antifa , antifaschistische aktion , antifaschistische aktionen

Wednesday, October 31, 2007

Sachsen: NPD sieht `Pogromstimmung auf dem Höhepunkt`…

Nachdem der Verfassungsschutz in Sachsen noch einmal die Verlogenheit der NPD betont hat, da diese ihre Parteizeitung `Deutsche Stimme`- wie bereits bekannt - im Ausland drucken lässt, spricht die rechtsextreme Partei in einer Pressemitteilung von einer `Pogromstimmung gegen die NPD`, die einen erneuten Höhepunkt erreicht habe. Diese weinerliche Reaktion zeigt: Der öffentliche Druck auf die NPD ist weiterhin hoch - und zeigt Wirkung.

Überall bilden sich Initiativen gegen Rechtsextremisten, die NPD schafft es noch nicht einmal, einen Saal für ihren Bundesparteitag zu finden, das Treiben der Neonazis wird durch die Medien aufmerksam begleitet, Polizei und Staatsanwälte scheinend zunehmend sensibilisiert. Und bei der NPD handelt es sich um eine Partei, in der nur einige dutzend Personen wirklich aktiv sind, bzw. die bundesweit Einfluss haben. Durch die zahlreichen Probleme, die der völkischen Partei entgegen schlagen, werden ihre Aktivitäten zurückgedrängt, neue Projekte verhindert.

Noch einmal zurück zur Deutschen Stimme. Die NPD versucht folgendermaßen, den Druck der DS in Litauen zu erklären: “Die Feststellung des sogenannten `Landesamtes für Verfassungsschutz` [warum eigentlich sogenannt?PG], daß es auch in Deutschland Druckereien gibt, die Erzeugnisse mit nationalen Inhalten herstellen, ändert nichts an der Tatsache, daß hierzulande keine Druckerei existiert, die technisch in der Lage ist, ein Zeitungsformat zu drucken und gleichzeitig bereit wäre, die Deutsche Stimme zu drucken.” Diese Argumentation hatte die NPD schon mehrmals angeführt. Allerdings gab es in der rechtsextremen Bewegung bereits viel Kritik an dieser Darstellung, da es möglicherweise doch entsprechende Möglichkeiten gebe, wenn nicht in Deutschland, dann zumindest in Österreich, da dies für Nazis natürlich besser ist als Litauen. Außerdem könnte es ja möglich sein, auf ein anderes Format umzustellen, hieß es in einem Nazi-Forum.

Auch in Thüringen hatte ein ähnlicher Vorfall für Aufsehen gesorgt. Dort lässt die NPD mehrere Bürgerblättchen ebenfalls im Ausland drucken. Auch hier argumentiert die völkische Partei, es gebe in Deutschland keine Möglichkeit, die Zeitung drucken zu lassen.

Quelle
NPD-Blog [31.10.07]

Saturday, January 06, 2007

Riesa/Schnellroda: Kampf gegen die „Versozialdemokratisierung“

Götz Kubitschek, Mitinitiator und Leiter des neurechten Instituts für Staatspolitik (IfS) mit Sitz auf dem Rittergut Schnellroda in Sachsen-Anhalt, steht der Januar-Ausgabe des NPD-Bundesorgans „Deutsche Stimme“ Rede und Antwort.
Das im Mai 2000 aus dem engsten Umfeld der rechten Wochenzeitung „Junge Freiheit“ gegründete gemeinnützige IfS will laut Kubitschek (Jg. 1970) „junge Rechtsintellektuelle sammeln“, die „im Kern nicht zu erschüttern sind.“ Neben dem Aufbau von „geistigen Eliten“ gilt dem IfS der Kampf wider die „Versozialdemokratisierung“ der Unionsparteien als Hauptaufgabe. Das IfS gibt im 4. Jahrgang die Quartalsschrift „Sezession“ heraus, für die vorwiegend Autoren der „Jungen Freiheit“ zur Feder greifen. Wunschvorstellung der Neurechten ist ein „Reemtsma-Institut von rechts“. Als Teil der IfS-Agitation sieht Kubitschek laut Interview mit der „Deutschen Stimme“ die „Provokation“, da man nur durch einen „Coup öfentliche Wahrnehmung erzwingen“ könne. Kubitschek, Ex-Redakteur der "Jungen Freiheit" und bis 2002 Aktivensprecher der stramm national ausgerichteten „Deutschen Gildenschaft", stellt sich der „Deutsche Stimme“-Leserschaft als „Wahlpreuße“ vor, der „den Tabubruch“ pflegt, „den gezielten Regelverstoß, den zivilen Ungehorsam“ und „die Respektlosigkeit als politische Waffe“ einsetzt. Kubitschek weiter: „Ich kann die Parteiendemokratie mit ihrem Parteienproporz für die Zerstörung des Gemeinsinns, die Verschwendung horrender Summen, letztlich für die Herrschaft der Schmarotzer verantwortlich machen.“ Der bundesdeutsche Staat, so Kubitschek, „fördert eine Entwicklung, die der deutschen Nation nicht dient“. (am)

Quelle
Bnr [05.01.07]

Monday, July 31, 2006

Rund ums "Deutsche Pressefest" 2006

DS-Pressefest: Hausbesuch in Riesa (Sachsen)
=> Geschäfte mit Nazis?! - Eine Firma weniger...

