antifa , antifaschistische aktion , antifaschistische aktionen

Monday, January 28, 2008

Keine Erfolge wie im Osten - NPD scheitert in Hessen und Niedersachsen

Bei den Landtagswahlen in Hessen und Niedersachsen hat die neonazistische NPD ihre Wahlziele weit verfehlt. Sie erhielt in Niedersachsen 1,5 Prozent der Zweitstimmen, in Hessen 0,9 Prozent und damit sogar weniger als die Republikaner, die in Hessen ein Prozent erreichten. Ihr besten Resultate erzielte die NPD im Hessischen Wölfersheim (5,0 %) und im niedersächsischen Osterode (2,6%, dort im Stimmbezirk Bad Lauterberg 5,09%). Ergebnisse in dieser Höhe blieben aber Ausnahmen. ...lesen

Siehe auch:

Rechtsaußen bei Landtagswahlen chancenlos
“Landtagswahlen in Hessen und Niedersachsen…..eine Analyse?”
NPD-Debakel bei den Landtagswahlen
„Sprung nach Westen missglückt“ [29.01.08]
Schlappe für die Rechten
Piratenpartei statt SPD: Die NPD auf dem Weg zur Regionalpartei [30.01.08]
NPD-Chef nach den Wahlen: “Bewegung nicht mehr aufzuhalten” [01.02.08]
Wahltag ist Zahltag [14.02.08]

NPD scheitert in Hessen an der 1-Prozent-Hürde
Unregelmässigkeiten bei Wahlen in Hessen
Heftige Kritik an Wahlcomputern
Kritik an Wahlcomputern zurückgewiesen
Republikaner vor NPD

NPD auch im Südharz in der Defensive
[29.01.08]
Niederlage für die nationalen Kräfte [30.01.08]

Zum Thema:

Ohne Moos nichts Rechtes los (Hat die NPD wegen ihrer trüben Finanzlage so schlecht bei den Landtagswahlen in Niedersachsen und Hessen abgeschnitten) [28.02.08]

Verwandte Themen:

Juniorwahl Hannover: SPD gewinnt, NPD drin [29.01.08]

Monday, March 16, 2009

NPD - Sonderparteitag bei Hannover

Am Sonntag den 15.02.2009 fand in Dedensen bei Seelze ein Sonderparteitag der NPD Niedersachsen statt. In der Gaststätte "Zum deutschen Hause" (Inhaberin Magarethe Micke) fand damit zum wiederholten Mal eine Naziveranstaltung im Umland von Hannover statt. Vor den Toren Hannovers tagte, fast still und heimlich der NPD-Landesparteitag Niedersachsen. Das Gasthaus "Zum Deutschen Haus" hatte schon mehrfach die NPD beherbergt, u.a. vor etwa 2 Jahren auch als Landesparteitag. Da sich in dem Wirtshaus auch immer mal wieder die hannoversche NPD trifft, ist es schon ein Wunder, dass hannoversche AntifaschistInnen noch nicht die paar Kilometer bis hinter die Stadtgrenze geschafft haben.

Auch am heutigen Sonntag herrscht Ruhe vorm Gasthof. Der Ort der Nazi-Tagung konnte erst Stunden zuvor ermittelt werden. Polizei kontrollierte die wenigen Foto-Journalisten vorm Lokal. Drinnen hinter den Scheiben des Saaleinganges paßten Ordner auf, dass niemand Ungebetenes sich auch nur in die Nähe wagte. Die Ordner in weißen Hemden, hinten draufgedruckt "Ordnerdienst NPD". Drinnen wurde festgelegt, wer die niedersächsische NPD-Landesliste zur Bundestagswahl anführt.

