antifa , antifaschistische aktion , antifaschistische aktionen

Tuesday, December 23, 2008

Europawahl 2009: Aufruf gegen die Wahl rechtsextremer Parteien

Ende November haben die Grünen-Politiker Angelika Beer, Manuel Sarrazin sowie die GAL Hamburg eine Veranstaltung zum Thema Rechtsextremismus in Europa durchgeführt. Das Ergebnis ist unter anderem ein Aufruf, der gegen die Wahl rechtsextremistischer Parteien bei den kommenden Wahlen mobilisiert und hier dokumentiert wird. In dem Aufruf heißt es:

"Wir streiten für ein Europa in dem alle Menschen unabhängig von Hautfarbe, Herkunft, Religion und Sexualität unsere Solidarität haben Darum rufen wir europaweit dazu auf, gegen die europäischen Rechtsextremisten zu mobilisieren."

Rechtsextreme Fraktion zerbricht am Fremdenhass

Erstmals nach 13 Jahren hatten die rechtsextremen Parteien im EU-Parlament im Jahr 2007 wieder mehr als 20 Abgeordnete gestellt – und so eine eigene Fraktion gebildet. Ihre “Identität, Tradition und Souveränität” genannte Truppe war allerdings schon wenige Monate nach der Gründung - im November 2007 - wieder am Ende. Gescheitert am eigenen Fremdenhass. ...lesen


Zum Thema:

Ultra rechtes Bündnis - Brauner Marsch auf Brüssel (Eine starke gemeinsame Fraktion nach der Europawahl wird immer wahrscheinlicher) [10.03.09]
Rechte wollen wieder nach »Europa« [13.03.09]
Ungleiche Brüder (Weil die NPD der Tradition des Nationalsozialismus verhaftet ist, fällt ihre Integration in eine geeinte europäische Rechte schwer. Dass die Rechten zerstritten sind, heißt jedoch noch nicht, dass sie auch politisch erfolglos bleiben müssen) [19.03.09]
NPD hält sich offenbar an "Deutschlandpakt" und tritt nicht zur Europawahl an * [14.04.09]
Rechtsparteien wittern ihre Chance (Die Beteiligung an der Europawahl droht auf einen historischen Tiefststand zu sinken - zur Freude der Parteien am rechten Rand) [20.04.09]
Überfremdung! Überfremdung! Überfremdung? (Der Wahlkampf hat begonnen. Die CDU hat sich dabei anscheinend vorgenommen, bei Rechtspopulisten zu fischen) [30.04.09]
Die DVU vor der Europawahl (Rechtspopulisten, "Neue Rechte" oder waschechte Nazis?) [04.05.09]
Rechte Realsatire (Mit Musterbeispielen unfreiwilligen Humors ziehen die Rechtsaußen-Parteien "Republikaner" (REP) und DVU in den Wahlkampf zum Europa-Parlament.) [12.05.09]
Reps machen “Schluss mit lustig”: “Uschi rettet Europa” [13.05.09]
Rechte bei der Europawahl: Wer die Wahl hat, hat die Qual… (Hier die Wahlwerbespots von Republikanern und DVU)
Extremisten-Pakt am Ende [16.05.09]
“Strache ist ein Hassprediger” (SPÖ-Chef Werner Faymann hat FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache frontal attackiert) [18.05.09]
Gegen „Zigeuner“ und Juden (Im Vorfeld der Europaparlamentswahlen gehen in osteuropäischen EU-Staaten nationalistische und fremdenfeindliche Parteien auf Stimmenfang) [29.05.09]
Hass auf den Islam (Sie sind untereinander so gut vernetzt wie noch nie. Darüber hinaus sind Europaskepsis, Europakritik und Nationalkonservatismus weit verbreitet. Gemeinsame Stoßrichtung ist die Hetze gegen Muslime) [30.05.09]
Rechtsextremisten bei Europawahlen: “Bundesregierung planlos” (Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage “Rechtsextreme in der Europäischen Union und die Wahlen zum Europäischen Parlament”) [03.06.09]
Christen sollten nicht NPD wählen
EKD: NPD für Christen nicht wählbar
Problem in Springerstiefeln (Ungarn, Viktor Orban)
Extreme Konkurrenz im rechten Lager (Kurz vor der Europawahl teilt die DVU gegen die NPD aus. Die stellt wiederum ihre Wahlkampfhilfen in Frage. Der "Deutschlandpakt" der beiden rechtsextremen Parteien zerbröselt) [06.06.09]
Holland rechtsaußen (Gewählt wird ein Parlament für Europa, angetreten ist sie aber nur für ihre Heimat: "Für die Niederlande" lautet der Slogan der Partij voor de Vrijheid ("Partei für die Freiheit", PVV) zur Europawahl)
Europawahl: DVU laut Prognose bei 0,5 Prozent [07.06.09]


