antifa , antifaschistische aktion , antifaschistische aktionen

Monday, January 28, 2008

Keine Erfolge wie im Osten - NPD scheitert in Hessen und Niedersachsen

Bei den Landtagswahlen in Hessen und Niedersachsen hat die neonazistische NPD ihre Wahlziele weit verfehlt. Sie erhielt in Niedersachsen 1,5 Prozent der Zweitstimmen, in Hessen 0,9 Prozent und damit sogar weniger als die Republikaner, die in Hessen ein Prozent erreichten. Ihr besten Resultate erzielte die NPD im Hessischen Wölfersheim (5,0 %) und im niedersächsischen Osterode (2,6%, dort im Stimmbezirk Bad Lauterberg 5,09%). Ergebnisse in dieser Höhe blieben aber Ausnahmen. ...lesen

Siehe auch:

Rechtsaußen bei Landtagswahlen chancenlos
“Landtagswahlen in Hessen und Niedersachsen…..eine Analyse?”
NPD-Debakel bei den Landtagswahlen
„Sprung nach Westen missglückt“ [29.01.08]
Schlappe für die Rechten
Piratenpartei statt SPD: Die NPD auf dem Weg zur Regionalpartei [30.01.08]
NPD-Chef nach den Wahlen: “Bewegung nicht mehr aufzuhalten” [01.02.08]
Wahltag ist Zahltag [14.02.08]

NPD scheitert in Hessen an der 1-Prozent-Hürde
Unregelmässigkeiten bei Wahlen in Hessen
Heftige Kritik an Wahlcomputern
Kritik an Wahlcomputern zurückgewiesen
Republikaner vor NPD

NPD auch im Südharz in der Defensive
[29.01.08]
Niederlage für die nationalen Kräfte [30.01.08]

Zum Thema:

Ohne Moos nichts Rechtes los (Hat die NPD wegen ihrer trüben Finanzlage so schlecht bei den Landtagswahlen in Niedersachsen und Hessen abgeschnitten) [28.02.08]

Verwandte Themen:

Juniorwahl Hannover: SPD gewinnt, NPD drin [29.01.08]

Tuesday, August 07, 2007

Städtisches Kongreßzentrum für Neonazis

Breites Bündnis gegen NPD-Versammlung zum Auftakt der Landtagswahlen in Hannover
Die niedersächsische NPD hat sich mal wieder vor Gericht durchgesetzt. Das Verwaltungsgericht Hannover entschied Ende Juli, daß die neofaschistische Partei ihren Auftakt für die Landtagswahlen im Frühjahr 2008 in dem zentral gelegenen und im Stadtbesitz befindlichen Hannover Congress Centrum abhalten darf. Die Stadt hatte den Antrag der Rechtsradikalen im Juni zunächst abgelehnt, und sich auf eine »akute Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung berufen«. Das Verwaltungsgericht wollte hierfür keine Anhaltspunkte sehen, und verwies zugleich auf die Polizeikräfte, deren Aufgabe es ja sei, für »die öffentliche Sicherheit und Ordnung« zu sorgen. ...lesen

Siehe auch:

Auftakt für Niedersachsen [14.08.07]
15. September NPD-Niedersachsen im HCC [26.08.07]
Niedersachsen: Molau setzt auf Liedermacher statt Rechtsrocker [30.08.07]
Breiter Protest gegen NPD [08.09.07]
Drag Queen Olivia Jones entlarvt die NPD [26.10.07]
Olivia Jones beim NPD-Wahlkampfauftakt in Hannover [28.10.07]

Wednesday, March 19, 2008

SPD will Liste von DVU und NPD verhindern

Die thüringische SPD versucht mit allen Mitteln, einen Erfolg der Rechtsextremen bei den Landtagswahlen 2009 unmöglich zu machen. Juristische Winkelzüge sind dabei nicht ausgeschlossen.
Die Thüringer SPD will Listenbündnisse zweier Parteien vor der Landtagswahl 2009 verbieten. Damit wolle sie verhindern, dass NPD und DVU gemeinsam antreten können, bestätigte Fraktionsgeschäftsführer Uwe Höhn am Dienstag in Erfurt einen Bericht der Zeitung «Thüringer Allgemeine». ...lesen

Zum Thema:

NPD kandidiert statt der DVU bei Landtagswahlen
(nun ist es offiziell: Bei der Thüringer Landtagswahl im August wird anstelle der rechtsextremen DVU die NPD antreten) [13.01.09]

Thursday, November 13, 2008

Saarland: NPD vor den Sprung in den Landtag!?

