antifa , antifaschistische aktion , antifaschistische aktionen

Monday, September 22, 2008

Rassistinnenkongress in Köln verhindert!



Heidewitzka, Herr Kapitän! (Kundgebungspleite in Leverkusen beendet, Pressekonferenz ins Wasser gefallen ,ein „pro Köln“-Bus nach antifaschistischer Intervention bereits auf dem Heim weg (ohne Fracht), Schiff, das Presse und pro Köln zur Pressekonferenz bringen soll, erleidet Steinschlag) [19.09.08]

Ein Bootsfahrt, die ist lustig

Rechter Reinfall


Video: "Anti-Islamisierungskongress" - Totalblamage für Rechtspolulisten

Video: Antiislamkongress - 1. Tag

Video: Anti-Islamisierungs-Kongress

Video: Anti-Islamisierungs-Kongress 19.9.2008

Rechte gehen auf dem Rhein baden

Farbbeutel gegen den Fremdenhass (Linke Demonstranten schlagen die Teilnehmer in die Flucht)

Ein erfolgreicher Freitag

Einsatzleiter in Stadtrundfahrt "eine nicht hinzunehmende Provokation" und erteilt ProKöln einen Platzverweis

[Köln] Mehrere Tausend auf Antifa Demo

[Köln]: Demo am Freitag war ein Erfolg

Videos: [19.09.08] Antifa Demo in Köln
'Antifa'-Demonstration 19.09.2008
19.09.2008 Antifa Köln - Babarossaplatz I

Fotos: Über tausend Linke ziehen durch die Nacht

Antifa heißt Busfahren






Proteste gegen »Anti-Islamisierungkongreß« zeigen Wirkung (von Gegendemonstranten mit Pfiffen und Farbbeutelwürfen empfangen) [20.09.08]

Aufstand gegen Anti-Islam-Kongress (Kontrolle sieht anders aus, Bernd Schöppe)

Schon Beginn des dreitägigen "Anti-Islamisierungskongresses"von heftigen Protesten linker Gegendemonstranten begleitet

Auf dem Schiff und ohne Bus – Islamgegner in Köln sitzen fest

Demos gegen Islam-Hetze

Tausende protestieren gegen Anti-Islam-Kongress

Linksautonome errichten in Köln Sitzblockaden gegen Rechtsradikale

Rechtspopulisten bleibt nur die Flucht auf den Rhein

Kein Kölsch für Nazis (Demonstranten haben mit ihrem Protest den Auftakt des "Anti-Islamisierungs-Kongress" stark gestört)

Im Kölner Kessel (Der "Anti-Islamisierungskongress" gerät zur Lachnummer)

Brandstifter stoppten Zugverkehr


Köln: Linksautonome formieren sich gegen Rechte (Polizei versucht derweil, den Zugang zum Ort der rechtsradikalen Versammlung zu sichern)

"Anti-Islamisierungs- Kongress" löst Krawalle aus (am Freitag ist es zu Rangeleien zwischen Rechtsextremisten und linksradikalen Gegendemonstranten gekommen)

Massive Angriffe von Linksextremen bei Demo

Erste Sitzblockaden gegen Rechtsradikale

Kongressgegner wehren sich gegen Rechtspopulisten

Steine, Pfiffe, Farbbeutel (Köln stellt sich den Rechten)

VIDEO: Musik, Schlägereien und brennende Müllcontainer

Köln: Fiasko, Akt zwei

Kölner verhindern Kundgebung der Rechten (Die Polizei sah angesichts der massiven Proteste die Sicherheit der Bürger gefährdet)

Fotos: Blockaden gegen RassistInnenkongress in Köln

Fotos: [Köln] Bilder von Blockade und Pro Köln Kundg

Polizei verbietet rechte Kundgebung in Köln

Viedeo: Polizei verbietet rechte Kundgebung in Köln

Video: Fiasko für Pro Köln

Video: Der Anti-"Kongress"

Video: Polizei verbietet Nazi-Demo

Video: Demos gegen Rechte in Köln

Video: Rechte blockiert: Kölner stoppen "Anti-Islamisierungskongress"

Video: Österreich-Anti-Islam-Kundgebung in Köln untersagt

Video: Anti-Islamisierungskongreß Köln 2008 (Flughafen Köln/Bonn)
Video: Anti-Islamisierungskongreß Köln 2008 (Flughafen Köln/Bonn)

Video: Anti Pro Köln Demo 20.09.2008 / Nazis Polizeischutz

Video: Köln stellt sich quer - Bilanz der Gegendemo

[Köln] Fotos & Einschätzung der Blockaden

Fotos: Und noch was für Familienalbum - Köln

Fotos: Rechtes Treffen

Köln hat sich gewehrt (Der Spuk ist vorbei: Die Pro Köln-Anhänger haben die Stadt verlassen. Die Polizei nimmt 500 Linke in Gewahrsam.)

Pro-Köln-Kongress "eine Pleite geworden" (Massenproteste gegen "Anti-Islamisierungskongress")

Antifaschismus mit Spaßeffekten

Nazis blamieren sich in Köln

Köln widersetzt sich rechtem Spuk

Polizei verbietet Anti-Islam-Kundgebung

Die (halbe) Wahrheit zu den Kesseln in Köln

Erlebnisbericht zur Blockade "Am Malzbüchel"

Polizeieinsatz in Köln: Polizeipräsident Klaus Steffenhagen zieht erste Bilanz

Polizei-Bilanz: 500 Linke in Gewahrsam

Demos gegen «Pro Köln»: Viel Lob

Köln: "Anti-Islamisierungskongress" gescheitert

Köln: Unfreiwillig gefangen im Kessel

Skandalöser Polizeieinsatz nach erfolgreichen "pro Köln"-Blockaden

[Köln] Freiheitsberaubung im Amt ?

Freiheitsberaubung durch die Polizei

Randale überschattet friedliche Demo (Hier die Bilder)

Köln lässt Rechtspopulisten abblitzen

Reinfall von Köln (Antifabewegung hatte sich seit Monaten vorbereitet und zeigte sich kampagnenfähig.)

