antifa , antifaschistische aktion , antifaschistische aktionen

Friday, July 04, 2008

Demonstrationsplitter Juli ´08

Action Day beimAntifacamp in Weimar (Oury Jalloh) [31.07.08]

Solikundgebung in Aachen [29.07.08]

Demo gegen Rechtsextremismus nach Camper-Überfall (Treysa / Passau) [27.07.08]
Demo gegen Rechtsextremismus nach Camper-Überfall
Demo gegen Rechtsextremismus nach Camper-Überfall
Demo gegen Rechtsextremismus nach Camper-Überfall
Kundgebung gegen Rechtsextremismus nach Überfall auf Camper

Solidarität mit Opfer von Nazigewalt in Marl


Ungehorsamer Friedensspaziergang – Naziaufmarsch durch Gräfenberg blockiert! (Gräfenberg) [26.07.08]
Bayern: Ermittlungen wegen Sitzblockade gegen NPD-Aufmarsch (Staatsanwaltschaft in Bamberg) *

Bietigheim rockt ohne Nazis
Keine Störungen von rechts außen

Faschismus ist nicht trendy! - Demo in Ahlen [23.07.08]

Reaktion auf Naziüberfall: Spontandemo Giessen [22.07.08]
Demo gegen Neonazis

Marl: Wenn sie nicht zu uns kommen wollen... (Haltern am See, Marl) [20.07.08]

Neonazi-Demo in Güstrow (Meckl.-Pom.) (Udo Pastörs, David Petereit, Stefan Köster, Sven Krüger, Andreas Theissen) [19.07.08]
Erfolgreicher «Tag gegen Rassismus und für Toleranz»
NPD marschiert in Barlachstadt
DGB bewertet "Tag gegen Rassismus und für Toleranz" in Güstrow als gelungen
Friedlicher Protest gegen rechts
Applaus von den Nachbarn

NPD und Protest dagegen in Berlin-Lankwitz (Eckart Bräuniger, Matthias Fischer, Hans-Joachim Henry, Daniel Steinbrecher, Diego Pfeiffer, Sebastian Thom, Andreas Thürmann, Sebastian Schmidtke)
Lankwitzer Protest gegen NPD

Gera: Mit guter Stimmung gegen Naziaufmarsch
Gera setzt Zeichen gegen Rechtsextremismus
200 im Antifa-Block in Gera
Demonstration gegen das Nazi-Fest in Gera
NPD-Demo in Gera
Hunderte Menschen demonstrieren in Gera gegen Rechts
Friedliche Demonstration gegen NPD-Veranstaltung in Gera
Die Stille von Gera („Rock für Deutschland“)

Sindelfingen: Bilder Antifa-Demo vom 19.7.
Anti NPD Demo in Sindelfingen am 19.7.

Antispeziesistische Demo in Rochlitz

Hannover: Demo gegen Naziladen (Rockhouse, Manfred Fischer, Scum-Club, "Nationaler Antifaschist" Kai Bergemann) [18.07.08]

Spontandemonstration gegen Polizeigewalt (Bremen) [17.07.08]

Gysi im Visier der Rechten (Rechte demonstrieren vor Wahlkreisbüro von Gregor Gysi in Niederschöneweide, auch ehemalige Wortführer der verbotenen Kameradschaften "Tor" und "Berliner Alternative Südost" (Baso), Rene Bethage, Markus Loszczynski und Sebastian Schmidtke) [16.07.08]
Wieder Nazis vor Gysis Büro

Antifa-Spontandemo in Erfurt nach Überfall [13.07.08]

2.500 Menschen demonstrieren gegen Neonazi-Aufmarsch (Bonn) [12.07.08]
Breiter Protest gegen Neonazis
Bonn: 2500 Menschen demonstrieren gegen Neonazi-Aufmarsch
Bonner Demonstration gegen Rechtsextremisten
2.500 demonstrieren gegen Rechtsextremisten in Bonn
Demonstration gegen Neonazi-Aufmarsch in Bonn
Naziaufmarsch in Bonn am 12.7.
Abreise aus Bonn
NAZIÜBERGRIFF IM ZUG NACH BONNER DEMO 12.07.
2500 Demonstranten gegen Neonazi-Aufmarsch
Bonner Bündnis gegen Neonazis
»Das Schlimmste, was ich je gesehen habe«
»Das war offener Rechtsbruch« (Simon Berthaler, Mitglied der ver.di-Jugend NRW-Süd)
Polizeikessel zugunsten der Neonazis
Aufatmen nach dem Naziaufmarsch
Großdemonstration blieb friedlich
Polizei hält Demonstranten in Schach
12.07.2008 / Bonn: Neonaziaufmarsch im Stadtteil Duisdorf
Bonner Antifa-Demo am 12.7. (Fotos Teil 1)
Bonner Antifademo am 12.7. (Fotos Teil2 )
Bonner Antifademo am 12.7. (Fotos Teil 3)
Bonner Antifademo am 12.7. (Fotos Teil 4)