Die NPD wird nach eigener Einschätzung im kommenden Jahr bei der Landtagswahl den Sprung in den Landtag schaffen. “Wir können den steigenden Zuspruch deutlich spüren. Vorher mussten wir die Bürger ansprechen und hatten nur bescheidenen Erfolg, unsere Werbemittel zu verteilen. Inzwischen kommen viele Bürger von selbst an unsere Informationsstände und möchten Informationsmaterial mitnehmen”, so der Landesvorsitzende der NPD Saar, Frank Franz. Und weiter: “Ich bin fest davon überzeugt, dass die NPD nächstes Jahr in den Landtag einziehen wird.”

Franz hat zwar einerseits Grund zur Hoffnung, da die NPD bei den Landtagswahlen im Jahr 2004 immerhin vier Prozent der Stimmen holte, allerdings war damals die Linkspartei noch längst nicht so stark wie heute. Da wird es die NPD mit ihrem völkischen Antikapitalismus, der gar kein Antikapitalismus ist, schwer haben. ...lesen

Zum Thema:

Saar-NPD fischt bei Lafontaines Linker (Um bei den kommenden Kommunal- und Landtagswahlen ihr Ergebnis zu verbessern, wendet sich die NPD an Rentner, Hartz-IV-Empfänger und Leiharbeiter. Auch die CDU fürchtet jetzt ein weiteres Erstarken der Rechtsextremen) [22.12.08]
NPD Wahlkampfauftakt im Saarland gestört [26.02.09]
Verurteilter Kandidat auf Abschussliste (Völklingen: Urban W. ist als Sexualstraftäter rechtskräftig verurteilt) [18.05.09]

Verwandte Themen:

“Generationswechsel innerhalb der Szene” (Verfassungsschutzbericht 2008: der bereits 2007 notierte „Schrumpfungsprozess“ der gewaltbereiten rechtsextremen Szene setzt sich fort. NPD verdoppelt Mitgliederzahl) [03.06.09]
Kameradschaftsszene: „Schrumpfungsprozess“ im Saarland, „Sorgen“ in Rheinland-Pfalz

Sunday, January 20, 2008

NPD-Infostand in der Osnabrücker Innenstadt

Am Samstag, den 19.01.2008 gab es, im Rahmen des Landtagswahlkampfes, einen NPD- Infostand in der Osnabrücker Innenstadt. Nachdem die Nazis um 11 Uhr damit begannen ihre Propaganda zu verteilen, konnte eine spontane antifaschistische Mobilisierung dazu beitragen, dass sie dies nicht ungestört taten.

Die NPD tritt zwar in Osnabrück nicht mit einem Direktkandidaten zu den Landtagswahlen am kommenden Wochenende an und außerdem war dies die ersten öffentlichkeitswirksame Veranstaltung der NPD in Osnabrück, seit ihrer Demonstration am 28.02.2004, aber trotzdem sollte diese nicht verharmlost werden. Ersten kann hierin ein Versuch gesehen werden wieder in Osnabrück Fuß zu fassen und zweitens sieht die Situation im Osnabrücker Landkreis ganz anders aus. Bei den kommenden Landtagswahlen tritt die NPD dort mit zwei Direktkandidaten an. Im Wahlkreis 75 Bramsche mit Ralf Tarnocek aus Vehrte und im Wahlkreis 76 Georgsmarienhütte mit Christian Fischer aus Vechta. In Georgsmarienhütte fand am 17.11.2007 außerdem eine Wahlkampfkundgebung mit prominenten Rednern statt. ...lesen

Monday, August 27, 2007

Wählen bald 13 Prozent rechtsextrem?

Mehr Frauen wollen für braune Parteien stimmen – Laut neuen Umfragen liegt das rechtsextreme Wählerpotenzial jetzt bei bis zu 13 Prozent
Im Januar sind Landtagswahlen in Niedersachsen und Hessen. 11 bzw. 12 Prozent der Wähler können sich laut einer Emdid-Umfrage vorstellen, dann ''eine Partei rechts von der CDU zu wählen", in Sachsen sogar 14. Bundesweit liege das Wählerpotenzial von Rechtsaußenparteien unter Männern bei neun, unter Frauen sogar bei 14 Prozent. Nicht nur Emnid sieht diesen Trend. ...lesen

Siehe auch:

Rechtsextremes Wählerpotenzial bei 13 Prozent - Beck fordert NPD-Verbot

Rechte punkten vor allem bei Frauen [28.08.07]
13 Prozent könnten Rechte wählen [18.09.07]

Wednesday, April 25, 2007

Sozialprotest von rechts

Thüringens Neofaschisten gehen mit Blick auf Landtagswahlen 2009 in die Offensive. Soziale Demagogie und Aufmarsch am 1. Mai ...lesen

Wednesday, September 10, 2008

Die NPD startet Jagd auf Bundestagsmandate

Über Erfolge bei den Landtagswahlen, insbesondere im Saarland und in Sachsen, möchte die NPD auch den Bundestag erobern. Dazu planen die Parteistrategen von langer Hand. Um die Mitte der Wählerschaft zu gewinnen, will sich die Partei vom Image der rechten Schläger distanzieren.