Dresden: Hausbesuch vor "DS-Pressefest"
Hausbesuch bei NPD-Vermieter

Dresden: No Nazis - No Pressefest.

Sachsen: Bürgerfest gegen NPD-Pressefest

Protest gegen rechtes "Fest" in Pappritz

Sachsen: Aufruf zur Teilnahme am Bürgerfest

Dresden: Deutsche Stimme Pressefest - Infos & Updates

7000 Faschos keine Gefahr? [04.08.06]

7000 Neonazis beim NPD-Pressefest in Dresden

NPD-Pressefest unterschätzt [05.08.06]
"Dresden gemeinsam und aktiv - den Nazis keine Chance!"
Dresden: Presseschau zum Nazifest
Bürgerfest gegen Rechtsextremismus
Neonazis - Kinderfest und Krabbelgruppe
Rechte Strategien - Wie die NPD salonfähig werden will

Audio: Bundesweites Neonazi-Treffen in Dresden

Ältere Artikel: Rechtsextreme treffen sich in Dresden-Pappritz
Widerstand gegen faschistische Kundgebung am 5. August in Dresden
Breites Bündnis protestiert mit Bürgerfest gegen NPD-Pressefest
»NPD will ihr Pressefest in Dresden durchführen«

Hintergrund: Deutsche Stimme Pressefest in Dresden

Friday, April 27, 2007

Antikapitalistische Demagogen

Gewerkschaften gehören zum Feindbild der NPD. Die rechtsextreme Partei will selbst für die „Interessen aller deutschen Arbeiter kämpfen“.

Wenn Neonazis am 1. Mai auf die Straße gehen, wollen sie sich auch als die besseren Arbeitnehmervertreter gerieren. Die Gewerkschaften haben sie längst abgeschrieben. Beispielhaft dafür steht der Aufruf zur Dortmunder Demonstration, vorbereitet von parteilosen Neonazis und unterstützt durch die NPD. Gewerkschaften sind demnach „Helfershelfer“ von Kapital und Herrschenden: „Die Knechte des Kapitals, die Räder, die dieses System am Laufen halten, haben nur das Interesse, ihre eigene Position zu sichern! Solange ein Schulterschluss mit den Vasallen und Apologeten der Ausbeutung gesucht wird, solange kann soziale Gerechtigkeit nur eine Worthülse bleiben.“

Gewerkschafter gehören zum Feindbild von Neonazis. Nicht nur, aber auch, weil manche von ihnen als Gegendemonstranten auf der Straße zu finden sind, wenn Rechtsextremisten aufmarschieren wollen. Als 1000 Essener am 28. April gegen eine Kundgebung der NPD unter dem Motto „Arbeit für Millionen statt Profite für Millionäre“ protestierten, kommentierte das ein Berichterstatter des Parteinachwuchses JN so: „Gerade Gewerkschaften hätten die Thematik begrüßen müssen und zeigen doch wieder einmal ihr wahres Gesicht. Von der Interessenvertretung des kleinen Mannes ist keine Spur zu sehen.“ Der Junge Nationaldemokrat hat ein „großes“ Vorbild: NPD-Chef Udo Voigt fabulierte vor sechs Jahren im Parteiblatt „Deutsche Stimme“ (DS): „Die einst große Arbeiterbewegung der Gewerkschaften ist tot.“ Und auch den 1. Mai wollte er ihnen streitig machen: Der gehöre „nicht den Gewerkschaften, sondern dem Arbeiter“ – und dessen wahrer Sachwalter ist aus Voigts Sicht nun mal die NPD. Entsprechend gilt es auch, den 1. Mai für sich zu okkupieren. Im vorigen Jahr rief die Partei zur Demonstration in Rostock auf; etwa 1500 Teilnehmer wurden gezählt. Zwei Jahre zuvor waren es in Berlin noch 2300 bei einem Aufmarsch der NPD gewesen. Rein zahlenmäßig hält sich der Erfolg des Konzepts, den 1. Mai zu besetzen, in Grenzen. In den letzten drei Jahren kamen bundesweit stets „nur“ zwischen 2400 und 3400 Rechtsextremisten zu den verschiedenen Veranstaltungen zum „Tag der nationalen Arbeit“.

Wenn die NPD als Sachwalter der Arbeiter fungiert, wie von Voigt behauptet, ist es nur logisch, dass Gewerkschaften in der Programmatik der NPD so gut wie keine Rolle spielen. Im 20-seitigen Parteiprogramm taucht das Stichwort ein einziges Mal auf: im Kapitel „Deutschland muss wieder deutsch werden“, wo es heißt: „Im Zusammenspiel von Großkapital, Regierung und Gewerkschaften wurden Millionen von Ausländern wie Sklaven der Neuzeit nach Deutschland geholt.“ Ansonsten? Fehlanzeige. Im 80-seitigen Aktionsprogramm der NPD ist von den Arbeitnehmerorganisationen überhaupt nicht die Rede.