Köln bleibt bunt (couragierter Protest verhinderte das Treffen der Rechtsextremen)

Anti-Islam-Kongress in Köln verhindert

Blamage für rechte Hassprediger in Köln

Köln: Der Kongress und wer ihn verhindert hat (Es war die linksradikale Mobilisierung aus Deutschland und den Nachbarstaaten, die sich direkt den RassistInnen entgegenstellte) [24.09.08]

[Köln] Erlebnisbericht vom Wochenende [25.09.08]

Erklärung von AKKU zu Köln [27.09.08]




Polizei zeigt "Pro Köln"-Politiker an (Jörg Uckermann) [22.09.08]
Kölner Polizei stellt Strafanzeige gegen «Pro Köln»-Mitglied
Strafanzeige gegen Uckermann

Eltern-Kritik am Polizei-Einsatz [22.09.08]
Köln: Käfige für linke Demonstranten (rechtswidrige und menschenunwürdige Behandlung) [23.09.08]
Schwere Vorwürfe gegen Kölner Polizei
»Die Polizei hat die Justiz ausgehebelt« (Bei den Protesten gegen den »Anti-Islam-Kongreß« in Köln wurden Demonstranten wie beim G-8-Gipfel in Käfige gesperrt. Ein Gespräch mit Anni Pues) [24.09.08]
Schwere Vorwürfe gegen Polizei geäußert
Für Kölner Polizei gibt's Vorwürfe von allen Seiten
Käfighaltung für die Antifa (Unverhältnismäßiger Polizeieinsatz. Mit dabei: Rouven K.) [25.09.08]
Polizei lobt ihren Einsatz in Köln [26.09.08]
Polizei Köln läd zum Dialog [05.10.08]
Polizei lädt ihre Opfer zum »Dialog« [18.10.08]


[Köln] Reaktionen von Rechts (wie ist eigentlich die Lage bei den Verlierern?) [27.09.08]

Convergence Center Köln: Rückblick [30.09.08]

Deutsche Post verweigert die Auslieferung von pro-Köln-Zeitungen [23.10.08]

Gespräch zwischen den beiden Antifaschienen (beide Kölner Antifa Gruppen "AK Antifa" und "Antifa Koordination Köln und Umland (AKKU)" im Streitgespräch des Antifa Infoblatt (AIB) ) [28.01.09]

[ums Ganze] Auswertung -„Anti-Islam-Kongress“ [10.03.09]



Zum Thema:

Was bleibt vom Medienhype um (pro) Köln? (Positiv ist es, wenn sich viele Leute gegen Rassismus engagieren. Negativ ist es, wenn eigentlich keiner so genau weiß, worum es dabei eigentlich geht) [21.09.08]

Staatsrechtler kritisiert Protestverbot (Josef Isensee) [23.09.08]
"Kölner Kundgebungsverbot ist Blamage für den Rechtsstaat"

Beruf "Islamkritiker" (Im Nachhinein haben natürlich alle die Gefahr schon immer gesehen)

Die extreme Rechte und der Islam

Aufzeichnungen Antifa Konferenz ("Feel the Difference!") [14.11.08]

»Pro Köln« plant neuen Hetzkongreß [16.12.08]

pro-Köln-Gespräch mit Polizei zum 9. Mai 2009 [08.01.09]




Im Vorfeld:

Rechtes Treffen am Rhein

Thursday, December 18, 2008

»Pro Köln« plant neuen Hetzkongreß

Die sogenannte Bürgerbewegung »Pro Köln« will einen erneuten Versuch für die Durchführung eines »Antiislamisierungskongresses« in der Rheinmetropole starten. Nach Informationen des Internetportals »Mut gegen rechte Gewalt« soll die Veranstaltung, zu der zahlreiche Politiker rechter Parteien aus Europa erwartet werden, am 9. und 10. Mai 2009 als öffentliche Kundgebung auf dem Kölner Roncalliplatz stattfinden. Am 20. September hatten zehntausende Menschen in der Domstadt gegen die rassistische Hetze von »Pro Köln« protestiert und durch Straßenblockaden deren Antiislamkongreß verhindern können.

Zulauf bekommt die »Pro-Bewegung« in Nordrhein-Westfalen unterdessen aus den Reihen der CDU. Gereon Breuer, Kreisvorsitzender der Parteijugendorganisation »Junge Union« im Landkreis Siegen, teilte in einer Mitteilung mit, zu »Pro NRW« gewechselt zu sein. Diese kündigten in einer Presseerklärung den Übertritt weiterer »hochrangiger« Unionsfunktionäre in ihre Organisation an.

Quelle
Junge Welt [16.12.08]

Siehe auch:

NRW: Anti-Islamisierungskongress II - angeblich am 9./10. Mai 2009 [17.12.08]
Rassistische Hetze als Wahlkampf [19.12.08]
Anti-Islam-Kongress soll verbannt werden [24.01.09]
Köln: Anti-Islam-Kongress #2 [07.04.09]
Anti-Islam-Kongress: Edelmannová kommt (Parteivorsitzende von "Národní strana" (Nationale Partei), Petra Edelmannová) [08.04.09]
Radikale Gäste am Rhein [13.04.09]
"Pro Köln" versucht's noch einmal [15.04.09]
"PRO KÖLN" KLAGT (gegen Ingo Wolf)
Köln: SchülerInnenveranstaltung der Polizei floppt * **[21.04.09]
Anti-Islam-Kongress: Noch mehr dubiose Gäste (Pamela Geller, Lars Hedegaard, Paul Belien) [23.04.09]
"pro Köln/NRW": Gäste springen ab (Pamela Geller, Robert Spencer, Lars Hedegaard) [26.04.09]
Köln pfeift auf Rechte [28.04.09]
Kongress: Kooperation mit SS-Sympathisanten? (Reinhard Günzel) [29.04.09]
Aufgestanden! Hingegangen! Abgepfiffen! [01.05.09]
Köln drei Tage vor dem Kongress [05.05.09]
Staus, Demos und über 5.000 Polizisten [06.05.09]
Über 5000 Polizisten am Wochenende in Köln
"pro Köln/NRW": interne Anreisepläne geleakt [07.05.09]
Aufmarsch der Moscheehasser
Islamfeinde wollen in Köln aufmarschieren
Kölner Déjà-vu
Reizfigur der Rechten [08.05.09]
Mit Wasserwerfern gegen linke Trillerpfeifen
Kriminalisierung abpfeifen

