antifa , antifaschistische aktion , antifaschistische aktionen

Friday, October 12, 2007

NPD erhielt Tagungsverbot für die Haseltal-Halle

Steinbach-Hallenberg Die NPD Thüringen wollte an diesem Wochenende ihren Landesparteitag in der Haseltalstadt durchführen. Das Vorhaben scheiterte, denn die Haseltal-Halle, der geplante Veranstaltungsort, ist belegt. Zwar hatte die Thüringer NPD vor dem Verwaltungsgericht in Meiningen dagegen geklagt, doch der Antrag wurde zurück gewiesen.

Halle ist belegt

Zur Vorgeschichte: Angeblich wollte der Student, der Mitte September im Rathaus von Steinbach-Hallenberg nach dem Belegungsplan der Haseltal-Halle fragte, Daten für seine Diplomarbeit über die Ausnutzung von Sporthallen sammeln. Doch am Ende entpuppte sich das wohl als verdecktes Spiel der Thüringer NPD, um einen freien Termin für ihren Landesparteitag heraus zu finden. Der 12. und 13. Oktober schienen unbelegt, daher wollte die NPD diese Tage für ihre Veranstaltung nutzen. Doch der übermittelte Plan war nicht aktuell, denn die Steinbach-Hallenberger Fußballer hatten die Halle an diesem Wochenende bereits für ein Turnier gebucht.

Daraufhin wollte die NPD ihr Ansinnen gerichtlich durchsetzen und verklagte den Eigentümer der Halle, den Landkreis Schmalkalden-Meiningen, vor dem Verwaltungsgericht Meiningen. Das gab dem Antrag nicht statt, weil die Stadt Steinbach-Hallenberg für die Vergabe zuständig ist. Daraufhin wurde die Kommune von der NPD Thüringen verklagt. Bis zum Montag hatte Bürgermeister Christian Endter (CDU) die Stellungnahme der Stadt beim Verwaltungsgericht Meiningen abzugeben. Dieses prüfte den Eilantrag der NPD zur Freigabe der Haseltal-Halle.

Mittwochvormittag erhielt die Stadt nun die Nachricht, dass der Eilantrag vom Verwaltungsgericht Meiningen abgelehnt wurde. Bürgermeister Christian Endter zeigte sich über diese Entscheidung erleichtert. Er vermutete indes, dass es sich bei dem Vorgang womöglich um einen „Test“ handeln könnte, wie Thüringer Behörden und Gerichte reagieren.

Diese Annahme scheint denkbar, denn zumindest auf den Internetseiten der NPD Thüringen fand sich im Terminkalender kein Hinweis auf einen Landesparteitag. Der sei nicht propagiert worden, begründete NPD-Landesgeschäftsführer Patrick Wieschke auf Nachfrage unserer Zeitung. Seine Partei überlege derzeit Alternativen, welche im Laufe des gestrigen Tages in einer gesonderten Pressemeldung bekannt gegeben werden sollte. Jetzt sei die NPD, so Wieschke, mit ihrem Eilantrag gescheitert, weil sie die formale vierwöchige Anmeldefrist für die Haseltal-Halle nicht eingehalten habe.

Alles nur ein Testballon?

Am Ende war das Vorgehen der Thüringer NPD wohl ein neuerlicher Versuch, im Landkreis Schmalkalden-Meiningen auf sich aufmerksam zu machen. Die Region ist einer der wenigen Flecken, in denen die NPD noch nicht richtig Fuß fassen konnte und in der die unter Beobachtung stehende Partei über keinen eigenen Kreisverband verfügt.