Verwandte Themen:

Europas radikale Rechte und der Zweite Weltkrieg (Internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler werden vom 08. bis 10. Juli 2009 auf einer Tagung in Greifswald über das Verhältnis der zeitgenössischen radikalen Rechten in Europa zu ihren historischen Vorläufern diskutieren und der Frage nachgehen, welche Rolle das historische Gedächtnis von Nationalstaaten im vereinten Europa spielt.) [30.05.09]
Dossier: Rechtsaußenparteien in Europa (Ein Überblick im Umfeld der Europawahlen 2009 gibt die Bundeszentrale für politische Bildung) [10.06.09]
Alles Wichtige aus Europa... (..zur Rassismusbekämpfung fasst ein neues EU-Infoportal zusammen) [22.06.09]


Ergebnisse und Folgen:

“Sie hetzen die Leute gegeneinander auf, als hätten wir nicht genügend Probleme” (Robert Misik kommentiert das Ergebnis der Europawahl in Österreich. ) [07.06.09]
EU09: DVU holt nur 0,4 Prozent der (wenigen abgegebenen) Stimmen [08.06.09]
Aufwind für Europas Extreme (Die Wahlen zum EU-Parlament konnten auch dieses Mal nur äußerst wenige Menschen in die Stimmlokale locken. Davon profitieren vor allem kleine Parteien)
1,5 Prozent wählen in Berlin Rechtsextreme
DVU scheitert bei Europawahl und wird von MUT-Leser angezeigt
“Witzig”: NPD-Kandidat hat “Bock auf Nazis” (Marius Klein, Kreistagskandidat und Kandidat für die NPD in Wetter) [09.06.09]
SPD legt in Brandenburg zu, Rechtsextreme stürzen ab
Rechte werden vor Ort stärker *
Braune Ränder
Sorge um Stimmengewinne der Rechtsradikalen
Politologe: «Zeit für Rechte ist abgelaufen» (Jürgen Dittberner) *
Rechte und Ultrarechte im Europaparlament
"Es ist ein Teufelskreis" (Oskar Niedermayer)
Der wirre Rand (Rechtspopulisten und -extremisten aus vielen Ländern haben Sitze im EU-Parlament erobert)
Rechtsaußen auf dem Vormarsch
Krisenprofiteure von rechtsaußen *
Zulauf für Rechtsextreme
NPD-Chef Voigt kündigt Ende des “Deutschlandpakts” mit der DVU an * [10.06.09]
Invasion der Eiferer
Europa nach rechts gerückt
"Möglicherweise Ausländerfeindlichkeit" (Das EU-Wahlergebnis für die SPD in Cham ist verheerend. Als Grund vermuten einige Ausländerfeindlichkeit. Der SPD-Kandiat Ismail Ertug hat türkische Eltern.) [11.06.09]
Zu viel Braun im Osten [12.06.09]
Rechtsextremismus in Europa - Was können Regierungen, Parteien und Akteure der Zivilgesellschaft tun? (Pünktlich zur Auswertung der rechtsextremen Wahlerfolge in vielen Ländern bei den Europawahlen hat die Bertelsmann Stiftung nun ein Grundlagenwerk zum Thema Rechtsextremismus in Europa vorgelegt: »Strategies for Combating Right-Wing Extremism in Europe« ) [17.06.09]
DVU 2.0 zwischen Selbstreflexion und Bescheidenheit - oder: die Internet-Blase ist geplatzt (In einem Brief der DVU-Fraktionschefin im Landtag von Brandenburg, Liane Hesselbarth, an Medienvertreter heißt es: “Würde man in allen Wahllokalen die Auszählung der Stimmen vom 7. Juni öffentlich wiederholen, sähe das Ergebnis für die patriotischen Kräfte sehr wahrscheinlich anders aus") [19.06.09]
Den Westen fest im Blick (Nach dem überraschenden Erfolg der Rechtsextremen von Jobbik bei der Europawahl in Ungarn streckt die Neonazi-Partei die Fühler nach Westeuropa aus - auch die NPD wird hellhörig.) [25.06.09]
Rechte Parteien gründen Europafraktion (Zusammenschluss im EU-Parlament / Nationalistische und immigrationsfeindliche Positionen. »Europa der Freiheit und Demokratie« (EFD)) [03.07.09]