Protest gegen "pro NRW" in Dormagen [08.05.09]
Dormagen: Demonstration ohne Gewalt in der Geisterstadt
Fotos: Pro NRW in Dormagen
Leichlingen: Demonstration gegen pro Köln.
Rechte Reinfallserie für "pro NRW" (Leichlingen, Leverkusen und Dormagen)
Antifaschistische Bannmeile um "Pro Köln"
Protest gegen Anti-Islamierungskongress [09.05.09]
Kölner Protestkultur - Folge II
Mehrere Tausend Menschen protestieren gegen “Pro Köln”
Koeln 9. Mai Persönliche Eindrücke...
Quietschbunte zeigen Kackbraunen die rote Karte
Tausende demonstrieren gegen Aufmarsch von Rechtsradikalen
Anti-Islam-Kongress als peinliches Desaster
Pro NRW kündigt an: Wir kommen jedes Jahr nach Köln
Bergheim: pro NRW - Lächerlicher geht's nicht [10.05.09]
Köln: Fotos der Antifa-Demos gegen ProKöln
Pro Köln Kongress & Gegenproteste (Fotos)
Koeln: 8/9 Mai: Antinationale Demo und AIK2
Anti-Islam-Kongress 2009: Rückblick und Fazit [11.05.09]
Protest gegen Rechte in Köln
"Eine neue Protestkultur" (Reiner Schmidt vom Bündniss gegen "Pro Köln")
Souverän gegen rechts
Reichlich spät, aber gut
Drei Tage Protest gegen «Anti-Islamkongress»
Schunkeln gegen rechte Umtriebe
Rechter „Anti-Islam-Kongress“ trifft auf Tausende Gegendemonstranten
Tausende gegen »Pro Köln«
Dieses Häufchen Rechtsradikale sollen 1000 Mann sein

Saturday, December 16, 2006

"Pro Köln"

Die Tätigkeiten der rassistischen "Bürgerbewegung pro Köln e.V." im Rat der Stadt Köln [30.07.07]

Rechtes Aufbäumen am Rhein Teil 2 [14.06.07]

Rechtes Aufbäumen am Rhein

„pro Köln“ gegen „Abgrenzungswahn“ [27.04.07]

Neue Kooperation [26.04.07]

„Politisches Erdbeben an Rhein und Ruhr“ [27.03.07]


CDU gegen Moschee [26.03.07]

Angriff auf die Mitte [19.03.07]

- Rechte gehen wandern

„Pro Köln“ nach Hannover [13.03.07]

"pro Köln" - Leichen pflastern ihren Weg [11.03.07]

"pro Köln" - Expansion ins Ruhrgebiet [02.03.07]
- Expansion ins Ruhrgebiet [15.03.07]

Für eine Stadt ohne Rassismus [24.02.07]

Kölner Klüngel [09.02.07]

Illustre Gäste in Köln [01.02.07]

Logo zweckentfremdet [15.12.06]

Anzeigen in Pro Köln's Schülerzeitung [01.12.06]

Erneut rechte Schülerzeitung an Kölner Schul. [29.11.06]

Ist der Ruf erst ruiniert... [23.11.06]

antifaschistische Hausbesuche bei "pro Köln" [11.11.06]
-Antifaschistische Hausbesuche bei «pro Köln» [23.11.06]

Pro Köln entdeckt "Zigeunerproblem" [31.10.06]

Neuer alter Vorstand - Markus Beisicht als Vorsitzender bestätigt [30.10.06]

Rechtsextreme begehren gegen Moschee auf [27.09.06]
Brandstifter gerieren sich harmlos
Rechte sucht Bürger
Schüler geben Contra [28.09.06]

Ein überfälliges Zeichen [07.09.06]
Konservative versuchen die Kehrtwende
"Deutsch ist geil" [04.09.06]
antifaschistische Kampagne gegen "pro Köln" gestartet [17.08.06]
Rassistische Schülerzeitung an Kölner Schulen
- Nazis in Köln starten Offensive [15.08.06]
- wie "geil" deutsch ist zeigt uns "pro Köln" [22.08.06]
- Kein Bock auf Pro Köln [26.08.06]
«Kein Bock» auf die «Jugendoffensive» von «Pro Köln» [12.09.08]
«Pro Köln» wirbt mit tschechischem Erotikmodell

Saturday, April 19, 2008

Rechtes Treffen am Rhein

Der fraktionslose Bundestagsabgeordnete Henry Nitzsche (Ex-CDU) soll im September bei einem "Anti-Islam-Kongress" der rechtsradikalen Gruppe "pro Köln" als Redner auftreten. Als weitere Redner sind der österreichische FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache, der Fraktionsvorsitzende des belgischen Vlaams Belang Filip Dewinter und der Vorsitzende des französischen Front National (FN), Jean-Marie Le Pen, angekündigt. Nitzsches Wählervereinigung "Arbeit, Familie, Vaterland" war erst vor wenigen Tagen durch den aus der CDU ausgeschlossenen Martin Hohmann verstärkt worden.

Quelle
Redok [18.04.08]

Zum Thema:

Auschwitzleugner zu Gast bei "Rechtspopulisten" (Nick Griffin) [08.05.08]
Britischer Rechtsextremist bei „pro“-Bewegung
Rückzieher und Reinemachen [29.06.08]
"Anti-Islam-Kongress" und Gegenaktivitäten [08.07.08]
Kölner Tagung zum Angstthema Islam [10.07.08]
Wissenswertes zum "Anti-Islamisierungskongress" von "pro Köln" und "pro NRW"
Pro Köln, anti Islam [24.07.08]
Tausende lauschen Antifa-Feature [26.07.08]
Angst schüren vor dem Untergang des Abendlandes [01.08.08]
Clownsarmy für Anti Islam Konferenz bestätigt [04.08.08]
»Kein Kölsch für Nazis« [05.08.08]
Dokumentiert. Antiislamkonferenz verhindern
Rechte wollen Ralph Giordano für sich einnehmen [08.08.08]
Köln: Viel Presse bei Blockadetraining [10.08.08]
Kundgebung auf dem Heumarkt [13.08.08]
Rechte im Zentrum (Pro Köln darf im Zentrum der Stadt als Höhepunkt eines "Anti-Islam-Kongresses" eine Kundgebung abhalten) [15.08.08]
Ende der Gastfreundschaft
Attacke auf Islamgegner [18.08.08]
Unter dem Deckmantel der "Islamismus-Kritik": Rassistischer Aufmarsch in der Kölner Innenstadt geplant [20.08.08]
Demo gegen Anti-Islam-Kongress [22.08.08]
Blockieren lernen in Münster [25.08.08]
Convergence Center gegen pro Köln-Kongress (bietet Schlafplätze, Essen, Infos und mehr) [31.08.08]
Veranstalter der Holocaust-Konferenz fordern Verbot der Anti-Islam-Konferenz [04.09.08]
Islamkritiker warnen vor rechtem «Anti-Islamisierungskongress» [08.09.08]
Köln: No-Go-Area für Nicht-DemonstrantInnen? [13.09.08]
Köln droht eine Schlacht der Radikalen [14.09.08]
»Uns nur hinzusetzen, reicht uns nicht« (»Ums Ganze«-Bündnis mobilisiert gegen Rassistenkongreß in Köln. Versuch eines Spagats in Sachen Islamismus. Ein Gespräch mit Tom Roth, Sprecher von »Theorie.Organisation.Praxis« (TOP-Berlin)) [15.09.08]
Neonazis unter dem Deckmantel der "Islamismus-Kritik"
"Macht die Schotten dicht" (Bürgermeister Fritz Schramma fordert Aufstand der Anständigen) [16.09.08]
Le Pen: „Pro Köln“ lügt (Laut Le Pens Sprecher Alain Wizier sei ein Besuch in Köln niemals geplant gewesen. Mit drastischen Worten griff der Sprecher „Pro Köln“ an.)
Blockaden in Domstadt [17.09.08]
Zentralrat der Muslime begrüßt Proteste
Köln: Vlaams Belang stellt Ordnerdienst
Rechtspopulisten tagen ohne Le Pen
Köln: Auf geht’s, Ab geht’s, drei Tage Krach! (Spannung auf allen Seiten)
Rechtsextremer Kongress: 40.000 Gegendemonstranten in Köln erwartet [18.09.08]
Rechtentreff ohne Stargäste
UPDATE: Neonazis mobilisieren nach Köln
Karneval der Unkultur (6.000 Beamte stehen vor einer undankbaren Aufgabe)
Kein Kölsch für Nazis [19.09.08]
"Da sind wir Kölner intolerant" (Oberbürgermeister Fritz Schramma)
Mekka der Moscheegegner
Rechte jagen Ausländer durch Kölner Vorort
Kölner bieten den Neonazis die Stirn
Proteste gegen "Anti-Islamisierungskongress" in Köln (Mina Ahadi)
Kölner Oberbürgermeister: Wir sind immer offen für Menschen, die hierher kommen
Antifa-Plakataktion in Erftstadt (bei Köln)
Pressekonferenz verlegt
Clownsarmee im kölner Polizeipräsidium (Dringlichkeit der Kooperation war kurz vor dem schwierigen Einsatz zum Antiislamisierungs-Kongress von Pro Köln eindeutig)
Kein Kölsch für die Mafia (Die Bürger wollen in Köln den öffentlichen Raum für die Werte der Toleranz zurückerobern - und zeigen mit ihren Aktionen auch der CDU, was Zivilcourage heißt) [20.09.08]
Ausländerbeauftragte Böhmer ruft zu Protesten gegen Kongress auf


Zum Thema:

Rechtsextremer Aktivist im Bundestag (Ehemaliger CDU-Politiker Henry Nitzsche unterstützt rassistischen »Antiislamisierungskongreß« und wettert gegen Sozialisten) [03.09.08]
Die Antifa auf der Suche nach der emanzipatorischen Islamkritik (Muss die Linke ihre Islamkritik dann besonders deutlich herausstellen, wenn die Rechten einen europaweiten Anti-Islamkongress vorbereiten?) [.09.08]
Hilflose Antifa (Haßprediger-Treffen in Köln) [19.09.08]
Studie: Rund ein Viertel der Deutschen ist antisemitisch
E-Mail an Markus Beisicht (Tobias Kaufmann)
Biederbrandstifter (Ausgrenzung und Fremdenfeindlichkeit widersprechen der Geschichte, der Mentalität und dem Selbstverständnis der Stadt Köln) [20.09.08]
Wir sind Deutschland (Zehntausende protestieren dagegen. Ist das angemessen? Bringt das was?)
"Wir müssen uns Sorgen machen" (Sozialwissenschaftler Alexander Häusler über die Gruppe Pro Köln)
Es klappt nicht mit den Nachbarn (Islam, für die Rechten ein Synonym von Islamismus)

Wednesday, September 27, 2006

"Pro-Köln"

Anzeigen in Pro Köln's Schülerzeitung [01.12.06]

Erneut rechte Schülerzeitung an Kölner Schul. [29.11.06]

Ist der Ruf erst ruiniert... [23.11.06]

antifaschistische Hausbesuche bei "pro Köln" [11.11.06]
-Antifaschistische Hausbesuche bei «pro Köln» [23.11.06]

Pro Köln entdeckt "Zigeunerproblem" [31.10.06]

Neuer alter Vorstand - Markus Beisicht als Vorsitzender bestätigt [30.10.06]

Rechtsextreme begehren gegen Moschee auf [27.09.06]
Brandstifter gerieren sich harmlos
Rechte sucht Bürger
Schüler geben Contra [28.09.06]

Ein überfälliges Zeichen [07.09.06]
Konservative versuchen die Kehrtwende
"Deutsch ist geil" [04.09.06]
antifaschistische Kampagne gegen "pro Köln" gestartet [17.08.06]
Rassistische Schülerzeitung an Kölner Schulen
- Nazis in Köln starten Offensive [15.08.06]
- wie "geil" deutsch ist zeigt uns "pro Köln" [22.08.06]
- Kein Bock auf Pro Köln [26.08.06]
«Kein Bock» auf die «Jugendoffensive» von «Pro Köln» [12.09.08]
«Pro Köln» wirbt mit tschechischem Erotikmodell

Wednesday, May 02, 2007

"Bürgerbewegung Pro Düsseldorf"?

Eine lokale ‚Alternative' zu einem Übertritt zum neugegründeten NPD-Ortsverband Düsseldorf (siehe Artikel in dieser TERZ) könnte sich Abtrünnigen der immer bedeutungsloser und zerstrittener wirkenden Partei "Die Republikaner" (REP) demnächst in Form einer "Bürgerbewegung Pro Düsseldorf" bieten. Hierbei handelt es sich um den Versuch, das in Köln relativ erfolgreiche Modell der extrem rechten "Bürgerbewegung pro Köln" (Pro Köln) auf andere Städte zu übertragen. Die aus dem lokalen Kreisverband der zwischenzeitlich bedeutungslosen extrem rechten Partei "Deutsche Liga für Volk und Heimat" entstandene Gruppierung hatte es 2004 bei den nordrhein-westfälischen Kommunalwahlen in Köln geschafft, mit 4,7 Prozent einen Wahlerfolg einzufahren. Vier Stadtratsmandate sowie Sitze in allen Kölner Bezirksvertretungen waren das Ergebnis. Zwischenzeitlich ist durch den Übertritt eines Stadtratsmitglied der "Republikaner" ein fünftes Stadtratsmandat hinzugekommen (vgl. zu "Pro Köln" ausführlich: LOTTA - antifaschistische Zeitung aus NRW, #25, Winter 2006/2007, www.free.de/lotta).

