antifa , antifaschistische aktion , antifaschistische aktionen

Wednesday, May 14, 2008

Der Schwarze Block wächst am rechten Rand - "Autonome" Nationalisten

Polizei und Politik warnen vor einer neuen Qualität der Gewalt durch autonome Nationalisten. Sie gehen mit brutaler Gewalt auf Linke und Polizisten los. Mit revolutionärem Pathos und provokativem Habitus locken sie abenteuerlustige Jugendliche und Heranwachsende in die gewaltbereite Szene. Mit Erfolg ...lesen

Siehe auch:

Schwarzer Neonazi-Block alarmiert Polizei und Politik [15.05.08]

Zum Thema:

Archivsuche "Autonome Nationalisten"
Ulrich Wangemann über den Drang der Rechtsradikalen in die Popkultur [16.05.08]
Innenminister warnt bei der Vorstellung des Verfassungsschutzberichts vor der braunen Gefahr
Das Feld wird den Rechten überlassen
Extrem gefährlich
Hamburg: Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Drohungen gegen Journalisten
DJV begrüßt Ermittlungen / Neue Drohungen gegen Journalisten und Politiker
Neue Qualität der Gewalt
Lynchmob 2.0 [17.05.08]
Neue Dimensionen
Verfolgung der Angriffe auf Journalisten
''Hass ist unser Gebet und Rache unser Feldgeschrei!'' [19.05.08]
Justiz untersucht Attacken auf Journalisten [20.05.08]
Unter Schutz der Öffentlichkeit? [21.05.08]
"Autonome Nationalisten" auf Vormarsch in rechtsextremer Szene [22.05.08]
“Autonome Nationalisten”: Neues Outfit, alter Hass [08.06.08]
bnr über die “Autonomen Nationalisten” [04.07.08]
BKA-Chef warnt vor Neonazigewalt (Jörg Ziercke) [11.08.08]
Rechte Gewalt alarmiert das BKA
BKA-Chef sieht bei Neonazis neue Qualität der Gewalt
Beobachtungsstelle nach EU-Vorbild gefordert (Petra Pau)
Hintergrund: Die “Autonomen Nationalisten” (der Schwerpunkt dieser Erscheinungsform der “Freien Kameradschaften” liegt in NRW) [02.09.08]
Brauner Block in Schwarz [10.09.08]
Die Antifa hat ein Problem (Wenn Rechtsradikale wie Linke aussehen) * [20.05.09]
Neonazis im linken Stil
Halbstarke Rechte
Radikale Gewalt schockiert Polizei
Generation Black Block (Handelt es sich lediglich um »new style, same old shit«, wie es in einem Antifa-Slogan heißt? Kleiden sich manche deutsche Nazis nur anders als früher, oder haben die AN eine tat­sächlich funktionierende und deshalb gefährliche Strategie entwickelt?) [13.06.09]

Saturday, January 19, 2008

Spiegel: "Chaotische Zustände in der NPD"

Über einen erbitterten Führungsstreit innerhalb der NPD berichtet der Spiegel in einer Vorabmeldung. Dem Magazin liegen demnach mehrere tausend interne Dokumente vor, aus denen eine desolate Finanzlage und chaotische Zustände in der Partei hervorgingen. Umstritten sei vor allem das Verhältnis zu den radikalen Neonazis der "Freien Kräfte". ...lesen

Siehe auch:

Spiegel: Streit um “Autonome Nationalisten” könne NPD spalten
“Autonome Nationalisten”: NPD steht zu “konstruktiven Kräften” [21.01.08]
Nicht sanktionsfähig [28.02.08]

Bereits zum Thema erschienen:

NPD & “Autonome Nationalisten”: Fröhlicher Eiertanz geht weiter
Brauner Kleinkrieg

Neue Rechte und alte linke Lieder
Köln: Neu entdeckt: "Autonome Nationalisten"

Zum Thema:

Spiegel-Veröffentlichungen über NPD offenbar rechtswidrig [15.02.08]

Sunday, October 28, 2007

Brauner Kleinkrieg

Experten sprachen von einem Frontalangriff. Mitten in Hamburg bot die NPD am Freitag alles auf, was bei ihr Rang und Namen hat: NPD-Parteichef Udo Voigt, Generalsekretär Peter Marx sowie zahlreiche Funktionäre aus ganz Norddeutschland und Berlin werden reden. Die Rechtsextremen beabsichtigen außerdem unter dem Motto „Hände weg von der NPD!“ Demonstrationen gegen den beginnenden Bundesparteitag der SPD, auf dem die Sozialdemokraten erneut ein Verfahren anschieben wollen, um die rechte Partei zu verbieten. Erschienen sind allerdings lediglich etwa 50 NPD-Anhänger.

Eigentlich hatten die Rechtsextremisten selbst an diesem Wochenende ihren Bundesparteitag geplant. Einzig: Alle Vermieter verweigerten einen geeigneten Saal. Da halfen auch Klagen vor Gerichten nicht. Der Parteitag musste auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Im vergangenen Jahr war das noch ganz anders. Mitten in Berlin hatten sich da hunderte Rechtsextremisten versammelt. Die Öffentlichkeit staunte über disziplinierte Nazis in ordentlichen Hemden und blonde Hostessen, die Pressevertreter freundlich - aber bestimmt - auf die zahlreichen Verbote hinwiesen. Um das diesjährige Desaster um den Austragungsort zu kaschieren, mobilisieren die Rechten nun groß für Hamburg und das Stören der SPD. Doch nicht nur deswegen. Sie haben tatsächlich Angst vor einem neuen Verbotsverfahren. Und das zu Recht.