Quelle
Freies Wort.de [12.10.07]

Siehe auch:

Parteitag verschoben

Bereits erschienen:

Auf der Suche nach Parteitags-Lokal [11.10.07]

Monday, November 13, 2006

Halle: Gescheiteter OB-Anwärter der NPD

Halle – Die NPD hatte für die Oberbürgermeisterwahlen in der größten Stadt Sachsen-Anhalts mit ihrem Landesvorsitzenden Andreas Karl einen eigenen Kandidaten aufgestellt.
Karl bewarb sich mit 13 weiteren Kandidaten um das Amt des Stadtoberhaupts. Der 43-jährige gelernte Dachdeckermeister erhielt aber nur 1,7 Prozent Stimmenanteil, das waren real 1 089 Stimmen. Karl nimmt zurzeit ein Mandat für die NPD im Burgenlandkreis wahr. Er bezeichnet sich als Bürger des „Deutschen Reiches“ und hat eigens für die Wahl einen Wohnsitz in Halle angemeldet. Die Staatsanwaltschaft führt gegen Karl Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Insolvenzrecht. In Halle hat die NPD durch Andrea Machleid einen Sitz im Stadtparlament. Offenbar will die Partei ihre Aktivitäten in Halle verstärken, wurde doch zeitgleich mit dem OB-Wahltermin ein inzwischen siebter Stützpunkt der Jungen Nationaldemokraten in dem Bundesland gegründet, der JN-Angaben zufolge mehr als 40 Mitglieder zählen soll. Im Beisein des JN-Landesvorsitzenden Philip Valenta hat man Matthias Bady zum Stützpunktleiter von Halle auserkoren. (hf)

Quelle
Bnr [13.11.06]

Thursday, June 04, 2009

Halle: Proteste vor Ladenöffnung auf dem oberen Boulevard

Neues Geschäft soll Kleidung der umstrittenen Marke anbieten - Widerstand angekündigt - Stadt distanziert sich

Normalerweise könnte man sich über jede Geschäftseröffnung auf dem oberen Boulevard in Halle freuen. Auf der Meile stehen viele Läden leer, kämpfen Händler wegen des geringen Kundenzuspruchs ums wirtschaftliche Überleben. Am Donnerstagvormittag - und somit nur wenige Stunden vor den Händelfestspielen - wird dagegen ein Laden sehr wahrscheinlich unter lautem Protest eröffnet: In dem Geschäft soll die in der rechten Szene begehrte Bekleidungsmarke "Thor Steinar" verkauft werden. ...lesen

Siehe auch:

Proteste gegen neuen Thor-Steinar-Laden (Haben Betreiber Vermieter im Unklaren gelassen?) [05.06.09]
Thor Steinar-Filiale wechselt nach Halle (Mittlerweile ist bekannt geworden, dass die neue Filiale die Nachfolgerin des „Tönsberg“ in Leipzig ist)
Halle: Steinige Kündigung des „Oseberg“ (Anwalt prüft inzwischen ob eine außerordentliche Kündigung in Betracht kommt) [14.06.09]
TheaterAction vs. Thor Steinar in Halle [29.06.09]

Monday, April 21, 2008

„Freies Denken“ in Halle

In der thüringischen Universitätsstadt Halle/Saale wurde jüngst die NPD-nahe „Studentengruppe Freies Denken“ ins Leben gerufen.

Die rechtsextreme Gruppierung will dem „vorherrschenden Zeitgeist der angeblich toleranten und weltoffenen Geisteswissenschaftler in Halle und Umgebung entgegenwirken“, um „Alternativen aufzuzeigen und interessierte Nationalisten zu vereinen“. Die „Studentengruppe Freies Denken“, die sich als „Ruf zubden Waffen deutschen Geistes“ versteht, ist Bestandteil des im Januar 2007 aus Reihen der Jungen Nationaldemokraten gegründeten „Nationalen Bildungskreises“ (NBK). Primäre Ziele des NBK liegen Eigenbekunden zufolge in der „Schulungsarbeit heranwachsender Kader, der Herausbildung geistiger Größen zum effizienten politischen Einsatz sowie die Bindung nationalistischer Studenten an die volkstreue Bewegung“. Als Kopf der „Studentengruppe Freies Denken“ vermuten Szenekenner Hendrik Heller, NPD-Kreisvorsitzender Wartburgkreis. Heller, der in Halle studiert, ist hochschulpolitischer Sprecher der Thüringer NPD. (am)

Quelle
Bnr [18.04.08]

Wednesday, September 19, 2007

Erster WM-Prozess in Halle

Nach einem rassistischem Angriff am Rande der Fußball Weltmeisterschaft stehen in Halle zwei Schläger vor Gericht

