton NPD, "den hier ansässigen Ausländern bei der Organisation ihrer Heimreise behilflich zu sein, anstatt sie beim Aufbau einer dauerhaften Existenz in Deutschland zu unterstützen."...lesen

Zum Thema :

Erst die Wölfe, jetzt die MigrantInnen (Henry Nitzsche macht wieder durch rassistische, ausländerfeindliche und xenopobistische Parolen von sich reden. )
Austritt wegen Ausländer-Hetze (Kreisrat Maik Förster begründete seinen Schritt mit der Nitzsche-Kandidatur zum Ausländerbeauftragten) [10.12.08]
NPD will Nitzsche als "Ausländerrückführungsbeauftragten" (Mario Ertel) [11.12.08]
Fremdstimmen für Ausländerfeind (mindestens vier Stimmen von Kommunalparlamentariern bekommen, die nicht seinem Wahlbündnis oder der NPD angehören) [19.12.08]

Saturday, January 06, 2007

Dresden: Nationaler Nitzsche will eigene Partei

Der aus der CDU ausgetretene sächsische Bundestagsabgeordnete Henry Nitzsche plant die Gründung einer neuen Partei oder Bürgerinitiative. Wie die Sächsische Zeitung am Freitag berichtete, will Nitzsche damit eventuell bereits zu den nächsten Europa- und Kreistagswahlen antreten. Die Gruppe, die Nitzsche mit seinen Getreuen ins Leben rufen wolle, soll »sozial, christlich und national« orientiert sein, wie die Zeitung schreibt. ...lesen

Hintergrund:

Dresden: NPD wirbt um CDU-Mann [01.12.06]

Monday, June 29, 2009

NPD verzichtet zugunsten von Henry Nitzsche auf Direktkandidatur

Die NPD teilte mit, dass sie zugunsten des parteilosen Noch-Bundestagskandidaten Henry Nitzsche auf eine Direktkandidatur in dessen Wahlkreis verzichtet. Die rechtsextreme Partei begründet dies mit einer „ganze(n) Reihe von programmatischen Übereinstimmungen“.

Heute ist der letzte Tag für die Einreichung von Wahlvorschlägen. Noch vor Ablauf der Frist teilte die NPD mit, dass sie nicht beabsichtige im Landtagswahlkreis 55 Hoyerswerda anzutreten. Zur Begründung heißt es, es werde verzichtet, „da es zwischen Henry Nitzsche und der NPD neben unterschiedlichen politischen Auffassungen auch eine ganze Reihe von programmatischen Übereinstimmungen gibt“.
(...)
Ob die NPD jemals vorhatte, in Hoyerswerda einen Direktkandidaten aufzustellen, ist allerdings fraglich. ...lesen

Saturday, April 19, 2008

Rechtes Treffen am Rhein

Der fraktionslose Bundestagsabgeordnete Henry Nitzsche (Ex-CDU) soll im September bei einem "Anti-Islam-Kongress" der rechtsradikalen Gruppe "pro Köln" als Redner auftreten. Als weitere Redner sind der österreichische FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache, der Fraktionsvorsitzende des belgischen Vlaams Belang Filip Dewinter und der Vorsitzende des französischen Front National (FN), Jean-Marie Le Pen, angekündigt. Nitzsches Wählervereinigung "Arbeit, Familie, Vaterland" war erst vor wenigen Tagen durch den aus der CDU ausgeschlossenen Martin Hohmann verstärkt worden.

Quelle
Redok [18.04.08]

Zum Thema:

Auschwitzleugner zu Gast bei "Rechtspopulisten" (Nick Griffin) [08.05.08]
Britischer Rechtsextremist bei „pro“-Bewegung
Rückzieher und Reinemachen [29.06.08]
"Anti-Islam-Kongress" und Gegenaktivitäten [08.07.08]
Kölner Tagung zum Angstthema Islam [10.07.08]
Wissenswertes zum "Anti-Islamisierungskongress" von "pro Köln" und "pro NRW"
Pro Köln, anti Islam [24.07.08]
Tausende lauschen Antifa-Feature [26.07.08]
Angst schüren vor dem Untergang des Abendlandes [01.08.08]
Clownsarmy für Anti Islam Konferenz bestätigt [04.08.08]
»Kein Kölsch für Nazis« [05.08.08]
Dokumentiert. Antiislamkonferenz verhindern
Rechte wollen Ralph Giordano für sich einnehmen [08.08.08]
Köln: Viel Presse bei Blockadetraining [10.08.08]
Kundgebung auf dem Heumarkt [13.08.08]
Rechte im Zentrum (Pro Köln darf im Zentrum der Stadt als Höhepunkt eines "Anti-Islam-Kongresses" eine Kundgebung abhalten) [15.08.08]
Ende der Gastfreundschaft
Attacke auf Islamgegner [18.08.08]
Unter dem Deckmantel der "Islamismus-Kritik": Rassistischer Aufmarsch in der Kölner Innenstadt geplant [20.08.08]
Demo gegen Anti-Islam-Kongress [22.08.08]
Blockieren lernen in Münster [25.08.08]
Convergence Center gegen pro Köln-Kongress (bietet Schlafplätze, Essen, Infos und mehr) [31.08.08]
Veranstalter der Holocaust-Konferenz fordern Verbot der Anti-Islam-Konferenz [04.09.08]
Islamkritiker warnen vor rechtem «Anti-Islamisierungskongress» [08.09.08]
Köln: No-Go-Area für Nicht-DemonstrantInnen? [13.09.08]
Köln droht eine Schlacht der Radikalen [14.09.08]
»Uns nur hinzusetzen, reicht uns nicht« (»Ums Ganze«-Bündnis mobilisiert gegen Rassistenkongreß in Köln. Versuch eines Spagats in Sachen Islamismus. Ein Gespräch mit Tom Roth, Sprecher von »Theorie.Organisation.Praxis« (TOP-Berlin)) [15.09.08]
Neonazis unter dem Deckmantel der "Islamismus-Kritik"
"Macht die Schotten dicht" (Bürgermeister Fritz Schramma fordert Aufstand der Anständigen) [16.09.08]
Le Pen: „Pro Köln“ lügt (Laut Le Pens Sprecher Alain Wizier sei ein Besuch in Köln niemals geplant gewesen. Mit drastischen Worten griff der Sprecher „Pro Köln“ an.)
Blockaden in Domstadt [17.09.08]
Zentralrat der Muslime begrüßt Proteste
Köln: Vlaams Belang stellt Ordnerdienst
Rechtspopulisten tagen ohne Le Pen
Köln: Auf geht’s, Ab geht’s, drei Tage Krach! (Spannung auf allen Seiten)
Rechtsextremer Kongress: 40.000 Gegendemonstranten in Köln erwartet [18.09.08]
Rechtentreff ohne Stargäste
UPDATE: Neonazis mobilisieren nach Köln
Karneval der Unkultur (6.000 Beamte stehen vor einer undankbaren Aufgabe)
Kein Kölsch für Nazis [19.09.08]
"Da sind wir Kölner intolerant" (Oberbürgermeister Fritz Schramma)
Mekka der Moscheegegner
Rechte jagen Ausländer durch Kölner Vorort
Kölner bieten den Neonazis die Stirn
Proteste gegen "Anti-Islamisierungskongress" in Köln (Mina Ahadi)
Kölner Oberbürgermeister: Wir sind immer offen für Menschen, die hierher kommen
Antifa-Plakataktion in Erftstadt (bei Köln)
Pressekonferenz verlegt
Clownsarmee im kölner Polizeipräsidium (Dringlichkeit der Kooperation war kurz vor dem schwierigen Einsatz zum Antiislamisierungs-Kongress von Pro Köln eindeutig)
Kein Kölsch für die Mafia (Die Bürger wollen in Köln den öffentlichen Raum für die Werte der Toleranz zurückerobern - und zeigen mit ihren Aktionen auch der CDU, was Zivilcourage heißt) [20.09.08]
Ausländerbeauftragte Böhmer ruft zu Protesten gegen Kongress auf


Zum Thema:

Rechtsextremer Aktivist im Bundestag (Ehemaliger CDU-Politiker Henry Nitzsche unterstützt rassistischen »Antiislamisierungskongreß« und wettert gegen Sozialisten) [03.09.08]
Die Antifa auf der Suche nach der emanzipatorischen Islamkritik (Muss die Linke ihre Islamkritik dann besonders deutlich herausstellen, wenn die Rechten einen europaweiten Anti-Islamkongress vorbereiten?) [.09.08]
Hilflose Antifa (Haßprediger-Treffen in Köln) [19.09.08]
Studie: Rund ein Viertel der Deutschen ist antisemitisch
E-Mail an Markus Beisicht (Tobias Kaufmann)
Biederbrandstifter (Ausgrenzung und Fremdenfeindlichkeit widersprechen der Geschichte, der Mentalität und dem Selbstverständnis der Stadt Köln) [20.09.08]
Wir sind Deutschland (Zehntausende protestieren dagegen. Ist das angemessen? Bringt das was?)
"Wir müssen uns Sorgen machen" (Sozialwissenschaftler Alexander Häusler über die Gruppe Pro Köln)
Es klappt nicht mit den Nachbarn (Islam, für die Rechten ein Synonym von Islamismus)