Neonazis vergrößern ihre Macht

Denn in den vergangenen Monaten bauten radikale Neonazis in und im Umfeld der NPD ihre Macht aus. In den meisten Bundesländern geht nichts mehr ohne die sogenannten „Freien Nationalisten“ – Neonazis, die nicht in der Partei organisiert sind oder jüngst erst eintraten. Sowohl im Wahlkampf, als auch bei Aufmärschen - die NPD ist auf diese ultra-radikalen Kräfte angewiesen. Das bringt Probleme mit sich. Die NPD bemüht sich nach außen um ein bürgerliches Image, um Wähler aus der Mittelschicht zu gewinnen. Vielen Neonazis passt das nicht. Sie bezeichnen sich als „Autonome Nationalisten“ und kopieren den Kleidungsstil und die Aktionsformen der linken Szene. Bei potenziellen NPD-Wählern aus dem kleinbürgerlichen Milieu gelten die “Autonomen” als „Bürgerschreck“. Ihre Parolen wie „Europa – Jugend - Revolution“ oder „Fuck Authority!“ sowie „Schwarze Blöcke“ auf Demonstrationen kommen bei bürgerlichen Rechtsradikalen überhaupt nicht gut an.

Unterstützung für „Autonome Nationalisten“ unterschätzt

Im Juli bestimmten die „Autonomen Nationalisten“ bei einem Nazi-Aufmarsch in Frankfurt/Main erstmals das Geschehen. Sie hielten sich nicht an die Vorgaben der NPD-Ordner, was laut Augenzeugen sogar zu Handgreiflichkeiten führte. Damit war das Maß für die NPD-Spitze voll. Sie braucht die nachwachsenden Neonazis zwar, um sich als junge Partei präsentieren zu können, doch an die Spielregeln müssen sie sich halten, finden die Parteifunktionäre. Daher veröffentlichte der Parteivorstand eine deutliche Distanzierung von den „Autonomen Nationalisten“. Doch die NPD-Spitzen hatten die Kräfteverhältnisse offenbar vollkommen falsch eingeschätzt. Im Internet füllten sich die Neonazi-Foren mit zahlreichen Beiträgen und Positionspapieren, die Parteispitzen wurden ausführlich und wüst beschimpft. Gleichzeitig äußerten konventionelle Rechtsextremisten ihre Abneigung gegen den Nazi-Nachwuchs im 80er-Jahre-Retro-Look.

Hier zeigte sich anschaulich, was es bedeutet, dass die rechtsextreme Bewegung in Deutschland vielschichtiger geworden ist: Kleinkriege zwischen politischen Strömungen und verschiedenen Subkulturen. Einige Experten sprechen – in Anlehnung an die erbitterten Auseinandersetzungen in der linken Bewegung in den 80er Jahren - bereits von „Realos“ und „Fundis“ bei den Rechten.

Spagat zwischen rechts und ganz rechts

So sitzt die NPD-Parteiführung zwischen den Stühlen: Sie will sämtliche Kräfte in ihrer „Volksfront von rechts“ bündeln. Und das muss sie auch, um in den alten Bundesländern überhaupt eine Chance zu haben. Beispiel Niedersachsen, wo die NPD 1964 gegründet worden war: Derzeit konzentriert sie ihre gesamten Kräfte auf die Landtagswahl im Januar 2008. Und ist dabei auf die „Freien Nationalisten“ angewiesen. Gerade erst hatte der niedersächsische NPD-Spitzenkandidat Andreas Molau, ein ehemaliger Waldorfschullehrer, einen internen Machtkampf mühsam beruhigt. Dieser droht nun nach den Auseinandersetzungen zwischen NPD und „Autonomen Nationalisten“ wieder aufzubrechen. Daher legte die NPD-Führung um Parteichef Voigt und Generalsekretär Marx eine beeindruckende Rückwärtsrolle hin: Beim pompös aufgezogenen Wahlkampfauftakt der NPD-Niedersachsen in Hannover wollte sie von ihrer Distanzierung zu den „Autonomen Nationalisten“ nichts mehr wissen. Die Medien waren mal wieder schuld. Sie hätten den vermeintlichen Zwist inszeniert, hieß es.

Feindliche Übernahme oder Integration?

Nicht nur in Niedersachsen, auch in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern, wo die NPD im vergangenen Jahr Wahlerfolge erzielte, sind NPD und militante Neonazis so eng miteinander verwoben, dass Beobachter nicht erkennen können, wer eigentlich die Richtung vorgibt. Die Frage sei, ob „die NPD überhaupt noch handlungsfähig ist - oder nur noch von den jungen Nazis getrieben wird“, meint der Rechtsextremismus-Experte Andreas Klärner von der Universität Rostock. Auch Verfassungsschützer und Journalisten beobachten eher eine Übernahme der NPD durch junge Neonazis, als eine Integration, von der die NPD-Spitze redet.