Mehr als vierzehn Monate nach einem rassistischen Angriff in Halle auf einen damals 33jährigen Flüchtling aus Eritrea, beginnt am Donnerstag, den 20. September 2007 der Prozess gegen die mutmaßlichen Täter vor dem Schöffengericht am Amtsgericht Halle. Die Staatsanwaltschaft wirft den beiden zur Tatzeit 22jährigen u.a. Beleidigung und gefährliche Körperverletzung vor. Zur Prozesseröffnung sind 12 Zeugen geladen ...lesen

Wednesday, November 01, 2006

Halle: Prozess gegen Neonazis nach Überfall auf Gegendemonstranten

''Na, habt ihr schön gegendemonstriert'' wurden zwei Teilnehmer einer Demo gegen Rechtsextremismus in Halle gefragt, und fast zeitgleich gezielt gegen ihre Köpfe geschlagen, so dass sie zu Boden gingen. Dann traten die Angreifer auf ihre am Boden liegenden Opfer ein.

Am Mittwoch, den 1. November 2006, wird ab 14.00 Uhr im Amtsgericht Halle, Saal 2.048, der Prozess gegen den Neonazi Stefan G. eröffnet.Die Staatsanwaltschaft wirft dem 22-Jährigen vor, in Halle am 17. Juni 2005, gegen 22.30 Uhr, mit einem weiteren Angreifer gemeinschaftlich handelnd grundlos zwei Personen zu Boden geschlagen und dann weiter mit Tritten und Schlägen traktiert zu haben. ...lesen

Monday, October 16, 2006

OB-Kandidat in Halle

Halle – Andreas Karl, NPD-Landesvorsitzender von Sachsen-Anhalt, will Oberbürgermeister in Halle an der Saale werden.
Karl (Billroda, Burgenlandkreis) tritt bei der am 12. November stattfindenden Oberbürgermeisterwahl in Halle an der Saale an. Der Wahlkampf von Karl wird unter dem Motto "Rote Karte gegen Filz und Korruption in der Stadtverwaltung" stehen. (am)

Quelle
Bnr [16.10.06]

Tuesday, March 17, 2009

Magdeburg: Bauordnungsamt schließt nächste Woche neuen Rechtsradikalen-Treff

Nach Schließung des Rechtsradikalentreffs in der Sieverstorstraße sind die " Jungen Nationalisten ", die Nachwuchsorganisation der NPD, mit ihrem Stützpunkt in eine Halle in der Lerchenwuhne hinter dem Florapark gezogen. Dort gab es Anfang Februar die erste Veranstaltung – ein Rudolf-Hess-Abend mit rund 130 Teilnehmern. Da für die Halle zumindest im bauordnungsrechtlichen Sinn eine " illegale Nutzung " besteht, soll sie nächste Woche gesperrt werden.

Neustädter Feld. Auch der dritte Anlauf der rechtsradikalen NPD-Nachwuchsorganisation " Junge Nationale ", einen Stützpunkt in Magdeburg für Veranstaltungen und " Schulungen " aufzubauen, scheint nun fehlzuschlagen. Seit einigen Monaten nutzen die Rechten eine alte Halle hinter dem Florapark in der Lerchenwuhne, nachdem das Objekt in der Sieverstorstraße geschlossen worden war. ...lesen

Monday, August 25, 2008

Rostock: Nach Unterschlagung im Naziladen Selbstmord und andere Neuigkeiten

Wie bereits berichtet, hatte der bundesweit bekannte Neonaziladen 'Dickkoepp' (früher bekannt unter dem Namen 'East Coast Corner') Sorgen an der Heimatfront. Nicht nur die Antifa machte dem Laden zu schaffen. Cliff Drewes, einer der Angestellen, unterschlug mehr als 3000€. Ende Juli hat Cliff offenbar Selbstmord begangen und Neonazis streiten, wer für den Tod verantwortlich ist. Außerdem Lachen ist gesund - Nationale Sozialisten und ihre heldenhaften Aktionen zum Todestag von Heß und Neonazis liefern sich Saalschlacht mit der Polizei. ...lesen

Zum Thema:

Brachialgewalt

Im Rostocker Stadtteil Gehlsdorf griffen Rechtsextremisten Polizisten an, die ein illegales Rechtsrock - Konzert beenden wollten.