Monday, October 20, 2008

Gemeinsam gegen den Judenhass

Alle Fraktionen im Bundestag wollen die Abwehr des Antisemitismus effektiver gestalten und deshalb einen Bundesbeauftragten einsetzen.
Es gibt nur wenige Themen, bei denen sich im Bundestag alle fünf Fraktionen einig sind. Dass der Antisemitismus stärker bekämpft werden muss, ist von CDU/CSU bis zur Linkspartei unbestritten. Nun reift im Parlament eine außergewöhnliche Initiative. ...lesen

Siehe auch:

Bekämpfung des Antisemitismus ohne Linke?
(Fraktionen streiten über Antrag zum Pogromgedenken) [21.10.08]
Reichspogromnacht: Auch Petra Pau (LINKE) warnt vor Verengung auf Antisemitismus
Bundestag vereint gegen Judenhass
Koalition streitet über Antisemitismus [22.10.08]
Zentralrat der Juden mahnt Parteien zur Eile
Union lehnt Antrag mit den Linken ab (Keine gemeinsame Aktion gegen Antisemitismus) [23.10.08]
Antisemitismus-Streit im Bundestag
Getrennt im Kampf gegen den Antisemitismus
"Beim Thema Antisemitismus muss man die Linke heraushalten" (Hans-Peter Uhl)
Kanzlerin hilf! Peinliches von der Union im Bundestag
Gysi: Die hassen uns [24.10.08]
Streit über Antisemitismus-Antrag eskaliert
Union verhindert Antrag gegen Antisemitismus
Parteien im Kampf gegen den Antisemitismus nicht einig [25.10.08]
Weiter Streit um Antisemitismus-Antrag (Die Grünen haben die Union aufgefordert, den Antrag nicht zu verhindern) [27.10.08]
SPD drängt auf Erklärung zu Antisemitismus [29.10.08]
Antisemitismus-Erklärung möglich
Neuer Antrag – ohne Opposition [30.10.08]
Parteien streiten um Gedenken an die Reichspogromnacht [31.10.08]
Koalition allein gegen Antisemitismus
SPD und Union planen Resolution zum Antisemitismus
Parteien streiten über Resolution zum Antisemitismus
Doch gemeinsamer Antrag zu Antisemitismus – ohne Linke [01.11.08]
Erklärung gegen Antisemitismus ohne die Linken
Linke nicht dabei
Schwarz sieht rot
Bundestag ringt um Antisemitismus-Erklärung
"Wir lassen uns nicht ausgrenzen" (Gregor Gysi, Fraktionschef der Linken im Bundestag, über den Vorwurf des Antisemitismus und das Verhalten der Union) [03.11.08]
Vier gegen Antisemitismus
Gerster fordert CDU zu Antisemitismus-Erklärung auf (Johannes Gerster hat die eigene Partei aufgefordert, eine gemeinsame Erklärung aller Parteien im Bundestag gegen Antisemitismus nicht zu verhindern)
Fraktionen ringen um Antisemitismus-Erklärung
Gemeinsamer Bundestags-Entschluss zum Thema Antisemitismus endgültig geplatzt?
Gemeinsam getrennt [04.11.08]
Angriffe aus dem Glashaus (Antikommunistisches Possenspiel im Bundestag) [05.11.08]
Den Kampf gegen Antisemitismus verstärken (CDU/CSU, SPD, FDP und Bündnis 90/Die Grünen legten den Antrag (Drs 16/10775) im Bundestag zur Abstimmung vor. Die Linke stellte eine gleichlautende Entschließung zur Abstimmung)
Erklärung: »Wir stimmen nicht mit ab« (Karin Binder, Sevim Dagdelen, Diether Dehm, Wolfang Gehrcke, Heike Hänsel, Nele Hirsch, Inge Höger, Ulla Jelpke, Dorothee Menzner, Norman Paech und Eva Bulling-Schröter)
Die Linke übernimmt Antisemitismusantrag
Elf Linke scheren aus
Bundestag einig über Vorgehen bei Antisemitismus
Gemeinsames Votum gegen Antisemitismus
Zwei Anträge, ein Beschluss
Bundestag einig gegen Antisemitismus (Die Unionsfraktion hatte versucht, die Linkspartei auszugrenzen, doch mit einem Trick gelang es, dass sich doch alle Parteien hinter den Antrag stellten)
Votum des Bundestags
Gemeinsames Signal
Gemeinsame Resolution gegen Antisemitismus
Zweigeteilte Gemeinsamkeit im Bundestag
Nitzsche hetzt wieder (Henry Nitzsche stimmte dagegen)
Zentralrat der Juden ­kritisiert CDU/CSU [06.11.08]
Links wie rechts
Zentralrat mahnt Linksfraktion
Zentralrat: Kritik an Fraktionen
Kleinmut und Polemik
Offner Schlagabtausch nach Antisemitismus-Resolution
Rüge vom Zentralrat der Juden

