antifa , antifaschistische aktion , antifaschistische aktionen

Wednesday, August 30, 2006

Schnelle „Kameraden“

Schneverdingen – Zum wiederholten Male konnten Neonazis offen unter dem Namen ihrer Kameradschaft „Snevern Jungs“ am Volkslauf des größten Volksfestes in der Lüneburger Heide teilnehmen.
Obwohl auch der niedersächsische Verfassungsschutz in seinem Jahresbericht 2005 davor warnt, dass die „Snevern Jungs“ aus Schneverdingen „auf polititsch-ideologische Außenwirkung“ ausgerichtet sind, durfte die Gruppe um Matthias Behrens und Marcel Schindler die 5-Kilometer-Strecke mitlaufen. Wie andere Teilnehmer wurden auch die glatzköpfigen Neonazis in ihren T-Shirts mit der Aufschrift „Wer von der Lüge lebt, muss die Wahrheit fürchten“ von den zahlreichen Zuschauern am Wegesrand euphorisch beklatscht. Kaum jemand nahm überhaupt daran Anstoß, auch nicht als Schindler sein Shirt auszog und ein großes „Blood&Honour“-Tattoo auf dem Bauch entblößte. Zur Kameradschaft „Snevern Jungs“ zählt auch der 1998 wegen eines Überfalls vorbestrafte Roman Greifenstein, der schon als Anhänger des „Stahlhelm-Kampfbund für Europa“ zum Umfeld des damaligen Schulungszentrum Hetendorf Nr.13 von Jürgen Rieger gehörte. Die Kameradschaft „Snevern Jungs! gilt als sehr gut organisiert und verfügt über bundesweite Kontakte im Neonazi-Lager. Wie weit sich die Rechtsextremisten auch im bürgerlichen Spektrum etablieren konnten, zeigen weitere Aktionen. So nahmen die „Snevern Jungs“ als größere Gruppe nicht nur an Volksläufen teil, sondern auch an mehreren Preisskat-Tunieren unter anderem der Katholischen Männergemeinschaft Munster sowie an einer Müllsammelaktion mit dem Titel „Sauberes Schneverdingen“. (am)

Quelle
Bnr [29.08.06]

Thursday, December 14, 2006

RechtsRock - Konzert in Grauen

Am 2.12.2006 fand in Grauen (Niedersachsen) ein RechtsRock-Konzert statt. Es spielten "Path of Resistance", "Burn Down" und "Race Riot".
Für dieses Konzert mieteten die Konzertveranstalter um Stefan Silar aus Tostedt zunächst das "Studio 51" in Maschen an. Nachdem der Besitzer über den neofaschistischen Hintergrund der "Geburtstagsfeier" informiert wurde, zog er den Mietvertrag zurück. Die Polizei war dann ebenfalls vor Ort und kontrollierte die anreisenden Konzertbesucher und erteilte Platzverweise.
Die neofaschistischen Kameradschaft "Snevern Jungs" aus Schneverdingen organisierte dann kurzfristig einen Ausweichort für das Konzert: Einen ehemaligen Bauernhof in Grauen, einem kleinen Dorf in der Nähe von Schneverdingen. Dort konnte das Konzert stattfinden. Die Polizei hielt sich im Dorf auf und überwachte nur das Geschehen.
Im sog. Hatecore-Forum schreibt ein Nutzer, dass es sich um ein Konzert der "Society" handelte, womit das verbotene rassistische Skinhead-Netzwerk "Blood & Honour" gemeint sein dürfte.
Dass es sich um eine "Blood & Honour" Veranstaltung handeln dürfte, macht auch der Veranstalter deutlich. Stefan Silar ist seit langem in neofaschistischen Kreisen aktiv und war bis zum Verbot von B&H Leiter der Sektion "Nordmark".
Am 18. März 1992 schlug er gemeinsam mit Stephan K. den Käpitän Gustav Schneclaus in Buxtehude tot, der sich ihnen gegenüber abfällig über Adolf Hitler äußerte. Silar wurde dafür zu einer achteinhalb-jährigen Haftstrafe verurteilt.
Stefan Silar hat offenbar in der Haft eine weitere, festere Bindung an die rechte Szene erlebt. Gleich nach seiner Entlassung stieg er in die Blood & Honour Bewegung ein. Ein weiteres Gerichtsverfahren wegen Gründung einer kriminellen Vereinigung im Zusammenhang mit der Combat-18-Gruppe in Pinneberg folgte.
Heute betreibt Silar einen einschlägigen Szeneladen in Tostedt und ist Organisator verschiedenster RechtRock-Konzerte in Norddeutschland.