Andreas Molau verwies Ulrich Eigenfeld auf Platz 2 der Landesliste für die Bundestagswahl. Matthias Behrens, interner Strippenzieher und Führer der sog. "vorbildlichen" Kameradschaft "Snevern Jungs" kam auf Platz 3 und eine Vorzeige-Frau, Ricarda Riefling wurde Kandidatin Nummer 4. Ablesen läßt sich daraus, dass eine neue jüngere und Straßen-aktive Nazi-Generation erfolgreich in der Partei nach vorne drängt. ...lesen

Siehe auch:

Dedensen: Sonderparteitag der NPD Niedersachsen (Patrick Kallweit, Andreas Wolf, Michael Hahn, Friedrich Preuß, Uwe Kallweit, Jochim Schnell, Dirk Heimsoth, Christian Fischer )
NPD-Landesparteitag: Rechtsextremisten verlieren Versteckspiel
NPD Niedersachsen stellt Landesliste für Bundestagswahl auf
NPD-Landesparteitag: Kameradschaften im Boot [18.02.09]

Fotos: Dedensen: Sonderparteitag der NPD Niedersachsen


Zum Thema:

Kandidat Molau spaltet die Partei *[17.02.09]

Tuesday, June 02, 2009

Konspirativer Wahlparteitag der NPD-Niedersachsen

Der Landesverband Niedersachsen der rechtsextremen NPD hat in Handorf (Kreis Lüneburg) einen “Wahl-Parteitag” abgehalten. Das berichtet der WESER-KURIER (Bremen) in seiner Montagsausgabe. Rund 70 Rechtsextremisten trafen sich auf dem Hof von NPD-Bundesvorstand Manfred Börm und “tagten” dort den ganzen Tag über in einem eigens aufgebauten Militärzelt.

Die Veranstaltung war einmal mehr hochkonspirativ organisiert: Am Vormittag wurden die Teilnehmer über mehrere “Schleusungspunkte” nach Handorf gelotst. Unter ihnen waren Anhänger der als gewaltbereit geltenden neonazistischen “Kameradschaft Snevern Jungs” aus Schneverdingen (Kreis Soltau-Fallingbostel) und der “Kameradschaft Celle 73″.
(...)
Wie der Bundesverband der NPD gilt ihr niedersächsischer Landesverband intern als heillos zerstritten: ...lesen

Siehe auch:

Landesparteitag der NPD-Niedersachsen in Handorf

Geheimer NPD-Parteitag in Handorf
Weitere Radikalisierung: Dammann neuer NPD-Chef in Niedersachsen (Ulrich Eigenfeld nicht mehr angetreten, Adolf Dammann neuer Landesvorsitzender, tellvertretender Vorsitzender Matthias Behrens, die weiteren Mitglieder Manfred Börm, Christian Berisha, Ricarda Riefling, ) [26.05.09]
NPD-Niedersachsen hat neuen Chef [27.05.09]
Der Schein-Moderate (Manfred Börm) [28.05.09]

Verwandte Themen:

NPD - Sonderparteitag bei Hannover [16.02.09]

Monday, August 13, 2007

NPD Niedersachsen

xtern versucht sich derzeit die niedersächsische NPD als Homogener Haufen zu präsentieren. Intern rumort es scheinbar weiterhin. Der gescheiterten Putsch innerhalb der Führungsriege der NPD Niedersachsen wurde durch die Öffentlichkeitsarbeit eines Andreas Molau noch locker beiseite gewischt. Doch ob die neue Führungsmannschaft auf der Brücke der niedersächsischen NPD eine Haverie des Unternehmens Landtagswahlkampf in Niedersachsen verhindern kann bleibt immer noch abzuwarten. In Flugblättern die von Unterstützerinnen des "geschassten" politischen Organisationsleiters und ehemaligen stellvertretenden Landesvorsitzenden Adolf Dammann verteilt werden, sucht man eine geeinte NPD in Niedersachsen vergebens. ...lesen

Thursday, August 28, 2008

Niedersachsen: Stellvertretender NPD-Kreisvorsitzender als Bundeswehr-Ausbilder?