Die Rechtsextremisten gingen dabei äußerst brutal gegen die Einsatzkräfte vor und attackierten sie mit Biertischgarnituren, Flaschen, Bierkästen und Feuerlöschern. Elf Beamte wurden verletzt. Sie erlitten Hautabschürfungen, Prellungen und Verätzungen. Letztere wurden durch den Einsatz der Feuerlöscher verursacht. Außerdem wurden drei rechtsextreme Konzertbesucher verletzt. Eigentlich sollte das Konzert mit zwei Bands aus Schleswig-Holstein im Rostocker Stadtteil Brinkmannsdorf stattfinden. Unter dem Vorwand, eine private Geburtstagsfeier abhalten zu wollen, hatten zwei junge Frauen zuvor Räumlichkeiten in einer Gaststätte angemietet. Vor Beginn des Konzertes wurde dessen Durchführung unterbunden. Wie eine Polizeisprecherin sagte, machten sich die Rechtsextremisten dann auf unterschiedlichen Wegen, teilweise durch Gartenkolonien auf in den Rostocker Stadtteil Gehlsdorf. In einer Halle, die ein bekannter NPD-Kader von der Stadt gemietet haben soll, so jedenfalls die Erkenntnisse der Ermittler, sollte das verhinderte Konzert dann stattfinden. Die Polizei sprach auch hier ein Veranstaltungsverbot aus. Als trotz des Verbots das Konzert begann, versuchten die Beamten die Halle zu betreten und wurden sofort massiv angegriffen. Die Beamten nahmen von den etwa 50 Konzertbesuchern 38 Teilnehmer im Alter von 19 bis 37 Jahren vorläufig fest. Die Festgenommenen, darunter sechs Frauen, stammen aus Rostock, Schwerin, Lübeck und Berlin. Gegen sie wird nun wegen Verdachts des schweren Landfriedensbruches ermittelt. Bei der abschließenden Untersuchung der städtischen Halle, fanden die Ermittler eine Wandtafel mit den Konterfeis diverser NS-Größen, darunter ein Bildnis Hitlers und diverse Broschüren und Propagandamaterialien. Diese offenkundigen NS-Devotionalien und der Inhalt der aufgefundenen Materialien sind ebenfalls Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. Nach Polizeiangaben erschien auch der NPD-Landtagsabgeordnete Birger Lüssow bei den Veranstaltern. Nach einer kurzen Unterredung zog er jedoch wieder von dannen. Derweil hat ein rechtextremes Internetportal über das verhinderte Konzert berichtet. Ein User gibt dort folgenden Ratschlag; „Wenn Ihr Euch also für solche Polizeiüberfälle revanchieren wollt, so geht nicht vor Ort gegen die kleinen Polizisten mit Helm und Knüppel vor, sondern schluckt Eure Wut herunter und greift Euch ein paar Tage später den nächstbesten Kreistagsabgeordneten einer deutschfeindlichen Partei, oder haltet Euch an den örtlichen Polizeichef und den hinter ihm stehenden Leiter der Kreisverwaltung. Mit diesen Personen trefft Ihr im Zweifelsfall immer die Richtigen!“ (tn)

Quelle

Bnr [25.08.08]

Siehe auch:

Berliner bei Konzert in Rostock festgenommen
Polizei löst Konzert Rechtsextremer auf - Festnahmen und Verletzte
Rostocker Polizei löst Nazi Konzert auf - Stadt vermietete Räume
Verletzte bei Auflösung von Neonazi-Konzert in Rostock („Brinkmanntreff“)


Sunday, May 03, 2009

Dokumentation: Offener Brief zu Attacke auf 17-Jährige in Halle

Die Opferberatung Sachsen-Anhalt hat einen Brief eines Vaters dokumentiert, dessen Tochter im Dezember 2007 auf dem Weihnachtsmarkt in Halle/S. von einem Rechtsextremisten angegriffen wurde. Dabei urinierte der Täter auf die 17-Jährige und schlug ihr ins Gesicht.