Friday, September 19, 2008

Warnung vor Rechtsruck in Österreich

Strache und Haider stark
Er posierte in jungen Jahren in Militärkluft mit Rechtsextremen, er will das NS-Verbotsgesetz abschaffen, er hetzt gegen Ausländer - und er könnte bei den Nationalratswahlen am 28. September in Österreich mit seiner Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ) drittstärkste Kraft im Land werden. ...lesen

Zum Thema:

Österreich: FPÖ und BZÖ holen gemeinsam fast 30 Prozent der Stimmen [28.09.08]
Österreich rückt nach rechts [29.09.08]
Ein Volk geht nach rechts
Österreich rutscht nach rechts
Österreichs Populisten triumphieren
Radikale Watschen für die Volksparteien
Österreich rückt nach rechts
Rechter Vormarsch (Debakel für SPÖ und ÖVP) [30.09.08]

Verwandte Themen:

Gesinnungskameraden (Holger Apfel, NPD-Fraktionsvorsitzender im sächsischen Landtag und stellvertretender NPD-Bundesvorsitzender, hat dem FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache zu dem Erfolg bei der österreichischen Nationalratswahl gratuliert) [01.10.08]

Tuesday, October 02, 2007

Demonstrationssplitter Oktober ´07

Nazis in Rudow (Berlin) und Protest dagegen [27.10.07]


MGN, EF: Spontandemos gegen den Naziterror (Meiningen)




Auseinandersetzungen in Aalen [26.10.07]


NPD-Demo vor SPD-Parteitag - Rund 500 Gegendemonstranten (Hamburg)


»TØNSBERG« Leipzig





Düsseldorf: Kundgebung gegen SVP-Wahlerfolg [21.10.07]




Demonstrationsrecht der Neonazis geschützt [20.10.07]
Über 3.000 Antifaschisten gegen Neonazis auf der Straße

Demo für Erhalt linker Räume (Göttingen)
400 kämpferisch für linke Räume in Göttingen
Rangeleien bei linker Demo

Nur 98 Neonazis trauten sich nach Frankfurt/Main
Neonazi-Hetze misslingt
NPD-Aufmarsch und Gegendemo in Frankfurt/M

JN-Demo am 20.Oktober in Singen (Hohentwiel)

Demobericht 20.10 Biberach/Riß






Antifa-Kundgebung Fürth [19.10.07]





2000 gegen Neonaziaufmarsch (Hildesheim) [13.10.07]
Polizeipräsident Wargel: "Der Polizeieinsatz war ein Erfolg!"
Neonazis marschieren in Hildesheim
NPD-Propaganda in Hildesheim
Braune „Bewegung“



Kiel: 400 auf Antifa-Antirepressionsdemo



Nazis in Neuss massiv gestört...
Nazis von der Straße fegen
„Gewaltsamer Umbruch“
Neuss im Ausnahmezustand
Nazidemo in Neuss
Repression nach dem Naziaufmarsch in Neuss am 13.10.2007 [30.01.08]



13.10. Demo und Rock gegen Rechts in Itzehoe






NBD in Plauen [11.10.07]



7.10.07 Antifa-Demo in Freiberg [07.10.07]



Salzgitter: Wiechmann & Worch (fast) allein [06.10.07]
Polizeigewalt in Salzgitter




Proteste gegen Rechtsextreme in Mainz, Salzgitter und Königs Wusterhausen [05.10.07]

- 200 Antifas heizten der NPD ein (Königs Wusterhausen)
Königs Wusterhausen gegen Neonazis
NPD Aufmarsch in Königs Wusterhausen
Antifa-Demo am Freitag in KW
Plakate gegen platte Parolen
"Nicht mit uns!"
Bürgerfest gegen rechts
Rechtsextremisten in Königs Wusterhausen in Gewahrsam genommen