Daher könnte es für die NPD tatsächlich eng werden, sollte es ein erneutes Verbotsverfahren geben. Die jungen Neonazis dokumentieren durch ihr Auftreten und ihre Parolen offen, inwieweit die Partei aggressiv-kämpferisch gegen die Freiheitlich-demokratische Grundordnung eingestellt sind. Gleichzeitig wächst die Anzahl der Politiker und Experten, die sich wegen der Radikalisierung der NPD für ein erneutes Verbotsverfahren aussprechen. Ob dies allerdings politisch sinnvoll ist, das haben Politik und Öffentlichkeit bislang nicht ausreichend erörtert.

Quelle
NPD-Blog [27.10.07]

Thursday, April 03, 2008

Szenestreit: "Autonome Nazis" hacken NPD

Wie aus einigen Naziforen hervorgeht haben sogenannte "Autonome Nationalisten" die Seite der NPD-Weimar gehackt. Hintergrund ist ein Streit in der Szene, bei dem es um eine Nazidemo am Wochenende im thüringischen Weimar geht. Dort hat die NPD angekündigt gegen "Autonome Nationalisten" vorzugehen und diese rauszuschmeissen. ...lesen

Siehe auch:

“Autonome Nationalisten” verpassen NPD-Weimar angeblich ein Defacement [04.04.08]

Verwandte Themen:

Datenantifa

Tuesday, May 06, 2008

NPD & “Autonome Nationalisten”: Frankensteins Eiertanz

Für die NPD wird es nach den schweren Ausschreitungen beim Neonazi-Aufmarsch am 01. Mai 2008 in Hamburg nun ernst. Ihren Eiertanz um die eigene Haltung zu den „Autonomen Nationalisten“ wird sie kaum fortführen können. Die Verrenkungen der Parteioberen hatten schon in den vergangenen Monaten für so manches Amüsement gesorgt, doch nun scheint das Ende der Fahnenstange erreicht.

Die „Autonomen Nationalisten“ seien nach Hamburg gekommen, um Leute zu erschlagen, so ein Journalisten-Kollege, der einem Fotografen bei einem Angriff aus der Neonazi-Demonstration heraus zu Hilfe kam. ...lesen

Zum Thema:

Szenestreit: "Autonome Nazis" hacken NPD
Spiegel: "Chaotische Zustände in der NPD"
NPD & “Autonome Nationalisten”: Fröhlicher Eiertanz geht weiter

Wednesday, July 01, 2009

Hamburg: Verfassungsschutz hat "Autonome Nationalisten" im Visier

"Autonome Nationalisten", besonders gewaltbereite Rechtsradikale, die sich von ihrem Erscheinungsbild der linksautonomen Szene angleichen, gab es bislang nur in anderen Städten. Jetzt hat sich laut Verfassungsschutz eine solche Gruppe in Hamburg etabliert. Sie wird in der rechten Szene akzeptiert. Offenbar hofft das Neonazilager über die "Autonomen Nationalisten" für Jugendliche attraktiv zu werden. Die Polizei befürchtet, dass zukünftig bei rechten Demonstrationen mit den "Autonomen Nationalisten" eine Szene aufmarschiert, die wie die Linksautonomen einen sogenannten Schwarzen Block bildet. "Wir haben am 1. Mai 2008 in Barmbek erfahren, welche Gefahr von so einem rechten Schwarzen Block ausgeht", so Joachim Lenders, Landesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft. "Hier muss man konsequent reagieren und die Erscheinungsform nicht zulassen."

Quelle
Welt.de [27.06.09]

Thursday, October 02, 2008

Demonstrationssplitter Oktober ´08

Demo gegen Studiengebühren in München [30.10.08]

Berlin - Demo für ein Tempelhof für alle

Nbg: Spontandemo gegen Repression (Nürnberg)* [29.10.08]

Bochum: Naziaufmarsch und Gegenaktivitäten * [25.10.08]
Infos zum Bochumer Naziaufmarsch
NRW: 3000 Menschen demonstrieren gegen NPD-Aufmarsch
Demo gegen Naziaufmarsch in Bochum
Tausende gegen Neonazis

Leipzig: Nach dem Naziaufmarsch am 25.10
Ein Zufall brachte mich zur Demo...
Fotos: 25.10.2008/ Leipzig: »Kommt, jetzt gehen wir uns boxen...«

Abschied ohne Tränen (Hamburg*)

Castor Demo in Uelzen (Nds)*

Zahlreiche Proteste gegen Neonazis (Magdeburg, Dresden, Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf, Bochum, Mannheim) [18.10.08]

Antifa Demo in Magdeburg

MA: Unangemeldete Demo gegen Versammlungsges.
(Mannheim)

Naziaufmarsch in Berlin Marzahn-hellersdorf
Protest gegen Neonazis
Vier Festnahmen bei NPD-Demo
Neonazis marschierten durch Hellersdorf - Bürger schauten weg

Gedenkdemo für Anton Josef Gera in Bochum

Antifa-Demo in Dresden 18.10.2008
18.10. Antifa rockte in Dresden

Eure Demokratie stinkt nach Faschismus (Dresden, Grundgesetzänderung des Art.35) [17.10.08]

Berlin-Heinersdorf: Rassistische Hetze floppt (ipahb sagt Demonstration ab, rund 20 Neonazis, darunter Andy Fischer, Patrick Kukulies, Mirko Tambach, Gesine Hennrich) [16.10.08]