Quelle
VNN-BdA Küste [14.12.06]

Thursday, August 16, 2007

Skat kloppen und Holocaust leugnen

m örtlichen Leben nehmen die "Jungs" rege teil. In der Gegend um das niedersächsische Schneverdingen (Landkreis Soltau-Fallingbostel) ist die Kameradschaft "Snevern Jungs" (SJ) um den Kader Matthies Behrens fest verankert. Bei Skat- und Spielabenden der Katholischen Männergemeinschaft Munster oder auch dem öffentlichen Preisskat Bispingen kloppen die Kameraden mit, sie spenden Blut und lassen sich bei Sitzungen des Kreistags sehen. In der Szene gilt die SJ wegen dieser Akzeptanzpolitik als "vorbildlich". So hofft die NPD, dass sich der lokale Zuspruch für die SJ in der Wählergunst widerspiegeln möge. Einen ersten Infostand ließ man sich bereits von der SJ organisieren. ...lesen

Monday, November 26, 2007

Kandidatenkür

Im niedersächsischen Wahlkampf muss sich die NPD auf politisch unberechenbare Neonazis mit unrühmlichem Vorleben verlassen.

Das Wochenende Mitte November stand für die niedersächsische NPD und die Freien Nationalisten ganz im Zeichen der kommenden Landtagswahl im Januar 2008. Am Samstag, den 17. hielten ab 9.00 Uhr rund 100 Neonazis eine Kundgebung in Georgsmarienhütte bei Osnabrück ab. Dort möchte Jörg Fischer aus Vechta als Direktkandidat antreten, gegen ihn läuft nach mehreren Hausdurchsuchungen ein Verfahren wegen Bildung einer bewaffneten Gruppe. Gemeinsam mit seinem Kameraden Christian von Velsen organisierte Fischer auch die anschließend stattfindende zweite Kundgebung in seinem Wohnort Vechta. Fischer und von Velsen sind beide in der für die Kinder- und Jugenderziehung im braunen Lager zuständige „Heimattreue Deutsche Jugend“ (HDJ) aktiv.

An diesem Samstag läuteten die Glocken von St. Georg in der Vechtaraner Innenstadt zur vollen Stunde besonders lange. Von bürgerlichem Protest war nichts zu sehen, aber junge Gegendemonstranten klapperten gleich neben der NPD-Kundgebung mit den Deckeln von Mülltonnen. An den Polizeisperren machten an die 300 Nazigegner mit lauter Stimme und Musikinstrumenten zudem großen Lärm. Eine Geräuschkulisse, die die Neonazis auf dem Europaplatz sichtlich nervte, denn trotz Lautsprecheranlage gingen die Redebeiträge von Christian von Velsen, Dennis Bührig aus Celle, Christian Worch, Thomas Wulff und Marcus Winter aus dem Weserbergland unter. Andreas Molau ließ sich entschuldigen, in Georgsmarienhütte wurde seine Botschaft an die Kameraden vom Band abgespielt. Der NPD-Direktkandidat für Vechta, Markus Pohl, fehlte ebenfalls. Pohl, kaufmännischer Angestellter mit Hooligan-Background, stammt ursprünglich aus Lengerich in Nordrhein-Westfalen. Gemeinsam mit seinem Zwillingsbruder setzte sich Pohl für den Aufbau der Neonazi-Strukturen in Münster, Steinfurt, Osnabrück und Vechta ein – immer in Kooperation zwischen Kameradschaften und Partei. Auf der Homepage der NPD-Niedersachsen wird stolz verkündet, dass die Unterstützerunterschriften für den Wahlkreis Vechta bereits zusammengekommen seien.

In der Lüneburger Heide dagegen wird noch eifrig gesammelt. Direktkandidat für den Wahlkeis Soltau-Fallingbostel will der Anführer der Kameradschaft „Snevern Jungs“, Matthias Behrens aus Schneverdingen werden. Angeblich will auch Stefan Klingbeils kandidieren. Unterstützung bekamen die Freien Nationalisten vom NPD-Strategen Peter Marx und dem Leiter des Bundesordnungsdienstes Manfred Börm aus Lüneburg.