„Systemfromme Nutznießer des Kapitalismus“

Wie in der Partei über Gewerkschaften gedacht wird, verraten eher Einträge im sehr NPD-nahen „Nationalen Forum Deutschland“. Dort entwickelte sich in diesem Frühjahr eine Diskussion zum Thema. Die Gewerkschaften seien „der Verantwortung gegenüber den Arbeitnehmern nicht im Geringsten nachgekommen ... Auch beim Sozialabbau haben diese Heuchler umfangreich mitgewirkt.“, schrieb der Initiator dieser Diskussion. Es folgte ein Abgesang auf die Arbeitnehmerorganisationen. „Gewerkschaften wurden von der Kapitalseite ins Leben gerufen, um eine scheinbar legitimierte und für die Interessen der Arbeiter berufene Organisation zu haben, die für Ruhe unter den Arbeitern sorgt, aber die hellen Köpfe der Arbeiterführer mit hoch dotierten Posten ruhig zu stellen versucht. Was ja auch wunderbar funktioniert.“, meinte einer. Ganz offen in die Tradition des Nationalsozialismus stellte sich ein Autor mit Namen „Naturfreund“: „Unter einer für das Volk arbeitenden Regierung ist jede Gewerkschaft überflüssig.“

Geht es nach dem Münsteraner NPD-Kreisgeschäftsführer Markus Pohl, ist sie nicht erst überflüssig, wenn eine „nationale Regierung“ an der Macht ist, sondern bereits heute. „Anders als die Gewerkschaften, welche ihre Mitglieder auf zahlreichen Kundgebungen am 1. Mai, bei Gratis-Bier und laschen Reden, bei Laune halten möchten, wird die NPD in Vechta und in vielen anderen deutschen Städten für die Interessen aller deutschen Arbeiter kämpfen!“, schrieb er in einem offenen Brief, nachdem sich gegen die Ankündigung einer NPD-Demo zum 1. Mai in der niedersächsischen Provinzstadt Protest aus den Reihen des DGB geregt hatte. Pohl macht den Gewerkschaften aus extrem rechter Sicht ein Sündenregister auf: Sie hätten „kommentarlos dabei zugesehen, wie die Etablierten in den sechziger Jahren Hunderttausende von Ausländern als ,Gastarbeiter’ ins Land lockten und diese langsam aber sicher die Deutschen vom Arbeitsmarkt verdrängten. Anstatt die mittlerweile 15 Millionen in Deutschland lebenden ,Menschen mit Migrationshintergrund’ als Konkurrenz für den deutschen Arbeiter zu sehen, registrieren die Gewerkschaften diese als potenzielle Mitglieder und somit Beitragszahler ihrer eigenen Organisation.“

Der DGB als „Handlanger der Globalisierung“

Dass der Traum von einem „nationalen Gewerkschaftsbund“ in der Bundesrepublik reichlich irreal ist, hatten Rechtsextremisten spätestens in den 90er Jahren erfahren müssen. Seit vielen Jahren hatten sich NPD-Mitglieder in dem vor allem in NRW tätigen „Deutschen Arbeitnehmerverband“ (DAV) breit gemacht. NPDler saßen im Bundesvorstand, in der DAV-Mitgliederzeitschrift „Deutsche Arbeitnehmer-Zeitung“ (DAZ) tauchten ausländerfeindliche Sprüche und Hetzparolen auf. Den erträumten Durchbruch in der Arbeitnehmerschaft schaffte der DAV nicht. Statt dessen geriet er ins Blickfeld von Gewerkschaftern, die gegen DAV-Treffen protestierten, und Verfassungsschützern, die den Verein in ihre Jahresberichte aufnahmen. 1997 traten die bekanntesten NPD-Protagonisten im DAV, der frühere nordrhein-westfälische NPD-Landeschef Peter Markert und Lothar Ehrlichmann, von ihren Funktionen zurück.

Im NPD-Organ „Deutsche Stimme“ setzte Ehrlichmann später seinen Feldzug gegen den DGB fort. „Im Verlauf der Nachkriegsjahrzehnte mutierten die Spitzenfunktionäre der Gewerkschaften von ursprünglich überwiegend marxistisch indoktrinierten ,Klassenkämpfern’ zu systemfrommen Nutznießern des Kapitalismus ... Die Gewerkschaften degenerierten schließlich zu bloßen ,Hiwis’ der Finanz- und Konzernkapitalisten.“ Sie hätten mitgewirkt an der Vermögensverteilung „von den Schaffenden zu den Raffenden“, schrieb er und bediente sich dabei des NS-Vokabulars. Er warf ihnen vor, ihre Tarifpolitik habe „einen Rationalisierungsschub nach dem anderen“ bewirkt – mit der Folge von Arbeitslosigkeit und Produktionsverlagerungen ins Ausland. Trotz seiner teilweise antikapitalistischen Attitüde klingt vieles bei Ehrlichmann, als sei es aus älteren Broschüren von Arbeitgeberverbänden abgeschrieben. Da ist die Klage über vom DGB „ferngesteuerte“ Betriebsräte, über eine angeblich enorme politische Machtfülle durch eine überproportionale Vertretung im Bundestag, über Verflechtungen mit der SPD, die den Anspruch einer Einheitsgewerkschaft zur „sinnwidrigen Selbstbezeichnung“ mache.