Solitarität mit den Opfern von Naziterror! (Hartenstein, Westsachsen) [14.10.08]

Naziaufmarsch in Wetzlar (kurzer Bericht) [11.10.08]
Nazi-Aufmarsch in Wetzlar
400 Menschen protestieren gegen Neonazi-Demonstration
Rechte sehen in Wetzlar Rote Karte
Hessen-NPD marschiert: “Cohn-Bendit an die Wand stellen” (Nicole Becker, Sascha Söder, Dirk Waldschmidt)
Wetzlar: Daniel Cohn-Bendit "an die Wand stellen"
Fotos: Rechte demonstrieren in Wetzlar
Video von NPD-Aufmarsch: Daniel Cohn-Bendit “an die Wand stellen”
»Das ist ein billiger Mobilisierungstrick« (Rechtsextreme machen mit Kampagne gegen Kindesmißbrauch Stimmung und rufen gar öffentlich zum Mord auf)
“Cohn-Bendit an die Wand stellen”: Polizei ermittelt gegen NPD-Funktionär

11.10.2008- Nazidemo in Zwickau!

Rebellion der unbequemen Jugend in Bühl (Antirepressionsdemo)

Proteste gegen NPD-Demo in Königs Wusterhausen [04.10.08]
Proteste und Bürgerfest gegen NPD
Aktionen gegen Naziaufmarsch in KW
Neonazis marschieren im Nordosten auf
Aufmärsche von Rechtsextremisten in Stralsund und bei Berlin

NRW: NPD demonstriert gegen Spenden für Afrika (Wegberg, NPD-Kreisverband Mönchengladbach/Heinsberg)

HD: 500 auf Nachttanzdemo (Heidelberg)

Antifaschistische Demonstration in Erlangen

Bürger protestieren (Stralsund) [03.10.08]
Eklat bei nazidemo
Hunderte Rechtsextremisten bei Demo in Stralsund - Gegenkundgebung
NPD-Demo in Stralsund – Autonome Nationalisten und NPD marschieren getrennt
NPD Demo in Stralsund
Nazis hielten Stadt in Atem
Herbstlicher Streit um Sonnenbrillen: NPD und “Autonome Nationalisten” marschieren getrennt
Erklärung der Autonomen Nationalisten zur Demo in Stralsund: „NPD geht uns am Arsch vorbei“
Neonazis schließen Neonazis aus
Risse in der „Volksfront von rechts“?

Unter sich geblieben (Hamburg)
totale schlappe für die links autonome szene
Hamburg „Hart Backbord“ 03.10.08
Hart Backbord - Nachbereitung

Geithain: Nazis blockieren statt ignorieren*
Tor offen bei Thor Steinar Laden („Waffen-Army-Shoes“)
Geithain+Chemnitz: FreiesNetz abgeschaltet...

Chemnitz: Ladentür demoliert - Polizei nimmt 48 Leute in Gewahrsam
Anschlag auf "Thor Steinar" Laden

Halsbach (Obb): Proteste gegen NPD Gasthof*
Halsbach: demo gegen npd

Leipzig: Spontandemo am 3. Oktober

Basken fordern Freiheit (Bilbo (span.: Bilbao))
25.000 Basken fordern Freiheit

3.Oktober '08 - Überblick

»Die Polizei hat sich durch den Zug hindurchgeprügelt« (Die Nachttanzdemo in Frankfurt am Main wurde brutal aufgelöst. Möglicherweise mehrere Schwerverletzte) [02.10.08]
Polizei löst Nachttanzdemo auf
FFM: Nachttanzdemo meets "Ball der Polizei"

2500 auf Nachttanzdemo in Berlin
PM zum 3.& 4.10. in Berlin
Fotos: Nachttanzdemo in Berlin

auftaktdemo zum freiraumaktionsmonat (Vorarlberg)

Thursday, January 03, 2008

NPD & “Autonome Nationalisten”: Fröhlicher Eiertanz geht weiter

Die NPD findet weiterhin keine klar zu erkennende Position zu den selbsternannten “Autonomen Nationalisten” - Neonazis, die den Stil der linken Autonomen kopieren. Nachdem sich das Parteipräsidium in einer Erklärung von dieser Gruppe distanziert hatte, um sich dann von der eigenen Erklärung zu distanzieren und beim Wahlkampfauftakt in Niedersachsen sogar den Schulterschluss zu proben, ruft NPD-Stratege Jürgen Gansel jetzt wieder dazu auf, die AN zu isolieren, bzw. auszuschließen, da diese die eigene Position schwächen.

In einem Beitrag für die NPD-Zeitung “Deutsche Stimme” schreibt der sächsische Landtagsabgeordnete: “Im Land gibt es eine bisher richtungslose antikapitalistische Sehnsucht, die in nationale Protestbahnen gelenkt werden muß - das heißt konsequent gegen Zuwanderung, EU-Fremdbestimmung und Globalisierung zu richten ist. Das gelingt nur, wenn die nationale Solidar- und Gerechtigkeitsbewegung vernünftig im Ton und zivil im Auftreten ist und jedes sektiererhafte oder pubertäre Bürgerschreck-Gehabe unterläßt. “Autonome Nationalisten” mit ihrem antifaschistischen Krawall-Habitus schwächen dabei nur die Position des nationalen Antikapitalismus, weil dessen normaldeutsche Adressaten massiv verschreckt werden.” Der Eiertanz geht also auch im neuen Jahr fröhlich weiter.