Nun wird versucht, das Kölner Modell zu exportieren. Ziel ist es, bei den nächsten Kommunalwahlen auch in anderen Städten anzutreten, geliebäugelt wird auch mit einer Teilnahme an den nächsten nordrhein-westfälischen Landtagswahlen. Erste Gründungen erfolgten bereits in Gelsenkirchen und Bottrop. Dabei legen die Kölner Initiatoren um Markus Beisicht, Judith Wolter und Manfred Rouhs großen Wert darauf, die berechtigte Stigmatisierung als extrem rechts abzustreifen, Abstand zu NPD, DVU und "Freien Kameradschaften" zu halten und sich als ‚verfassungstreue' Kraft rechts der CDU zu positionieren, also quasi ein rechtspopulistisches und vermeintlich ‚basisorientiertes' Erbe der REPs und der "Schill-Partei" anzutreten, ohne deren Fehler zu wiederholen. Wie es allerdings möglich sein soll, aufgrund der Abgrenzungspolitik ihrer Bundes- und Landesführung abtrünnigen REPs für eine - zumindest vordergründig - ebenfalls um "Verfassungstreue" bemühte Neugründung zu begeistern, bleibt hierbei offen.

Als am 6. Februar 2007 in Leverkusen der Verein "Bürgerbewegung pro Nordrhein-Westfalen e.V." (pro NRW) gegründet wurde, war es der Düsseldorfer Rechtsanwalt und ehemalige stellvertretende "Republikaner"-Bundesvorsitzende Dr. Björn Clemens, der die Versammlungsleitung übernahm. Clemens hatte im Februar 2007 den REPs den Rücken gekehrt, u.a. aufgrund deren offensiver Abgrenzungspolitik gegenüber anderen extrem rechten Parteien und Strömungen (vgl. TERZ März 2007). Anstreben möchte der "Pro NRW"-Verein, der seinen Sitz in Düsseldorf hat, eine "Koordinierung und Bündelung nonkonformer NRW-Wählervereinigungen". Neben Bottrop und Gelsenkirchen hat man die Fühler auch in andere NRW-Städte ausgestreckt, u.a. nach Duisburg, Viersen, Bonn und Düsseldorf. So zumindest ist es Stellungnahmen und Interviews von und mit "Pro-Köln"- und "Pro-NRW"-Funktionsträgern zu entnehmen. Das Kölner Modell könne, so der "Pro NRW"- und "Pro Köln"-Vorsitzende Beisicht, "im Prinzip auf jede andere größere Stadt übertragen" werden. "Schlüssel zum Erfolg" sei eine "konsequente Basisarbeit". Beisicht: "Wir sprechen die Menschen direkt vor Ort auf Probleme an, die sie bedrücken und die von den etablierten Parteien ignoriert werden: Islamisierung, Überfremdung, Kriminalität und politischer Filz samt ausufernder Korruption in der öffentlichen Verwaltung. Je unmittelbarer die Bürger dabei von Mißständen betroffen sind, um so eher kann man sie auch mit nonkonformen, patriotischen Politikansätzen erreichen."

Parallel zur Ausbreitung in NRW läuft seit 2005 der Versuch, sich über die "Bürgerbewegung pro Deutschland" und unter Federführung von Manfred Rouhs auch in anderen Bundesländern auszudehnen, hierfür bestehende lokale rechtspopulistische Listen und Initiativen zu nutzen und diese unter einem gemeinsamen Dach zu sammeln. In NRW besteht bisher aber nur ein einziger Kreisverband von "Pro Deutschland": In Oberhausen. "Pro NRW" und "Pro Deutschland" betonen, völlig unabhängig voneinander zu wirken. Offensichtlich gibt es untereinander Streitigkeiten strategischer Natur, insbesondere über Fragen der Sinnhaftigkeit einer bundesweiten Ausdehnung und des Grades einer Distanzierung von der extremen Rechten. Letztendlich aber läuft es eher auf eine Arbeitsteilung hinaus.

Als "Pro NRW" am 25. März 2007 in Nievenheim (Dormagen, Rheinkreis Neuss) eine zirka 100-köpfige "Großveranstaltung" durchführte, um unter dem Motto "Von pro Köln über pro NRW in den Landtag 2010?" ihr Modell vorzustellen, zeigte sich die rechtspopulistische und extreme Rechte in NRW interessiert, zumindest aber neugierig. Als Starredner hatte "Pro NRW" den ehemaligen REP-Europaparlamentarier Harald Neubauer eingeflogen, der bei den Bundestagswahlen 2005 als NPD-Kandidat ins Rennen gegangen war und seit vielen Jahren für eine "Einheit der Rechten" trommelt. Von praktizierter Abgrenzung also keine Spur. Vor Ort anzutreffen waren auch NPD-Funktionsträger, wie beispielsweise Martin Laus. Auch der Landesvorsitzende der DVU NRW, Max Branghofer, befand sich unter den Gästen.

Wie weit die Planungen und Vorbereitungen, das Kölner Modell auch in Düsseldorf anzuwenden, fortgeschritten sind, ist noch unklar. Anzunehmen ist, dass sie noch in den Kinderschuhen stecken. Die NPD hat bereits reagiert, ist ihrerseits in die Offensive gegangen und hat einen Düsseldorfer NPD-Ortsverband gegründet und damit ein Alternativangebot geschaffen. Björn Clemens versucht sich in Spagatübungen zwischen NPD-Sympathien bzw. Ablehnung einer Abgrenzungspolitik gegenüber der NPD, Beschimpfung seiner ehemaligen Partei und Liebäugeleien mit "Pro NRW". Ob bei dem Ganzen mehr herauskommen wird als eine Umverteilung weiterhin zersplitterter und konkurrierender Grüppchen und Einzelpersonen bleibt abzuwarten. "Abschließend darf nur noch unserer Hoffnung Ausdruck verliehen werden, daß sich die ‚Bürgerbewegung pro NRW' nicht zu einer weiteren landesweiten ‚Rechts'-Partei entwickelt und somit zur weiteren Spaltung von Funktionären und Wählerstimmen beiträgt", fassen die "Freien Nationalisten Neuss" ihre nicht unberechtigten Befürchtungen zusammen.

ANTIFASCHISTISCHES AUTORiNNENKOLLEKTIV


Quelle
Terz [02.05.07]

Monday, February 25, 2008

"pro Köln": Kritik Unerwünscht

Vergangenen Freitag lud der „Arbeitskreis Jugend der Fraktion pro Köln“ zu einem offenen Treffen.