Der bayerische NPD-Funktionär Roland Wuttke schließlich macht schon in der Titelzeile eines DS-Beitrags deutlich, was die Partei an den Gewerkschaften stört: „Das falsche Spiel der Gewerkschaften – Anstatt deutsche Arbeitnehmerinteressen zu verteidigen sind die DGB-Gewerkschaften Handlanger der Globalisierung.“ Gewerkschaften hätten sich vom „kapitalistischen System korrumpieren“ lassen: „Sie lassen das unwürdige Spiel der Konzerne bei der Vernichtung und Verlagerung von deutschen Arbeitsplätzen gewähren und sich auf Nebenkriegsschauplätze abdrängen, wie z.B. der Erringung weniger Lohnprozente für Arbeitsplatzbesitzer oder jenen fatalen ,Kampf gegen Ausländerfeindlichkeit’ in den Betrieben.“ Damit nicht genug, attestiert Wuttke den Gewerkschaften als „Spießgesellen der Globalisierung“ auch noch eine „aktive Rolle bei der Ausplünderung und Unterdrückung Deutschlands“.

Im Ton gemäßigter gab Sascha Roßmüller in der DS (Ausgabe 4/2006) den Gewerkschaften Empfehlungen: „Die Gewerkschaften wären gut beraten, nationale Politikansätze aufzugreifen und sich somit als wirksames Instrument zur Durchsetzung gemeinschaftlicher Selbstbestimmung gegen die Kompetenzanmaßung der internationalen Finanzaristokratie zu begreifen.“ Diesen Ratschlag hin zur Volksgemeinschaftsideologie und hin zum Nationalismus werden die Gewerkschaften nicht befolgen. Und auch die Träume von Neonazis – gehegt in den Hochzeiten des Hartz-IV-Protests –, eigene Blöcke in gewerkschaftlichen Demonstrationen bilden zu können, sind ausgeträumt. Bleibt noch die Möglichkeit, mit eigenen Forderungen die Gewerkschaften zu übertrumpfen. Beispiel Mindestlohn: Während die Gewerkschaften auf 7,50 Euro orientieren, fordert die sächsische NPD 8,80 Euro. Die Zahlensymbolik mag ihr sehr recht sein.

Tomas Sager

Quelle
Bnr [27.04.07]

Thursday, October 30, 2008

Moskau: „Russischer Marsch“

Der aktuellen Ausgabe der NPD-Zeitung „Deutsche Stimme“ zufolge weilte NPD-Bundesorganisationsleiter Jens Pühse im September auf Einladung von Alexander Belov (Geburtsname Potkin, Jg. 1976), zu politischen Gesprächen in Moskau.

Belov ist seit Juli 2008 Vorsitzender der rechtsextremen „Bewegung gegen illegale Immigration“ (DPNI; Parole: „Russland den Russen“) und gehörte von 1990 bis 2002 der rechtsextremen Organisation „Pamjat“ an. Im Mittelpunkt der Gespräche, so berichtet die „Deutsche Stimme“ (DS), stand die Frage nach der Möglichkeit des Aufbaus einer Zusammenarbeit von NPD und DPNI. Als Höhepunkt der Zusammenkunft wird von der DS eine Konferenz der DPNI im Moskauer „Haus der Journalisten“ gewertet, zu der der innere Führungskreis der DPNI und der Auslandsbeauftragte der griechischen Neonazi-Organisation „Golden Dawn“ („Goldene Morgenröte“) geladen waren. Pühse würdigte Russland als „strategischen Partner von Bedeutung, um sich dem US-amerikanischen Weltmachtstreben entgegenzustellen“. Der DPNI-Belov, der zu einem Gegenbesuch nach Deutschland eingeladen wurde, regte für das Frühjahr 2009 einen „internationalen Kongress von Nationalisten“ in Moskau an. In einem Interview mit der DS führte Belov aus, dass Russland „kein multikultureller Vielvölkerstaat“ werden solle. Die DPNI will trotz Verbots der Moskauer Stadtverwaltung gemeinsam mit dem „Slawischen Bund“ (SS) am 4. November, dem Tag der nationalen Einheit, einen „Russischen Marsch“ in der Hauptstadt veranstalten. (am)

Quelle
Bnr [30.10.08]

Wednesday, April 04, 2007

Anlayse der NPD-Zeitung “Deutsche Stimme”

Der Chemnitzer Politikwissenschaftler Florian Hartleb hat alle Ausgaben der NPD-Parteizeitung “Deutsche Stimme” analysiert. Auf den Seiten des ORF werden die Ergebnisse zusammengefasst. Focus Online hat den Wissenschaftler zu seiner Studie befragt.


