antifa , antifaschistische aktion , antifaschistische aktionen

Sunday, July 27, 2008

Passau: NPD, Gewalt, Hakenkreuz

Bei der Beerdigung des einst bundesweit aktiven Rechtsterroristen und Neonaziaktivisten Friedhelm Busse in Patriching bei Passau ist es zu massiven Angriffen durch bekannte Neonazis (u.a. Philipp Hasselbach, Mike Nwaiser, Norman Bordin, Christian Malcocci, Siegfried Borchardt, Christian Worch, Daniela Wegener, Rene Rodriguez-Teufer, Udo Voigt, Thomas “Steiner” Wulff, Sascha Roßmüller, Matthias Fischer, Uwe Meenen, Christian Hehl, Renate Werlberger, Stephan Mühlberger, Günther Resch, Edda Schmidt, Norman Kempken) auf Polizeibeamte und einen Journalisten gekommen. ...lesen

Siehe auch:

Nazi-Beerdigung mit Hakenkreuzfahne und Gewalt
Friedhelm Busse Tod- NPD Aufmarsch in Passau
NEONAZIKRAWALLE NACH BEERDIGUNG [28.07.08]
Neonazis randalieren nach Begräbnis
Passau: Nazikrawalle auf Beerdigung
Gewalt bei Busse-Beerdigung: NPD spricht von Presselügen [29.07.08]
Hakenkreuzfahne im Grab: Haftstrafe droht [30.07.08]
Bayern: Hakenkreuzfahne aus Grab sichergestellt
Ehrung mit Hakenkreuzfahne [31.07.08]
Aus Grab geholt
Hakenkreuzfahne aus Nazi-Grab geholt
Justiz lässt Hakenkreuzfahne aus frischem Grab holen
Ungeheuerlich - Neonazis greifen Reporter an
NPD-Funktionär wegen Hakenkreuzfahne angeklagt [16.12.08]


Zum Thema:

Dokumentation: Gewalt gegen die “Judenpresse” [28.07.08]
“Neonazis geraten außer Kontrolle” (Wieder einmal bleibt es dem Zentralrat der Juden überlassen, als einzige bundesweite Organisation auf die Ereignisse von Passau hinzuweisen) [29.07.08]
Zentralrat der Juden schlägt Alarm
„Passau ist eine Hochburg der rechten Szene“ (Stephan J. Kramer, Generalsekretär des Zentralrats der Juden) [30.07.08]
Zentralrat für Rassismus-Beauftragten [31.07.08]
Plant die NPD den Relaunch? Parteipräsidium distanziert sich von “Symbolik von gestern” [02.08.08]
Die NPD und der Nationalsozialismus: “Niemals ganz nüchtern, aber auch niemals sternhagelvoll” [03.08.08]
Das strategische Dilemma der NPD [04.08.08]
Probleme mit Neonazis
Spaltet Hakenkreuzfahne die “Volksfront von rechts”? [05.08.08]
NPD bringt Neonazis gegen sich auf [06.08.08]
Busse-Beisetzung mit Nachspiel: Freie Kräfte richten sich gegen die NPD
Freie Kräfte vs. NPD - Bsp. Uwe Brunke (Obb.) [09.08.08]
NPD-Vize Rieger wirft NPD-Führung „parteischädigende Maßnahmen“ vor [12.08.08]
„Ein einziger Skandal“
„Politische Selbstinszenierung“ (Die Passauer Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen den Neonazi Thomas Wulff wegen Verwendung verfassungswidriger Kennzeichen erhoben) [18.12.08]
Eggenfelden: "Brutal und feige": Bewährung für Angriff auf Journalisten [21.01.09]
Busse-Beerdigung: Verfahren gegen Regensburger NPD-Chef (Regensburger NPD-Chef Will Wiener muss sich demnächst vor dem Amtsgericht Passau verantworten) [03.02.09]
Nächster Prozess wegen Busse-Begräbnis steht bevor
Nach Angriff auf Journalisten: NPD hetzt weiter [13.02.09]


Neonazi unter Anklage (Thomas Wulff ab Mai vor Passauer Amtsgericht) [28.03.09]
Rechtsextremist muss wegen Hakenkreuzfahne bei Beerdigung vor Gericht
Prozessbeginn gegen Thomas Wulff wegen Hakenkreuzfahne auf Busse-Beerdigung [14.06.09]
Hakenkreuz auf Sarg: Geldstrafe für Neonazi [16.06.09]
Neonazi Wulff gesteht
Neonazi will Hakenkreuz nicht bemerkt haben
Hakenkreuzfahen bei Busse-Beerdigung: NPD-Funktionär Wulff zu Geldstrafe verurteilt

München: BIA-Vorstandsmitglied zu Haftstrafe verurteilt (Philipp Hasselbach, Jugendschöffengericht am Amtsgericht München, André Picker) [15.04.09]
Drei Monate Haft für Münchner Neonazi
Trauermarsch mit Schlägerei [16.04.09]
Attacke auf Fotografen: Neonazi Hasselbach muss ins Gefängnis
Philipp Hasselbach zu Haftstrafe verurteilt [21.04.09]