Nach vier Verhandlungstagen sprach das Amtsgericht Halle unter Vorsitz von Richter Petersen am 11. März 2009 einen einschlägig vorbestraften und zum Zeitpunkt der Tat unter Bewährung stehenden Rechtsextremisten vom Vorwurf der Körperverletzung in zwei Fällen frei. “Die Wahrscheinlichkeit, dass der Angeklagte der Täter ist, ist sehr hoch, mag sogar über 90% liegen … aber es reicht nicht für eine Verurteilung”, so der Richter.

Lesen Sie hier den offenen Brief des Vaters der Betroffenen als Reaktion auf das Urteil: ...lesen

Friday, January 11, 2008

Kein Kategorie C - Konzert in Halle!!!

Im Januar am 12.1.2008) soll nach dem Willen der Veranstalter die rechte Hooligan-Band "Kategorie C - Hungrige Wölfe" in Halle (Saale) auftreten. Stattfinden soll das ganze im ehemaligen Uhrwerk in Halle-Ammendorf, (Mit)veranstalter ist das Tattoo-Cafe "Gottes Farben - Teufels Handwerk". Da viele von uns in beiden Läden schon zu Gast waren und Bands, die wir mögen, dort aufgetreten sind, melden wir uns zu Wort. Wir wollen klare Verhältnisse und keine Läden, in denen sich Punkrocker und Nazi-Hools die Klinke in die Hand geben.
Fußball ist Fußball und Politik ist Politik? ...lesen

Monday, April 02, 2007

Zweiter Versuch in Oldenburg

Die NPD will im Herbst ihren Bundesparteitag in der Oldenburger Weser-Ems-Halle abhalten. Die Stadt will den Parteitag nicht, die Halle ist laut Angaben der Hallen-Verwaltung komplett ausgebucht. Vor drei Wochen war der Versuch der niedersächsischen NPD gescheitert, in Oldenburg einen Landesparteitag zu veranstalten. ...lesen

Siehe auch:

Niedersachsen: Bundesparteitag in Oldenburg?
Erste Runde: Kein Bundesparteitag in Oldenburg [25.09.07]
Keine Halle für NPD-Parteitag [26.09.07]
NPD tagt nicht in Oldenburg [27.09.07]

Thursday, October 30, 2008

"Freibrief für Neonazis Gegner einzuschüchtern

Das Amtsgericht Halle sprach am Mittwoch zwei Neonazis vom Vorwurf der Nötigung einer Prozessbeobachterin frei. Die Mobile Opferberatung kritisiert den Freispruch als „Freibrief für Neonazis politische GegnerInnen einzuschüchtern“. Das Verfahren war ein Lehrstück für Prozessstrategien der rechtsextremen Szene.

Zum Hintergrund: Am 22. Juni 2006 fand vor dem Verwaltungsgericht Halle eine Hauptverhandlung wegen der Beschwerde des u.a. als Veranstalter von Neonazi-Konzerten überregional bekannten Enrico M. (Enrico Marx) gegen polizeiliche Maßnahmen auf seinem Grundstück in Sotterhausen statt. Zu der Verhandlung waren rund 30 bis 40 Neonazis aus ganz Sachsen-Anhalt und Thüringen angereist, darunter auch die beiden Neonaziaktivisten Matthias B. (Matthias Bady) und Marcus G. (Marcus Großmann) ...lesen

Siehe auch:

Amtsgericht Halle spricht Neonazis vom Vorwurf der Nötigung einer Prozessbeobachterin frei

Tuesday, June 02, 2009

Demonstrationssplitter Juni ´09

Spontandemo in Krefeld nach Naziangriff * [25.06.09]

Ilm-Kreis: Neonazis bedrohen Antifaschist (Gräfenroda) [21.06.09]

Protesste gegen Schmissgermanen (Innsbruck) [20.06.09]

Antifa-Demo Freiberg - 20. Juni 2009
Freiberg: Antifa-Demo PROGRESS IN MIND[S]

Eberswalde: 200 Menschen gegen DVU-Sommerfest *

Fotos: Squat Tempelhof Berlin

Nazidemo in Halle: Erste Einschätzung [17.06.09]
Hallenser protestieren gegen Nazi-Aufmarsch
Breiter Protest gegen Rechts
[Halle/S]. Nazidemo 17.Juni