Quelle
NPD-Blog [04.04.07]

Friday, November 03, 2006

Unbeirrter Rechtskurs - Neuzugang bei der NPD-Parteizeitung „Deutsche Stimme“

Riesa – Dem Autorenkreis der NPD-Parteizeitung „Deutsche Stimme“ hat sich Angelika Willig, langjährige Mitarbeiterin der „Jungen Freiheit“, angeschlossen.
Als Willig die Redaktionsmannschaft der JF am 30. September 2004 verließ, wurde sie mit lobenden Worten verabschiedet: „Kaum einen anderen Mitarbeiter der Jungen Freiheit verbindet eine so lange und kurvenreiche Geschichte mit dieser Zeitung. Seit über fünfzehn Jahren, zwischenzeitliche Unterbrechungen mitgerechnet, ist ... Willig der JF in unterschiedlichen Rollen verbunden“. Willig leitete von 1994 bis 1998 und von 2002 bis 2004 die Ressorts „Kultur“ beziehungsweise „Forum“. Seit ihrem Ausscheiden bei der JF publiziert Willig auch in der rechtsextremen Monatszeitschrift „Nation&Europa“ aus Coburg. (am)

Quelle
Bnr [03.11.06]

Thursday, April 02, 2009

Deutsche Bananen

NPD propagiert »patriotisches Einkaufen« gegen die Wirtschaftskrise. Dahinter steckt das alte Bild vom »raffenden Kapital«

Deutsche, kauft deutsche Produkte!«, das ist die von der Märzausgabe der NPD-Kampagnezeitung Jetzt reichts! empfohlene Maßnahme gegen die Krise. »Deutsche, kauft deutsche Zitronen!« parodierte der Schriftsteller Kurt Tucholsky bereits 1932 ähnliche Forderungen der NSDAP. Knapp achtzig Jahre später dürfte es selbst bei der eigenen Anhängerschaft Schwierigkeiten mit der Umsetzung der Forderung geben. Sogar die bei Rechtsextremen beliebte Kleidungsmarke »Thor Steinar« wird in China genäht. Der Anblick nackt marschierender Neofaschisten wird uns in Zukunft trotzdem erspart bleiben, denn die neue Kampagne dient ausschließlich der Propagierung alter Ideen.

Die Strategie der NPD sich als einzige Kraft, welche die Systemfrage stellt, zu verkaufen, ist nicht neu. Die Partei hat in den letzten Jahren immer wieder verkündet, daß ihre Stunde bei einer großen wirtschaftlichen und sozialen Krise kommen werde. Bereits 2003 schrieb Thoralf Trenkmann in der Parteizeitung Deutsche Stimme: ...lesen

Verwandte Themen:

Rechte setzen erfolglos auf Marx
NPD gegen "Kapitalismus" ?

Wednesday, November 08, 2006

Riesa: Personalzuwachs bei der "Deutsche[n] Stimme"

Riesa – Adrian Preißinger gehört neuerdings zur Mannschaft des NPD-nahen Deutsche Stimme Verlags.
Preißinger wurde am 19. Dezember 2002 vom Landgericht Dresden wegen Volksverhetzung, Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, Gewaltverherrlichung sowie Einfuhr strafrechtlich relevanter Tonträger zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und zu einer Geldstrafe in Höhe von 230 000 Euro verurteilt. Er gab zu, an der Produktion und dem Vertrieb rechtsextremer Tonträger in einer Gesamtzahl von 46 000 Exemplaren gewesen zu sein. Adrian Preißinger war Inhaber der Agentur für Kommunikation (AFK) in Banska Bystrica in der Slowakei. Seine Geschäftskontakte, so das brandenburgische Landesamt für Verfassungsschutz, reichten über Europa hinaus bis nach Thailand, Taiwan und die USA. Preißingers politischer Werdegang startete bei der Jungen Union im oberfränkischen Weißenbrunn. Später engagierte er sich bei den Republikanern, publizierte in „Nation Europa“ und war „Schriftleiter“ der NS-orientierten Zeitschrift „Nation“. Wegen der unkommentierten Veröffentlichung eines holocaustleugnenden Artikels in „Nation“ wurde Preißinger zu einer Geldstrafe in Höhe von 4 000 Mark verurteilt. Ab Ende 1994 hatte Preiflinger seine Aktivitäten nach und nach in die Slowakei verlegt, um sich der Verfolgung durch deutsche Ermittlungsbehörden zu entziehen. (am)

Quelle
Bnr [07.11.06]

Tuesday, March 17, 2009

Neues vom Dresdner Schüler: Gansel lobt (!) die Systemmedien

Normalerweise ist die NPD ja bislang nicht gerade als Anhängerin des Mediensystems aufgefallen. In der Februarausgabe der NPD-Parteizeitung „Deutschen Stimme“ schlägt Jürgen Gansel nun ganz andere Töne an und meint, dank neurobiologischer Studien den "Systemmedien" doch etwas Gutes abgewinnen zu können.