Quelle
NPD-Blog [02.01.08]

Tuesday, May 29, 2007

Rechtsradikale erkennen: Gegen das Verstecken

„Der Nazi‘s neue Kleider“, war unter anderem ein Thema bei einem Vortragsabend in der insel.

Die rechtsradikale Szene scheint auch in Marl unter neuem Image aufzutreten. Seit ungefähr zwei Jahren gibt es hier die „Autonomen Nationalisten Marl“(ANM). Diese Gruppe sei ein Zusammenschluss der alten Marler Neo-Nazis, von denen einige früher auch im Bereich der NPD tätig waren, und die teilweise auch schon einschlägig vorbestraft seien, hieß es in der insel. Woher die neuen Namen wie „Freie Kräfte“ und „Autonome Nationalisten“ kommen und was sie bedeuten, konnte man am Mittwoch bei dem Vortragsabend mit anschließender Diskussionsrunde erfahren. ...lesen



Verwandte Themen:


Autonome Nationalisten

Wednesday, August 08, 2007

Autonome Nationalisten gründen Aktionsgruppe

Im Rheinland formiert sich ein neuer Zusammenschluss der autonomen Nationalisten. Autonome Nationalisten aus Köln, Pulheim, Düren sowie Aachen haben ein Netzwerk unter dem Namen „Aktionsgruppe Rheinland“ gegründet. Die Initiative zur Initiierung dieser Gruppe geht von der Anti-Antifa Aachen/Düren aus. Die AG Rheinland identifiziert sich unmissverständlich mit der nationalsozialistischen Diktatur und sieht sich als Teil der NS-Tradition. Als Hauptfeind gilt der internationale Kapitalismus sowie die von diesem profitierenden Großmächte, allem voran die USA. Erste Aktionen werden auf der Homepage angekündigt. ...lesen

Tuesday, November 18, 2008

Sachsen: Wer braucht eigentlich die NPD?

Erst Bayern, nun Sachsen: Nachdem der Richtungsstreit bei dem NPD-Landesverband ganz im Süden mehrere Austritte von führenden Neonazis nach sich zog, ziehen nun die Kameraden in Sachsen nach. Denen ist die NPD-Fraktion im sächsischen Landtag offenbar nicht radikal genug, diese seien “Bonzen”, der Zickzackkurs in Sachen “Autonome Nationalisten” hebt die Stimmung auch nicht unbedingt. So bemühen sich Holger Apfel, Jürgen Gansel und Co. nachvollziehbarerweise, ihre Jobs durch den Wiedereinzug ins Landesparlament bei der Wahl im kommenden Jahr zu sichern. Da die NPD dafür Stimmen aus dem bürgerlichen Lager benötigt - nur die Zustimmung von Neonazi-Schlägern reicht auch in Sachsen nicht (Achtung: Ironie!!!) - versucht man das Biedermann-Image zu pflegen, “Autonome Nationalisten” und andere Krawallheinis stören das Bild der neu gestylten Fraktion dabei.

Bei einer Demonstration am 08. November 2008 in Reichenbach kam es dann offenbar, mal wieder, zum Eklat. Nach Angaben von 13 mittlerweile Ex-NPDlern aus dem Vogtland, die eine Erklärung im Internet verbreiteten, wollte Gansel bestimmte Parolen nicht hören, was die ultra-radikalen Kräfte folgendermaßen kommentieren: ...lesen

Siehe auch:

Vogtland: Kontroversen wo man hinschaut [17.11.08]
Rechte Kaderprobleme (Dort verließen die drei Kreistagsabgeordneten Nicole Fortak, Olaf Martin und Frank Schmidt mit Getöse die Partei) [12.12.08]
Bude zertrümmert (Thüringen) [16.12.08]

Wednesday, May 28, 2008

Neues Bündnis zwischen NPD und Nazischlägern

Die Gefahr von rechts in Berlin bleibt sehr hoch: Die Verfassungsschutzchefin Claudia Schmid weist darauf hin, dass die Partei gewaltbereite Rechtsextremisten immer stärker einbindet.
Weniger Neonazis, aber eine extreme Gewaltbereitschaft – die von der rechten Szene ausgehende Gefahr bleibt in Berlin sehr hoch. Es sei zu befürchten, dass vor allem die besonders gewaltbereiten „autonomen Nationalisten“ für Action suchende Jugendliche attraktiv werden, sagte die Chefin des Berliner Verfassungsschutzes, Claudia Schmid, dem Tagesspiegel. Die autonomen Nationalisten hätten sich in einigen Bezirken, vor allem in Lichtenberg, „regelrechte Revierkämpfe“ mit linken Autonomen geliefert. ...lesen

Siehe auch:

Berlin: Weniger Neonazis, mehr Gewaltbereitschaft
Berliner Zustände 2007

Braune Schatten
(Verfassungsschutz sieht Rückgang rechtsextremer Gewalt. Alternativer Bericht antirassistischer Beratungsstellen spricht andere Sprache) [29.05.08]
Jungnazis mit konspirativen Aktionen
Körting: 3000 gewaltbereite Extremisten leben in Berlin
Viele Zahlen und offene Fragen
Die NPD legt zu
VERFASSUNGSSCHUTZBERICHT 2007
Rechte greifen verstärkt Linke an
Innensenator differenziert Verfassungsfeinde
Extremismus und Gewalt
Rechtsextremes Milieu in Berlin schrumpft weiter
Verfassungsschutz warnt vor militanten Rechten (Lichtenberg und Rudow) [18.06.08]
Rechte mit rotem Anstrich