Jugendliche, die der Meinung sind, dass in „unserem Land einiges schief läuft“ und „daher ebenfalls offenere Diskussionen und mehr Demokratie für nötig“ halten, seien dort genau richtig.

Zu einer offenen Diskussion mit der oftmals rassistisch argumentierenden „Bürgerbewegung pro Köln“ sind wir selbstverständlich jederzeit bereit. Besonders da „pro Köln“ solcher Diskussion in der Vergangenheit stets aus dem Weg ging.
So fanden sich Freitagabend einige Schüler gegen Rechts in den Fraktionsräumen von „pro Köln“ ein.
Dort wurden sie von dem bereits merklich nervösen „Jugendbeauftragten der Fraktion pro Köln“, Martin Schöppe (Jahrgang 1982) empfangen, der sich über das ungewöhnlich zahlreiche erscheinen interessierter Jugendlicher freute. Außer ihm und der Mara-Lydia Schmidt waren allerdings keine weiteren Mitglieder des „Arbeitskreis Jugend“ anwesend. Unterstützt wurden sie nur noch vom eilig herbei telefonierten „pro Köln“ Vorsitzenden und OB Kandidat Markus Beisicht ...lesen

Siehe auch:

ProClown besucht "pro Köln" [28.02.08]

Wednesday, August 13, 2008

Steine und Farbe gegen "pro Köln"

Steine und Farbe gegen das Büro von "pro Köln"
In der Nacht vom 12. auf den 13. August gab es für die extrem rechte "Bürgerbewegung pro Köln" schonmal einen kleinen Vorgeschmack auf ihren so genannten "Anti-Islamisierungs-Kongreß" vom 19. bis 21. September. Das Büro von "pro Köln" in der Kölner Innenstadt bekam jede Menge Steine und Farbe ab. Seit Jahren versucht sich "pro Köln" mit rassistische und extrem rechter Hetze in Köln und auch überregional zu etablieren. Im September wollen die Rassisten ihren Kongreß mit internationaler Beteiligung in Köln abhalten. ...lesen

Thursday, March 13, 2008

Von der Union zu „Pro“

Zuwachs aus den Reihen der CDU meldet die extrem rechte „Bürgerbewegung pro Köln“.

Jörg Uckermann, ehemals CDU-Vorsitzender im Kölner Stadtteil Ehrenfeld und stellvertretender Bezirksbürgermeister, hat sich der Rechtspopulistentruppe angeschlossen. Uckermanns Mitgliedsrechte in der Union hatten zuletzt geruht, da der Kreisvorstand wegen möglicher Wahlmanipulationen ein Ausschlussverfahren gegen ihn angestrengt hatte. Sein Mandat in der Ehrenfelder Bezirksvertretung will Uckermann behalten und dort den Vorsitz der „pro Köln“-Fraktion übernehmen. Beim von „pro Köln“ und „pro NRW“ im September geplanten „Anti-Islam-Kongress“ soll er zudem als Redner auftreten, neben anderen Rechtsaußen-Politikern wie dem Vorsitzenden des französischen Front National, Jean Marie Le Pen, und dem Chef der österreichischen FPÖ, Heinz-Christian Strache. (ts)

Quelle
Bnr [12.03.08]

Siehe auch:

Rechter Zuwachs von der CDU

Zum Thema:

CDU Mitglieder zu pro Köln übergelaufen (Ellen Sänger) [20.03.08]
“pro NRW” tritt mit Ex-CDU-Politiker bei Kommunalwahl an [09.04.08]
Eisbrecher für »pro Köln« [24.04.08]

Thursday, August 02, 2007

Köln: „Pro Deutschland“ unterstützt „pro NRW“

Die rechtspopulistische „Bürgerbewegung pro NRW“, entstanden aus der im Kölner Stadtrat vertretenen „Bürgerbewegung pro Köln“, will jetzt im August im Rheinland den Aufbau von festen Strukturen starten.
Geplant seien in diesem Monat vier Veranstaltungen in Bonn, Hürth, Leverkusen und im Oberbergischen Kreis. Im Herbst sollen dann weitere Treffen im Ruhrgebiet – in Gelsenkirchen ist die Gruppierung nach dem Beitritt eines Republikaner-Stadtverordneten bereits im Rat vertreten – und im Münsterland folgen. Der „pro NRW“-Vorsitzende Markus Beisicht erklärte: „Insgesamt haben wir somit zwei Jahre vor den nächsten Kommunalwahlen und fast drei Jahre vor der NRW-Landtagswahl eine erfreuliche Zwischenbilanz vorzuweisen auf unserem Weg zu einer flächendeckenden Präsenz in Nordrhein-Westfalen.“ Intern scheint ein Stolperstein aus dem Weg geräumt zu sein: Bisher hatte es nebeneinander die „Bürgerbewegung pro NRW“, angeführt vom „pro Köln“-Vorsitzenden Beisicht, und eine „Bürgerbewegung pro Deutschland“, angeführt vom „pro Köln“-Schatzmeister Manfred Rouhs, gegeben. „Pro NRW“ konzentrierte sich weitgehend auf NRW, während „pro Deutschland“ beispielsweise auch einen Ableger in Berlin förderte. Rouhs erklärte nun am 31. Juli seinen Beitritt zu „pro NRW“ und seine Bereitschaft, beim Aufbau von Strukturen im Rheinland mitzuhelfen. Bis 2009, wenn die „pro NRW“-Gruppen zur Kommunalwahl antreten wollen, werde „pro Deutschland“ „keinen aktiven Verbandsaufbau betreiben, sondern lediglich Arbeitshilfen für selbständige politische Aktivitäten der pro-Deutschland-Mitglieder zur Verfügung stellen“, versicherte Rouhs. Dies gelte auch für Berlin: „Eine Entscheidung über eine Teilnahme an der Berliner Landtagswahl 2011 wird erst nach der nordrhein-westfälischen Kommunalwahl im Herbst 2009 getroffen.“ (ts)

Quelle
Bnr [01.08.07]

Tuesday, December 04, 2007

"Pro Köln" weiter im Verfassungsschutz-Bericht

Bereits zum zweiten Mal hat die Organisation "Pro Köln" eine Klage vor dem Verwaltungsgericht Düsseldorf gegen das Land Nordrhein-Westfalen verloren. Die Gruppe wollte erreichen, dass sie aus den Verfassungsschutz-Berichten des Landesinnenministeriums für die Jahre 2005 und 2006 gestrichen wird. Dort ist "Pro Köln" unter der Rubrik "Rechtsextremismus" aufgeführt.