„Keks für das Deutsche Reich“

Nachhilfe für die potenziellen Wahlkreis-Kandidaten scheint bitter nötig. Viele der heute bemüht bieder auftretenden Neu-NPDler tummelten sich vor kurzem noch auf Kameradschaftsabenden oder Skinhead-Partys. Ihre parteipolitische Erfahrung ist begrenzt, der bürgerliche Auftritt in der Öffentlichkeit ungewohnt. Ausgerechnet in NPD-Zielgebieten, wirtschaftlich schwächere Regionen wie an der Nordsee zwischen Wilhelmshaven und Wittmund, muss sich die Parteiführung auf Neonazis mit unrühmlichem Vorleben und politischer Unberechenbarkeit verlassen.

Gegen den neuen NPD-Chef in Wilhelmshaven, Nico Ahlrichs, wurde bereits mehrfach polizeilich ermittelt. Ahlrichs war wie Manuel Wojtczak in der „Freien Jugend Ostfriesland“, später „AG Wiking“, aktiv. Beide nahmen an einer Maibaum-Feier in Carolinensiel vor zwei Jahren teil. Nachdem der Maibaum in Form einer Lebensrune errichtet worden war, verlief die Party mit „Sieg Heil“-Gegröle und Neonazi-Musik. Auf Filmmaterial ist zu sehen, wie Ahlrichs in die Kamera schreit: „Ich esse diesen Keks für das Deutsche Reich!“, Wojtczak sogar beim Pogo-Tanz den Arm zum Hitlergruß erhebt. Der Freie Nationalist und Anführer der Kameradschaft AG Wiking will für den Wahlkreis Wittmund kandidieren. Der 1981 in Gardelegen geborene Wojtczak ist nach Recherchen von Stop-Rechts in Wilhelmshaven mehrfach verurteilt, unter anderem wegen gemeinschaftlicher Sachbeschädigung, Beleidigung, Bedrohung und Hausfriedensbruch sowie wegen versuchter vorsätzlicher gefährlicher Körperverletzung – ausgesetzt zur Bewährung.

Gewalttaten von rechts gehen im Nordwesten unter, dort gibt es weder Opferberatungsstellen noch mobile Einsatzteams. In Oldenburg läuft ein Prozess gegen einen 19-jährigen Neonazi aus Westerstede. Der Angeklagte schlug nach Ansicht der Staatsanwaltschaft mehrfach ältere Migranten auf der Straße, einem 15-Jährigen, der zur Hilfe kam, rammte er ein Springmesser in den Bauch. Während der Attacke beleidigte der Neonazi sein Opfer noch mit ausländerfeindlichen Parolen.

Den für die NPD interessanten Raum Cuxhaven decken erfahrene NPD-Wahlkämpfer wie Adolf Dammann und Fritz-Ulrich Bundt aus Stade mit ab. Der 1953 geborene Bundt, der auf Platz 10 der Landesliste kandidiert, blickt auf eine militante politische Vergangenheit zurück. Er war an mehreren Übergriffen beteiligt, pflegte nach Recherchen des Buchautors Jürgen Pomorin Kontakte zu Schlägerbanden, fuhr mit seinem Auto in eine Menschenmenge. Aus beruflichen Gründen bewegt sich der niedersächsische NPD-Schatzmeister als wichtiger Drahtzieher im Hintergrund, denn Bundt ist wie Dammann gelernter Bankkaufmann. Überhaupt versuchen viele der NPD-Kandidaten in Kleingewerbe und Mittelstand Fuß zu fassen. Es sind Bauunternehmer, Unternehmens- und Finanzberater, Antiquitätenhändler, Handwerker, Bäcker und ein Landwirt darunter. Ralf Tarnozek, der im Wahlkreis Bramsche bei Osnabrück kandidieren will, betreibt einen Armee- und Gotchashop.

Einen Hang zu Waffen haben auch die NPD-Wahlkämpfer Marc Reuter aus Bremervörde und Roman Greifenstein aus Munster bewiesen. NPD-Stadtrat Reuter gehörte zu den norddeutschen Führern des militanten „Stahlhelm-Kampfbund für Europa“, bei dessen Anhängern in der Pfalz Ende der 90er Jahre schwere Waffen gefunden wurden. Greifenstein saß Ende der 90er Jahre eine Haftstrafe wegen Gewaltdelikten ab, zuvor war er bereits mit Waffen aufgefallen. Greifenstein, der die „Freien Kräfte Munster“ im Internet mit der Reichsfahne in der Hand repräsentiert, will als Direktkandidat der NPD für den Wahlkreis Lüneburg antreten.