- Europa-Kongress in kleiner Runde (Mainz)
Strache sprach, Hunderte demonstrierten
Mainz: 1800 gegen Rep-Kongress
Frostiges Klima für die Republikaner
Breite Front gegen Kongress der Rechten

Krefeld: Polizei setzt Nazi-Aktion mit Gewalt durch

Polizei verhaftet Antifaschisten zum Schutz einer NPD-Mahnwache





Neonaziaufmärsche am 3. Oktober

- Rund 2000 Demonstranten protestieren gegen Neonazi-Laden in Leipzig
3000 gegen Naziladen in Leipzig
- Antifaschistische Aktionseinheit verbreitert sich (Gelsenkirchen)
Demo in GE am 3.10.
- 150 Menschen bei Demo in Berlin-Blankenburg
Berlin: Fotos Antifa-Demo in Blankenburg
Nach rassistischem Angriff: Spontandemonstration in Berlin-Blankenburg
- 1000 Menschen demonstrierten in Gräfenberg gegen NPD-Aufmarsch
- Neonazi-Demos und Gegendemonstrationen (Speyer/Germersheim)
Deutschland vs. Antifa (Rhein-Neckar)



Gräfenberg stellt sich gegen Faschisten [02.10.07]



3000 Menschen gegen NPD-Schulungszentrum in Melle [01.10.07]

Saturday, April 19, 2008

Rechtes Treffen am Rhein

Der fraktionslose Bundestagsabgeordnete Henry Nitzsche (Ex-CDU) soll im September bei einem "Anti-Islam-Kongress" der rechtsradikalen Gruppe "pro Köln" als Redner auftreten. Als weitere Redner sind der österreichische FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache, der Fraktionsvorsitzende des belgischen Vlaams Belang Filip Dewinter und der Vorsitzende des französischen Front National (FN), Jean-Marie Le Pen, angekündigt. Nitzsches Wählervereinigung "Arbeit, Familie, Vaterland" war erst vor wenigen Tagen durch den aus der CDU ausgeschlossenen Martin Hohmann verstärkt worden.

Quelle
Redok [18.04.08]

Zum Thema:

Auschwitzleugner zu Gast bei "Rechtspopulisten" (Nick Griffin) [08.05.08]
Britischer Rechtsextremist bei „pro“-Bewegung
Rückzieher und Reinemachen [29.06.08]
"Anti-Islam-Kongress" und Gegenaktivitäten [08.07.08]
Kölner Tagung zum Angstthema Islam [10.07.08]
Wissenswertes zum "Anti-Islamisierungskongress" von "pro Köln" und "pro NRW"
Pro Köln, anti Islam [24.07.08]
Tausende lauschen Antifa-Feature [26.07.08]
Angst schüren vor dem Untergang des Abendlandes [01.08.08]
Clownsarmy für Anti Islam Konferenz bestätigt [04.08.08]
»Kein Kölsch für Nazis« [05.08.08]
Dokumentiert. Antiislamkonferenz verhindern
Rechte wollen Ralph Giordano für sich einnehmen [08.08.08]
Köln: Viel Presse bei Blockadetraining [10.08.08]
Kundgebung auf dem Heumarkt [13.08.08]
Rechte im Zentrum (Pro Köln darf im Zentrum der Stadt als Höhepunkt eines "Anti-Islam-Kongresses" eine Kundgebung abhalten) [15.08.08]
Ende der Gastfreundschaft
Attacke auf Islamgegner [18.08.08]
Unter dem Deckmantel der "Islamismus-Kritik": Rassistischer Aufmarsch in der Kölner Innenstadt geplant [20.08.08]
Demo gegen Anti-Islam-Kongress [22.08.08]
Blockieren lernen in Münster [25.08.08]
Convergence Center gegen pro Köln-Kongress (bietet Schlafplätze, Essen, Infos und mehr) [31.08.08]
Veranstalter der Holocaust-Konferenz fordern Verbot der Anti-Islam-Konferenz [04.09.08]
Islamkritiker warnen vor rechtem «Anti-Islamisierungskongress» [08.09.08]
Köln: No-Go-Area für Nicht-DemonstrantInnen? [13.09.08]
Köln droht eine Schlacht der Radikalen [14.09.08]
»Uns nur hinzusetzen, reicht uns nicht« (»Ums Ganze«-Bündnis mobilisiert gegen Rassistenkongreß in Köln. Versuch eines Spagats in Sachen Islamismus. Ein Gespräch mit Tom Roth, Sprecher von »Theorie.Organisation.Praxis« (TOP-Berlin)) [15.09.08]
Neonazis unter dem Deckmantel der "Islamismus-Kritik"
"Macht die Schotten dicht" (Bürgermeister Fritz Schramma fordert Aufstand der Anständigen) [16.09.08]
Le Pen: „Pro Köln“ lügt (Laut Le Pens Sprecher Alain Wizier sei ein Besuch in Köln niemals geplant gewesen. Mit drastischen Worten griff der Sprecher „Pro Köln“ an.)
Blockaden in Domstadt [17.09.08]
Zentralrat der Muslime begrüßt Proteste
Köln: Vlaams Belang stellt Ordnerdienst
Rechtspopulisten tagen ohne Le Pen
Köln: Auf geht’s, Ab geht’s, drei Tage Krach! (Spannung auf allen Seiten)
Rechtsextremer Kongress: 40.000 Gegendemonstranten in Köln erwartet [18.09.08]
Rechtentreff ohne Stargäste
UPDATE: Neonazis mobilisieren nach Köln
Karneval der Unkultur (6.000 Beamte stehen vor einer undankbaren Aufgabe)
Kein Kölsch für Nazis [19.09.08]
"Da sind wir Kölner intolerant" (Oberbürgermeister Fritz Schramma)
Mekka der Moscheegegner
Rechte jagen Ausländer durch Kölner Vorort
Kölner bieten den Neonazis die Stirn
Proteste gegen "Anti-Islamisierungskongress" in Köln (Mina Ahadi)
Kölner Oberbürgermeister: Wir sind immer offen für Menschen, die hierher kommen
Antifa-Plakataktion in Erftstadt (bei Köln)
Pressekonferenz verlegt
Clownsarmee im kölner Polizeipräsidium (Dringlichkeit der Kooperation war kurz vor dem schwierigen Einsatz zum Antiislamisierungs-Kongress von Pro Köln eindeutig)
Kein Kölsch für die Mafia (Die Bürger wollen in Köln den öffentlichen Raum für die Werte der Toleranz zurückerobern - und zeigen mit ihren Aktionen auch der CDU, was Zivilcourage heißt) [20.09.08]
Ausländerbeauftragte Böhmer ruft zu Protesten gegen Kongress auf


Zum Thema:

Rechtsextremer Aktivist im Bundestag (Ehemaliger CDU-Politiker Henry Nitzsche unterstützt rassistischen »Antiislamisierungskongreß« und wettert gegen Sozialisten) [03.09.08]
Die Antifa auf der Suche nach der emanzipatorischen Islamkritik (Muss die Linke ihre Islamkritik dann besonders deutlich herausstellen, wenn die Rechten einen europaweiten Anti-Islamkongress vorbereiten?) [.09.08]
Hilflose Antifa (Haßprediger-Treffen in Köln) [19.09.08]
Studie: Rund ein Viertel der Deutschen ist antisemitisch
E-Mail an Markus Beisicht (Tobias Kaufmann)
Biederbrandstifter (Ausgrenzung und Fremdenfeindlichkeit widersprechen der Geschichte, der Mentalität und dem Selbstverständnis der Stadt Köln) [20.09.08]
Wir sind Deutschland (Zehntausende protestieren dagegen. Ist das angemessen? Bringt das was?)
"Wir müssen uns Sorgen machen" (Sozialwissenschaftler Alexander Häusler über die Gruppe Pro Köln)
Es klappt nicht mit den Nachbarn (Islam, für die Rechten ein Synonym von Islamismus)

Thursday, March 13, 2008

Von der Union zu „Pro“

Zuwachs aus den Reihen der CDU meldet die extrem rechte „Bürgerbewegung pro Köln“.