Bei der Bundeswehr in Niedersachsen soll nach Informationen von NPD-BLOG.INFO angeblich ein stellvertretender NPD-Kreisvorsitzender seit 2005 unbehelligt als Ausbilder tätig sein. Ein angeblicher Informant in dieser Sache klappert nach Hinweisen aus Medienkreise derzeit deutsche Zeitungen und Magazine ab, um ihnen Belege über ein angebliches Disziplinarverfahren gegen den Ausbilder zu verkaufen, das ohne Ergebnis geblieben sei. Seinen Angaben nach wurde der Wehrpflichtige 2004 zum Zeitsoldaten ernannt und ließ sich im Mai 2005 zu einer Ausbildungskompanie in Niedersachsen versetzen. Seit Juli 2005 sei er dort als Ausbilder tätig (unter anderem Gruppenführer, stellvertretender Zugführer).

Im Jahr 2003 war der Mann demnach zum stellvertretenden NPD-Kreisvorsitzenden in einem Bezirk in Niedersachsen gewählt worden. Aktiv sei er in der NPD auch bei Veranstaltungen und Kundgebungen tätig. Sowohl der Kompanie-Chef als auch die zuständige Stelle des Militärischen Abschirmdienstes (MAD) soll hiervon unterrichtet sein. ...lesen

Monday, September 11, 2006

NPD-Ergebnisse bei den Kommunalwahlen (Niedersachsen)

Thursday, April 26, 2007

Osnabrück: Scharfe Waffen und Scheinhinrichtungen

Zahlreiche Waffen und Munition hat die Polizei heute bei Hausdurchsuchungen gegen die rechtsextreme Szene in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen beschlagnahmt. Die Staatsanwaltschaft Osnabrück ermittelt wegen Bildung einer bewaffneten Gruppe und Verstößen gegen das Waffengesetz. Zu den Verdächtigen gehören zwei Kreisvorstandsmitglieder der NPD. ...lesen

Siehe auch:

Nazis bekommen Besuch
Razzien bei Rechtsextremen in Osnabrück und Mittweida
Razzien gegen bewaffnete Neonazis in Niedersachsen und Sachsen
Video: Polizei durchsucht mehrere Wohnungen rechtsextremer NPD-Anhänger in Niedersachsen
Großrazzia gegen militante Neonazis [02.05.07]

Monday, November 26, 2007

Niedersachsen: Erneut Razzien gegen Rechtsrock-Produzenten

Die Polizei in Niedersachsen hat laut einem Bericht der Nachrichtenagentur ddp am 22. November 2007 einen Schlag gegen Produzenten neonazistischer und volksverhetzender Musik geführt. Bei der Durchsuchung von insgesamt neun Wohnungen in Braunschweig, Salzgitter, Goslar, Peine und Flöthe wurden demnach CDs und Computer beschlagnahmt. Der Durchsuchungsaktion waren den Angaben zufolge mehrmonatige Ermittlungen des Staatsschutzes gegen sieben Mitglieder der rechten Musikszene in Niedersachsen vorausgegangen. ...lesen

Sunday, October 28, 2007

Brauner Kleinkrieg

Experten sprachen von einem Frontalangriff. Mitten in Hamburg bot die NPD am Freitag alles auf, was bei ihr Rang und Namen hat: NPD-Parteichef Udo Voigt, Generalsekretär Peter Marx sowie zahlreiche Funktionäre aus ganz Norddeutschland und Berlin werden reden. Die Rechtsextremen beabsichtigen außerdem unter dem Motto „Hände weg von der NPD!“ Demonstrationen gegen den beginnenden Bundesparteitag der SPD, auf dem die Sozialdemokraten erneut ein Verfahren anschieben wollen, um die rechte Partei zu verbieten. Erschienen sind allerdings lediglich etwa 50 NPD-Anhänger.

Eigentlich hatten die Rechtsextremisten selbst an diesem Wochenende ihren Bundesparteitag geplant. Einzig: Alle Vermieter verweigerten einen geeigneten Saal. Da halfen auch Klagen vor Gerichten nicht. Der Parteitag musste auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Im vergangenen Jahr war das noch ganz anders. Mitten in Berlin hatten sich da hunderte Rechtsextremisten versammelt. Die Öffentlichkeit staunte über disziplinierte Nazis in ordentlichen Hemden und blonde Hostessen, die Pressevertreter freundlich - aber bestimmt - auf die zahlreichen Verbote hinwiesen. Um das diesjährige Desaster um den Austragungsort zu kaschieren, mobilisieren die Rechten nun groß für Hamburg und das Stören der SPD. Doch nicht nur deswegen. Sie haben tatsächlich Angst vor einem neuen Verbotsverfahren. Und das zu Recht.