Hauptansprechpartner vonseiten der Freien Nationalisten ist für NPD-Spitzenkandidat Andreas Molau ein kleiner rothaariger Mann mit Nickelbrille: Dieter Riefling aus Hildesheim. Der überzeugte Anhänger des „Deutschen Reiches“ wirkt seit über 20 Jahren in der radikalen braunen Szene. Er war in der Freiheitlichen Deutschen Arbeiterpartei (1995 verboten) und dem Blood&Honour-Netzwerk“ (verboten 2000) aktiv, führte die Kameradschaft Recklinghausen, sang in einer Skin-Band. Einem zivilen Polizisten zertrümmerte Riefling das Nasenbein. Seine Bewährung für Straftaten reichte bis Oktober 2004. Von Hildesheim aus steuert Riefling die Vernetzung der Freien Kräfte in Niedersachsen, bildet so genannte „Bürgerinitiativen für Zivilcourage“ und tritt als Direktkandidat für den Wahlkreis Hildesheim an.

„Ein Mann, der mit den Bürgern sprechen kann“

Ebenso rührig geht es zur Zeit in den Landkreisen Goslar und Osterode zu. Seitdem sich immer mehr Neonazis in Bad Lauterberg ansiedelten und dort auf alteingesessene bürgerliche NPD-Strukturen zurückgreifen können, wächst die rechte Szene dort mit einem hohen Maß an Selbstbewusstsein. Der ehemalige Skinhead Michael Hahn, der nach Verfassungsschutzangaben in der Vergangenheit auch an Schlägereien in Berlin beteiligt war, sitzt heute im Stadtrat von Bad Lauterberg. Allein vier Neonazis aus dem Ort sind auf der Landesliste der NPD vertreten, neben Hahn noch die Liedermacher Annett und Michael Müller, sowie der wegen Volksverhetzung verurteilte Carsten Steckel. In der Region gab es Übergriffe mit Verletzten, konspirative Veranstaltungen in einer Stammkneipe, eine Attacke auf einen aussteigewilligen Jugendlichen und jüngst ein gemeinsames Heldengedenken mit den Kameradschaften Northeim und Eichsfeld im Siebertal. In Harzvororten wie Vienenburg und Salzgitter bemühen sich NPDler und Kameradschaftsaktivisten, neue Strukturen aufzubauen.

Ruhig und ungestört lebt es sich in Groß Denkte, dem Wohnort des NPD-Spitzenkandidaten Andreas Molau im Landkreis Wolfenbüttel. Das Namensschild an dem unscheinbaren Einfamilienhaus ist Handarbeit aus Naturholz. Molau, schwärmt NPD-Bundesvorsitzender Udo Voigt, sei „ein Mann, der mit den Bürgern sprechen kann“. Ob der das in seiner Heimatgemeinde macht, bleibt fraglich. Dort scheint sich der NPD-Mann kaum einzubringen. Nur einer der Anwohner, direkt nebenan, kennt ihn: „Ein sehr netter Herr. Die NPD ist ja nicht verboten.“ Im Vereinsleben, weiß der stellvertretende Bürgermeister Jan-Christian Müller (Grüne), taucht „Herr Molau“ nicht auf.

Wednesday, December 26, 2007

Nazi-Sonnenwendfeier in Eschede - 22.12.07

Am 22. Dezember 2007 fand im niedersächsischen Eschede (bei Celle) eine Wintersonnenwendfeier der neofaschistischen Szene Norddeutschlands statt. Ungefähr 160 Nazis nahmen an dieser - von der "Kameradschaft 73 Celle" organisierten - Veranstaltung teil.
Diese Veranstaltung war die vierte Veranstaltung auf dem Gelände des Landwirts und NPD-Mitglieds, Joachim Nahtz, in diesem Jahr. Vom 25. bis 28. Mai 2007 fand dort das Pfingstlager der neonazistischen "Heimattreuen Deutschen Jugend" (HDJ) statt. Ungefähr 150 Personen, darunter viele Kinder und Jugendliche, nahmen an einem Zeltlager teil. Am 23. Juni 2007 luden die "Kameradschaft 73 Celle" und die "Nationale Offensive Schaumburg" zu einer Sommersonnenwendfeier ein, an der knapp 200 Personen teilnahmen. Am 29. Oktober 2007 fand dort dann noch eine "Erntedankfeier" statt, an der ungefähr 76 Nazis teilnahmen.
[...]
Neben Joachim Nahtz und Dennis Bührig, waren daran u.a. die Celler Nazis Klaus Hellmund, Helge Grotjahns, Steven Pfahl und Tim Knoch, sowie Matthias Behrens aus Schneverdingen und Kay Schweigel aus Salzwedel beteiligt. ...lesen