Zum Thema:

Alte Gewalt aus neuer Struktur (Rainer Funke zum Ableben der Kameradschaften) [29.05.08]
Nazischläger sind jung und ungebildet [02.08]
Autonome Nationalisten (Entstehung) [16.06.08]

Friday, August 01, 2008

Dortmund- Naziprovokationen häufen sich

Dortmund- Naziprovokationen auf das Hippiehaus und sein Umfeld nehmen zu:
Im Rahmen der Kulturwoche des Hippiehauses fanden am 24.07.08 nach einem Straßentheaterworkshop die angekündigten Freiraumaktionen in der Innenstadt statt.

Während dieser Aktion haben zwei autonome Nationalisten des NW Dortmund die Gesichter der AktivistInnen fotografiert, das ist zwei Zuschauern der linken Szene aufgefallen, worauf diese die Nationalisten zur Rede stellen wollten. Einer der beiden Nationalisten machte daraufhin Gebrauch von seinem CS- Gas. Die zwei Zuschauer versuchten den Täter zu fangen, schafften es aber nur dem anderen die Mütze, auf der sich mehrere NS/HC Buttons befanden, zu entnehmen.
Nun befinden sich diese beiden Personen mit Portraitfoto auf diversen Naziseiten und gelten dort als linke Verbrecher. ...lesen

Wednesday, November 05, 2008

Innenansichten aus der Neonaziszene: Ein Autonomer Nationalist steigt aus

Das Netz gegen Nazis hat ein äußerst lesenswertes Interview mit einem ehemaligen “Autonomen Nationalisten” veröffentlicht.
Er sei vor etwa fünf Monaten aus der Szene ausgestiegen, so Holger H.. “Schon Monate vorher hatte ich in der Szene Schwierigkeiten und wurde angefeindet”, erzählt H., ”weil ich offen Kritik geübt habe und Interesse an anderen politischen Positionen hatte. So etwas wird nicht geduldet. Ich konnte beispielsweise den Rassismus und die Menschenverachtung, vor allem auch die Verehrung von Adolf Hitler, nicht mehr ertragen. Das hat zu wirklichen Anfeindungen geführt. Kritik an Hitler und dem 3. Reich sowie die Anerkennung der Verbrechen Nazi-Deutschlands sind in der Szene ein absolutes Tabu-Thema.”
H. berichtet über Anfeindungen und Morddrohungen nach dem Ausstieg, nachts sei häufig an der Wohnungstür geklingelt worden, er sei aufgefordert worde, “auf die Straße zu kommen und mich meinen Ex-Kameraden zu stellen”. Schließlich wurde demnach versucht, seine Wohnung gewaltsam zu stürmen. “Mitglieder des so genannten “Nationalen Widerstandes” Dortmund, die sich als “Autonome Nationalisten” bezeichnen und zu denen ich vorher gehört hatte, sind auf meinen Balkon geklettert, versuchten, die geschlossenen Rollläden aufzubrechen und in die Wohnung einzudringen. Ich musste aus der Wohnung flüchten, bin weggerannt und habe dann die Polizei alarmiert. Am nächsten Tag bin ich unter Polizeischutz aus Dortmund-Dorstfeld, dem Stadtteil, in dem viele Neonazis aus den Reihen der “Autonomen Nationalisten” wohnen, weggezogen.” ...lesen


Verwandte Themen:

Archivsuche zu "Ag-Tierrecht"

Friday, March 21, 2008

Brühl - OB verbietet antifaschistische Veran.

Aufgrund des Erstarkens der rechten Szene im Rheinland haben verschiedene Initiativen und Gruppen sich zu einer Kampagne unter dem Motto „Faschismus ist nicht Trendy – ‚Autonome Nationalisten’ stoppen!“ zusammengetan, um über neofaschistische Tendenzen in der Region aufzuklären. Auftakt der Kampagne sollte eine Informationsveranstaltung zu den „Autonomen Nationalisten“ und ein anschließendes Konzert am 28. März im Jugendzentrum Brühl sein. Beides wird jedoch nicht wie geplant stattfinden können, da die Informationsveranstaltung sowie das Konzert vom Brühler Bürgermeister Michael Kreuzberg (CDU) verboten worden sind. ...lesen

Siehe auch:

Stadt Brühl hält nichts von Zivilcourage [21.03.008]
Mitte: Kampagneauftakt gegen Autonome Neonazis von CDU-Bürgermeister verboten

Zum Thema:

Demo in Brühl [29.03.08]
Kampagne gegen AG-Rheinland voll in Fahrt [02.04.08]

Verwandte Themen:

Leichlingen: Keine Hochburg der Rechten [19.03.08]
Rechter Aktivist sitNeonazis mit Tarnkappe hinter Gittern [03.03.08]
Pulheim: Hausdurchsuchungen gegen ANP [14.11.07]

Tuesday, December 02, 2008

Neonazi-Veranstaltung im Lichtenberger Weitlingkiez: Pressefotografen attackiert

Am Samstag, dem 29. November 2008, haben Neonazis der “Freien Kräfte Berlin” und der Kreisverband 3 der Berliner NPD zu einem Vortrag im Vorfeld der Neonazidemonstration am 6. Dezember 2008 in das Lichtenberger Lokal “Jägerheim” eingeladen. Als Gastredner wurde der bekannte Neonazi Thomas “Steiner” Wulff angekündigt. Zuletzt am 26. Juli 2008 wurde Wulff in Passau vorläufig festgenommen, da er eine Fahne mit Hakenkreuz auf dem Grab des verstorbenen Neonaziführers Friedhelm Busses ausgebreitet hatte. Auch bei dieser Veranstaltung kam es zu Übergriffen auf Pressefotografen.