Jörg Uckermann, ehemals CDU-Vorsitzender im Kölner Stadtteil Ehrenfeld und stellvertretender Bezirksbürgermeister, hat sich der Rechtspopulistentruppe angeschlossen. Uckermanns Mitgliedsrechte in der Union hatten zuletzt geruht, da der Kreisvorstand wegen möglicher Wahlmanipulationen ein Ausschlussverfahren gegen ihn angestrengt hatte. Sein Mandat in der Ehrenfelder Bezirksvertretung will Uckermann behalten und dort den Vorsitz der „pro Köln“-Fraktion übernehmen. Beim von „pro Köln“ und „pro NRW“ im September geplanten „Anti-Islam-Kongress“ soll er zudem als Redner auftreten, neben anderen Rechtsaußen-Politikern wie dem Vorsitzenden des französischen Front National, Jean Marie Le Pen, und dem Chef der österreichischen FPÖ, Heinz-Christian Strache. (ts)

Quelle
Bnr [12.03.08]

Siehe auch:

Rechter Zuwachs von der CDU

Zum Thema:

CDU Mitglieder zu pro Köln übergelaufen (Ellen Sänger) [20.03.08]
“pro NRW” tritt mit Ex-CDU-Politiker bei Kommunalwahl an [09.04.08]
Eisbrecher für »pro Köln« [24.04.08]

Thursday, October 16, 2008

Österreich (Wien): Posten für Rechtsaußen-Politiker

Der FPÖ-Bundesvorstand hat den langjährigen Nationalratsabgeordneten Martin Graf (Jg. 1960) einstimmig für den Posten des Dritten Nationalratspräsidenten nominiert.

Die rechtsaußen angesiedelte FPÖ eroberte nach der Nationalratswahl am 28. September den Posten als drittstärkste Kraft von den Grünen. Unter der Führung von Heinz-Christian Strache erzielte die FPÖ landesweit 18 Prozent. Ihr bestes Wahlresultat erreichte die FPÖ in Wien mit 21,42 Prozent, gefolgt von Oberösterreich mit 19,5 Prozent und Niederösterreich mit 18,48 Prozent. Im Nationalrat wird am 28. Oktober über das Präsidium abgestimmt. Graf ist seit November 1994 Parlamentsmitglied. Der Jurist zählt zum extrem rechten Flügel der FPÖ. Er gehört der rechtsextremen Wiener Burschenschaft Olympia an und war zeitweilig Vorstandsmitglied des revanchistischen Arbeitskreises Witikobund Österreich. Im Jahr 2000 meldete Graf sich zum NS-Verbotsgesetz zu Wort und erklärte: „Es muss in einer demokratischen Welt zulässig sein, ein Gesetz, das die Meinungsfreiheit und die politische Tätigkeit einschränkt, zu kritisieren.“ 1997 nahm Graf zur Grenzziehung Stellung: „Die heutigen Staatsgrenzen wurden willkürlich gezogen; das deutsche Volkstum muss sich frei in Europa entfalten können.“ (am)

Quelle

Bnr [09.10.08]

Siehe auch:

Österreich: Mitglied von rechtsextremer Burschenschaft als Nationalratspräsident [21.10.08]

Thursday, September 11, 2008

[Aut] "Hitlergruß" auf Strachekundgebung

Neonazis bei Wahlkampfauftakt der FPÖ +++ Kühnengruß bei Stracherede +++ Hitlergruß bei Hymne +++ Tolerierung durch Mob und Polizei
Am 29.8. fand in Linz der Wahlkampfauftakt der rechtspopulistischen FPÖ statt. Neben einer Vielzahl "bürgerlicher" Rechter fanden sich auch als solche zu erkennende Neonazis auf der Kundgebung ein.
Nun ist im Netz ein Video aufgetacht, welches die Handlungen dieser Neonazigruppe dokumentiert.
So erhebt ein Nazi zum Ende der Stracherede die Hand zum Kühnengruß. ...lesen

Monday, November 17, 2008

Italien (Bozen): Familienfehde

Der Landesvorstand der Südtiroler Freiheitlichen hat beschlossen, die Kontakte zur Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ) einzustellen.

