Hohmanns Ausschluss aus der CDU rechtskräftig
Siehe auch:
BGH: Hohmann-Parteiausschluss ist rechtens
Hohmann-Ausschluss rechtskräftig
Hohmann ist ausgeschlossen [18.12.07]
Hohmann will weiter klagen
antifa , antifaschistische aktion , antifaschistische aktionen
infos aus unabhängiger- und szenepresse zum thema antifaschismus
Auf eine Kleine Anfrage erklärte Mackenroth, dass der Personenkreis der „Gedächtnisstätte“ des gleichnamigen 1992 von der Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck gegründeten Vereins, der im Umfeld des holocaustleugnenden „Collegium Humanums“ im nordrhein-westfälischen Vlotho angesiedelt ist, „befürchten“ lasse, dass hier Rechtsextreme das Andenken an die Opfer dazu missbrauchen, Unterstützung für die Verdrehung unbezweifelbarer historischer Tatsachen und extreme nationalistische Positionen zu erlangen.“ (Drs-Nr. 4/10905) Als wissenschaftlicher Leiter der „Gedächtnisstätte“ fungiert Peter Hild, ehemals persönlicher Referent des früheren CDU-Bundestagsabgeordneten Martin Hohmann. Vorsitzender des Vereins „Gedächtnisstätte“ ist Wolfram Schiedewitz. Schiedewitz gestaltete im März 1979 gemeinsam mit seiner Familie einen Teil der „Norddeutschen Kulturtage“ des rechtsextremen „Deutschen Kulturgemeinschaft“. (am)
Quelle
Bnr [07.03.08]
Das Studienzentrum Weikersheim (SWZ) wurde 1979 von Hans Filbinger gegründet. Ein Jahr zuvor musste Filbinger als Ministerpräsident von Baden-Württemberg zurücktreten, nachdem seine frühere Tätigkeit als NS-Marinerichter öffentlich geworden war. Als Referent für die Stuttgarter Veranstaltung geladen war der 2003 gefeuerte Chef des Bundeswehrkommandos Spezialkräfte Reinhard Günzel. Der einstige Brigadegeneral hatte dem damaligen CDU-Bundestagsabgeordneten Martin Hohmann zu dessen als antisemitisch kritisierter Rede brieflich gratuliert. Zwischenzeitlich tummelt sich Günzel offen in extrem rechten Kreisen, beispielsweise bei der Fraktion „pro Köln“ und der Aktivitas der Münchner Burschenschaft Danubia. Sowohl „pro Köln“ als auch die Burschenschaft werden vom Verfassungsschutz beobachtet. Szene-Informationen zufolge wurde die Tagung mit Günzel abgesagt, da das SZW seit Ministerpräsident Günther Oettingers heftig kritisierter Rede in Sachen Filbingers Vergangenheit im Focus der Öffentlichkeit steht. (am)
Quelle
Bnr [18.04.07]