antifa , antifaschistische aktion , antifaschistische aktionen

Sunday, June 24, 2007

Neonazi-Gruppe droht Verbot

Kader der Kameradschaft “Nationale Offensive Schaumburg” gelten als extrem gewaltbereit

Das Innenministerium prüft ein Verbot der “Nationalen Offensive Schaumburg” (NOS). Die neonazistische “Kameradschaft” gilt als extrem gewaltbereit. Ihr harter Kern zählt etwa 15 Personen. Mit Markus W., Arwid St. und Marco S. führen drei verurteilte Gewalttäter die Gruppe an. ...lesen


Siehe auch:
Verbot der "Nationalen Offensive Schaumburg"?
Verbot von Nazi-Organisation wird geprüft [26.06.07]

Saturday, December 23, 2006

Detmold: Schon wieder: Neonazi-Überfall auf die alte Pauline

In der Nacht auf den 22.12.2006 gab es eine versuchte Brandstiftung im Eingangsbereich des autonomen Kultur- und Kommunikationszentrums "alte Pauline" in Detmold, die zum Glück nur geringfügigen Schaden verursachte. Bereits im Herbst 2000 hatte es einen Brandanschlag gegeben, der einen dramatischen Feuerwehreinsatz und erhebliche finanzielle Belastungen zur Folge hatte.
Die unbekannten Täter hinterließen unter anderem im Schaukasten ein Hakenkreuz und warfen außerdem eine Fensterscheibe ein. Auch im Übrigen waren der Zerstörungswut an und um der alten Pauline offenbar keinerlei Grenzen gesetzt.
Bereits in der Nacht auf den 25. Juni - zwei Tage nach der antifaschistischen Demonstration gegen die "Blue Bar" - wurden zahlreiche Fensterscheiben mit Gullideckeln und Steinen eingeworfen. Über diesen konkreten Angriff auf die alte Pauline berichtete zeitnah die "Nationale Offensive Schaumburg" (NOS) am Sonntag, 25. Juni, auf ihrer Internetseite ("Mir stinken die Linken"). Am selben Tag berichtete die NOS in einer anderen Meldung wie folgt: "Am gestrigen Sonnabend fand im schönen Ostwestfalen unsere diesjährige Sonnenwendfeier statt." Wer (Ausnahme: Staatsschutz Bielefeld) eins und eins zusammenzählen kann ...
Am 15.09.2006, im Vorfeld des neonazistischen "Großkampftages OWL", gab es zwei Angriffe auf Antifaschisten aus der alten Pauline. Bei dem ersten Übergriff wurde der Betroffene im Palaisgarten als "Zecke" beschimpft und in den Rücken getreten. Anschließend gab es aus den Reihen der ca. 10 Neonazis den folgenden provokativen Spruch: "Wir gehen jetzt auf ein Bier in die Blue Bar!."
Die Blue Bar, eine kleine Gaststätte, nur wenige hundert Meter von der alten Pauline entfernt, diente viele Monate als Treffpunkt für Neonazis, unter anderem für den Detmolder Tobias Thomas Budde, bis eine erfolgreiche antifaschistische Kampagne dem braunen Spuk ein Ende setzte.
In der Nacht vom 14. auf den 15. September 2001 verfolgte Budde zusammen mit Sven Dickmann vor der alten Pauline mehrere Menschen und schlug dabei einen jungen Mann mit einer mit Nägeln behafteten Holzlatte bewusstlos. Budde und Dickmann wurden unter anderem wegen dieses Überfalls zu mehrjährigen Gefängnisstrafen verurteilt. In das Strafmaß flossen weitere (schwere) Körperverletzungen binnen kürzester Zeit in Tateinheit mit Volksverhetzung (beide riefen vor der alten Pauline u.a. "Juden raus!") ein. Budde und Dickmann sind letztes Jahr aus der Haft entlassen worden und keineswegs auch nur in Ansätzen geläutert.
Zurück zum 15.09.2006: Kurze Zeit später wurde ein weiterer Aktivist der alten Pauline auf dem Detmolder Marktplatz von Neonazis mehrfach ins Gesicht geschlagen. Der Körperverletzung vorangegangen war die rethorische Frage: "Kommt ihr aus der alten Pauline?" Einer der Betroffenen hat von dem Überfall erhebliche Verletzungen davon getragen.
Am 27.10.2006 wurde eine einzelne Person - wiederum auf dem Marktplatz in Detmold - von drei Neonazis aggressiv gefragt, ob sie zu der alten Pauline gehöre und eine "Zecke" sei. Die Person wurde als "Judas" und "Nigger" angepöbelt und erhielt anschließend einen Faustschlag ins Gesicht. Die Täter flüchteten daraufhin.
Wir sehen die fortlaufenden Provokationen im eindeutigen politischen Zusammenhang mit faschistischen Aktivitäten. Seien es "Weihnachtsfeiern" ("Julfeste" der "Heimattreuen Deutschen Jugend" u.a.) oder - wie in der vergangenen Nacht - die "arisch" gestaltete "Wintersonnenwende".
Die Wut der Neonazis auf die alte Pauline zeigt deutlich: Nur getroffene Hunde bellen und beißen. Wir werden in unserem antifaschistischen Engagement nicht nachlassen, getreu unserer Überzeugung, dass Faschismus keine Meinung, sondern ein Verbrechen ist.
Wir rufen zur Teilnahme an den Protestaktionen am 24.12. in Minden gegen den geplanten (zur Zeit verbotenen) Aufmarsch der "Nationalen Offensive Schaumburg" auf. Mitfahrgelegenheiten werden geboten.
Aktuelle Informationen im Internet: www.hiergeblieben.de