NPD-Sprecher Klaus Beier ist sich sicher: «Wir haben unsere Leute im Griff. Wir lehnen Gewalt auf allen Ebenen ab.» Das gelte auch für «Bierbüchsen-Glatzen, die an den Tankstellen herumliegen». Natürlich habe er nichts gegen Glatzenträger - schließlich trage er selbst die Haare ziemlich kurz. Der Sprecher der Bundespartei und NPD-Landeschef in Brandenburg meint vielmehr die «unpolitischen Spaßrandalierer». Beier, Jahrgang 1966, spricht von «Ausfallerscheinungen»: «Das sind Kinder des Systems».
Schubkraft durch Kommunalwahlen erhofft

In den aktuellen und anstehenden Wahlkämpfen will die NPD aber auf die Kameradschaften und «freien Kräfte» nicht verzichten- auch wenn sie eine umfassende Kontrolle gar nicht ausüben kann. Beier zufolge werden die außerhalb der Partei stehenden Kameraden nicht nur in den Wahlkampf eingebunden, sondern auch in die eine oder andere Kandidatur. Wahlen wie demnächst für den Landtag in Bayern oder die Kommunalparlamente in Brandenburg sollen Schubkraft liefern für den Durchbruch im kommenden Jahr. Dann möchte die 1964 gegründete Partei erstmals im Bundestag sitzen. ...lesen

Wednesday, March 26, 2008

NPD sucht Mitglieder über Hartz IV Beratung

NPD Oberlausitz-Niederschlesien versucht Mitglieder über Hartz IV Beratung zu ködern

Hartz IV - Beratung bei der NPD Oberlausitz-Niederschlesien im Rahmen der Kampagne „Sozial geht nur National
In rechtsextremen Kreisen wird derzeit mit zunehmender Verzweiflung darüber lamentiert, warum NPD und DVU bei Landtagswahlen kein Land sehen - während die LINKE von der Wut über Hartz IV profitieren kann und mittlerweile in vier westdeutschen Parlamenten präsent ist. Dabei hatte die NPD doch auch gerne auf das Thema Hartz IV gesetzt, vor allem im Osten - wenn auch nicht besonders tiefsinnig (”Schnauze voll” und ähnliche fachgerechte Analysen). ...lesen

Wednesday, December 17, 2008

NPD-Hessenkongress in Wölfersheim

NPD-Hessenkongress fand nicht in Wölfersheim-Wohnbach statt - Angeblich wurde er auf den 10.01.08 verlegt - Farbanschlag auf die Gaststätte "Linde" in Wölfersheim-Wohnbach

Für den heutigen Tag hatte die NPD ihren alljährlichen Hessenkongress geplant.
Dieser sollte in Wölfersheim-Wohnbach in der Gaststätte "Linde" stattfinden. In der "Linde" finden seit Jahren Landesvorstandssitzungen, Landesparteitage und Liederabende (auch schon mit Frank Rennicke)der NPD Hessen statt. In der Wölfersheimer Bevölkerung scheint die NPD teilweise große Zustimmung zu erhalten, Wahlergebnisse um die 20Prozent stellten bei Kommunal- und Landtagswahlen noch vor ein paar Jahren keine Seltenheit dar.

Das die NPD Hessen den Kongress kurzfristig absagte, scheint also weniger der Verdienst der Wölfersheimer Bürger_innen zu sein, sondern liegt wohl eher daran, das die NPD noch fleißig Unterschriften sammeln muss um für die anstehende Landtagswahl in Hessen zugelassen zu werden. Auch die Betreiber_innen der Linde werden der NPD wohl kaum die Räumlichkeiten gekündigt haben, versteht man sich doch schon seit Jahren prächtig.

Trotz der kurzfristigen Absage des Kongresses, nahmen Antifaschist_innen selbigen scheinbar zum Anlass um der "Linde" in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, einen Besuch abzustatten ...lesen

Friday, March 14, 2008

Thüringen: DVU hält an Wahlantritt fest

Wie im “Deutschlandpakt” zwischen NPD und DVU festgeschrieben, will die Partei des rechtsextremen Verlegers Gerhard Frey bei der Landtagswahl 2009 in Thüringen antreten. Auf einem Landesparteitag der sächsischen und thüringischen DVU wurde dies nach Parteiangaben beschlossen. Zu den Wahlen der Landesvorstände heißt es: “In geheimen Wahlen entschieden sich die Mitglieder für Vorstandsgremien, die aus bewährten Führungskräften und jüngeren Aktivisten bestehen und die Gewähr für einen kontinuierlichen Organisationsausbau in beiden Gebietsverbänden bieten.” Ziemlich aussagekräftig also ...lesen

Siehe auch:

NPD-Chef will “Deutschland-Pakt” nachverhandeln (Udo Voigt gibt nach) [25.04.08]
NPD will DVU im Osten verdrängen
NPD tritt 2009 zur Wahl in Thüringen an [14.05.08]
Rechte Nachverhandlung „hinsichtlich Thüringen“ [24.05.08]
NPD will zur Landtagswahl in Thüringen antreten [16.10.08]
NPD kandidiert statt der DVU bei Landtagswahlen [13.01.09]
In Thüringen tritt NPD statt DVU an [14.01.09]

Verwandte Themen:

Mit Biedermanns Maske (Wie die NPD den Einzug in Kommunalparlamente tarnen will) [20.06.08]
Drohen Thüringen sächsische Verhältnisse? [03.06.08]
“Deutschlandpakt” von NPD und DVU: Absprachen und Realität (Wie weit das Kräfteverhältnis zu Gunsten der NPD verschoben wurde, zeigt folgende Übersicht) [26.03.09]

Wednesday, December 12, 2007

NPD - Infostand in Brensbach

In Brensbach im Odenwaldkreis fand heute von 09.00 bis 14.00 ein Info- Stand der NPD statt.
Der vor etwa einem halben Jahr neu gegründete Kreisverband der NPD im Odenwaldkreis hatte heute seine erste öffentliche Aktion.
Um Stimmen für die Landtagswahlen in Hessen im Januar nächsten Jahres zu sammeln wurde auf einem Parkplatz in Brensbach ein Info- Stand aufgebaut. Dieser war von 09.00 bis 14.00 Uhr angemeldet.
Fünf Anhänger der NPD beteiligten sich an diesem Stand. Einer davon war optisch in das Spektrum der „Autonomen Nationalisten“ einzuordnen. ...lesen

Thursday, January 17, 2008

Im Harz frisiert Germania

Im ländlichen Südniedersachsen versuchen Neonazis, die Hegemonie zu erlangen. Insbesondere der Südharz um die Stadt Bad Lauterberg wird zum Betätigungsfeld für die NPD. Das bürgerliche Lager macht es ihr nicht sonderlich schwer.
Nicht nur Kurgäste zieht es nach Bad Lauterberg. Seit sechs Jahren ziehen Neonazis anscheinend systematisch in den beschaulichen Ort im Südharz. Dem Kader Michael Hahn, derzeit Stadtratsmitglied in Bad Lauterberg, folgten weitere organisierte Kameraden. Vier Direktkandidaten der NPD für die niedersächsischen Landtagswahlen Ende Januar wohnen mittlerweile in dem Ort. Die Antifaschistische Linke International (ALI) aus dem 50 Kilometer entfernten Göttingen spricht von einem Rückzugsraum für Rechtsextreme, »in dem sie ihre Strukturen in relativer Ruhe organisieren können«. So handle es sich nicht mehr nur um ein lokales Problem, vielmehr hätten die Aktivitäten im Harz überregionale Bedeutung. ...lesen

Siehe auch:

Neue Landnahme durch NPD-Anhänger [22.01.08]

Wednesday, May 02, 2007

"Bürgerbewegung Pro Düsseldorf"?

Eine lokale ‚Alternative' zu einem Übertritt zum neugegründeten NPD-Ortsverband Düsseldorf (siehe Artikel in dieser TERZ) könnte sich Abtrünnigen der immer bedeutungsloser und zerstrittener wirkenden Partei "Die Republikaner" (REP) demnächst in Form einer "Bürgerbewegung Pro Düsseldorf" bieten. Hierbei handelt es sich um den Versuch, das in Köln relativ erfolgreiche Modell der extrem rechten "Bürgerbewegung pro Köln" (Pro Köln) auf andere Städte zu übertragen. Die aus dem lokalen Kreisverband der zwischenzeitlich bedeutungslosen extrem rechten Partei "Deutsche Liga für Volk und Heimat" entstandene Gruppierung hatte es 2004 bei den nordrhein-westfälischen Kommunalwahlen in Köln geschafft, mit 4,7 Prozent einen Wahlerfolg einzufahren. Vier Stadtratsmandate sowie Sitze in allen Kölner Bezirksvertretungen waren das Ergebnis. Zwischenzeitlich ist durch den Übertritt eines Stadtratsmitglied der "Republikaner" ein fünftes Stadtratsmandat hinzugekommen (vgl. zu "Pro Köln" ausführlich: LOTTA - antifaschistische Zeitung aus NRW, #25, Winter 2006/2007, www.free.de/lotta).