Neonazis vergrößern ihre Macht

Denn in den vergangenen Monaten bauten radikale Neonazis in und im Umfeld der NPD ihre Macht aus. In den meisten Bundesländern geht nichts mehr ohne die sogenannten „Freien Nationalisten“ – Neonazis, die nicht in der Partei organisiert sind oder jüngst erst eintraten. Sowohl im Wahlkampf, als auch bei Aufmärschen - die NPD ist auf diese ultra-radikalen Kräfte angewiesen. Das bringt Probleme mit sich. Die NPD bemüht sich nach außen um ein bürgerliches Image, um Wähler aus der Mittelschicht zu gewinnen. Vielen Neonazis passt das nicht. Sie bezeichnen sich als „Autonome Nationalisten“ und kopieren den Kleidungsstil und die Aktionsformen der linken Szene. Bei potenziellen NPD-Wählern aus dem kleinbürgerlichen Milieu gelten die “Autonomen” als „Bürgerschreck“. Ihre Parolen wie „Europa – Jugend - Revolution“ oder „Fuck Authority!“ sowie „Schwarze Blöcke“ auf Demonstrationen kommen bei bürgerlichen Rechtsradikalen überhaupt nicht gut an.

Unterstützung für „Autonome Nationalisten“ unterschätzt

Im Juli bestimmten die „Autonomen Nationalisten“ bei einem Nazi-Aufmarsch in Frankfurt/Main erstmals das Geschehen. Sie hielten sich nicht an die Vorgaben der NPD-Ordner, was laut Augenzeugen sogar zu Handgreiflichkeiten führte. Damit war das Maß für die NPD-Spitze voll. Sie braucht die nachwachsenden Neonazis zwar, um sich als junge Partei präsentieren zu können, doch an die Spielregeln müssen sie sich halten, finden die Parteifunktionäre. Daher veröffentlichte der Parteivorstand eine deutliche Distanzierung von den „Autonomen Nationalisten“. Doch die NPD-Spitzen hatten die Kräfteverhältnisse offenbar vollkommen falsch eingeschätzt. Im Internet füllten sich die Neonazi-Foren mit zahlreichen Beiträgen und Positionspapieren, die Parteispitzen wurden ausführlich und wüst beschimpft. Gleichzeitig äußerten konventionelle Rechtsextremisten ihre Abneigung gegen den Nazi-Nachwuchs im 80er-Jahre-Retro-Look.

Hier zeigte sich anschaulich, was es bedeutet, dass die rechtsextreme Bewegung in Deutschland vielschichtiger geworden ist: Kleinkriege zwischen politischen Strömungen und verschiedenen Subkulturen. Einige Experten sprechen – in Anlehnung an die erbitterten Auseinandersetzungen in der linken Bewegung in den 80er Jahren - bereits von „Realos“ und „Fundis“ bei den Rechten.

Spagat zwischen rechts und ganz rechts

So sitzt die NPD-Parteiführung zwischen den Stühlen: Sie will sämtliche Kräfte in ihrer „Volksfront von rechts“ bündeln. Und das muss sie auch, um in den alten Bundesländern überhaupt eine Chance zu haben. Beispiel Niedersachsen, wo die NPD 1964 gegründet worden war: Derzeit konzentriert sie ihre gesamten Kräfte auf die Landtagswahl im Januar 2008. Und ist dabei auf die „Freien Nationalisten“ angewiesen. Gerade erst hatte der niedersächsische NPD-Spitzenkandidat Andreas Molau, ein ehemaliger Waldorfschullehrer, einen internen Machtkampf mühsam beruhigt. Dieser droht nun nach den Auseinandersetzungen zwischen NPD und „Autonomen Nationalisten“ wieder aufzubrechen. Daher legte die NPD-Führung um Parteichef Voigt und Generalsekretär Marx eine beeindruckende Rückwärtsrolle hin: Beim pompös aufgezogenen Wahlkampfauftakt der NPD-Niedersachsen in Hannover wollte sie von ihrer Distanzierung zu den „Autonomen Nationalisten“ nichts mehr wissen. Die Medien waren mal wieder schuld. Sie hätten den vermeintlichen Zwist inszeniert, hieß es.