600 Demonstranten gegen pro-NRW-Parteitag [14.06.09]

Die Stadt gehört Allen! Demo in Hamburg [13.06.09]
Aufstand gegen die steigenden Mieten

GU Würzburg & Demonstration am 13.06.09

Hildesheim - Schöner Leben ohne Nazi-Läden *

Leverkusen-Rheindorf: Debakel für "pro NRW"

250 bei Antifa-Demo in NMS-Einfeld (Neumünster) *

Bad Freienwalde: 50 Menschen auf Demo.
Demonstration in Gedenken an „Barake“ in Bad Freienwalde
Protestaktion verläuft ruhig

Antirassistische Demo in Südost-Berlin (Treptow-Köpenick)
Fotos: Abschiebeknäste zu Baulücken

13.06.09 – Görlitz: Nazi-"Demo" (u.a. Stephan Latzel, Andreas Storr, Torsten Hiekisch, Antje Hiekisch, S. Umlauft und T. Wohlstein )

Fußmarsch durch die Stadt erinnert an Sinti-Schicksale (Halle) [12.06.09]
Romatransport als Lernprojekt

Rendsburg: Brandanschlag auf T-Stube und Demo * [10.06.09]

Kreis Pinneberg verbietet Neonazi-Aufmarsch am 06. Juni (Thomas Wulff)
Keine Pinneberger Busse für die Freien Kameradschaften (Verkehrsunternehmen und Gewerkschaft Ver.di vereinbaren Transportverbot)
Verwaltungsgericht kippt Verbot für Neonazi-Aufmarsch in Pinneberg
Rechte Demo droht das öffentliche Leben stillzulegen
Protest gegen Nazis in Pinneberg (Rechtsextreme Demo soll helfen, neue Strukturen im Kreis zu etablieren)
Pinneberg: Neonazis dürfen marschieren
Gegendemo zu Naziaufmarsch in Pinneberg
Nazidemo in Pinneberg
Pinneberg: Tausende Menschen demonstrieren gegen Neonazi-Aufmarsch
Pinneberger zeigen Flagge
Faschisten in Pinneberg nicht willkommen
"Pinneberg ist und bleibt eine nazifreie Zone"
Fotos: Hamburger Abendblatt
Pinneberg: Neonaziaufmarsch mit rund 190 Teilnehmer_innen
Video: Keine Chance für Neonazis (RTL Regional)

REP-Aufmarsch in Ludwigshafen verhindert!

Hildburghausen: Endlich offensiver Widerstand *
Hier ist kein Platz für Rechtsaußen

Doberaner Zeichen gegen Neonazis (Bad Doberan) *

Demo gegen den Bayerntag der NPD in Straubing *

Kiel: 600 gegen Nazigewalt * [05.06.09]
Fotobericht zur Demo gegen Nazigewalt in Kiel

WW: Sponti gegen NPD in Ransbach-Baumbach

Thursday, February 21, 2008

Prozess in Halle

Wegen Aktivitäten in der verbotenen Neonazi-Organisation "Blood and Honour" müssen sich ab heute in Halle an der Saale sechs Männer und eine Frau vor Gericht verantworten. Den zwischen 27 und 40 Jahre alten Angeklagten werde ein Verstoß gegen das Vereinigungsverbot vorgeworfen, sagte ein Gerichtssprecher gestern.

Quelle
Taz [21.02.08]

Siehe auch:

Prozess gegen mutmaßliche “Blood & Honour”-Aktivisten
Verhandlung gegen »Blood Honour« [22.02.08]
Neonazi-Gruppe wollte im Untergrund agieren
Über Blut und Ehre von Neonazis
AIP: JN-Stützpunktleiter (Sascha Braumann) vor Gericht [27.02.08]
Hildesheim/Munster: Nazis, Tattoos, Paramilitärs...? (u.a. Hannes Knoch und sein Geschäftspartner Hannes Franke) [16.04.08]

Wednesday, February 18, 2009

Vor 10 Jahren: Brandstiftung vor NPD-Bundesparteitag in Mulda

Die taz berichtete heute vor zehn Jahren, am 22. Januar 1999:

Pressefotografen, Reporter, Kamerateams - soviel Andrang gab’s noch nie: Die kleine sächsische Gemeinde Mulda erlebte gestern zum ersten Mal in ihrer 650jährigen Geschichte eine Pressekonferenz. Am Morgen war die der Kommune gehörende Muldentalhalle in Flammen aufgegangen. Der Brand war aber nicht irgendein Feuer: Die rechtsextreme NPD will am Wochenende ihren Bundesparteitag in der Halle austragen. Das Feuer zerstörte die Fußbodenheizung und elektrische Leitungen. “Das war definitiv Brandstiftung”, so Steffen Meißner, Sprecher der Polizeidirektion Freiberg.

Die Täter hatten eine Scheibe eingeschlagen, Benzin oder Diesel in der Halle verschütet und angezündet. Offenbar wegen der verlockend hohen Miete hatte Muldas Bürgermeister Gottfried Hegewald die Muldentalhalle den rechten Parteigängern angeboten. Das allerdings handelte ihm enormen öffentlichen Druck und jede Menge Ärger mit den Gemeinderäten ein. Kurz vor Weihnachten kündigte Hegewald der NPD deshalb die Zusage wieder. Vorgestern entschied das Chemnitzer Verwaltungsgericht aber, daß diese Kündigung nicht zulässig sei. Damit war der Weg für den NPD-Parteitag frei. ...lesen

Thursday, November 12, 2009

Demonstrationssplitter November ´09

Wednesday, May 02, 2007

Halle: Prozeß wegen rechten Angriffs

Vor dem Amtsgericht Quedlinburg (Saal 217, Halberstädter Straße 45) beginnt am morgigen Donnerstag um 12.30 Uhr ein Prozeß gegen drei Männer im Alter von 19 bis 24 Jahren und eine 16jährige wegen eines Angriffs auf zwei Punkerinnen, wie die Mobile Beratung gegen rechte Gewalt am Montag in Halle mitteilte. ...lesen

Siehe auch:

''Habt wohl den Zug zum KZ verpasst?'' [18.09.07]

Friday, August 01, 2008

Halle: Gewerbe entzogen

Das Verwaltungsgericht Halle hat der stellvertretenden Vorsitzenden der NPD-Frauenorganisation (Ring Nationaler Frauen) , Judith Rothe, die Gewerbegenehmigung entzogen. Das Gericht bestätigte damit eine Verwaltungs-Entscheidung, die Rothe die Genehmigung wegen mangelnder Zuverlässigkeit versagt hatte. Die 29-jährige Rothe hatte den Versandhandel ihres Lebensgefährten Enrico Marx übernommen, nachdem schon ihm die Gewerbeerlaubnis entzogen worden war. Marx hatte einen "Staatsfeind-Versand" und einen Musikvertrieb "Barbarossa-Records" betrieben. ...lesen

Siehe auch:

Gewerbe entzogen

Wednesday, May 28, 2008

"Ausländerhass spielte maßgebliche Rolle"

Im Prozess um den Brandanschlag auf eine Flüchtlingsunterkunft in Sangerhausen am 6. Januar 2007 hat jetzt die Staatsanwaltschaft das Wort. Sie geht von einer zweifelsohne ausländerfeindlichen Tat aus. Die Plädoyers werden am Donnerstag, den 29. Mai, fortgesetzt.
Elf Monate nach Beginn des Prozesses um den Brandanschlag auf eine Flüchtlingsunterkunft in Sangerhausen wurde bei der Hauptverhandlung am 27. Mai 2008 vor dem Landgericht Halle mit den Plädoyers begonnen. ...lesen

Siehe auch:

Prozess um Anschlag auf Asylbewerber vor Ende
[06.06.08]
Halle: Mehrjährige Haftstrafen nach Brandanschlag auf Flüchtlinge [30.06.08]
Rechter Mordversuch [01.07.08]
Haft wegen Anschlags
Anschläge auf Unterkünfte von Asylbewerbern
Haftstrafen für Brandanschlag auf Asylbewerberheim
Rassismus als Mord-Motiv...(...aber dennoch auf freiem Fuß)
Dreifacher Mordversuch: Verurteilt und freigelassen
Revision eingelegt [16.07.08]