Nun wird versucht, das Kölner Modell zu exportieren. Ziel ist es, bei den nächsten Kommunalwahlen auch in anderen Städten anzutreten, geliebäugelt wird auch mit einer Teilnahme an den nächsten nordrhein-westfälischen Landtagswahlen. Erste Gründungen erfolgten bereits in Gelsenkirchen und Bottrop. Dabei legen die Kölner Initiatoren um Markus Beisicht, Judith Wolter und Manfred Rouhs großen Wert darauf, die berechtigte Stigmatisierung als extrem rechts abzustreifen, Abstand zu NPD, DVU und "Freien Kameradschaften" zu halten und sich als ‚verfassungstreue' Kraft rechts der CDU zu positionieren, also quasi ein rechtspopulistisches und vermeintlich ‚basisorientiertes' Erbe der REPs und der "Schill-Partei" anzutreten, ohne deren Fehler zu wiederholen. Wie es allerdings möglich sein soll, aufgrund der Abgrenzungspolitik ihrer Bundes- und Landesführung abtrünnigen REPs für eine - zumindest vordergründig - ebenfalls um "Verfassungstreue" bemühte Neugründung zu begeistern, bleibt hierbei offen.

Als am 6. Februar 2007 in Leverkusen der Verein "Bürgerbewegung pro Nordrhein-Westfalen e.V." (pro NRW) gegründet wurde, war es der Düsseldorfer Rechtsanwalt und ehemalige stellvertretende "Republikaner"-Bundesvorsitzende Dr. Björn Clemens, der die Versammlungsleitung übernahm. Clemens hatte im Februar 2007 den REPs den Rücken gekehrt, u.a. aufgrund deren offensiver Abgrenzungspolitik gegenüber anderen extrem rechten Parteien und Strömungen (vgl. TERZ März 2007). Anstreben möchte der "Pro NRW"-Verein, der seinen Sitz in Düsseldorf hat, eine "Koordinierung und Bündelung nonkonformer NRW-Wählervereinigungen". Neben Bottrop und Gelsenkirchen hat man die Fühler auch in andere NRW-Städte ausgestreckt, u.a. nach Duisburg, Viersen, Bonn und Düsseldorf. So zumindest ist es Stellungnahmen und Interviews von und mit "Pro-Köln"- und "Pro-NRW"-Funktionsträgern zu entnehmen. Das Kölner Modell könne, so der "Pro NRW"- und "Pro Köln"-Vorsitzende Beisicht, "im Prinzip auf jede andere größere Stadt übertragen" werden. "Schlüssel zum Erfolg" sei eine "konsequente Basisarbeit". Beisicht: "Wir sprechen die Menschen direkt vor Ort auf Probleme an, die sie bedrücken und die von den etablierten Parteien ignoriert werden: Islamisierung, Überfremdung, Kriminalität und politischer Filz samt ausufernder Korruption in der öffentlichen Verwaltung. Je unmittelbarer die Bürger dabei von Mißständen betroffen sind, um so eher kann man sie auch mit nonkonformen, patriotischen Politikansätzen erreichen."

Parallel zur Ausbreitung in NRW läuft seit 2005 der Versuch, sich über die "Bürgerbewegung pro Deutschland" und unter Federführung von Manfred Rouhs auch in anderen Bundesländern auszudehnen, hierfür bestehende lokale rechtspopulistische Listen und Initiativen zu nutzen und diese unter einem gemeinsamen Dach zu sammeln. In NRW besteht bisher aber nur ein einziger Kreisverband von "Pro Deutschland": In Oberhausen. "Pro NRW" und "Pro Deutschland" betonen, völlig unabhängig voneinander zu wirken. Offensichtlich gibt es untereinander Streitigkeiten strategischer Natur, insbesondere über Fragen der Sinnhaftigkeit einer bundesweiten Ausdehnung und des Grades einer Distanzierung von der extremen Rechten. Letztendlich aber läuft es eher auf eine Arbeitsteilung hinaus.

Als "Pro NRW" am 25. März 2007 in Nievenheim (Dormagen, Rheinkreis Neuss) eine zirka 100-köpfige "Großveranstaltung" durchführte, um unter dem Motto "Von pro Köln über pro NRW in den Landtag 2010?" ihr Modell vorzustellen, zeigte sich die rechtspopulistische und extreme Rechte in NRW interessiert, zumindest aber neugierig. Als Starredner hatte "Pro NRW" den ehemaligen REP-Europaparlamentarier Harald Neubauer eingeflogen, der bei den Bundestagswahlen 2005 als NPD-Kandidat ins Rennen gegangen war und seit vielen Jahren für eine "Einheit der Rechten" trommelt. Von praktizierter Abgrenzung also keine Spur. Vor Ort anzutreffen waren auch NPD-Funktionsträger, wie beispielsweise Martin Laus. Auch der Landesvorsitzende der DVU NRW, Max Branghofer, befand sich unter den Gästen.