Feindliche Übernahme oder Integration?

Nicht nur in Niedersachsen, auch in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern, wo die NPD im vergangenen Jahr Wahlerfolge erzielte, sind NPD und militante Neonazis so eng miteinander verwoben, dass Beobachter nicht erkennen können, wer eigentlich die Richtung vorgibt. Die Frage sei, ob „die NPD überhaupt noch handlungsfähig ist - oder nur noch von den jungen Nazis getrieben wird“, meint der Rechtsextremismus-Experte Andreas Klärner von der Universität Rostock. Auch Verfassungsschützer und Journalisten beobachten eher eine Übernahme der NPD durch junge Neonazis, als eine Integration, von der die NPD-Spitze redet.

Daher könnte es für die NPD tatsächlich eng werden, sollte es ein erneutes Verbotsverfahren geben. Die jungen Neonazis dokumentieren durch ihr Auftreten und ihre Parolen offen, inwieweit die Partei aggressiv-kämpferisch gegen die Freiheitlich-demokratische Grundordnung eingestellt sind. Gleichzeitig wächst die Anzahl der Politiker und Experten, die sich wegen der Radikalisierung der NPD für ein erneutes Verbotsverfahren aussprechen. Ob dies allerdings politisch sinnvoll ist, das haben Politik und Öffentlichkeit bislang nicht ausreichend erörtert.

Quelle
NPD-Blog [27.10.07]

Tuesday, August 07, 2007

Städtisches Kongreßzentrum für Neonazis

Breites Bündnis gegen NPD-Versammlung zum Auftakt der Landtagswahlen in Hannover
Die niedersächsische NPD hat sich mal wieder vor Gericht durchgesetzt. Das Verwaltungsgericht Hannover entschied Ende Juli, daß die neofaschistische Partei ihren Auftakt für die Landtagswahlen im Frühjahr 2008 in dem zentral gelegenen und im Stadtbesitz befindlichen Hannover Congress Centrum abhalten darf. Die Stadt hatte den Antrag der Rechtsradikalen im Juni zunächst abgelehnt, und sich auf eine »akute Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung berufen«. Das Verwaltungsgericht wollte hierfür keine Anhaltspunkte sehen, und verwies zugleich auf die Polizeikräfte, deren Aufgabe es ja sei, für »die öffentliche Sicherheit und Ordnung« zu sorgen. ...lesen

Siehe auch:

Auftakt für Niedersachsen [14.08.07]
15. September NPD-Niedersachsen im HCC [26.08.07]
Niedersachsen: Molau setzt auf Liedermacher statt Rechtsrocker [30.08.07]
Breiter Protest gegen NPD [08.09.07]
Drag Queen Olivia Jones entlarvt die NPD [26.10.07]
Olivia Jones beim NPD-Wahlkampfauftakt in Hannover [28.10.07]

Monday, September 10, 2007

NPD wirft offenbar wieder Geldschöpfungsmaschine an

Der Neonazi-Anwalt und Hamburger NPD-Chef Jürgen Rieger hat sein Interesse an einer Immobilie in Niedersachsen geäußert. Ein überaschender Zeitpunkt, muss Rieger doch zurzeit um seinen Besitz streiten. Über einen Teil davon hat er nämlich durch eigene Fehler die Verfügungsgewalt verloren, darunter der Heisenhof in Niedersachsen und ein Anwesen in Thüringen, dazu wohl das Vermögen einer Briefkastenfirma in Höhe von einigen tausend Euro.