Am 21.10.2005 hatte "Pro Köln" ein erstes Verfahren vor dem VG Düsseldorf verloren, mit dem sie gegen die VS-Berichte der Jahre 2002 bis 2004 vorgehen wollte. Weil dort ebenfalls Passagen über die Gruppe enthalten waren, wollte sie die weitere Verbreitung der Berichte untersagen lassen, bevor nicht die entsprechenden Abschnitte entfernt würden. Darüber hinaus sollte im nächsten Bericht für das Jahr 2005 eine "Richtigstellung" erfolgen und das Land sollte verpflichtet werden, die Gruppe nicht mehr nachrichtendienstlich zu beobachten. ...lesen

Siehe auch:

Tuesday, November 21, 2006

„Bürgerbewegung pro Deutschland“ in Bonn

Bonn – Zu ihrer ersten ordentlichen Bundesversammlung traf sich die „Bürgerbewegung pro Deutschland“ am 18. November in Bonn.
„Pro Deutschland“ soll das Erfolgsrezept der „Bürgerbewegung pro Köln“, die bei der NRW-Kommunalwahl im September 2004 in der Domstadt 4,7 Prozent der Stimmen erreichte, auf andere Städte übertragen. Der nordrhein-westfälische Verfassungsschutz sieht bei „pro Köln“ in seinem Jahresbericht 2005 „Anhaltspunkte für den Verdacht einer rechtsextremistischen Bestrebung“. „Pro Deutschland“-Bundesvorsitzender ist Manfred Rouhs, der bei „pro Köln“ als Fraktionsgeschäftsführer fungiert. Als Redner bei der Bundesversammlung in Bonn trat unter anderem Alfred Mechtersheimer auf, der den „Ausverkauf deutscher Unternehmen“ an internationale Finanzinvestoren beklagte. Geleitet wurde die Versammlung von Professor Tilmann Reichelt, der zuletzt auch aufgefallen war, als er zu Veranstaltungen des rechten Denkzirkels „Akademiekreis“ einlud. (ts)

Quelle
Bnr [21.11.06]


Siehe auch:

"Pro Deutschland": Bundesweite Ausdehnung im Blick [24.11.06]


Hintergrund: "pro-köln"

Thursday, April 19, 2007

Köln: Ideologische Stadtpolitik

Judith Wolter (Jg. 1978), Vorsitzende der extrem rechten Fraktion „pro Köln“ und geschäftsführende stellvertretende Vorsitzende der „Bürgerbewegung pro Köln e.V.“, nimmt am 19. April an einer Podiumsdiskussion der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ)in Wien teil.
Thema ist die „Stadtpolitik zwischen Ideologie und Wirklichkeit“. Weitere Podiumsteilnehmer sind Johann Herzog, Wiener FPÖ-Stadtrat Gérard Freulet, Stadtabgeordneter des Front National in Mülhausen, und Gerolf Annemans, Ratsmitglied des Vlaams Belang in Antwerpen. Zwischen „pro Köln“, der FPÖ und dem Vlaams Belang bestehen seit Jahren enge Kontakte. Wolter, Interviewpartner des NPD-Blattes „Deutsche Stimme“, ist seit 2006 als Rechtsanwältin in Leverkusen tätig. „pro Köln“ ist quasi ein Ableger der bedeutungslosen Deutschen Liga für Volk und Heimat (DLVH). (am)

Quelle
Bnr [18.04.07]

Tuesday, May 29, 2007

NRW: ‘pro Köln’ verklagt Giordano

Der Schriftsteller Ralph Giordano ist von der rechtsextremen Partei ‘pro Köln’ verklagt worden. ‘Ich habe eine Strafanzeige von pro Köln bekommen, weil ich gesagt habe, sie wären die lokale Variante des zeitgenössischen Nationalsozialismus, Leute, die, wenn sie könnten wie sie wollten, mich in eine Gaskammer stecken würden’, sagte der jüdische Autor gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Giordano hatte sich in dem dpa-Gespräch laut Medienberichten dagegen verwahrt, mit ‘pro Köln’ in Verbindung gebracht zu werden, nur weil er sich gegen den geplanten Bau einer Zentralmoschee in Köln ausgesprochen habe. Islamisten hatten ihm daraufhin mit dem Tod gedroht. ...lesen



Siehe auch:

Giordano verklagt
Schramma verteidigt Großmoschee

Tuesday, January 30, 2007

Gelsenkirchen: Lokale „Fundamentalopposition“

An die Erfolge von „pro Köln“ will eine am 27. Januar gegründete „Bürgerbewegung pro Gelsenkirchen! anknüpfen.
„Engagierte Patrioten um den Stadtrat Kevin Gareth Hauer“ hätten die „nonkonforme“ Wählerereinigung gegründet, berichtete „pro Köln“. Hauer war für die Republikaner 2004 in den Rat gewählt worden. Er gehörte zum radikaleren Parteiflügel rund um den früheren Bundesvize Björn Clemens. Die Landesvorsitzende Ursula Winkelsett hatte ihm im September 2006 seine Mitgliedsrechte entzogen und ihn seiner Parteiämter enthoben. Hauer hatte Winkelsett „Doppelzüngigkeit“ attestiert: „Sie ist von Hass zerfressen auf jeden, der ihr nicht die Füße küsst.“ Bekannt gegeben wurde die Gründung von „pro Gelsenkirchen“ bei einer Veranstaltung, bei der unter anderem Clemens, die „pro Köln“-Fraktionsvorsitzende Judith Wolter und der Vorsitzende der Kölner „Bürgerbewegung“, Markus Beisicht, sprachen. Gemeinsam müsse „eine konsequente Fundamentalopposition betrieben werden, ohne internen Aus- und Abgrenzungswahn, ohne Selektierung in angeblich ‘gute’ oder ‘böse’, ‘akzeptable’ oder ‘nicht mehr akzeptable’ Patrioten“, erklärte Beisicht. Das Modell „pro Köln“ soll auf weitere Städte in Nordrhein-Westfalen übertragen werden. So habe der Bottroper Bezirksvertreter Josef Scholand angekündigt, ein ähnliches Projekt in seiner Heimatstadt starten zu wollen. (ts)

Quelle
Bnr [29.01.07]