Detmold, den 22. Dezember 2006Kulturinitiative Detmold e.V.

Thursday, February 08, 2007

Niedersachsen: "Widerstand zu jeder Zeit"

Die Auseinandersetzungen in der niedersächsischen Region zwischen Verden, Schneverding und Schaumburg verschärfen sich. "Wir können auch anders", erklärt da die Nationale Offensive Schaumburg (NOS) auf ihrer Website, die das Foto einer Straßenkampfszene ziert - einige Aktivisten der NOS haben auch bereits eingesessen. Am Wochenende bekundeten Junge Nationaldemokraten (JN) und Freie Kameradschaften (FK) Interesse an einer gemeinsamen Kundgebung in Rotenburg/Wümme. Am Sonnabend erst hielten sie dort eine Mahnwache gegen "Polizeigewalt" ab. ...lesen

Thursday, July 27, 2006

Militante mit langem Atem

Die "Sommeroffensive" läuft: Im Landkreis Schaumburg haben die Neonazis in den vergangenen Monaten ihre Aktivitäten verstärkt. Anfang Mai kündigte die "Nationale Offensive Schaumburg" (NOS) an: "Wir werden sehen, wer den längeren Atem hat!" - keine leere Drohung der Kameradschaft um Marcus Winter. Die militante Szene richtet Kundgebungen und Mahnwachen aus, versuchte aber auch bereits, antifaschistische Veranstaltungen zu stören. ...lesen

Friday, July 04, 2008

Erneuter Freispruch für Schaumburger Nazis

Erneut sind die gewaltgeilen Schläger Siedbürger und Winter von der NOS (Nationale Offensive Schaumburg), jetzt Nationale Sozialisten SHG/OWL freigesprochen worden.
Angeklagt waren sie zusammen mit H. aus Husum wegen Volksverhetzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Der Tatvorwurf der Volksverhetzung wurde allerdings bereits im Vorfeld fallen gelassen, so das es heute in Nienburg vor dem Amtsgericht "nur" um den Widerstand ging.
Am 10.12.2007 sollen sie in Husum (in der Wohnung von H.) lautstark Parolen gegrölt und Nazimusik gehört haben. Nachbarn fühlten sich belästigt und riefen die Polizei. ...lesen

Friday, October 12, 2007

Verden: Neonazi wandert in den Knast

Arwid Strelow, einer der Anführer, der als gewaltbereit geltenden Kameradschaft „Nationale Offensive Schaumburg“ wurde am 10. Oktober vor dem Landgericht in Verden wegen Körperverletzung zu einem Jahr und zwei Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt.