Etwa 20 Neonazis nahmen unter Polizeischutz an der Veranstaltung teil. Neben Berliner NPD-Funktionären wie Hans Joachim Henry, Gesine Hennrich und Sebastian Thom waren vor allem sog. “Autonome Nationalisten” erschienen, berichtet ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Landesbezirk Berlin-Brandenburg in einer Mitteilung. Umso verwunderlicher, dass der zuständige Einsatzleiter dem Wunsch der Neonazis demnach folgte und die anwesenden Pressefotografen trotz Presseausweis zur “Gefahrenabwehr” auf die andere Straßenseite verbannte, da sie ansonsten die Neonazis “provozieren” würden. Tatsächlich wurden die Pressevertreter erst dort von “Autonomen Nationalisten” als “Judenpresse” beschimpft. ...lesen

Siehe auch:

Naziveranstaltung in Berlin-Lichtenberg

Saturday, March 22, 2008

Parteitag im Hegelsaal

Die NPD will am 24. und 25. Mai ihren Bundesparteitag in Bamberg (Oberfranken) abhalten. Der Kongress sollte bereits im Oktober vergangenen Jahres in Oldenburg stattfinden, musste aber mangels eines Tagungsraumes abgesagt werden. Bei der ursprünglich als Programmparteitag geplanten Versammlung soll nun vor allem neues Führungspersonal gewählt werden. ...lesen

Zum Thema:

Bamberg wehrt sich gegen geplanten NPD-Bundesparteitag [01.04.08]
Bamberg wehrt sich gegen Neonazis [02.04.08]
Bamberg klagt
Parteitag in Bamberg [18.04.08]
NPD-Bundesparteitag in Bamberg findet statt!
Bamberg muss NPD-Bundesparteitag zulassen [19.04.08]
NPD: Parteitag ja, Landräte nein
Erzbischof ruft zum Widerstand gegen Neonazis auf [10.05.08]
NPD-Bundesparteitag: Konflikte ohne Ende [14.05.08]
NPD-Bundesparteitag: Wie wurde / Was ist [15.05.08]
Bamberg rüstet sich zum NPD - Parteitag [19.05.08]
Bamberg wehrt den Anfängen [22.05.08]
Breiter Protest gegen NPD [23.05.08]
Mit Brahms gegen die Extremisten
NPD sperrt ARD vom Bundesparteitag aus
Neonazis werfen Journalisten raus [24.05.08]
NPD beschimpft ARD-Reporter
NPD sperrt unliebsame Journalisten aus
"Wir gehören zum Lager der Todfeinde"
Buntes Bamberg gegen braunen Bundesparteitag
Alter Vorsitzender, alte Stümperei
Dokumentation: Sachanträge beim NPD-Bundesparteitag in Bamberg
NPD-Chef Voigt: “Staatliche Stellen sind der Hauptgegner”
Bundesparteitag in Bamberg: Finanzaffäre entzweit NPD*
NPD-Bundesparteitag: Voigt im Amt bestätigt
NPD-Parteitag: Tücken der Technik oder verpixelte Transparenz?
Rieger gewinnt Machtkampf auf offener Bühne
Erfolg für ultra-radikalen Parteiflügel: Rieger zum NPD-Vize gewählt [25.05.08]
Dokumentation: Ergebnisse der Vorstandswahlen beim NPD-Bundesparteitag in Bamberg
NPD setzt auf neonazistischen Kurs: Voigt fordert “Volksgemeinschaft” und “Nationalen Sozialismus”
Ein Schritt vor, zwei zurück, drei vor: NPD distanziert sich mal wieder vom “Schwarzen Block”
Kein Kontakt zu Sicherheitsorganen: Antrag beim NPD-Bundesparteitag zurückgezogen
Molau: Riegers Wahl zum Vize “politische Katastrophe”
Die NPD ist innerlich zerrissen
Riegers Triumph verschärft den Richtungsstreit
Radikal extrem [26.05.08]
Die NPD radikalisiert sich
NPD rückt noch ein Stück weiter nach rechts
Die NPD kennt keine Königsmörder
Rechte Gewalt mit linkem Outfit **
Neonazi-Anwalt kauft sich ein (Jürgen Rieger)
Schlägertruppe spielt Partei
Neonazi-Anwalt Rieger wird Stellvertreter
Die Revolution in der NPD ist abgeblasen
Riegers Triumph verschärft den Richtungsstreit
Dämpfer für Neonazi-Chef
Nach NPD-Parteitag: Ex-Chef Deckert fordert Aufklärung über Kemna-Affäre***
Ergebnisse des Bundesparteitages der N.P.D. [27.05.08]
Mehr als unwohl: SPIESSER-Autor Sebastian beim NPD-Parteitag
Bamm Bamm in Bamberg [29.05.08]
„Keine Distanzierung von Autonomen Nationalisten“ (Verfassungsschutzpräsident Heinz Fromm) [31.05.08]
Rieger vs. Molau – Runde 2 [04.06.08]
NPD finanziert Protest gegen ihren Parteitag [05.06.08]
NPD-Geld geht an Bündnis gegen Rechtsextremismus [09.06.08]