Zum Thema:

An der Seite der Schwachen (Die DDR betrieb gemeinsam mit der Sowjetunion eine antiisraelische Politik, allerdings ohne dabei das Wort jüdisch zu verwenden. Sie hoffte, dass antiisraelisch nicht mit antisemitisch verwechselt wird.) [30.10.08]
"Linke hat ein Antizionismus-Problem" (Doch daran hätte die gemeinsame Erklärung des Bundestags zum Antisemitismus nicht scheitern dürfen, meint der Politologe Rensmann. Die Union müsse auch aufarbeiten) [31.10.08]
Und doch: Die DDR war antisemitisch (Debatte, zweiter Teil: Die Linke ist kein Partner im Kampf gegen rechts)
"So viel Hass wie nie" (eignet sich Antisemitismus für parteipolitische Spielchen?) [05.11.08]
1938 ist weit weg, 1938 ist nah da (Der Gedenktag darf nicht dafür benutzt werden, alte ideologische Rituale neu zu inszenieren)
Gemeinsam handeln (Erklärung der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten e. V zum 70. Jahrestag der Pogromnacht) [08.11.08]
Weiter Diskussionsbedarf (Die Linksfraktion im Bundestag will gründlicher über Antisemitismus beraten) [13.11.08]

Antisemitismus: Immer noch kein Expertengremium (Es gab viel Streit, bevor sich der Bundestag im November 2008 darauf einigen konnte, wie dem Antisemitismus stärker zu begegnen sei – aber auch ein halbes Jahr später sind Reibungen offenbar unvermeidlich.) [04.06.09]
Kritik an Koalition wegen Gremiums zu Antisemitismus [01.07.09]

Monday, March 23, 2009

Meißen: Propaganda-Kandidatur gegen Fremde

Der sächsische NPD-Landtagsabgeordnete Jürgen Gansel will im Landkreis Meißen Ausländerbeauftragter werden. Allerdings wird dieser ehrenamtliche Posten bei der rechtsextremen Partei als "Ausländerrückführungs-Beauftragter" tituliert.

Damit eifert Gansel dem früher der CDU angehörenden Bundestagsabgeordneten Henry Nitzsche nach, der in Bautzen die Aufgabe eines Ausländerbeauftragten ebenfalls darin sah, Fremde aus dem Land zu entfernen. Nitzsche hatte bei der Wahl im Kreistag mindestens vier Stimmen mehr bekommen, als seine Gruppe und die NPD gemeinsam aufweisen konnten.

In den letzten Wochen hatten sich bereits die NPD-Männer Stefan Hartung (Kreis Erzgebirge) und Jens Gatter (Nordsachsen) in ihren Landkreisen ebenfalls um diesen Posten bemüht. Im Vordergrund stand dabei zum einen der erhoffte taktische Abstimmungserfolg, über die eigene Partei hinaus Stimmen zu bekommen ...lesen

Friday, April 27, 2007

Pommersfelden: Zusammenkunft "unter Gleichgesinnten"

Unweit von Bamberg wird vom 27.-29. April zum "Lesertreffen" der "Lesen & Schenken GmbH" eingeladen. Die Referenten und das Tagungs-Programm der harmlos klingenden Veranstaltung bewegen sich beispielhaft zwischen Rechtskonservatismus und Rechtsextremismus. Stargast soll der 2006 wegen der Kritik an seinen verbalen Ausfällen aus der CDU ausgetretene Henry Nitzsche sein. ...lesen