Anfang August 2006 hatte Arwid Strelow gemeinsam mit zwei Kameraden eine private Party gestört. Als sie zum Gehen aufgefordert wurden, schlug Strelow den Vater der 20-jährigen Gastgeberin mit einer Flasche nieder. Insgesamt hatte das Gericht aus acht Straftaten, begangen in einem kurzen Zeitraum 2006, eine Gesamtstrafe zu bilden. Unter anderem ging es dabei noch um Randale in Lindhorst am 23. April 2006, in dieser Nacht seien Schüsse gefallen und Fußgänger wurden bedroht. „Ein ganz schlechter Tag für Sie!“ kommentierte Richter Marcus Tittel, denn innerhalb von zwei Stunden sei der Angeklagte auch noch gegen Beamte vorgegangen und habe den Polizeinotruf mit Anrufen überzogen. Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte bei einer Neonazi-Kundgebung in Bad Nenndorf und die Zerstörung einer Fensterscheibe gehörten zu den weiteren Delikten. Der bereits vorbestrafte Strelow, der neben Marcus Winter als einer der Köpfe der ehemaligen „Kameradschaft Weserbergland“ gilt, muss zusätzlich, nach einem Bewährungswiderruf, eine Jugendstrafe von elf Monaten antreten. Polizei und zuständiger Richter in Bückeburg nahmen Arwid Strelow einen angeblichen Ausstieg aus der Szene nicht mehr ab. Auch in Verden zeigte sich der angehende Student im Bauingenieurwesen als wenig geläutert. Den Gerichtssaal verließ er mit einem Grinsen. Bei der Abfahrt in Begleitung eines glatzköpfigen Kameraden zeigte er einen Stinkefinger. Die Entscheidung des Verdener Gerichts ist rechtskräftig, auf Rechtsmittel wurde verzichtet. (ar)

Quelle
Bnr [10.10.07]

Siehe auch:

Ende der Bewährungen: Haftstrafe für Neonazi-Schläger
Niedersachsen: Haftstrafe für NOS-Kader
Haftstrafe für Arwid Strelow

Wednesday, December 26, 2007

Nazi-Sonnenwendfeier in Eschede - 22.12.07

Am 22. Dezember 2007 fand im niedersächsischen Eschede (bei Celle) eine Wintersonnenwendfeier der neofaschistischen Szene Norddeutschlands statt. Ungefähr 160 Nazis nahmen an dieser - von der "Kameradschaft 73 Celle" organisierten - Veranstaltung teil.
Diese Veranstaltung war die vierte Veranstaltung auf dem Gelände des Landwirts und NPD-Mitglieds, Joachim Nahtz, in diesem Jahr. Vom 25. bis 28. Mai 2007 fand dort das Pfingstlager der neonazistischen "Heimattreuen Deutschen Jugend" (HDJ) statt. Ungefähr 150 Personen, darunter viele Kinder und Jugendliche, nahmen an einem Zeltlager teil. Am 23. Juni 2007 luden die "Kameradschaft 73 Celle" und die "Nationale Offensive Schaumburg" zu einer Sommersonnenwendfeier ein, an der knapp 200 Personen teilnahmen. Am 29. Oktober 2007 fand dort dann noch eine "Erntedankfeier" statt, an der ungefähr 76 Nazis teilnahmen.
[...]
Neben Joachim Nahtz und Dennis Bührig, waren daran u.a. die Celler Nazis Klaus Hellmund, Helge Grotjahns, Steven Pfahl und Tim Knoch, sowie Matthias Behrens aus Schneverdingen und Kay Schweigel aus Salzwedel beteiligt. ...lesen

Siehe auch:

Niedersachsen: Alle Jahre wieder

Thursday, November 15, 2007

Landesbergen: Veranstaltung gegen Rechts

Veranstaltung "Erlebniswelt Rechtsextremismus" des Kreisjugendringes Nienburg in Landesbergen ist trotz eines Alibi-Störversuches von NPD- sowie Kameradschafts-Nazis ohne weitere Umstände durchgeführt worden.
Am Dienstag, dem 13.11.2007, fand in Landesbergen eine Veranstaltung gegen Rechtsextremismus in Jugend und Alltag statt.
Relativ zu Anfang dieser Veranstaltung tauchten zwei Gestalten auf, welche von anwesenden Antifaschisten als Nazis identifiziert wurden und kurz darauf des Raumes verwiesen wurden.
Daraufhin tauchten unter anderem Matthias Schultz ("Winnie Pooh", NPD Verden), Nils Fortmann (NPD-Nienburg) und Marco Siedbürger (ehem. "Nationale Offensive Schaumburg") auf, und postierten sich vor dem Veranstaltungsgebäude.
Sie erhielten daraufhin von einem der Veranstalter die Ansage, dass sie in jenen Räumlichkeiten nicht gewünscht sein, und es wurde die Polizei verständigt. ...lesen