Siehe auch:

Niedersachsen: Alle Jahre wieder

Friday, January 04, 2008

Demonstrationssplitter Januar ´08

Bremen: Demo für mehr Jugendgewalt [31.01.08]

Demo gegen Nazi an der Uni Mainz (Mario Matthes) [30.01.08]

Sicherheit kostet Freiheit (Berlin) [29.01.08]
Berliner Polizeikongreß, Demo-Fotobericht
Staatsknete für Kriegslobby
Polizei schützt Polizei vor Demonstranten
Fotos: Demo gegen Polizeikongress
Video: 11. Polizeikongress

GÖ: Spontandemo nach Räumung (Göttingen)

Antifaschistische Demonstration in Speyer [27.01.08]
Antifa Demo in Speyer - Nachbetrachtung

SHARP- & Redskins in Köln-Kalk [27.01.08]

Demo gegen NPD-Stand in Celle (26.01.08)

Deutsche Burschenschaft dichtmachen! (Marburg)

Berlin: Solidemo für die ermordeten Antifas
26.1.: Gedenkdemo für tschechischen Antifa

Gedenkkundgebung am 26.01.08 in Hellersdorf

Antifa-Demo in Osterholz-Scharmbeck - Bericht


Antifa-Demo am 26.01.2008 in Friedrichshafen

Stendal - Spontandemo für ermordete Antifas [25.01.08]

CDU-Veranstaltung in Frankfurt von scharfen Protesten belgeitet [24.01.08]

Gießen: Spontandemo gegen NPD Wahlkampf

Antifa-Demo in Meckeldeld gegen die NPD [20.01.08]

LE. Reudnitz - We fight back!

Neonazis den Marsch geblasen [19.01.08]
Bürger machen gegen Neonazis mobil...
Proteste gegen Neonazis
Kaum Resonanz für markige Parolen
Tausende gegen Neofaschisten auf der Straße
Antifaschistische Demos in Frankfurt und Magdeburg
Niedersachsen: Geht der NPD im Endspurt die Puste aus?

Harz: Antifa-Mehr als nur gegen Nazis. (Bad Lauterberg)

Magdeburg: Livebericht (Stand 18:50 Uhr)
Erlebnisbericht Magdeburg
Ein bedenklich stimmender Demo-Tag
Eskalation nach Polizeiblockade
Kritik an Polizeieinsatz
"Unangemessener und überzogener Einsatz"
Auswetung zum 19.01.2008

Proteste gegen Nazizentrum in Vlotho

Protest gegen NPD-Kundgebung in FfM
Frankfurt 19.01.08 NPD auf Römerberg
Gegen den braunen Mob
„Kein Platz für Nazis“ - NPD gibt vorzeitig auf
Rote Karte gegen Rechts
»Der Frankfurter Polizeipräsident muß zurücktreten«
Fotos: NPD-Kundgebung in Frankfurt 19.01.2008
Bilder NPD-Kundgebung Frankfurt

München - Antirepressionsdemo 19.01.08

Gedenkdemonstration (an Opfer des Hafenstraßenbrandes) in Lübeck

Celle: Spontandemo gegen NPD Wahlkampfstand

Erlebnisbericht Antifakundgebung, Fürth

Bericht zur Demo am 19.01 in Darmstadt

Links vor Rechts in Helmstedt - Antifa Demo [18.01.08]

Naziladen Narvik in Magdeburg kaputt

Bericht "Nazis in die Schranken weisen" (Dessau)

Anti-Repressionsdemo in Berlin [17.01.08]

Köln: Demo nach Neonaziüberfall [16.01.08]
Köln: Spontandemo nach rassistichen Übergriff
Video: Antifa Demo nach rassistischen Übergriff in Köln

3.500 VW-Azubis gegen die faschistische NPD (Wolfsburg)

MD: 16.Jan Bericht und News-Up 19.Jan (Magdeburg)

Heißer Empfang für »braunen Rattenfänger« Koch (Frankfurt) [14.01.08]

Protest und Gedenken (LL-Demo Berlin) [13.01.08]
LLL 2008: "Ein eindeutiges Signal für den Sozialismus"
LL-Demo 2008 in Berlin - ein Fotobericht
Fotos: Gedenken an Luxemburg & Liebknecht
Berlin : Rosa Luxemburg / Karl Liebknecht - Gedenken und Demo 13.01.2008
LL-Demo-Bus kontrolliert
Polizeirepressionen nach LLL-Demo

Anton-Saefkow-Platz bleibt – Fuck Waldemar Pabst!