Tuesday, June 10, 2008

NPD in allen Kreistagen

Die CDU gewinnt deutlich die Kommunalwahlen im Freistaat. Die rechtsextreme NPD erreicht landesweit nach bisheriger Auszählung 5,1 Prozent. In zwei Kreisen liegt sie sogar knapp vor der SPD.
Klarer CDU-Sieg bei den Kommunalwahlen in Sachsen: Sowohl bei der Wahl der zehn neuen Kreistage, der zehn Landräte sowie der Bürgermeister dominierte die Union am Sonntag. Sie brachte auf Anhieb in sechs von zehn Kreisen ihre Landratskandidaten durch. ...lesen

Siehe auch:

CDU bleibt stärkste Kraft
Jede vierte Stimme für die NPD
CDU ist stärkste Kraft
CDU deutlich vorn
Jeder Vierte wählte in Reinhardtsdorf-Schöna NPD
NPD flächendeckend in sächsischen Kreistagen
Sachsen: NPD holt 5,1% bei Kommunalwahlen / 25% in Reinhardtsdorf-Schöna
Sachsen: Banhbrechender Erfolg für NPD!
Bürgermeister der NPD-Hochburg gibt Bundesregierung Mitschuld
Was bleibt vom Medienhype um Reinhardtsdorf-Schöna? [10.06.08]
Tillich besorgt über Wahlerfolge der NPD
Ein Dämpfer für die NPD
Besorgnis in Sachsen: NPD bei 5,1 Prozent
NPD zieht in alle Kreistage Sachsens ein
Sockel plus x
Stein auf Stein
NPD zieht in alle Kreistage
"Sachsens CDU soll rechten Rand säubern"
Das braune Paradies (Reinhardtsdorf in der Sächsischen Schweiz. 1603 Einwohner, kaum Ausländer)
CDU deutlich stärkste Kraft
Das Dauerphänomen
NPD-Zugewinne überschatten CDU-Erfolge in Sachsen
Abschneiden der NPD überschattet CDU-Erfolg
Ein Dorf wählt rechtsextrem
Empfänglich für fremdenfeindliche Parolen
"Die Leute müssen endlich aufwachen"
NPD-Erfolg schreckt Parteien auf
Auf dem Durchmarsch
Wir sind dann mal weg
NPD-Zugewinne überschatten CDU-Erfolge in Sachsen
NPD erobert ganz Sachsen
Mitte mit Braunstich
Landesfarben Grün-Weiß mit kräftigem Braun
«Ein echter Deutscher wählt keine NPD»
"Es gibt ein Grummeln gegen die da oben" (Ralf Wätzig)
Tillich bewahrte CDU vor Pleite in den Kommunen
Skinheads unter den NPD-Kandidaten
160.000 braune Sachsen
Sachsen-NPD stellte Skinheads zur Wahl auf (Der Verfassungsschutz ist aber nicht beunruhigt) [11.06.08]
Sachsen: Skins als Abgeordnete (Der Verfassungsschutz schlägt Alarm)
Mit Skinheads ins Rennen
Extremistische Skinheads kandidieren für die NPD
Die NPD schlägt Wurzeln in Sachsen
Die Banalität des Braunen
Liste Henry Nitzsche: Niederlage trotz Wahlerfolg
Dokumentation: Die Mandatsträger der NPD in den sächsischen Landkreisen (Rico George, Rico Hentschel, Ronny Reicher, Joachim Schubert, Mario Löffler, Michael Ackermann, Antje Hiekisch, Andreas Storr, Stephan Latzel, Kersten Ließ, Gerd Fritzsche, Sven Tautermann, Heiko Forwerg, Wolfgang Schroth, Peter Köppe, Jan Szabo, Jürgen Gansel, Peter Schreiber, Mirko Beier, Holger Apfel, Wilko Winkler, Tino Felgner, Sandro Kempe, Walter Gründig, Bernd Güntner, Andreas Siegel, Steffen Heller, Jens Gatter, Dr. Johannes Müller, Michael Jacobi, Carmen Steglich, Mirko Liebscher, Steffen Richter, Olaf Schiller, Patrick Pelger, Nicole Fortak, Olaf Martin, Gitta Schüßler, Patrick Gentsch, Thomas Schüßler) [16.06.08]
Die NPD und die Wahl 2008 [04.07.08]



Zum Thema:

"Keine angesehenen Leute" (Chemnitzer Politologe Eckhard Jesse über die Perspektiven und das Personal der NPD) [10.05.08]
„Den Wählern klarmachen, dass die NPD-Konzepte falsch sind“ (Politikwissenschaftler Werner J. Patzelt im RUNDSCHAU-Interview)
Ist die NPD wirklich stärker geworden?
Politikwissenschaftler: "Sachsens CDU soll rechten Rand säubern"
Die rechtsextreme Minderheit schadet dem Image Sachsens (Dieter Schütz über die Ergebnisse der sächsischen Kommunalwahlen)
Rechter Alltag (Amadeu Antonio Stiftung hat hierzu kürzlich eine Analyse von Bianca Richter veröffentlicht: "Rechter Alltag - Ein Bericht über die "deutschen Zustände" in Reinhardtsdorf-Schöna und Kleingießhübel")
Ein malerischer Ort in der Sächsischen Schweiz ist Deutschlands NPD-Hochburg [13.06.08]
Lernen aus Sachsen
Rechter Vormarsch auf kommunale Schaltstellen (die Rostocker Rechtsextremismus-Expertin Gudrun Heinrich hält ähnliche Erfolge auch in Mecklenburg-Vorpommern für möglich) [16.06.08]
Das zarte Pflänzchen in der Wüste (In Ostsachsen ist die demokratische Kultur vielerorts nicht entwickelt. Wo Neonazis Erfolge feiern, fangen demokratische Parteien wie die SPD fast bei null an) [25.06.08]
Nur mit Floskeln gegen Nazis? (Interview mit Patrick Gensing) [12.07.08]
“Lokalgeschehen” in Sachsen: Komplette NPD-Pressemitteilung als Nachricht [22.08.08]
Kreistage hebeln NPD juristisch aus (Die rechtsextreme Partei soll nur in zwei Kreisen eine
Fraktion bilden dürfen. Dabei kam sie überall auf mehr als fünf Prozent) [23.08.08]
CDU in Nordsachsen will NPD einbinden [27.08.08]

Tuesday, April 15, 2008

Arbeit, Familie, Vaterland

Ex-CDUler proben bei der sächsischen Kommunalwahl einen Neuanfang im rechten Spektrum
Unter dem programmatischen Titel »Arbeit, Familie, Vaterland« will eine Wählervereinigung bei den sächsischen Kommunalwahlen im Juni um Stimmen werben. In der am rechten Rand angesiedelten Gruppierung sind auch ehemalige Unionspolitiker aktiv. ...lesen

Bereits erschienen:

Neue Heimat für Ex-Abgeordneten (Martin Hohmann, Henry Nitzsche) [12.04.08]

Tuesday, June 02, 2009

Hoyerswerda: Rechtes Wahlkreisbüro eröffnet

Der Rechtspopulist und Bundestagsabgeordnete Henry Nitzsche eröffnete in der vergangenen Woche ein Bürgerbüro im ostsächsischen Hoyerswerda. Antifas beglückwünschten ihm dazu mit einem frischen Anstrich seines Bürofensters. ...lesen

Verwandte Themen:

Sachsen: NPD laut Umfrage bei sechs Prozent

Thursday, November 20, 2008

Köln: Rechtspopulistische "Demoserie"ab 8.11.

Nach dem u.a. dank der antifaschistischen Mobilisierung peinlichen Scheiterns ihres "Anti-Islamisierungs-Kongresses" Ende September in Köln (Feature hierzu: http://de.indymedia.org/2008/07/221707.shtml) versucht die rechtspopulistische "Bürgerbewegung pro Köln" weiterhin verzweifelt, im Vorfeld des Komunalwahlkampfes 2009 als "Anti-Moschee"-Partei Fuß zu fassen. ...lesen

Siehe auch:

Henry Nitzsche will zu pro-Köln-"Mahnwache" [18.11.08]

Saturday, June 07, 2008

Antifa-Kaffeefahrt durch Ostsachsen

Etwa 60 AntifaschistInnen waren am 31.05.08 im Rahmen einer Kaffeefahrt in Ostsachsen unterwegs. Sie besuchten mit kreativen Aktionen und Spontandemonstrationen das Büro und die Pizzeria des NPD-Kreisvorsitzenden in Kamenz, das Wohnhaus des rechten Ex-CDU-Politikers Henry Nitzsche in Oßling, sowie abschließend das von alternativen Jugendlichen aus der Region als rechte Problemzone eingeschätzte Hoyerswerda. ...lesen


Siehe auch:

Prozess nach AFA Kaffeefahrt 2008 (Amtsgericht Kamenz) [07.05.09]