GÖ: Aktion gegen Nazitreffpunkt (Moonlight in Göttingen)
Friedliche Demo vor Table-Dance-Bar

Pforzheim: Parade gegen Demogebühren

Erfolgreiche Streetparade in Bernau
Demo mit chaotischem Ende

G8 - Japan - Soli - Demo in Berlin

Anti-G8-Demo vom 12.7. in Hamburg

Berlin: 3500 gegen Mediaspree

Bln: 500 auf Antirepressionsdemo [10.07.08]
Berlin - Infiltration gleich Rausschmiss
Antireprssionsdemo am 10. Juli in Berlin

Demo gegen Razzia (gegen die Razzia in der "Rote Flora" Hamburg) [07.07.08]

Stuttgart: Über 400 bei Demo §129 [06.07.08]

3000-4000 Menschen bei Antira in Berlin
Migrationsdemo in Berlin - Fotobericht

Hokkaido: NoG8 bricht aus

Anti-Nazi Demo Oldenburg [05.07.08]
20-mal so viele Gegner
Oldenburg: “Wer hat uns verraten? Nationaldemokraten!” (Spaltung zwischen NPD und Teilen der “Freien Kräfte”)
Naziaufmarsch in Oldenburg.
05.07.2008 / Oldenburg: »Wer hat uns verraten? - Nationaldemokraten!«
Polizei unter Verdacht
Deeskalation auf beiden Seiten
Messerattacke auf DemonstrantInnen (Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit" BFE aus Niedersachsen)
Video: Naziaufmarsch in Oldenburg

Antifa-Demo in Wasserburg a. Inn (Bayern)

Zivilcourage ist gefragt (Hennigsdorf, "On the Streets") [04.07.08]
Demo in Hennigsdorf

Monday, April 02, 2007

Zweiter Versuch in Oldenburg

Die NPD will im Herbst ihren Bundesparteitag in der Oldenburger Weser-Ems-Halle abhalten. Die Stadt will den Parteitag nicht, die Halle ist laut Angaben der Hallen-Verwaltung komplett ausgebucht. Vor drei Wochen war der Versuch der niedersächsischen NPD gescheitert, in Oldenburg einen Landesparteitag zu veranstalten. ...lesen

Siehe auch:

Niedersachsen: Bundesparteitag in Oldenburg?
Erste Runde: Kein Bundesparteitag in Oldenburg [25.09.07]
Keine Halle für NPD-Parteitag [26.09.07]
NPD tagt nicht in Oldenburg [27.09.07]

Tuesday, July 04, 2006

Oldenburg: Gewaltspirale reisst nicht ab

Nachdem erst vor zwei Wochen fünf Täter aus dem Landkreis Ammerland von der Jugendkammer des Landgerichtes Oldenburg zur mehrmonatigen Haftstrafen verurteilt worden sind, kam es am Wochenende in Oldenburg erneut zu einem brutalen Überfall auf einen 15-Jährigen. ...lesen

Zu diesem Thema bereits erschienen: Die "Ammerländer Skins" vor Gericht

Sunday, February 25, 2007

Landesparteitag der NPD- Niedersachsen

Neonazis eingekesselt [14.03.07]
NDS: NPD kündigt rechtliche Schritte an
Polizei nimmt NPD-Chef Voigt auf Demonstration fest [13.03.07]
Vorläufige Festnahme
NPD- Chef Voigt vorübergehend in Polizeigewahrsam genommen
Keine Herberge für Neonazis [12.03.07]
NPD mietet Gaststätte unter falschem Namen
Sand ins rechte Getriebe
NDS: NPD-Landesparteitag endet in der Zelle
Kein NPD-Parteitag
Mutiger Burhafer Wirt schließt NPD aus [11.03.07]
Kein Parteitag unter falscher Flagge
NPD-Krawalle in OL:Udo Voigt in Gewahrsam genommen
Landesparteitag der NPD Niedersachsen verhindert
Keine Räume für NPD-Parteitag [10.03.07]
NDS: NPD ohne Raum
Keine Aussicht auf Erfolg [09.03.07]
Parteitag mit Raumproblem [05.03.07]


Bereits erschienen:


Neuigkeiten zum Landesparteitag der NPD. [24.02.07]
Oldenburg: Gericht stoppt NPD-Pläne [13.02.07]
- NPD tagt nicht in Oldenburg
NPD Landesparteitag in Delmenhorst oder Olden[burg] [15.02.07]

Verwandte Themen:

Archivsuche

Monday, October 15, 2007

Bundesparteitag der NPD am 27./28. Oktober

Am Wochenende vom 26. bis 28. Oktober wird die rechtsextreme NPD ihren Bundesparteitag abhalten. Um die 600 Delegierte und Mitglieder, aber auch internationale Gäste und Abgesandte der DVU werden sich treffen. Der Veranstaltungsort ist derzeit nicht bekannt. Ein bundesweites Bündnis antifaschistischer Gruppen ruft zu Protesten auf. ...lesen

Siehe auch:

Parteitag im Saarland

NPD: Saarland im Fokus [16.10.07]
Partei ohne Raum: NPD sucht Ort für den Bundesparteitag
NPD-Bundesparteitag: Nazis ohne Raum (?) [23.10.07]
Zweite Runde: Kein Bundesparteitag in Oldenburg [24.10.07]
NPD kann nicht tagen [25.10.07]
Partei ohne Raum
Dritte Runde: Kein Bundesparteitag in Oldenburg
Bundesparteitag der rechtsextremen NPD: Partei ohne Raum
NPD muss Bundesparteitag absagen
NPD-Bundesparteitag verschoben
NPD muss Bundesparteitag absagen [26.10.07]
Schlappe für die NPD [27.10.07]

Monday, March 17, 2008

Oldenburg (i.H.): NPD baut Stand nach 1h ab.

Am 15.03 wurde in Oldenburg in Holstein ein NPD-Stand aufgebaut. Etwa ein Dutzend Aktivist_Innen erschienen um ihren Protest an die Öffentlichkeit zu tragen. Doch als sie - eine Stunde nach Errichten des Standes - ankamen, hatte die NPD innerhalb weniger Minuten den Stand wieder abgebaut und war verschwunden. Die LN (Lübecker Nachrichten) betitelten den Vorfall mit "Treffen von NPD und linker Szene". ...lesen

Tuesday, September 09, 2008

Messerattacke auf DemonstrantInnen

Zwei DemonstrantInnen durch Messer verletzt - Polizist als Täter. Oldenburger Rechtshilfe veröffentlicht Untersuchung. Am 5. Juli 08 fanden in Oldenburg ein Naziaufmarsch und reichlich Gegenaktivitäten statt. In diesem Zusammenhang gab es nach Beendigung der Nazi-Aktivitäten massive Polizeiübergriffe gegen DemonstrantInnen der Gegenkundgebungen. Neben über 30 Verletzten durch Schläge, Knüppel und Reizgas sticht heraus, dass zwei DemonstrantInnen durch Schnitte, wahrscheinlich mit einem Messer verletzt wurden. ...lesen

Siehe auch:

Video: Naziaufmarsch in Oldenburg
Wer kennt diese BFE? [16.09.08]
Schützt Justiz polizeilichen Gewalttäter? [24.09.08]

Tuesday, April 24, 2007

Prozesse in Oldenburg

Waehrend des Kommunalwahlkampfs 2006 trat in Oldenburg auch die NPD auf, die mit rassistischer Hetze Stimmung machte. Natuerlich protestierten AntifaschistInnen gegen die menschenverachtende Propaganda der Nazis. Mehr als ein halbes Jahr spaeter stehen sie deswegen vor Gericht ...lesen

Thursday, July 24, 2008

Discos nur für Deutsche

Immer wieder blitzen AusländerInnen an den Türen der Discomeile ab. Doch während man bei der Stadt nur von Einzelfällen spricht, wissen Streetworker von vielen Vorfällen zu berichten Nein, sagte der Türsteher vom "Woody's" dem jungen Mann - Südländer kämen hier nicht rein. Es war sein Geburtstag, er wollte ihn auf der Discomeile feiern. Ein Typ, der als gepflegt beschrieben wird, als irgendwie türkisch aussehend. Doch auf die im Pass vermerkte Nationalität kam es am Ende nicht an. "Du brauchst es gar nicht erst versuchen", herrschte ihn der Türsteher an, erinnern sich Zeugen. "Ich will dich hier nicht haben." ...lesen

Siehe auch:

Urteil gegen Party-Apartheid (Amtsgericht Oldenburg: Geldstrafe wegen rassistischer Einlasskontrollen bei Diskos) [24.07.08]
Oldenburg: Disco nicht nur für Deutsche [25.07.08]
Migrant klagt gegen Clubbetreiber [28.08.08]