Rechter Aufmarsch durch Leipzig [12.01.08]
400 protestieren
Demonstration gegen Neonazi-Aufmarsch in Leipzig
Nazi-Aufmarsch in LE - erste Einschätzung
Kritik nach Nazi-Demo in Leipzig

Proteste gegen Nazi-Mahnwache (Hamlen)
Draußen vor dem Kino
Hameln: NPD-Mahnwache vor Riegers Kino

Spontandemonstration in Schneverdingen (Nds)

Nazikundgebung Gelsenkirchen [09.01.08]
NPD musste kläglich abziehen

Fotos: Oury Jalloh Gedenkdemo in Dessau [07.01.08]

Demo "Was zählt ist Freiheit" München [06.01.08]
München: Protest gegen Sicherheitswahn und Schäuble-Besuch
Protest gegen Innenminister Schäuble und Bespitzelung

Darmstadt - Republikaner erfolgreich gestört [05.01.08]

200 bei Demo gegen Abschiebungen in Berlin

Protestaktion in Bad Pyrmont und Hameln
Mehrere antifaschistische Aktionen am Wochenende

Fotos: Demo zum Abschiebeknast Grünau

Liveticker München Antifademo/Naziaufmarsch [04.01.08]

Antirassistische Demonstration in Berlin-Lichtenberg [02.01.08]
Linke protestieren
Demo gegen Fremdenhass
Erfolgreiche Spontandemonstration in Berlin

Thursday, October 18, 2007

Farbanschlag auf Tatoo-Shop der rechten Szene

In der Nacht vom 16. auf den 17. Oktober fand in Schneverdingen unter anderem ein Farbanschlag auf einen Tatoo-Shop der rechten Szene statt.
[...]
Auch wenn Benny Loh, Besitzer des Tatoo-Shops, es abstreitet zum rechtsextremen Milieu dazu zu gehören, so ist der Tatoo-Shop ein regelmäßiger Treffpunkt der Kameradschaft Snevern Jungs. Heute gegen ca. 13:00 Uhr versammelten sich Mitglieder der Snevern Jungs vor dem Shop, um vermutlich Stärke zu zeigen. Unter anderem waren der führende Kopf Mathias Behrens (genannt "Matten"), Roman Greifenstein (mehrfach verurteilter Straftäter), Jörg Koschnick, Steven Hake (ehemals Widerstand Harburg) und Jung-Nazi Björn Nikolaysen anwesend. ...lesen

Monday, September 29, 2008

27.09.2008 / Eschede: Völkisch-nationales Erntedank in Eschede

Die Reichskriegsfahne flattert trostlos im Wind. An einem hölzernen Fahnenmast befestigt, hängt diese bereits seit etlichen Jahren vor dem Anwesen von Joachim Nahtz in Eschede. Ebenfalls seit Jahren bietet das Anwesen des Landwirtes aus dem Landkreis Celle einen regelmäßig genutzten Rückzugsraum für Neonazis, mitunter aus dem gesamten Bundesgebiet. So auch am vergangenen Wochenende, als rund 100 Neonazis aus dem norddeutschen Raum auf dem Gelände ein völkisch-nationalistisches Erntedankfest zelebrierten.

Organisiert hatten das diesjährige »Erntedankfest« Mitglieder der »Nationalen Sozialisten Niedersachsen« (NASO) und der neonazistischen Frauenorganisation »Düütsche Deerns«. Die »NASO« dient dabei wohl als derzeit wichtigstes Netzwerk militanter Kameradschaftsgruppen in Niedersachsen. In diesem Dachverband organisieren sich unter anderem Neonazis aus den Regionen Celle, Schneverdingen, Lüneburg, Uelzen, Schaumburg, Nienburg und Hildesheim. Aus diesem Kreis entstand im letzten Jahr auch die Gruppierung »Düütsche Deerns«, deren Aktivistinnen auch in den Strukturen der neonazistischen »Gemeinschaft Deutscher Frauen« (GDF) aktiv sind. ...lesen