Wie weit die Planungen und Vorbereitungen, das Kölner Modell auch in Düsseldorf anzuwenden, fortgeschritten sind, ist noch unklar. Anzunehmen ist, dass sie noch in den Kinderschuhen stecken. Die NPD hat bereits reagiert, ist ihrerseits in die Offensive gegangen und hat einen Düsseldorfer NPD-Ortsverband gegründet und damit ein Alternativangebot geschaffen. Björn Clemens versucht sich in Spagatübungen zwischen NPD-Sympathien bzw. Ablehnung einer Abgrenzungspolitik gegenüber der NPD, Beschimpfung seiner ehemaligen Partei und Liebäugeleien mit "Pro NRW". Ob bei dem Ganzen mehr herauskommen wird als eine Umverteilung weiterhin zersplitterter und konkurrierender Grüppchen und Einzelpersonen bleibt abzuwarten. "Abschließend darf nur noch unserer Hoffnung Ausdruck verliehen werden, daß sich die ‚Bürgerbewegung pro NRW' nicht zu einer weiteren landesweiten ‚Rechts'-Partei entwickelt und somit zur weiteren Spaltung von Funktionären und Wählerstimmen beiträgt", fassen die "Freien Nationalisten Neuss" ihre nicht unberechtigten Befürchtungen zusammen.

ANTIFASCHISTISCHES AUTORiNNENKOLLEKTIV


Quelle
Terz [02.05.07]

Monday, January 07, 2008

Rechtsaußen zieht nicht

Experten geben der NPD wenig Chancen bei den Wahlen in Hessen und Niedersachsen
Berlin - Drei Wochen vor den Landtagswahlen in Niedersachsen und Hessen ist der Wahlkampf der NPD von Erfolglosigkeit und internen Streitigkeiten gekennzeichnet. Die Rechtsextremen, die derzeit in den Landesparlamenten von Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern sitzen, hatten angekündigt, bald in ein westdeutsches Parlament einzuziehen. Dass ihnen das jetzt gelingen wird, daran zweifeln Experten allerdings. ...lesen

Monday, February 25, 2008

Bayern: NPD tritt flächendeckend an

Nach eigenen Angaben besetzen “die Bayerische Nationaldemokraten erstmals alle 91 Stimmkreise im Freistaat” Bayern. Die stimmberechtigten Mitglieder im Münchner Wahlkreis 107 (Ramersdorf) wählten demnach Karl Richter, Spitzenkandidat der Bürgerinitiative Ausländerstopp München, zu ihrem Stimmkreisbewerber zur bayerischen Landtagswahl im September. Damit wurde den Angaben zufolge der letzte der 29 oberbayerischen Stimmkreise besetzt und damit erstmals seit 1972 alle bayerischen Stimmkreise mit eigenen Kandidaten besetzt. ...lesen

Siehe auch:

NPD-Wahlkampf in Bayern: Wahlantritt gefährdet? [22.06.08]
Bayern: NPD tritt flächendeckend an [22.07.08]

Zum Thema:

Bayern: Der “Kampf um die Straße” und der “Kampf und die Parlamente” (Die Süddeutsche Zeitung beschäftigt sich mit der Strategie und dem Auftreten der rechtsextremen NPD in Bayern.) [29.07.08]
Die NPD will provozieren [30.07.08]
Bayern: Grillabend statt Großveranstaltung [10.08.08]
Ein Toter als Kandidat (Kandidat auf Listenplatz Nummer 9 in Niederbayern, Edmund Nothaft, ist bereits im Februar dieses Jahres verstorben) [14.08.08]
Brauner Ausflug ins Grüne (NPD versucht beim Thema Ökologie an Profil zu gewinnen – mit Erfolg) [20.08.08]
Braune unterm grünen Deckmäntelchen (Partei setzt verstärkt auf Umweltschutz) [23.08.08]
Bayern: Die Kandidaten der rechtsextremen NPD (Sascha Roßmüller, Fred Eichner, Günter Kursawe, Karl Richter, Roland Wuttke, Norman Bordin , Björn-Christopher Balbin, Renate Werlberger, Willi Wiener, Matthias Fischer, Sebastian Schmaus, Ralf Ollert, Wielant Hopfner , Per-Lennart Aae, Uwe Brunke, Udo Sieghart, Tony Gentsch, Anneliese Michel) [25.08.08]
Plakate beschlagnahmt und abgehängt [27.08.08]
NPD in Aschaffenburg (gewillt, die Auseinandersetzung mit dem politischen Gegner mit Gewalt zu führen) [30.08.08]
Bayern: Männer dominieren NPD-Listen, sind aber kaum zu erreichen [01.09.08]
Weiß-brauner Himmel über Bayern (besonders außerparlamentarisch wird die NPD ihre Erfolge erzielen und Strukturen etablieren. Bereits heute finden wir hier enge Verbindungen zur gewaltbereiten Neonaziszene)
NPD will in Landtag (Neonazis kandidieren flächendeckend bei Wahlen in Bayern. Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Volksverhetzung. Breite Bündnisse mobilisieren gegen rechte Auftritte) [03.09.08]
Hassreden in der Provinz (Bei der Landtagswahl hofft die NPD auf "fünf Prozent plus X". In Eggenfelden warben Funktionäre mit Hetzreden gegen Ausländer und Juden um Zustimmung)
Mit dem Führer gegen Zeitarbeit [05.09.08]
Wahlkampf in Bayern: Betrunkene NPD-Anhänger bepöbeln Passanten (Passau) [06.09.08]
Blauweiß-braun (Auch an Bayern geht die flächendeckende Offensive der NPD nicht vorbei) [10.09.08]
Muc: wieder NPD Infostand in Pasing [12.09.08]
Beten, kandidieren, festsetzen (Im Freistaat soll der Sprung in ein Westparlament gelingen) [16.09.08]
CSU-Kandidat und NPD-Funktionär: Gemeinsam für die Vertriebenen (Arthur Bechert, Willi Wiener) [17.09.08]
Bayern: NPD irgendwo zwischen null und zwei Prozent [19.09.08]
Bayern: NPD-Wahlkämpfer sollen Rep-Landeschef niedergeschlagen haben (Landesvorsitzender Johann Gärtner von einem NPD-Plakatiertrupp auf eigenen Grundstück in Kissing erheblich verletzt worden) [23.09.08] *
Klingt eigentlich toll (Es gibt gute Gründe, die NPD nicht zu Wahlsendungen des Bayerischen Rundfunks einzuladen. Sie haben wenig mit der NPD und viel mit dem Bayerischen Rundfunk zu tun: Andreas Bachmann und Matthias Keller-May, Sascha Roßmüller)
Bayern: NPD und JN ziehen noch einmal alle Register (wenige Tage vor der Landtagswahl gegen den demokratischen Widerstand in Gräfenberg und Weißenohe. Neonazis versuchen im Stil der SA die Sprecher des Bürgerforums Gräfenberg als Feinde der Gemeinschaft zu denunzieren)
NPD schlägt Republikaner [24.09.08]
"Gutmenschenmafia" (ziehen Rechtsextreme alle Register ihrer Feindbildpropaganda, Diffamierungen und Aufmärsche vor der Haustür ihrer Gegner)
NEU und mutig: nazistopp-nuernberg.de (Plakat-Aktion kurz vor den Bayerischen Landtagswahlen)
Aggressive NPDler in Lindau [24.09.08]
Bayern vor der Landtags- und Bezirkstagswahl: Schafft die NPD 1 Prozent? („Heimat statt Globalisierung“) [26.09.08]
Landtagswahl in Bayern, Kommunalwahlen in Brandenburg [28.09.08]
Bayern: NPD-Anhänger überklebten Wahlplakate von anderen Parteien (Freising und Attaching) [03.10.08]

Ergebnis:

Bayern: NPD kommt auf 1,2 Prozent (sie könnte somit ihr Minimalziel erreichen: Geld aus der Wahlkampfkostenerstattung) [28.09.08]
Landtagswahl in Bayern 2008: NPD bei 1,2 Prozent [29.09.08]
Staatsknete für Rechtsextremisten
NPD verfehlt Wahlziele in Bayern und Brandenburg...

Zum Thema:

Teurer Wahlkampf für die NPD in Unterfranken (Neben den üblichen Kosten für die NPD, sind in den letzten Wochen der "heißen" Wahlkampfphase etliche dazugekommen, Pascal Scholz, Matthias Bauerfeind, Michael Diener) [29.09.08]

Thursday, January 24, 2008

NPD-Kandidaten: männlich und kaum zu erreichen

Die NPD hat sich in den vergangenen Monaten verstärkt um die Einbindung von Frauen in die Partei bemüht. Bislang offenbar nur mit wenig Erfolg, schaut man sich zumindest die Kandidatenlisten für die Landtagswahlen in Hessen und Niedersachsen am 27. Januar 2008 an. Diese bestehen fast ausschließlich aus männlichen Bewerbern. Einige der wenigen Frauen sind zudem noch Ehefrauen oder Lebensgefährtinnen von NPD-Kadern. ...lesen

Tuesday, April 24, 2007

Grimmen: Schüler-CD auf dem Index

Die im vergangenen Dezember in Grimmen und Umgebung in den Umlauf gebrachte antisemitische Schüler-CD aus Anlass der dort gezeigten Anne-Frank-Ausstellung wurde jetzt von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien auf den Index gesetzt.
Neben der Indizierung laufen weiterhin staatsanwaltliche Ermittlungen, ob der Tonträger volksverhetzende Inhalte bietet. Als Drahtzieher wird eine sich „Freundeskreis Avanti“ nennende Gruppe angesehen, die bereits im Vorwege mit rechtsextremen Schülerzeitungen aufgefallen war. Dahinter stecken offenbar der 2006 für die NPD bei den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern kandidierende Nico Blödorn sowie Robert Rupprecht. Beide sind in der rechten Szene im Raum Stralsund aktiv und keine „unbeschriebenen Blätter“. (hf)

Quelle
Bnr [20.04.07]