Sunday, June 17, 2007

Beamter des Staatsschutzes gab dienstliche Informationen an "Nationale Offensive Schaumburg" weiter

Antifaschistische Gruppen fordern die Einrichtung eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses

Unter der Überschrift "Ex-Staatsschützer unter Verdacht: Enger Draht zu Neonazis / Gingen nicht nur Pokale, sondern auch Dienstgeheimnisse an Rechtsradikale? / Landeskriminalamt findet dafür keine Beweise" berichtet die Schaumburger Zeitung in ihrer heutigen Ausgabe über Polizei interne Ermittlungen gegen Hauptkommissar Ammerschubert aus Stadthagen. ...lesen


Siehe auch:

Zu nah an den Nazis
Ex-Staatsschützer unter Verdacht

Thursday, February 12, 2009

Aussteiger Jan Neumann verurteilt

Das ehemalige NOS ("Nationale Offensive Schaumburg") Mitglied "Jan Neumann" muss jetz für seine Taten büßen.
Der Ex-Nazi Neumann, der wieder bei seiner Großmutter in Obernkirchen wohnt, wurde heute vom Amtsgericht Blomberg zu einer Strafe in Form eines Freizeitarrestes verurteilt,
weil er ein paar seiner "Kameraden", auf einer Feier Verprügelte.

Im November 2007 zog es ihn und einige Faschos nach Schieder-Schwalenberg um dort eine Feier zu veranstalten.

"Auf dieser Feier wurde viel getrunken" ,so Neumann, " und ich kann mich nicht mehr genau an den Ablauf erinnern.
Ich wurde aber von einem der veranstalter dazu angehalten, dafür zu Sorgen, das es ruhig bleibt"

Er wurde wegen gefährlicher Körperverletzung verurteilt weil er, laut anklage, auf die "Zeugen" Frederik Schütz und Sebastian Chmielewski einprügelte. ...lesen