Siehe auch:

Braunes Erntefest (Celler Kameradschaft 73 um Dennis Bührig und Klaus Hellmundt, Marco Siedbürger)

Tuesday, June 02, 2009

Konspirativer Wahlparteitag der NPD-Niedersachsen

Der Landesverband Niedersachsen der rechtsextremen NPD hat in Handorf (Kreis Lüneburg) einen “Wahl-Parteitag” abgehalten. Das berichtet der WESER-KURIER (Bremen) in seiner Montagsausgabe. Rund 70 Rechtsextremisten trafen sich auf dem Hof von NPD-Bundesvorstand Manfred Börm und “tagten” dort den ganzen Tag über in einem eigens aufgebauten Militärzelt.

Die Veranstaltung war einmal mehr hochkonspirativ organisiert: Am Vormittag wurden die Teilnehmer über mehrere “Schleusungspunkte” nach Handorf gelotst. Unter ihnen waren Anhänger der als gewaltbereit geltenden neonazistischen “Kameradschaft Snevern Jungs” aus Schneverdingen (Kreis Soltau-Fallingbostel) und der “Kameradschaft Celle 73″.
(...)
Wie der Bundesverband der NPD gilt ihr niedersächsischer Landesverband intern als heillos zerstritten: ...lesen

Siehe auch:

Landesparteitag der NPD-Niedersachsen in Handorf

Geheimer NPD-Parteitag in Handorf
Weitere Radikalisierung: Dammann neuer NPD-Chef in Niedersachsen (Ulrich Eigenfeld nicht mehr angetreten, Adolf Dammann neuer Landesvorsitzender, tellvertretender Vorsitzender Matthias Behrens, die weiteren Mitglieder Manfred Börm, Christian Berisha, Ricarda Riefling, ) [26.05.09]
NPD-Niedersachsen hat neuen Chef [27.05.09]
Der Schein-Moderate (Manfred Börm) [28.05.09]

Verwandte Themen:

NPD - Sonderparteitag bei Hannover [16.02.09]

Wednesday, May 20, 2009

Schneverdingen: „Den 8. Mai zum Feiertag mach

Am. 8. Mai versammelten sich etwa 100 Jugendliche am Schneverdinger Rathaus um gemeinsam den Tag der Befreiung von der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft, vor 64 Jahren, zu feiern. ...lesen

Monday, December 08, 2008

Protestwelle nach tödlichen Schüssen auf 15jährigen in Griechenland

Der Tod eines 15jährigen durch die Schüsse eines Polizisten hat in mehreren griechischen Städten schwere Krawalle ausgelöst. Im Zentrum der Hauptstadt Athen gingen am Sonntag morgen Hunderte Menschen auf die Straße, bewarfen die Polizei mit Steinen sowie Brandsätzen und zündeten Müllcontainer und Autos an.

Auch im nordgriechischen Thessaloniki und in Patras im Süden des Landes gab es gewaltsame Proteste. In Athen sperrten die Sicherheitskräfte das Stadtzentrum ab und gingen mit Tränengas gegen die Protestierenden vor. In einem Gebäude der Polytechnischen Hochschule verschanzten sich Demonstranten; auch andere Universitätsgebäude der Hauptstadt wurden am Sonntag besetzt. Der 15jährige starb am Samstag abend in Athen.

Nach Polizeiangaben hatte der Jugendliche mit etwa dreißig anderen Autonomen im Stadtteil Exarchia einen Polizeiwagen mit Steinen beworfen. Ein Polizist sei aus dem Auto ausgestiegen und habe den 15jährigen mit drei Kugeln tödlich in die Brust getroffen. Der Beamte wurde am Sonntag inhafiert.

Quelle
Junge Welt [08.12.08]

Siehe auch:

Griechenland: Polizist erschießt Jugendlichen
Athens Stadtzentrum ist ein Flammenmeer
Regierung in Athen wankt [09.12.08]
Griechen begehren auf [10.12.08]
Griechenland steht still (Generalstreik) [11.12.08]
»Wir haben Angst« (Die Protestbewegung in Griechenland wird größer, die Reaktion brutaler: Aktivisten berichten über plündernde Hooligans und die Kooperation der Polizei mit faschistischen Schlägern)
»Alexis war unser Freund und Genosse« (Erklärung der Vollversammlung der besetzten Theaterschule von Thessaloniki zum Tod von Alexis Grigoropoulos)
Braune Krawallmacher (An den Jugendkrawallen in verschiedenen Städten Griechenland, sind auch Neonazis der NS-treuen Truppe Chrissi Avgi (Goldene Morgenröte) beteiligt) [12.12.08]
Proteste in Athen gehen weiter (Griechenlands Studenten bereiten für heute Großdemonstration vor)
Dauerrevolte in Athen [13.12.08]
Hellas in der Krise (Hinter der Jugendrevolte in Griechenland stehen Armutslöhne, hohe Arbeitslosigkeit, Korruption und die Entzauberung eines künstlichen Wirtschaftswachstums)
Zusammenhang (Ausverkauf, Schulden, Protest und Randale)
Rebellion in Griechenland – Ursachen und Chancen (Stellungnahme der Duisburger Gruppe »Initiativ e.V. – Verein für Demokratie und Kultur von unten«)
Aufstand ohne Ende (Mit Mahnwachen und Straßensperren erinnern Griechen an erschossenen Alexis Grigoropoulos. Demonstrationen für gesamte Woche angekündigt) [15.12.08]
Der Feind heißt Organisierung (Die Militanz in Griechenland geht zurück, die Proteste werden zunehmen)
Agent Provocateur (Polizei provoziert schwarz vermummt)

Zum Thema:

Besetzung des griechischen Konsulats - Berlin
Demonstranten besetzen griechisches Konsulat in Berlin
Besetzung des griechischen Konsulats endet friedlich
HH: Athen-Solidemo
Hamburg: Flora VV, Demos, Aktionen
Solidaritätsdemo auch in Bremen
Soli-Demo für Athen in Bremen
Video: Radio Bremen
Athen Soli Demo in Berlin
Soli-Demo auch in Köln - erster Bericht
Köln: 250 auf Sponti-Solidemo Griechenl.–
Videos & Bericht von der Griechenland Solidemo
60 auf Spontandemo in Potsdam
Solidemo in Schneverdingen
Dresden: Sponti wegen Griechenland
Dutzende Linksautonome randalieren in Dresdner Innenstadt
Jena: Solidemo für Alexandros
(Jena)Solidemo
Alexandros von Polizisten in Athen ermordet (Solidemo am 09.12. in Düsseldorf)
Soli- Demo in Düsseldorf
Solidemo zu Griechenland in Frankfurt/M
Randale nach Demo vor Konsulat
Hannover: Solidemo + Polizeiangriff
Konstanz: Solisponti für die toten Demonstranten
Rostock: 150 auf Solidemo für Athen
Spontandemonstration in Dortmund
Leipzig: Soli- und Antirepressionsdemo
Minden: Griechenland-Solidemo & Polizeigewalt
Krawall-Tourismus aus Niedersachsen
Schaumburger randalieren in Minden
Jugendliche sorgen für Randale
Anzeige wegen Athen-Protest (Potsdam) [10.12.08]
Bielefeld: Spontandemo in der Innenstadt
Solidemo in Ravensburg
Soli-Demo zu Griechenland in Oldenburg
Nürnberg : Soli-Demo zu Griechenland
Solidaritätsaktionen [11.12.08]
Weimar: Solisponti für Alexis! [13.12.08]
Linksautonome attackieren Polizisten in Weimar
Solidemo in Krefeld
Griechenland-Solaktionen in Unterfranken (Würzburg)
Glauchau: Solisponti für Alexandros! [14.12.08]
Protest in Gera gegen Mord in Athen [15.12.08]
60 auf Griechenland-Soli in Mannheim [20.12.08]
internationaler Widerstandstag in Hamburg
- Weihnachts-Shopping unter Polizeischutz
- Links-Demo gegen griechische Polizei
- Solidarität
- Fotos: 20.12.2008 - Hamburg
- Video: Griechenland-Randale auch in Hamburg
- Proteste nach Solidaritäts-Demo für griechische Studenten
- Fest im Kurs (Innensenator Ahlhaus bekräftigt im Vorfeld einer Demonstration, dass er am liebsten Rechtsbruch begehen würde: Die Solidaritäts-Demo "ganz verbieten", die Versammlungsfreiheit aushebeln)
Internationaler Aktionstag - Delmenhorst

Debatte: Einmal Griechenland [süd]deutschland + zurück (Keine autonome Demo thematisiserte die neuen Versammlungsgesetze) [15.12.08]