250.000 € Verkehrswert, Rieger bietet 800.000 €

Nun also Melle bei Osnabrück (Karte) - hier soll es ein 140 Jahre alter Bahnhof sein, den Rieger angeblich kaufen will. Nach einem Bericht der Neuen Osnabrücker Zeitung hat Rieger für den Bahnhof 800.000 Euro geboten. Und der Kaufvertrag werde in der nächsten Woche beurkundet, so Rieger laut dem Blatt. Dumm nur, dass Riegers Angaben nicht ernst genommen werden, auch nicht von einem Bürgermeister in der niedersächsischen Provinz. ...lesen


Siehe auch:

Rieger versucht es nun in Melle (Osnabrück)
Bahnhof zu teuer für Nazis [11.09.07]
Kein Bahnhof für die NPD [12.09.07]
NPD-Immobiliendeals: Ca$h from ideology
Bahnhof für Rieger [28.09.07]
Rieger kauft Bahnhof in Melle [29.09.07]
Rieger kauft angeblich Anwesen in Melle
Riegers Bahnhof: "Dann muss auch Geld fließen" [01.10.07]
Warum Nazi-Käufe ein Thema sind [02.10.07]
Nicht den Delmenhorster Weg gehen
Meller Bahnhof in Nazihand [09.10.07]
Fahne aufgezogen [10.10.07]
Fahne verweht
Zwangsräumung des Meller Bahnhofs [06.11.07]
Meller Bahnhof: Riegers Immobilien-Zug endet hier [27.11.07]
Niedersachsen: `Kauf Bahnhof Melle rückabgewickelt` [30.11.07]

Saturday, January 19, 2008

NPD marschiert vor Schulen auf

Neue Schülerzeitung: Für kommenden Montag planen NPD und ihr Nachwuchs eine flächendeckende Werbeaktion unter Jung- und Noch-nicht-Wählern in Niedersachsen
Die finanziellen Mittel der NPD für den Landtagswahlkampf in Niedersachsen sind begrenzt. Gut eine Woche vor dem Wahltag versucht die älteste neonazistische Partei gezielt junge Stimmberechtigte zu umwerben. Am Montag soll einem parteiinternen Schriftwechsel zufolge erstmals eine neue Schüler-Wahlkampfzeitung verteilt werden. ...lesen

Tuesday, February 17, 2009

Rechte bieten Schulen Infowochen an

100 Schulen in Norddeutschland erhielten eine E-Mail der rechtsextremen Organisation "Neues Volk", in der "umfangreiche Informationswochen" angeboten wurden. Anbei ein Flyer mit ausländerfeindlichen Parolen. Nun ermittelt der Staatsschutz

Der Clou des "Neuen Volks" gelang. Mit minimalem Engagement erreichte die Initiative der "Freien Kameradschaften" große Aufmerksamkeit. In der vergangenen Woche verschickte sie per E-Mail Angebote zur Durchführung "umfangreicher Informationswochen" an Schulen in Norddeutschland, über Themen, "die sonst im Lehrplan vernachlässigt werden". Ein mitgesandter Flyer offenbarte die politische Intention: "Ausländer rein? Wir sagen Nein! Nationaler Sozialismus Jetzt!" Das kann für das "Neue Volk" Folgen haben: Der Staatsschutz in Niedersachsen ermittelt wegen Verdachts der Volksverhetzung.

Rund 100 Schulen in Niedersachsen sollen die Mail aus dem Umfeld des "Aktionsbüro Norddeutschland" um Inge Nottelmann und Tobias Thiessen erhalten haben. Seit Jahren betreiben die beiden, wohnhaft im schleswig-holsteinischen Henstedt-Ulzburg, das "Aktionsbüro" als virtuelle Kommunikationsplattform für die Szene. Am 1. Mai 2008 verantwortete Nottelmann, die gut mit dem NPD-Bundesvize und Hamburger-Parteichef Jürgen Rieger bekannt ist, den Aufmarsch durch Hamburg-Barmbek. Damals griffen Neonazis aus dem Marsch heraus, Demonstranten, Journalisten und Polizisten an ...lesen