Pius Leitner (Jg. 1954), seit Oktober 1994 Obmann der Südtiroler Freiheitlichen, erklärte am 11. November auf einer Pressekonferenz in Bozen, dass man mit einer FPÖ unter der Führung von Heinz-Christian Strache nicht zusammenarbeiten könne. Grund für den Bruch zwischen den Bruderparteien ist die Kooperation der FPÖ mit der italienischen Partei Forza Nuova, die Südtirol als integralen Bestandteil Italiens ansieht. Ein weiterer Grund des Zerwürfnisses sind die Bestrebungen der FPÖ, in Südtirol einen eigenen „Ring Freiheitlicher Jugend“ zu etablieren, da die Jugend der Südtiroler Freiheitlichen „politisch zu brav“ sei. Die Südtiroler Freiheitlichen wollen die Wiedervereinigung Tirols und fordern das Selbstbestimmungsrecht der Südtiroler. Bei der Landtagswahl am 28. Oktober wurden die Freiheitlichen mit 13 Prozent die zweitstärkste Partei nach der Südtiroler Volkspartei (SVP). Die Freiheitlichen hatten beim Wahlkampf auf Überfremdungsängste gesetzt und gegen Ausländer mobil gemacht. (am)

Quelle
Bnr [14.11.08]

Siehe auch:

Südtiroler Freiheitliche beenden Kooperation mit FPÖ [17.11.08]

Monday, March 09, 2009

Wien: Konferenz mit FPÖ und pro NRW

pro NRW darf wieder gute Miene zum bösen Spiel machen: Eine Konferenz mit europäischen Rechtspopulisten wurde am Wochenende in Wien durchgeführt - und pro NRW war eingeladen. Markus Beisicht, Judith Wolter und der stellvertretende pro-Köln-Vorsitzende Markus Wiener hatten die Ehre, dem hochrangigen "politischen" Diskurs beiwohnen zu dürfen. Daran waren unter anderem Vertreter der "rechtspopulistischen Partei mit extremistischer Ausdrucksweise" ("Weisenbericht" von Martti Ahtisaari et al.) FPÖ beteiligt, darunter auch Heinz-Christian Strache. Außerdem anwesend waren Abgesandte des Vlaams Belang (Nachfolgepartei des rechtsextremen Vlaams Blok) sowie der offen immigrantenfeindlichen Dansk Folkeparti (Dänische Volkspartei).
Eigentlich ist bereits immer im Vorfeld klar, wie pro NRW die Aktionen bewertet, die sie selbst initiiert oder bei denen sie auch nur mit einem Mindestmaß mitgewirkt haben. Längst ist man die Jubelarien gewöhnt, die die rechte Partei auch ins "rechte" Licht rücken sollen: So sollen Tausende von Menschen im September am Köln-Bonner Flughafen darauf gewartet haben, endlich am revolutionären Anti-Islam-Kongress auf dem Heumarkt teilnehmen zu dürfen. Auch bei den monatlichen Mahnwachen, die pro Köln vor dem Moscheegelände in Ehrenfeld durchführt, sollen jedes Mal hunderte Bürger gegen Islamisierung und Türkisierung kämpfen. Und über den unglaublichen Skandal, dass die örtliche Kaufhof-Filiale es gewagt hat, zur Adventszeit arabisch gekleidete Plüschtiere im Schaufenster auszustellen, sollen sich über eine Million Kölner Bürger bis zur Besinnungslosigkeit aufgeregt haben.
Nun stellt sich die Frage: Ist dies nur ein einfacher Realitätsverlust oder steckt bei diesen sich ständig wiederholenden, unfreiwilligen Lachnummern ein System dahinter? ...lesen

Siehe auch:

Über den Tellerrand geschaut: Europa-Tagung rechtsradikaler Parteivertreter in Wien
[10.02.09]

Saturday, January 26, 2008

Rechtsextreme planen EU-weite Einheitspartei

Mehrere rechtsgerichtete Parteien innerhalb der Europäischen Union (EU) planen noch in diesem Jahr die Gründung einer europaweiten Rechtspartei. Ein Zusammengehen mit der deutschen NPD und der DVU werde es aber vermutlich nicht geben, sagte der Vorsitzende der österreichischen Freiheitlichen Partei (FPÖ), Heinz-Christian Strache, gestern in Wien. Allerdings seien die Vorgespräche mit rechten Parteien in einigen EU-Ländern noch nicht abgeschlossen. Bis Mitte November soll die neue Partei gegründet werden ...lesen

Siehe auch:

"Patrioten aller Länder, vereinigt euch"
Europäische Rechtsparteien planen Bündnis - ohne NPD und DVU [31.01.08]
Europa über alles [21.02.08]

Vorläufer:

Annäherung zwischen NPD und Reps?
Rechtsaußen-Gipfel in Straßburg