Friday, August 25, 2006

Cap Arcon Friedhofschänder vor Gericht

Jürgen Rieger verteidigt Schänder des jüdischen Cap Arcona Friedhofes in Neustadt Holstein ...lesen

Bereits erschienen: Störung der Totenruhe
Oldenburg – Am Mittwoch, den 23. August beginnt vor dem Amtsgericht Oldenburg in Holstein der Prozess gegen den 27-jährigen Alexander H. wegen Schändung des Jüdischen Friedhofs in Neustadt.H. wird beschuldigt, in der Nacht vom 3. auf den 4. Mai 2003 ein aufgeschlitztes Ferkel auf den Friedhof gelegt zu haben. Daneben soll H. einen Gedenkstein mit dem Neonazi-Szenecode „C 18“ (= "Kampfgruppe Adolf Hitler") beschmiert haben. Auf der Homepage der englischen Anti-Antifa-Truppe „Combat 18“ bekannte sich ein unbekannter Verfasser zu dieser Tat. Die Staatsanwaltschaft vermutet H. als Autor des Bekennerschreibens. Rechtsbeistand von H. ist der mehrfach wegen Volksverhetzung vorbestrafte Hamburger Szene-Anwalt und Neonazi Jürgen Rieger. (am)

Quelle
Bnr [22.08.06]

Sunday, August 20, 2006

NPD Wahlkampfstände in Oldenburg

Gestern, Samstag den 19.8. hat die NPD den Kommunalwahlkampf in Oldenburg offiziell begonnen. Mit einem Wanderzirkus versuchten die hauptsächlich angereisten 12 NPD Hanseln arme BürgerInnen zu belästigen. Dies wurde dann von etwa 25 autonomen Antifas beendet. ...lesen

Siehe auch: Bilder vom NPD Stand in Oldb.

Monday, October 27, 2008

Flüchtlinge abgezockt

Oldenburger Polizei geht Asylbewerbern ans Portemonnaie

Die Oldenburger Polizei geht den ärmsten der Armen ans Geld. Nach einem Bericht der taz-Regionalausgabe Nord vom Freitag konfiszieren die Beamten bei Asylbewerbern sämtliches Bargeld über einem Betrag von 50 Euro. Die Behörden gehen davon aus, daß alle Summen illegalen Ursprungs seien, die über das monatliche Taschengeld von 40,90 Euro hinausgehen. Die krumme Summe stammt noch aus Zeiten der Umrechnung von D-Mark in Euro und ist seither nicht mehr erhöht worden. Die Flüchtlinge müssen nach der Konfiszierung nachweisen, daß sie das Geld rechtmäßig erworben haben. Die Polizei bestätigte die Vorwürfe und berief sich laut taz auf ein Amtshilfe-Ersuchen der Zentralen Ausländer- und Aufnahme-Behörde (ZAAB) bei Oldenburg. ...lesen

Wednesday, January 02, 2008

Einsendeschluss: 20. April

Der Dichter August Hinrichs war engagierter Nazi, trotzdem hält ihn die Stadt Oldenburg in Ehren. Das tut auch die August-Hinrichs-Stiftung, die nun für einen Schreibwettbewerb Hitlers Geburtstag als letzten Abgabetermin wählte - aus Versehen
Wie es sich genau zugetragen hat, lässt sich nicht sagen, dazu spielen die Beteiligten den Vorgang zu sehr herunter. Sie hätten zusammengesessen und nach einem Termin gesucht, der allen passte, und der nicht in den Osterferien liegen sollte, irgendwann Mitte April halt, sagt Dirk Hinrichs. Um ihn geht es, vor allem aber um seinen Großvater, den Verfasser plattdeutscher Romane und Theaterstücke August Hinrichs. ...lesen

Tuesday, April 01, 2008

OL: Aktionen gegen Hausdurchsuchung

In der Kleinstadt Oldenburg (bei Bremen) reißen die Aktionen, gegen die Hausdurchsuchung des "autonomen Aktions- und Kommunikationszentrums Alhambra" nicht ab. Ein kleiner Zwischenbericht für Indymedia. ...lesen

Siehe auch:

Infostand in Oldb wegen Durchsuchung

Friday, May 09, 2008

Tag der Befreiung - 08.Mai 2008

Tuesday, February 19, 2008

Delmenhorst: Musiklehrer ließ Kinder Nazi-Lied singen

Musiklehrer ließ Kinder Nazi-Lied singen
Skandal ereignete sich an Delmenhorster Gymnasium – Eltern beschwerten sich bei Direktor – Lehrer im Moment „erkrankt“ und nicht dienstfähig – Strafverfahren wird eingestellt, da die Öffentlichkeit nicht betroffen ist
Ein Lehrer der 10. Klassen ließ im Musikunterricht offenbar ein Lied der Hitlerjugend singen. Die Gymnasiasten sollten das Lied „Vorwärts, vorwärts! Unsere Fahne flattert uns voran“ singen und dazu den Hitlergruß praktizieren. Als eine Schülerin sich weigerte, forderte der Lehrer sie auf, mitzusingen. Er selbst solle auch lautstark mitgesungen haben. Nachdem die Schüler sich bei der Schulleitung beschwert hatten, wurde ein Disziplinarverfahren eingeleitet. ...lesen

Siehe auch:

Lehrer lässt ungestraft Nazilied singen [20.02.08]
Verdächtiger Staatsanwalt
Lehrer lässt Schüler Nazi-Lied singen
Lehrer lässt Schüler Hitler-Gruß zeigen
Lehrer droht Entlassung wegen Nazi-Lied [21.02.08]
Behörde will Lehrer wegen Nazi-Lied entlassen [27.05.08]
Langmut für Nazi-Sänger (Verwaltungsgericht Oldenburg hat Entlassung des Lehrers aus dem Beamtenverhältnis auf Probe ausgesetzt) [14.08.08]

Monday, November 26, 2007

Kandidatenkür

Im niedersächsischen Wahlkampf muss sich die NPD auf politisch unberechenbare Neonazis mit unrühmlichem Vorleben verlassen.

Das Wochenende Mitte November stand für die niedersächsische NPD und die Freien Nationalisten ganz im Zeichen der kommenden Landtagswahl im Januar 2008. Am Samstag, den 17. hielten ab 9.00 Uhr rund 100 Neonazis eine Kundgebung in Georgsmarienhütte bei Osnabrück ab. Dort möchte Jörg Fischer aus Vechta als Direktkandidat antreten, gegen ihn läuft nach mehreren Hausdurchsuchungen ein Verfahren wegen Bildung einer bewaffneten Gruppe. Gemeinsam mit seinem Kameraden Christian von Velsen organisierte Fischer auch die anschließend stattfindende zweite Kundgebung in seinem Wohnort Vechta. Fischer und von Velsen sind beide in der für die Kinder- und Jugenderziehung im braunen Lager zuständige „Heimattreue Deutsche Jugend“ (HDJ) aktiv.

An diesem Samstag läuteten die Glocken von St. Georg in der Vechtaraner Innenstadt zur vollen Stunde besonders lange. Von bürgerlichem Protest war nichts zu sehen, aber junge Gegendemonstranten klapperten gleich neben der NPD-Kundgebung mit den Deckeln von Mülltonnen. An den Polizeisperren machten an die 300 Nazigegner mit lauter Stimme und Musikinstrumenten zudem großen Lärm. Eine Geräuschkulisse, die die Neonazis auf dem Europaplatz sichtlich nervte, denn trotz Lautsprecheranlage gingen die Redebeiträge von Christian von Velsen, Dennis Bührig aus Celle, Christian Worch, Thomas Wulff und Marcus Winter aus dem Weserbergland unter. Andreas Molau ließ sich entschuldigen, in Georgsmarienhütte wurde seine Botschaft an die Kameraden vom Band abgespielt. Der NPD-Direktkandidat für Vechta, Markus Pohl, fehlte ebenfalls. Pohl, kaufmännischer Angestellter mit Hooligan-Background, stammt ursprünglich aus Lengerich in Nordrhein-Westfalen. Gemeinsam mit seinem Zwillingsbruder setzte sich Pohl für den Aufbau der Neonazi-Strukturen in Münster, Steinfurt, Osnabrück und Vechta ein – immer in Kooperation zwischen Kameradschaften und Partei. Auf der Homepage der NPD-Niedersachsen wird stolz verkündet, dass die Unterstützerunterschriften für den Wahlkreis Vechta bereits zusammengekommen seien.

In der Lüneburger Heide dagegen wird noch eifrig gesammelt. Direktkandidat für den Wahlkeis Soltau-Fallingbostel will der Anführer der Kameradschaft „Snevern Jungs“, Matthias Behrens aus Schneverdingen werden. Angeblich will auch Stefan Klingbeils kandidieren. Unterstützung bekamen die Freien Nationalisten vom NPD-Strategen Peter Marx und dem Leiter des Bundesordnungsdienstes Manfred Börm aus Lüneburg.