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Das Chamäleon [10.05.08]
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"Die NPD ist ihnen zu moderat" (Andreas Speit zu den freien Kameradschaften) [26.05.08]
Schlammschlachten unter Parteifreunden (Elgersburg/Weißenohe: Innerparteiliche Schlammschlachten in der NPD vor allem in Thüringen und Bayern) [30.05.08]

*Archivsuch zu "Finanzen"
**Archivsuche zu "Autonome Nationalisten"
***Berlin: Durchsuchung bei der NPD

Proteste gegen den Bundesparteitag

Monday, March 24, 2008

Ludendorffer, "autonome" Nazis und Widerstand

Seit mehr als drei Jahrzehnten richtet der „Bund für Deutsche Gotteserkenntnis“ (Ludendorffer) jedes Jahr seine Ostertagung in Dorfmark (Lüneburger Heide) aus.
Doch seit einigen Jahren regt sich immer mehr Widerstand…
Bei den Ludendorffern handelt es sich um eine völkische, rassistische und antisemitische Weltanschauungsgemeinschaft.
Grundlage dieser Weltanschauung sind die Werke Mathilde Ludendorffs, in diesen unterteilt die Autorin die Menschen in „Licht- und Schachtrassen“.
Nach Ludendorffs Theorie ist das deutsche Volk durch Kommunismus, Freimaurer- und Christentum „entwurzelt, so dass Juda leichtes Spiel hat“. Weiter heißt es in ihren antisemitischen Schriften, dass die „jüdische Schachtrasse“ deutsche Kinder durch "verjudete christliche Erziehung" schaden würde. Dagegen müssten die „Lichtrassen“ mit ihrem „Recht des Stärkeren“ vorgehen.
(...)
Bereits bevor der Informationsstand gegen 14 Uhr aufgebaut wurde, sammelten sich vor dem „Deutschen Haus“ acht „autonome Nationalisten“, darunter Söhnke Dorten, Lars Poppke und Patrick Robert Riemer aus Soltau, Julian Monaco aus Bomlitz und Martin Pieger aus Walsrode.
Dorten, Poppke, Riemer und Monaco waren bei der Störung einer Informationsveranstaltung am 24. Januar in Ganderkesee beteiligt. ...lesen

Siehe auch:

Rassistische Beleidigungen in Dorfmark [25.03.08]

Zum Thema:

“Ludendorffer” trafen sich erneut in Dorfmark [14.04.09]

Monday, November 10, 2008

Nazis sollen in Aachen wieder Antifaschisten gejagt haben

Nach dem Heimspiel von Alemannia Aachen am Freitagabend sollen rund 30 Neonazis, rechte Hooligans und „Autonome Nationalisten“ (AN) gegen Mitternacht versucht haben, fünf Antifaschisten anzugreifen. Örtlichen Antifaschisten zufolge hätten die Rechten in einer Kneipe gegenüber dem Hauptbahnhof gefeiert und die Antifaschisten „massiv“ anzugreifen versucht. Den Angegriffenen sei die Flucht gelungen bis zum nahe gelegenen, linksalternativen Konzertort „Autonomes Zentrum“. Auch hier hätten die Rechten versucht, anzugreifen, sich jedoch zurück gezogen angesichts von rund 80, sich zur Wehr setzen wollenden AZ-Besuchern und den anrückenden Polizeikräften. Seit Februar kam es in Aachen wiederholt zu Angriffen und Provokationen von Neonazis und rechten Hooligans auf Antifaschisten, Punks und links-alternativen Jugendlichen.

Quelle
Klarmann.de [09.11.08]

Thursday, March 27, 2008

Nazi trägt Kapuzi

Im Berliner Bezirk Friedrichshain wurden in den vergangenen Wochen mehrere linke Läden und ehemals besetzte Häuser an­gegriffen. Die Antifa vermutet, dass es sich bei den Tätern um »Autonome Nationalisten« handelt.
»Hängt euch die Plakate am besten aufs Klo. Dann merkt man sich die Gesichter und kann handeln, wenn man sie in Kneipen oder auf der Straße erkennt.« Das sind die ersten Worte von Max* bei einer Informationsveranstaltung im Sama-Café. Max ist Mitglied der Antifa Friedrichshain, die wegen der vermehrten Angriffe auf Linke in den vergangenen Wochen geladen hat. Auf den Postern sind Fotos und Namen von Personen, die als Neonazis gelten und derzeit im Kiez ihr Unwesen treiben sollen. Sie sind auch auf den zweiten Blick optisch kaum von linken Autonomen zu unterscheiden, und darin liegt auch das Problem. ...lesen

Zum Thema:

»Das schafft man nur gemeinsam« (Markus Roth, Sprecher der Antifa Friedrichshain) [02.04.08]