Den umfangreichsten Artikel der aktuellen Ausgabe der „Deutschen Stimme“ verfasste einmal mehr der sächsische NPD-Landtagsabgeordnete Jürgen Gansel. Gansel gilt als Gründer der so genannten „Dresdner Schule“, einem Versuch, die Intellektualisierung der NPD voranzutreiben. Bislang sind allerdings keine weitergehenden Bemühungen als ein Manifest bekannt. Die „Dresdner Schule“ ist also nicht mal eine Schulklasse, eher ein Schüler und das ist Gansel. Die Veröffentlichungen des „Dresdner Schülers“ beschränken sich großteils auf die „Deutsche Stimme“. In seinen Beiträgen bemüht er sich, sich als Kenner möglichst vieler Philosophen und Theorien zu geben. ...lesen

Tuesday, October 09, 2007

Mainz: NPD-Spendenkonten wieder salonfähig?

Deutsche Banken unterhalten nach jahrelanger Zurückhaltung wieder vermehrt Geschäftsbeziehungen zur verfassungsfeindlichen NPD. Nach Recherchen des ARD-Politikmagazins "Report Mainz" führen mehrere private Kreditinstitute wieder Spendenkonten für die rechtsextreme Partei.

So verfügt das NPD-Parteiorgan "Deutsche Stimme" über Geschäftskonten bei der Deutschen Bank und der Volksbank Riesa. Der Jahresumsatz der "Deutschen Stimme" betrug 2006 eigenen Angaben zufolge 1,4 Millionen Euro. Diese Summe erwirtschaftete das Parteiorgan unter anderem mit dem Vertrieb kriegsverherrlichender CDs wie zum Beispiel "Blutrausch", mit Aufklebern wie "Rudolf Hess – ich bereue nichts" sowie mit Morgensternen, Schwertern und Streitäxten. ...lesen


Folge:

Mainz: Konten gekündigt [18.10.07]
Geldinstitute kündigen Konten der NPD [19.10.07]


Verwandte Themen:

Stuttgart: Konto durfte gekündigt werden
MV: NPD kann Konto wohl doch behalten

Thursday, February 07, 2008

„Stolze deutsche Frauen“

Aktivistinnen aus den Reihen der NPD haben einen Zusammenschluss mit dem Namen „Jeanne d’Arc – Selbsthilfegruppe politisch verfolgter Frauen in Zeiten des BRD-Regimes“ gegründet.

In der Vereinigung sollen sich „stolze deutsche Frauen“ zusammenschließen, die in „ihrem sozialen Umfeld diffamiert und denunziert" werden und denen beruflich „die Türen versperrt werden“. Diese „Kämpferinnen“ beweisen, so das NPD-Parteiblatt „Deutsche Stimme“ DS), „nationale Solidarität, stehen zueinander und stärken sich untereinander.“ (am)

Quelle
Bnr [07.02.08]

Verwandte Themen:

Frauen in der extremen Rechten
Archivsuche "Ring Nationaler Frauen"



Tuesday, June 03, 2008

Riesa; Parteiwechsler

Hochrangige Funktionäre der Deutschen Partei sollen der NPD beigetreten sein.

Dies vermeldet das NPD-Parteiorgan „Deutsche Stimme“ (Riesa) in seiner Juni-Ausgabe. Demnach haben sich Ulrich Pätzold, vormals Bundesvorsitzender der Deutschen Partei und Marita Schäfer, vormals DP-Landesvorsitzende in Sachsen-Anhalt, der NPD angeschlossen. Die NPD, so Pätzold in einem Interview in dieser Ausgabe der „Deutschen Stimme“, sei eine „heimattreue Partei“ und „die einzige letzte Möglichkeit, wirkliche Oppositionsarbeit zu machen.“ Der jetzigen DP-Bundesführung unter Vorsitz von Alfred Kuhlemann wirft Pätzold vor, „unserem Vaterland“ zu schaden, „da sie in Abgrenzungsrituale gegenüber anderen nationalen Parteieien zurückgefallen“ sei. Das niedersächsische Landesamt für Verfassungsschutz bescheinigte Pätzold 2003, „gängige rechtsextremistische Auffassungen wie ‘Schuldkomplex’, ‘Deutschland als tributpflichtiger Vasallenstaat’, ‘Umerziehung’ und die These von den hinter der politischen Klasse Amerikas stehenden ‘Mächten’ propagiert“ zu haben. (am)

Quelle
Bnr [03.06.08]

Friday, August 22, 2008

Riesa: NPD legt sich "Außenminister" zu

Die NPD verbucht als Neuzugang einen früheren "geschäftsführenden Außenminister", wie durch ein Interview im Parteiblatt Deutsche Stimme bekannt gegeben wurde. Das neue Parteimitglied Kersten Radzimanowski war Staatssekretär der letzten DDR-Regierung und hatte laut damaligen Medienberichten "enge Kontakte zur Stasi und zum KGB". ...lesen