Thursday, July 10, 2008

Hessens Ex-NPD-Chef will angeblich nach Thüringen rübermachen

Hessens Ex-NPD-Chef Marcel Wöll will laut einem Bericht des HR nach Thüringen ziehen, weil er sich dort offenbar größere Chancen für sich und die NPD erhoffe. Das Kapitel Butzbach sei damit für Wöll beendet, heißt es, seine Immobilie, die als rechtsextremes Zentrum genutzt wurde, steht zum Verkauf an. Die NPD-Hessen liegt nach der Wahlniederlage bei den Landtagswahlen Anfang 2008 am Boden - und die zivilgesellschaftlichen Anstrengungen gegen die Rechtsextremisten zeige Früchte, meint der HR in seinem Bericht: Viele wollten nicht mehr zusehen, wie die Rechten auf dem Butzbacher Marktplatz marschierten. So wurde aus der Initiative einiger weniger bald ein breites Bündnis aus Kirchen, Vereinen, Parteien, Schulen und vielen anderen Mitgliedern. Eine Rückenstärkung vor allem auch für die Kommunalpolitik. Denn so lernten die Fraktionen schnell, wie sie mit dem Rechtsextremisten im Parlament besser umgehen konnten. ...lesen

Siehe auch:

Rückzug aus dem Kreistag, Rückzug aus Hessen (mit sofortiger Wirkung Mandat im Kreistag des des Wetteraukreises niedergelegt) [14.07.08]
Rückzug aus dem Kreistag
Hessen: “Hilfe für Hilfesuchende eigener Landsleute in Jugendlichen verankern” (Nachrücker Stefan Jagsch)
NPD-Mann Wöll legt Mandat nieder

Friday, July 13, 2007

Biedermann-Masche

Rechtextremisten führen Mobilisierungskampagne in Thüringen durch.

Die Thüringer NPD will am kommenden Sonnabend ihre vor zwei Monaten ausgerufene Mitgliedergewinnungskampagne vor der Staatskanzlei in Erfurt ausklingen lassen. Von 150 Mitgliedern im Jahr 2003 haben die Nationaldemokraten inzwischen ihren Bestand auf über 450 steigern können. In Strategiepapieren mobilisiert man zu einem kommunalen Angriff, so sind die gestiegenen Aktivitäten im gesamten Bundesland zu erklären.

Doch auch die Landtagswahlen 2009 hat man im Auge. Die Landeshauptstadt wurde nicht von ungefähr am 1. Mai zum Aufmarsch-Ort auserkoren. Dort versucht es die Partei inzwischen mit der Biedermann-Masche, so hat sie hat Mitglieder in den Bund der Vertriebenen (BdV) geschickt, zeigt sich in der Bürgerinitiative für den Erhalt eines zur Schließung anstehenden Schwimmbades und lädt Unternehmer zu einer Gesprächsrunde ein. Der Kreisvorsitzende Kai-Uwe Trinkaus gehört zu dem von anderen rechten Aktivisten wie Patrick Paul und Tobias Kammler gegründeten Verein „Schöner leben in Erfurt“. Die Stadtparlamentssitzungen werden seitens der NPD von den Zuschauerplätzen aus verfolgt, beim Tag der offenen Tür des Landtages provokant Sitzproben im Plenarsaal auf den Plätzen der Erfurter Abgeordneten der Linken vorgenommen.

In Erfurt gab es Infostände der NPD mit dem Kreischef Trinkaus, der 1994 für wenige Monate einmal PDS-Ratsherr in Erfurt war. Trinkaus macht auch Anbiederungsversuche bei seiner ehemaligen politischen Heimat, der Linken. Deren Landesvorsitzenden Knut Korschewsky bezeichnet er über das gemeinsame Hobby Tauchen als Freund, was Korschewsky abstreitet. Trinkaus hat laut dem „Neuen Deutschland“ eine Zeit lang der Linke-Parlamentarierin Susanne Henning nachgestellt und ihr sogar Blumen in den Landtag geschickt, bis diese sich mit einer Stalking-Anzeige wehrte. Hennings Abgeordneten-Parteikollege Matthias Bärwolff wurde nach eigenen Aussagen vor kurzem mit seinem Auto von Trinkaus fotografiert. Henning und Bärwolff betreiben ein Wahlkreisbüro, bei dem vor wenigen Tagen die Scheiben eingeworfen wurden. Der NPD-Kreisverband hat scheinheilig 100,-- Euro Belohnung zur Ergreifung der Täter ausgelobt, obwohl Beobachter und Polizei davon ausgehen, dass die Sachbeschädigung aus der rechten Szene stammt. Aus dem Umfeld von Trinkaus und NPD stammt schließlich auch die Regionalzeitung „Bürgerstimme“, die nicht auf den ersten Blick als ein Produkt aus der Neonaziszene auszumachen ist.


Quelle
Bnr [13.07.07]