„Keks für das Deutsche Reich“

Nachhilfe für die potenziellen Wahlkreis-Kandidaten scheint bitter nötig. Viele der heute bemüht bieder auftretenden Neu-NPDler tummelten sich vor kurzem noch auf Kameradschaftsabenden oder Skinhead-Partys. Ihre parteipolitische Erfahrung ist begrenzt, der bürgerliche Auftritt in der Öffentlichkeit ungewohnt. Ausgerechnet in NPD-Zielgebieten, wirtschaftlich schwächere Regionen wie an der Nordsee zwischen Wilhelmshaven und Wittmund, muss sich die Parteiführung auf Neonazis mit unrühmlichem Vorleben und politischer Unberechenbarkeit verlassen.

Gegen den neuen NPD-Chef in Wilhelmshaven, Nico Ahlrichs, wurde bereits mehrfach polizeilich ermittelt. Ahlrichs war wie Manuel Wojtczak in der „Freien Jugend Ostfriesland“, später „AG Wiking“, aktiv. Beide nahmen an einer Maibaum-Feier in Carolinensiel vor zwei Jahren teil. Nachdem der Maibaum in Form einer Lebensrune errichtet worden war, verlief die Party mit „Sieg Heil“-Gegröle und Neonazi-Musik. Auf Filmmaterial ist zu sehen, wie Ahlrichs in die Kamera schreit: „Ich esse diesen Keks für das Deutsche Reich!“, Wojtczak sogar beim Pogo-Tanz den Arm zum Hitlergruß erhebt. Der Freie Nationalist und Anführer der Kameradschaft AG Wiking will für den Wahlkreis Wittmund kandidieren. Der 1981 in Gardelegen geborene Wojtczak ist nach Recherchen von Stop-Rechts in Wilhelmshaven mehrfach verurteilt, unter anderem wegen gemeinschaftlicher Sachbeschädigung, Beleidigung, Bedrohung und Hausfriedensbruch sowie wegen versuchter vorsätzlicher gefährlicher Körperverletzung – ausgesetzt zur Bewährung.

Gewalttaten von rechts gehen im Nordwesten unter, dort gibt es weder Opferberatungsstellen noch mobile Einsatzteams. In Oldenburg läuft ein Prozess gegen einen 19-jährigen Neonazi aus Westerstede. Der Angeklagte schlug nach Ansicht der Staatsanwaltschaft mehrfach ältere Migranten auf der Straße, einem 15-Jährigen, der zur Hilfe kam, rammte er ein Springmesser in den Bauch. Während der Attacke beleidigte der Neonazi sein Opfer noch mit ausländerfeindlichen Parolen.

Den für die NPD interessanten Raum Cuxhaven decken erfahrene NPD-Wahlkämpfer wie Adolf Dammann und Fritz-Ulrich Bundt aus Stade mit ab. Der 1953 geborene Bundt, der auf Platz 10 der Landesliste kandidiert, blickt auf eine militante politische Vergangenheit zurück. Er war an mehreren Übergriffen beteiligt, pflegte nach Recherchen des Buchautors Jürgen Pomorin Kontakte zu Schlägerbanden, fuhr mit seinem Auto in eine Menschenmenge. Aus beruflichen Gründen bewegt sich der niedersächsische NPD-Schatzmeister als wichtiger Drahtzieher im Hintergrund, denn Bundt ist wie Dammann gelernter Bankkaufmann. Überhaupt versuchen viele der NPD-Kandidaten in Kleingewerbe und Mittelstand Fuß zu fassen. Es sind Bauunternehmer, Unternehmens- und Finanzberater, Antiquitätenhändler, Handwerker, Bäcker und ein Landwirt darunter. Ralf Tarnozek, der im Wahlkreis Bramsche bei Osnabrück kandidieren will, betreibt einen Armee- und Gotchashop.

Einen Hang zu Waffen haben auch die NPD-Wahlkämpfer Marc Reuter aus Bremervörde und Roman Greifenstein aus Munster bewiesen. NPD-Stadtrat Reuter gehörte zu den norddeutschen Führern des militanten „Stahlhelm-Kampfbund für Europa“, bei dessen Anhängern in der Pfalz Ende der 90er Jahre schwere Waffen gefunden wurden. Greifenstein saß Ende der 90er Jahre eine Haftstrafe wegen Gewaltdelikten ab, zuvor war er bereits mit Waffen aufgefallen. Greifenstein, der die „Freien Kräfte Munster“ im Internet mit der Reichsfahne in der Hand repräsentiert, will als Direktkandidat der NPD für den Wahlkreis Lüneburg antreten.