Siehe auch:

Eggersdorf : „Demokratiephrasen“ ( „Kersten Radzimanowski, langjähriges Mitglied der CDU in Ost und West, engagiert sich der „Deutschen Stimme“ zufolge „öffentlich und vernehmbar in der NPD“) [11.09.08]

Saturday, August 09, 2008

Polizei löst Zeltlager der HDJ auf

Die Proteste von Anwohnern zeigen Wirkung: Die Polizei hat ein Ferienlager des rechtsextremen Vereins Heimattreue Deutsche Jugend (HDJ) aufgelöst. In dem Camp fanden die Beamten zahlreiche Utensilien mit Hakenkreuz-Symbolen.

Das Lager befand sich in der Nähe der Gemeinde Hohen Sprenz im Kreis Güstrow. Wie die Polizei mitteilte, war das auf einem Privatgelände errichtete Camp mit 14 Zelten bereits am Mittwoch nach Hinweisen aus der Bevölkerung ermittelt worden. Das Amtsgericht Güstrow hatte daraufhin am Donnerstag einen Durchsuchungsbeschluss und der Landkreis Güstrow am Freitag eine Anordnung zum sofortigen Vollzug erlassen. ...lesen

Siehe auch:

Polizei räumt Ferienlager der HDJ
Zeltlager der HDJ (Heimattreuen Deutschen Jugend e.V.) von Polizei durchsucht und nach Ordnungsverfügung des Landkreises aufgelöst
MVP: Polizei löst HDJ-Zeltlager auf [10.08.08]
Nazi-Sommercamp in Mecklenburg-Vorpommern aufgelöst
Rechtes Camp aufgelöst [11.08.08]
Geschirrtücher mit Hakenkreuzen
Hakenkreuze in der Waldidylle
Polizei löst Jugendlager auf - Hakenkreuze entdeckt
Polizei löst Nazi-Jugendlager auf
Polizei räumt rechtsextremes Jugendcamp nahe Rostock
Nach Camp-Auflösung: Verbot des Vereins HDJ gefordert
Polizei sprengt rechtes Zeltlager für Kinder [12.08.08]
Die braunen Kinderfänger
Altes Gedankengut für die Jugend (Sebastian Räbiger) [14.08.08]
Auf den Spuren der HDJ… (Extra3 über Frank Klawitter und die Verbindungen zur NPD, Michael Grewe, Tino Müller) [21.08.08]
Heftige Kritik an Staatsanwalt (Hövelmann empört - Ermittlungen gegen rechtsextreme Gruppe eingestellt) [23.08.08]
Ermittlungen wegen HDJ-Lager eingestellt
HDJ-Treiben auf Privatgelände (Entgegen anderslautenden Presseberichten, sind die Ermittlungen zu dem HDJ-Lager nicht abgeschlossen. Der Verantwortliche für das Zeltlager Martin Götze war an einer weiteren Veranstaltung am 24. August in Weidenthal in Rheinland-Pfalz beteiligt) [25.08.08]
Hakenkreuze Privatsache? [26.08.08]
Keine Instrumentalisierung von Kindern bei der HDJ? (In der NPD-Zeitung “Deutsche Stimme” thematisiert Andreas Molau die Ermittlungen gegen die HDJ) [02.09.08]
MVP: Bußgeldverfahren gegen die HDJ [16.10.08]
Nazi-Lager: HDJ muss Strafe zahlen

Verwandte Themen:

Nach CH-Verbot: Politik nimmt HDJ ins Visier
Wie Rechtsextreme in Ostdeutschland Jugendliche ködern (Verfassungsfeinde täuschen soziales Engagement vor) [24.10.08]
Kampf gegen rechts - Aufgabe der Sozialarbeit?

Tuesday, March 04, 2008

Schalksmühle: Altgedienter Ausländerfeind

Der NPD-Kreisverband Märkischer Kreis hat im NPD-Bundesorgan „Deutsche Stimme“ eine Traueranzeige für das jüngst verstorbene Mitglied Hagen Prehl (Jg. 1937) aus Schalksmühle geschaltet.
Der pensionierte Fachhochschullehrer für Bauingenierswesen Prehl gründete 1980 maßgeblich die „Bürgerinitiative Ausländerstopp“. Gefordert wurde von der „Bürgerinitiative Ausländerstopp“ der „sofortige Stopp von Scheinasylanten aus aller Welt“ und „Keine Einschmelzung (‘Integration’) der Ausländer in das deutsche Volk.“ Noch in ihrem Gründungsjahr sammelte die von der NPD gesteuerte „Bürgerinitiative Ausländerstopp“ 5000 Unterschriften für ein Volksbegehren zur Durchsetzung eines Landesgesetzes zur „Förderung der Rückkehr ausländischer Arbeitnehmer und ihrer Familien“. Prehl trat mehrfach als NPD-Landtags- und Bundestagskandidat in Erscheinung. Zuletzt kandidierte Prehl im September 2004 bei der nordrhein-westfälischen Kommunalwahl für das Amt des Landrats. Er engagierte sich auch beim rechtsextremen „Deutschen Kulturwerk“. (am)