Thursday, March 19, 2009

Neonazis wollen JN in Niedersachsen reaktivieren

Am 21. Februar 2009 hat in Eschede nach Polizeiangaben ein Treffen der “Jungen Nationaldemokraten” (JN) stattgefunden. Abermals fand diese Veranstaltung der neonazistischen Organisation auf dem Hof eines NPD-Mitgliedes statt, der schon in der Vergangenheit immer wieder sein landwirtschaftliches Anwesen für Treffen wie z.B. Sommer- und Wintersonnenwendfeiern zur Verfügung gestellt hatte, schreibt die Polizei weiter. Nach Einschätzung der Celler Polizei diente die Zusammenkunft der Neuorganisation der JN für den Bereich der Lüneburger Heide. Wie schon bei den vorangegangenen Treffen der rechtsextremen Szene fand auch diese ohne jegliche Außenwirkung statt.

Recherche Nord berichtet über das Treffen, die beabsichtigte Neustrukturierung des JN-Landesverbandes komme wenig überraschend und stehe beispielhaft für die derzeitigen organisatorischen Umwälzungen innerhalb der niedersächsischen NPD. Das Treffen fand demnach auf dem landwirtschaftlichen Anwesen des NPD Funktionärs Joachim Nahtz statt.

Siehe auch: Schwere Brandstiftung: Anklage gegen südniedersächsische Neonazis, NPD Niedersachsen stellt Landesliste für Bundestagswahl auf, Neonazi-Schulungszentrum: Faßberg will Landhaus erwerben, “Als Haus wärst du `ne Hütte”: Neonazis bieten, Gemeinden zahlen

Quelle
NPD-Bolg.de [23.02.09]

Siehe auch:

Eschede/ Hof Nahtz: JN-Stützpunktgründung (Dennis Bührig, Celler Kameradschaft 73, Florian Cordes, Manfred Börm, Lasse Krüger, "Snevern Jungs") [25.02.09]
Rechter Nachwuchs rückt zusammen [26.02.09]


Sunday, February 25, 2007

Landesparteitag der NPD- Niedersachsen

Neonazis eingekesselt [14.03.07]
NDS: NPD kündigt rechtliche Schritte an
Polizei nimmt NPD-Chef Voigt auf Demonstration fest [13.03.07]
Vorläufige Festnahme
NPD- Chef Voigt vorübergehend in Polizeigewahrsam genommen
Keine Herberge für Neonazis [12.03.07]
NPD mietet Gaststätte unter falschem Namen
Sand ins rechte Getriebe
NDS: NPD-Landesparteitag endet in der Zelle
Kein NPD-Parteitag
Mutiger Burhafer Wirt schließt NPD aus [11.03.07]
Kein Parteitag unter falscher Flagge
NPD-Krawalle in OL:Udo Voigt in Gewahrsam genommen
Landesparteitag der NPD Niedersachsen verhindert
Keine Räume für NPD-Parteitag [10.03.07]
NDS: NPD ohne Raum
Keine Aussicht auf Erfolg [09.03.07]
Parteitag mit Raumproblem [05.03.07]


Bereits erschienen:


Neuigkeiten zum Landesparteitag der NPD. [24.02.07]
Oldenburg: Gericht stoppt NPD-Pläne [13.02.07]
- NPD tagt nicht in Oldenburg
NPD Landesparteitag in Delmenhorst oder Olden[burg] [15.02.07]

Verwandte Themen:

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Tuesday, October 07, 2008

Nach Kemna-Affäre: Molau tritt aus NPD-Bundesvorstand zurück

Der NPD-Funktionär Andreas Molau hat seine Ämter auf Bundesebene niedergelegt. Wie Molau in einer Erklärung, die auf den Seiten der NPD-Niedersachsen veröffentlicht wurde, betont, beziehe sich der Rücktritt “nur auf die Ämter im Bundesvorstand, deren Führung ich nach den Ereignissen um die Veruntreuung von Geldern in der Partei nicht mehr voll unterstützen kann”. Molau kündigte an, er wolle sich nun auf Niedersachsen konzentrieren. Eine Kandidatur für die NPD in Thüringen lehnte er hingegen ab. Kein Wunder, wenn man sich die Konflikte in dem Landesverband dort ansieht. ...lesen