Hauptansprechpartner vonseiten der Freien Nationalisten ist für NPD-Spitzenkandidat Andreas Molau ein kleiner rothaariger Mann mit Nickelbrille: Dieter Riefling aus Hildesheim. Der überzeugte Anhänger des „Deutschen Reiches“ wirkt seit über 20 Jahren in der radikalen braunen Szene. Er war in der Freiheitlichen Deutschen Arbeiterpartei (1995 verboten) und dem Blood&Honour-Netzwerk“ (verboten 2000) aktiv, führte die Kameradschaft Recklinghausen, sang in einer Skin-Band. Einem zivilen Polizisten zertrümmerte Riefling das Nasenbein. Seine Bewährung für Straftaten reichte bis Oktober 2004. Von Hildesheim aus steuert Riefling die Vernetzung der Freien Kräfte in Niedersachsen, bildet so genannte „Bürgerinitiativen für Zivilcourage“ und tritt als Direktkandidat für den Wahlkreis Hildesheim an.

„Ein Mann, der mit den Bürgern sprechen kann“

Ebenso rührig geht es zur Zeit in den Landkreisen Goslar und Osterode zu. Seitdem sich immer mehr Neonazis in Bad Lauterberg ansiedelten und dort auf alteingesessene bürgerliche NPD-Strukturen zurückgreifen können, wächst die rechte Szene dort mit einem hohen Maß an Selbstbewusstsein. Der ehemalige Skinhead Michael Hahn, der nach Verfassungsschutzangaben in der Vergangenheit auch an Schlägereien in Berlin beteiligt war, sitzt heute im Stadtrat von Bad Lauterberg. Allein vier Neonazis aus dem Ort sind auf der Landesliste der NPD vertreten, neben Hahn noch die Liedermacher Annett und Michael Müller, sowie der wegen Volksverhetzung verurteilte Carsten Steckel. In der Region gab es Übergriffe mit Verletzten, konspirative Veranstaltungen in einer Stammkneipe, eine Attacke auf einen aussteigewilligen Jugendlichen und jüngst ein gemeinsames Heldengedenken mit den Kameradschaften Northeim und Eichsfeld im Siebertal. In Harzvororten wie Vienenburg und Salzgitter bemühen sich NPDler und Kameradschaftsaktivisten, neue Strukturen aufzubauen.

Ruhig und ungestört lebt es sich in Groß Denkte, dem Wohnort des NPD-Spitzenkandidaten Andreas Molau im Landkreis Wolfenbüttel. Das Namensschild an dem unscheinbaren Einfamilienhaus ist Handarbeit aus Naturholz. Molau, schwärmt NPD-Bundesvorsitzender Udo Voigt, sei „ein Mann, der mit den Bürgern sprechen kann“. Ob der das in seiner Heimatgemeinde macht, bleibt fraglich. Dort scheint sich der NPD-Mann kaum einzubringen. Nur einer der Anwohner, direkt nebenan, kennt ihn: „Ein sehr netter Herr. Die NPD ist ja nicht verboten.“ Im Vereinsleben, weiß der stellvertretende Bürgermeister Jan-Christian Müller (Grüne), taucht „Herr Molau“ nicht auf.

Saturday, March 22, 2008

Parteitag im Hegelsaal

Die NPD will am 24. und 25. Mai ihren Bundesparteitag in Bamberg (Oberfranken) abhalten. Der Kongress sollte bereits im Oktober vergangenen Jahres in Oldenburg stattfinden, musste aber mangels eines Tagungsraumes abgesagt werden. Bei der ursprünglich als Programmparteitag geplanten Versammlung soll nun vor allem neues Führungspersonal gewählt werden. ...lesen

Zum Thema:

Bamberg wehrt sich gegen geplanten NPD-Bundesparteitag [01.04.08]
Bamberg wehrt sich gegen Neonazis [02.04.08]
Bamberg klagt
Parteitag in Bamberg [18.04.08]
NPD-Bundesparteitag in Bamberg findet statt!
Bamberg muss NPD-Bundesparteitag zulassen [19.04.08]
NPD: Parteitag ja, Landräte nein
Erzbischof ruft zum Widerstand gegen Neonazis auf [10.05.08]
NPD-Bundesparteitag: Konflikte ohne Ende [14.05.08]
NPD-Bundesparteitag: Wie wurde / Was ist [15.05.08]
Bamberg rüstet sich zum NPD - Parteitag [19.05.08]
Bamberg wehrt den Anfängen [22.05.08]
Breiter Protest gegen NPD [23.05.08]
Mit Brahms gegen die Extremisten
NPD sperrt ARD vom Bundesparteitag aus
Neonazis werfen Journalisten raus [24.05.08]
NPD beschimpft ARD-Reporter
NPD sperrt unliebsame Journalisten aus
"Wir gehören zum Lager der Todfeinde"
Buntes Bamberg gegen braunen Bundesparteitag
Alter Vorsitzender, alte Stümperei
Dokumentation: Sachanträge beim NPD-Bundesparteitag in Bamberg
NPD-Chef Voigt: “Staatliche Stellen sind der Hauptgegner”
Bundesparteitag in Bamberg: Finanzaffäre entzweit NPD*
NPD-Bundesparteitag: Voigt im Amt bestätigt
NPD-Parteitag: Tücken der Technik oder verpixelte Transparenz?
Rieger gewinnt Machtkampf auf offener Bühne
Erfolg für ultra-radikalen Parteiflügel: Rieger zum NPD-Vize gewählt [25.05.08]
Dokumentation: Ergebnisse der Vorstandswahlen beim NPD-Bundesparteitag in Bamberg
NPD setzt auf neonazistischen Kurs: Voigt fordert “Volksgemeinschaft” und “Nationalen Sozialismus”
Ein Schritt vor, zwei zurück, drei vor: NPD distanziert sich mal wieder vom “Schwarzen Block”
Kein Kontakt zu Sicherheitsorganen: Antrag beim NPD-Bundesparteitag zurückgezogen
Molau: Riegers Wahl zum Vize “politische Katastrophe”
Die NPD ist innerlich zerrissen
Riegers Triumph verschärft den Richtungsstreit
Radikal extrem [26.05.08]
Die NPD radikalisiert sich
NPD rückt noch ein Stück weiter nach rechts
Die NPD kennt keine Königsmörder
Rechte Gewalt mit linkem Outfit **
Neonazi-Anwalt kauft sich ein (Jürgen Rieger)
Schlägertruppe spielt Partei
Neonazi-Anwalt Rieger wird Stellvertreter
Die Revolution in der NPD ist abgeblasen
Riegers Triumph verschärft den Richtungsstreit
Dämpfer für Neonazi-Chef
Nach NPD-Parteitag: Ex-Chef Deckert fordert Aufklärung über Kemna-Affäre***
Ergebnisse des Bundesparteitages der N.P.D. [27.05.08]
Mehr als unwohl: SPIESSER-Autor Sebastian beim NPD-Parteitag
Bamm Bamm in Bamberg [29.05.08]
„Keine Distanzierung von Autonomen Nationalisten“ (Verfassungsschutzpräsident Heinz Fromm) [31.05.08]
Rieger vs. Molau – Runde 2 [04.06.08]
NPD finanziert Protest gegen ihren Parteitag [05.06.08]
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Verwandte Themen:

Vor dem Machtkampf
Das Chamäleon [10.05.08]
Krachen im bayerischen Nazi-Gebälk
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Wölfe in Nadelstreifen (neues Buch von Andrea Röpke und Andreas Speit: "Neonazis im Nadelstreifen") [22.05.08]
"Die NPD ist ihnen zu moderat" (Andreas Speit zu den freien Kameradschaften) [26.05.08]
Schlammschlachten unter Parteifreunden (Elgersburg/Weißenohe: Innerparteiliche Schlammschlachten in der NPD vor allem in Thüringen und Bayern) [30.05.08]

*Archivsuch zu "Finanzen"
**Archivsuche zu "Autonome Nationalisten"
***Berlin: Durchsuchung bei der NPD

Proteste gegen den Bundesparteitag

Tuesday, March 18, 2008

Hausdurchsuchung des "Alhambra"

Hausdurchsuchung am 18.03.2008 in den Vereinsräumen des "Alhambra".
Beschlagnahmung von Computern und Servern aufgrund eines Online-Gästebucheintrags.
Als ein weiterer Schlag gegen linke, soziale Bewegungen in Oldenburg. ...lesen

Wednesday, August 22, 2007

Einsatz gegen Neonazis war rechtswidrig

Verwaltungsgericht Stade verurteilt polizeiliche Auflösung der Veranstaltung im Schützenhaus Mühlentor im Januar 2005
Die Auflösung einer Veranstaltung von 200 Neonazis am 16. Januar 2005 im Mühlentor-Schützenhaus in Oyten-Schaphusen durch die Polizei war rechtswidrig. Das stellte zweieinhalb Jahre später das Verwaltungsgericht Stade in seinem Urteil im Rechtsstreit der "Jungen Nationaldemokraten" gegen die Polizeidirektion Oldenburg fest ...lesen