Tuesday, May 26, 2009

"pro NRW"-Wahlschummel aufgeflogen

Wenige Tage ist es her, dass die selbsternannte Bürgerbewegung „pro NRW“ sich an einer Neuauflage ihres im September 2008 grandios gescheiterten „Anti-Islamisierungs-Kongresses“ versuchte.
Dank vielfältiger antifaschistischer Proteste geriet die rassistische Propagandaveranstaltung erneut zu einer Farce. Dabei hatte sich „pro“ hiervon doch eine Initialzündung im Hinblick auf die am 30. August 2009 anstehenden NRW-Kommunalwahlen versprochen und in Gestalt ihres Generalsekretärs Markus Wiener einen Wahlkampf angekündigt, der „von einer Partei rechts der Mitte in NRW so noch nie gesehen wurde!“ Angesichts der spärlichen Resonanz auf ihre stereotypen Hetztiraden scheint in den Reihen von „pro NRW“ der Entschluss gereift zu sein, die nordrhein-westfälischen WählerInnen zu ihrem Glück zu zwingen. So laufen Ermittlungen gegen den „pro NRW“-Geschäftsführer Bernd M. Schöppe wegen des Verdachtes auf WählerInnentäuschung. Laut übereinstimmender Medienangaben hat sich Schöppe, der im Rhein-Kreis Neuss für das Amt des Landrates kandidiert, in Meerbusch als städtischer Mitarbeiter ausgegeben, um sich auf diese Weise Unterstützungsunterschriften für seinen Kommunalwahlantritt zu erschleichen. ...lesen

Zum Thema:

Jugend Pro Köln verliert Jugendbeauftragten (Der Jugendbeauftragte der Rechtspopulistischen Bürgerbewegung Pro Köln Rene Emmerich wechselt zu den Freien Kräften Köln) [28.05.09]
Pro NRW tritt nicht zur Kommunalwahl an (Mönchengladbach: Gestern gab die stellvertretende Kreisvorsitzende, Renate Willms, durch ihren Pressesprecher Arwed Gahlen bekannt, dass sie ihre Funktionen bei "Pro NRW" sowohl in Gladbach, im Bezirksvorstand Rheinland als auch als Mitglied im Gesamtvorstand komplett niederlegt habe) [27.05.09]
Köln: Ex-"Gauleiter" will Landrat werden (Axel Reitz) [06.01.09]
Kandidat für Leverkusen (Markus Beisicht) [31.07.08]

Friday, March 07, 2008

PRO KÖLN, PRO NRW und PRO DEUTSCHLAND

Unter dem Deckmantel einer "Bürgerinitiative" ist es der extrem rechten "Bürgerbewegung pro Köln", die mit fünf Sitzen im Stadtrat vertreten ist, gelungen, lokalpolitische Erfolge zu erzielen. Mit ihrer Kampagne gegen den Bau einer Moschee im Stadtteil Köln-Ehrenfeld schürten sie in rechtspopulistischer Manier latente Ängste und rassistische Ressentiments gegen Islam und Muslime. Mit der Gründung von PRO NRW und PRO DEUTSCHLAND versuchen nun führende AkteurInnen von PRO KÖLN ihr Modell landes- bzw. bundesweit zu exportieren. ...lesen

Thursday, February 12, 2009

Pro Köln darf als “Nazidreck” bezeichnet werden

Die Kölner Staatsanwaltschaft hat ihre Ermittlungen gegen den Kölner SPD-Vorsitzenden Jochen Ott laut WDR.de eingestellt. Hintergrund war ein Streit um eine Äußerung des Politikers zu Pro Köln. Ott hatte die rechtsextreme Organisation als - so wörtlich - “Nazidreck” bezeichnet. Nach Meinung der Kölner Staatsanwaltschaft ist die Verwendung des Begriffs vom Grundrecht auf freie Meinungsäußerung in der politischen Debatte gedeckt.

Siehe auch: NPD und Pro NRW? Abfuhr für Molaus Strategie als Parteichef, NRW: Anti-Islamisierungskongress II - angeblich am 9./10. Mai 2009, Was bleibt vom Medienhype um (pro) Köln?, Rassistischer Kongress in Köln - wer ist alles dabei?, Rechtsextremer Kongress: 40.000 Gegendemonstranten in Köln erwartet, NRW: Migrationsforscher wehrt sich gegen Vereinnahmung durch die NPD, NPD in NRW startet aggressive rassistische Kampagne.

Quelle
NPD-Blog [14.01.09]


Tuesday, March 17, 2009

Pro Köln mit Intsiful in der Opferrolle

Die Mitleidstour von pro Köln geht unentwegt weiter: Diesmal war der Stadtteil Kalk betroffen. Dort findet einmal wöchentlich ein Treffen der "Bürgerbewegung" statt, an dem auch Bürger teilnehmen können. Nach Informationen des islamophoben Internetportals "pi-news" soll es dort zu einem Eklat gekommen sein, der wieder einmal mit dem Deutsch-Afrikaner Joseph Intsiful zusammenhängt. Dass die Weltanschauung Intsifuls äußerst skeptisch gesehen werden sollte, ist spätestens seit seinen letzten Äußerungen klar.

Am gestrigen Mittwochabend soll Intsiful laut "pi-news" von einem "Express"-Reporter gefragt worden sein, ob er von pro Köln für sein Engagement für die Partei geschmiert worden sei. Angeblich soll der "Express" ihm dreimal so viel Geld dafür geboten haben, dass Intsiful seine Äußerungen widerruft und erklärt, dass pro Köln ihn bezahlt hat. Vor versammelter Mannschaft fragte der Deutsch-Afrikaner daraufhin auf dem Treffen, ob "die Leute überhaupt Gehirn im Kopf" hätten. Es folgte frenetischer Beifall der rund 20 Besucher der Veranstaltung. ...lesen

Thursday, November 27, 2008

pro Köln regt sich über Kinderspielzeug auf

Und schon wieder hat "pro Köln" einen neuen Weg gefunden, sich den angestauten Frust von der Seele zu "beschweren". Diesmal geht es um die Dekoration der Kaufhof-Schaufenster in der Kölner Hohe Straße.
Darin sind - durchaus geschmackvoll und mit viel Mühe - Plüschtiere wie Teddybären, Affen und Kamele ausgestellt. Diese befinden sich offensichtlich in einem arabischen Land und sind auch dementsprechend gekleidet. Gerade diesen Umstand finden die pro-Köln-Leute offenbar befremdlich. So bezeichnen sie die Schaufenster-Dekoration als "beängstigend" und fordern ihr Gefolge auf, Widerspruch gegen diese "Verharmlosung der Islamisierung" einzulegen. Nach Angaben von "pro Köln" reagierten Kaufhof-Angestellte auf dahingehende Vorwürfe von einigen Personen "verblüfft und unpolitisch". ...lesen