Zum Thema:

Neu-DVUler Molau legt Ämter in der NPD nieder * [24.04.09]

Monday, March 23, 2009

Deutsche Volks-Kaffeefahrt

An einem noch geheimen Ort wollen am Sonntag die DVU-Landesverbände Hamburg, Bremen und Niedersachsen ihren Parteitag ausrichten. Erwartet werden auch unzufriedene NPD-Anhänger

Am Sonntag wollen gleich drei Landesverbände der DVU eine "hochinteressante Veranstaltung" im Norden ausrichten. Den Tagungsort hält die Partei um den Bundesvorsitzenden Matthias Faust geheim. Die Verbände aus Hamburg, Bremen und Niedersachsen wollen unter sich sein. Zu groß die Sorge, durch möglichen Protest gestört zu werden. Längst wird aber vermutet, dass bei dem Treffen NPD-Mitglieder teilnehmen könnten, die einen radikaleren Kurs ihrer Partei befürchten ...lesen

Siehe auch:

Landesparteitag der DVU im Rhade (Ingmar Knop, Hans Weidenbach, Hans-Gerd Wiechmann) [02.06.09]

Wednesday, April 04, 2007

Isernhagen: Die Republikaner in Niedersachsen fallen immer weiter auseinander

Jürgen Wirtz – zuletzt stellvertretender Landesvorsitzender – aus Isernhagen bei Hannover hat nach 18-jähriger Parteizugehörigkeit den Republikanern den Rücken gekehrt und ist ausgetreten. Er folgt damit dem ehemaligen Landesvorsitzenden Christian Perbandt und dem zuletzt als Pressesprecher wirkenden Björn Tute, die beide vor wenigen Wochen ebenfalls die Partei verlassen haben. Wirtz hat sich unterdessen der Deutschen Partei (DP) angeschlossen. Auch der kürzlich ausgeschiedene Landesschriftführer der Republikaner aus Sachsen, der Leipziger Kai Karsten Gürtelmaier, sagte der Partei ade und „heuerte“ bei der DP an. Die REP-Internetseiten aus Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Saarland und Niedersachsen sind zurzeit nicht erreichbar. Die Seite des Bundesarbeitskreises der Republikanischen Jugend wurde zuletzt 2004 aktualisiert. (hf)


Quelle
Bnr [03.04.07]

Monday, January 07, 2008

Rechtsaußen zieht nicht

Experten geben der NPD wenig Chancen bei den Wahlen in Hessen und Niedersachsen
Berlin - Drei Wochen vor den Landtagswahlen in Niedersachsen und Hessen ist der Wahlkampf der NPD von Erfolglosigkeit und internen Streitigkeiten gekennzeichnet. Die Rechtsextremen, die derzeit in den Landesparlamenten von Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern sitzen, hatten angekündigt, bald in ein westdeutsches Parlament einzuziehen. Dass ihnen das jetzt gelingen wird, daran zweifeln Experten allerdings. ...lesen

Friday, January 18, 2008

Niedersachsen: Postkarten-Aktion zur Wahl

Mit einer Postkarten-Aktion haben AntifaschistInnen aus Niedersachsen auf rassistische, nationalistische und diskriminierende Positionen aufmerksam gemacht, die in der ein oder anderen Form in jeder Partei vertreten werden.

Auf der Postkarte werden Aussagen niedersächsischer "Spitzen"-Politiker verschiedener Parteien zum Themenbereich Immigration/Asyl/Abschiebungen in Form eines Quiz gegenübergestellt. Die Zuordnung der Sprüche zu den Politikern wird auf der Rückseite aufgelöst. Außerdem fordert ein Text dazu auf, gegen Rassismus, völkisches Denken und Nationalismus und für eine offene, solidarische und humane Gesellschaft einzutreten. ...lesen