Quelle
Bnr [04.03.08]

Friday, August 08, 2008

Braune Parolen in seriösem Umfeld

Internetportal stellt NPD zu Unternehmen Berlin - Die Mischung ist zumindest ungewöhnlich. Mitteilungen deutscher Unternehmen, Verbände und Vereine stehen im Internetportal „News 4 Press.com“ neben rechtsextremer Propaganda. Wer die Homepage anklickt, stößt auf die Deutsche Post, auf die Hotelgruppe Sorat – und die NPD, ihre Zeitung „Deutsche Stimme“, auf die DVU, auf die „Nationalzeitung“ und das Magazin „Nation & Europa“. ...lesen

Friday, August 01, 2008

Köln: Politischer Wanderpokal

Heiner Kappel (Jg. 1938), vormals FDP-Politiker in Hessen, später Vorsitzender der gescheiterten Parteien Bund Freier Bürger (BFB) und Deutsche Partei (DP), will am Anti-Islamierungskongress („Nein zu Moscheen – Nein zu Minaretten – Nein zu Muezzinruf“) der extrem rechten Bürgerbewegungen „pro Köln“ und „pro NRW“ teilnehmen.

Der Anti-Islamisierungskongress soll vom 19. bis 21. September in Köln stattfinden. Zu der Veranstaltung werden auch Politiker der rechtsradikalen Parteien FPÖ (Österreich) und Vlaams Belang (Belgien) erwartet. Kappel, Interviewpartner des NPD-Parteiorgans „Deutsche Stimme“, war im Oktober 2004 Referent auf einer Bundesvorstandssitzung der rechtsextremen Deutschen Liga für Volk und Heimat (DLVH). Im September 1997 musste Kappel die hessische FDP-Landtagsfraktion unter anderem deshalb verlassen, weil er Kontakt zum „Bündnis Konstruktiver Kräfte Deutschlands“ (BKKD), „einem Sammelbecken Rechtsgerichteter“ (FAZ), hielt. (am)

Quelle
Bnr [30.07.08]

Monday, September 08, 2008

Wurzen: Geschäftstüchtig

Die Firma „Front Records“ aus Wurzen (Landkreis Leipzig) ist „einer der bedeutendsten rechtsextremen Vertriebe bundesweit“.

Diese Einschätzung trifft das „Gemeinsame Lagebild der Verfassungsschutzbehörden Brandenburg und Sachsen“, das im August öffentlich vorgestellt wurde. Vertriebsunternehmen wie „Front Records“, so wird im „Lagebild“ festgestellt, „verfügen erfahrungsgemäß über mehrere Tausend Kunden im In- und Ausland, ihr jährlicher Umsatz dürfte mehrere 100.000,- Euro betragen.“ Im aktuellen Angebot von „Front Records“ sind CDs von einschlägigen rechtsextremen Bands wie „Sturm 18“ und „Barking Dogs“, Textilien mit Aufdrucken wie „Mir stinken die Linken“ sowie Buttons mit Aufschriften wie „Anti-Antifa“ oder „Odin statt Jesus“. Inhaber des seit 2003 bekannten Vertriebsunternehmens ist Thomas Persdorf. Persdorf ist auch Inhaber einer „nationalen Textildruckerei“ namens „Protex“. „Protex“ bedruckt unter anderem Textilien und Taschen. Anzeigen für „Protex“ schaltet Persdorf in der NPD-Parteizeitung „Deutsche Stimme“. Beim NPD-Pressefest im August 2006 in Pappritz bei Dresden war Persdorf mit einem großen Stand mit rechtsextremen Szene-Devotionalien vertreten. Zugleich war Persdorf für die Essens- und Getränkeversorgung verantwortlich. (am)

Quelle

Bnr [08.09.08]

Friday, November 20, 2009

So modern ist die NPD: “Reichsbürger” Hackert zu “70 Jahre Kriegsausbruch”

Die NPD verpasst sich gern ein modernes Image, in der neuen Jugendzeitung der Fraktion in Sachsen geht es beispielsweise um soziale Probleme und grüne Gentechnik. Auf die NS-Zeit solle man sich im “politischen Nahkampf”, so wird in einer Handreichung für NPD-Kandidaten das Gespräch mit Bürgern genannt, nicht festnageln lassen. Das muss man auch selbst gar nicht tun, denn das erledigt die NPD schon von alleine. In der NPD-Zeitung “Deutsche Stimme” vom 21. Oktober 2009 wird einmal mehr die Kriegsschuldfrage ausgepackt. “Von wegen Überfall” überschreibt Wolfgang Hackert seinen Beitrag. Hackert gehört zur so genannten “Reichsbürgerbewegung” und war im Umfeld des mittlerweile verbotenen Vereins “Collegium Humanum” aktiv; ...lesen