Wednesday, January 03, 2007

Obernkirchen: Erneute Schändung des Jüdischen Friedhofs in der Sylvesternacht

Die von Marcus Winter am Heiligabend für Sylvester angekündigte Demonstration der "Nationale(n) Offensive Schaumburg" (NOS) in Minden fand nicht statt. Diese war weder polizeilich angemeldet noch sonst wie öffentlich beworben worden. Die zuständige Mindener Kreispolizeibehörde wollte eine eventuelle "Spontan"-Demonstration oder "Eilversammlung" aber bis zum Schluss nicht ausschließen. Zu zutrauen ist dem Umfeld der NOS allerdings mit Sicherheit die erneute Schändung des Jüdischen Friedhofs in Obernkirchen in der Sylvesternacht:Fünf Grabstellen des Friedhofs wurden beschädigt. Die antisemitischen Täter warfen die Grabsteine um, wobei eine Steinplatte zerbrach und bei zwei anderen der Sockelanker herausgebrochen wurde. Vier der umgestürzten Grabsteine stammen als älterer Zeit und waren als stehende Sandsteinplatten mit Inschriften ausgeführt, die fünfte Grabstelle ist neueren Datums, denn der Friedhof ist immer noch aktiv, auf ihm werden jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger noch immer beigesetzt.In Westfalen-Lippe erinnern mehr als 250 Friedhöfe als letzte Zeugen an ein ehemals blühendes jüdisches Leben. Der überwiegende Teil dieser Friedhöfe ist geschlossen und wird nicht mehr belegt, da allein von den ehemals rund 1.000 Jüdinnen und Juden im Kreis Minden die Shoa nur etwa 20 überlebten.Verweis: Jüdische Geschichte in Obernkirchen: www.obernkirchen-info.de/bergstadt/juedische-geschichte.htmUnter der Eingabe des Stichwortes "Obernkirchen" finden sich auf www.hiergeblieben.de zahlreiche Artikel zu diesen Schändungen, der Renovierung des Friedhofes und zu den offenkundigen politischen Zusammenhängen.In Kürze als Ergänzung zur heutigen Meldung der Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg, die sich auch auf den März 2006 bezieht, eine Erinnerung:Gleich vier Hakenkreuze wurden am 21. März 2006 auf dem Jüdischen Friedhof in Obernkirchen entdeckt. Beschmiert waren drei Gräber, zwei Hakenkreuze waren dabei auf das Grab des letzten jüdischen Mitbürgers gesprayt, der dort 1999 bestattet wurde: je eins auf dem Grabstein und eins auf der Grabplatte. Erst Mitte November 2006 war die Sanierung aller Grabsteine auf dem Friedhof beendet. Die Ruhestätte hatte einen neuen Zaun und ein Stahltor mit Davidsstern erhalten. Das Fachkommissariat Staatsschutz der Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg sah damals die Tat in Verbindung mit einer anderen Aktion: Mehrere Zettel und ein Rudolf-Heß-Plakat klebten - ebenfalls am 21.03.2006 - am Schaukasten des Berg- und Stadtmuseum und anderen Stellen der Stadt. Schon zuvor am 12. März war die Gedenkstätte am ehemaligen Standort der Jüdischen Synagoge in der Strullstraße/Bornemannstraße mit Hakenkreuzen und SS-Runen verunziert worden. Das Fachkommissariat Staatsschutz mutmaßte, dass beide Taten eine Reaktion auf zwei Razzien vom 08.03.2006 gewesen sein könnten: Damals waren in Raden und in der Nähe des Steinhuder Meeres die Wohnungen zweier Neonazis aus dem NOS-Umfeld durchsucht worden Sie standen im Verdacht, mit Schrauben und Zwillen gegen ausländische Imbisse und auf einen Pkw geschossen zu haben. Gegenüber Vertretern aus Politik, Verwaltung und der Jüdischen Gemeinde Niedersachsen, versicherte die Obernkirchener Polizei am 22. November 2006 dann auch nachdrücklich, dass der Friedhof "unter besonderer Aufmerksamkeit" stehe. So stellt sich nun die konkrete Frage, warum der zuständige Staatsschutz nicht gewillt oder in der Lage war, die bekannten Führungsfiguren der NOS am Jahreswechsel im Auge zu behalten. Anlass dazu haben die militanten Antisemiten um Marcus Winter und Arwid Strelow reichlich gegeben - in aller Öffentlichkeit auf ihrer Internetseite und am Heiligabend bei der Abschlusskundgebung vor dem Mindener Bahnhof.

Quelle
Hiergeblieben.de

Siehe auch:

Jüdischer Friedhof geschändet

Friday, December 15, 2006

Rechtsextreme Demo am Heiligabend in Minden

Eine Demonstration von Rechtsextremisten am Heiligabend beschäftigt derzeit die Polizei im Kreis Minden-Lübbecke. Die Nationale Offensive Schaumburg hat für den 24. Dezember eine Versammlung in Minden angemeldet. Die Polizei muss nun prüfen, unter welchen Auflagen die Demonstration stattfinden kann. Ende November hatten die Rechtsextremisten eine angemeldete Demonstration in Minden kurzfristig wieder abgesagt.

Quelle
WDR [15.12.06]

Weitere Informationen:

Hiergeblieben.de

Siehe auch:

Schöne Bescherung ? Allerdings!

Wednesday, June 28, 2006

Detmold: Erneuter Angriff auf AZ alte Pauline

Das autonome Kultur- und Kommunikationszentrum alte Pauline in Detmold ist erneut von Neonazis angegriffen worden. In der Nacht von Samstag auf Sonntag (25. Juni) wurden zahlreiche Fensterscheiben mit Gullideckeln und Steinen eingeworfen. Über diesen erneuten Überfall auf die alte Pauline berichtet zeitnah die "Nationale Offensive Schaumburg" am Sonntag, 25. Juni, auf ihrer Internetseite. Trotzdem will der Bielefelder Staatsschutz nicht ermitteln, weil "offenbar keine politisch motivierte Straftat" vorläge. ...lesen