Nächste Strafe wegen Beerdigungs-Randale (Willi Wiener, Amtsgericht Passau) [11.05.09]
Gewalt bei Busse-Beerdigung: 50 Tagessätze für NPD-Wiener

Thursday, February 05, 2009

“Volksfront” ade – Wulff verkündet Ende der Zusammenarbeit mit der NPD

Der norddeutsche Neonazi Thomas „Steiner“ Wulff hat das Ende der sog. „Volksfront von rechts“ zwischen Freien Neonazi Kräften und der NPD verkündet. Dieses Ende der vor knapp vier Jahren beschlossenen Zusammenarbeit ist nach Wulffs Angaben das Fazit eines bundesweiten Treffens von führenden Neonazis am letzten Dezemberwochenende 2008.

Offenbar sei die NPD-Spitze an einer solchen Kooperation weder interessiert noch dazu in der Lage, stellt Wulff fest. Besonders die Führungsriege um Holger Apfel, Peter Marx, Sascha Rossmüller, Jens Pühse und Udo Voigt betreibe systematisch Abgrenzung, Verleumdung und offene Hetze. ...lesen

Siehe auch:

Enttäuschte Erklärung von Gescheiterten
Die rechtsextreme Bewegung ist nicht auf die NPD zu reduzieren
NPD verliert Fußtruppen (Ausgerechnet im Superwahljahr 2009 steht die »Volksfront von rechts« zwischen Partei und »Kameradschaften« vor dem Aus. Bundesvorsitzender Voigt versucht, noch einmal zu vermitteln) [07.01.09]
Braune Basis bröckelt [08.01.09]
Ist die NPD erledigt? (Eine vorschnelle Einschätzung)
Ende der Volksfront? Von wegen: Wulff auf Bundestagsliste der NPD in Schleswig-Holstein


Zum Thema:

VS bestätigt Trend: NPD in SH wird stark von Neonazi-Szene geprägt (Ansicht von Schleswig-Holsteins Innenminister Lothar Hay) [28.04.09]
“Die Reihen fest geschlossen” - Anatomie der Hamburger NPD und ihres Umfeldes (Verdi-Landeschef Wolfgang Rose, Agnes Schreieder, bei der Gewerkschaft für den Arbeitskreis Antirassismus verantwortlich, sowie Felix Krebs von “Avanti - Projekt undogmatische Linke” haben in Hamburg eine Broschüre über die NPD in der Hansestadt vorgestellt) [29.04.09]
Anatomie der Hamburger NPD [30.04.09]
“Lesenswert, aber extremistisch” (Hamburger Abendblatt) *
Tag der Arbeitsteilung
Ahlhaus spielt Schanzensheriff * ²[12.05.09]
Auch ganz ­praktisch
CDU greift Gewerkschafter an
Gegen die „Beschlusslage“: Ver.di gibt Avanti-Broschüre heraus [04.06.09]


Verwandte Themen:

Berlin: Durchsuchung bei der NPD
Vor dem Machtkampf
NPD-Programmparteitag offenbar erst im Superwahljahr

Monday, September 18, 2006

Skinheads in grauen Anzügen

Gewalttätige Übergriffe auf Journalisten bei der NPD-Wahlparty in Schwerin.
Der Platzplatz vor der weißen Baracke mit der Aufschrift „Pension am Flughafen“ in Anklam wirkte gestern nachmittag wieder wie ausgestorben. Nichts war mehr von dem Trubel der letzten Tage zu spüren, als dort die Wahlkampfzentrale der NPD unter Führung von Holger Apfel und Matthias Rochow untergebracht war. Wahlhelfer aus dem gesamten Bundesgebiet hatten das Gelände bevölkert, Busse aus Dresden fuhren NPD-Material durch die Lande. Sonntag vormittag gegen zehn Uhr bestieg die NPD-Mannschaft zwei schwere schwarze Audis und fuhr zur Wahlparty nach Schwerin.
In den letzten Tagen des Wahlkampfes hatten Apfel und Co. noch einmal versucht, alle Register zu ziehen: das kleine Sportflugzeug eines sächsischen NPD-Anhängers schwebte über das flache Land bis zum Schweriner Schloss, im Schlepptau ein Banner mit der Aufschrift „Wählt NPD“. Zahlreiche Wahlkampfhelfer beschallten aus Lautsprecherwagen heraus die Bürger von Greifswald und der Insel Usedom. Es wurden die letzten Reserven an Plakaten aufgehängt und Flugblätter von Haus zu Haus verteilt.
Während viele der regionalen NPD-Spitzen am vorhergehenden Freitag zur Beerdigung von Uwe Leichsenring nach Sachsen gefahren waren, versuchten Direktkandidat Andreas Theißen und Kameraden an einem kleinen Infostand in Hagenow, Wähler mit Kaffee und Kuchen zu locken. Wie uniformiert trugen alle agierenden Neonazis gebügelte karierte Hemden über ihren Tattoos. Auf die Frage, was Theißen 1996 mit dem Sprengstoff, der bei ihm gefunden wurde, vorhatte, schwieg der aggressive Neonazi. 1999 hatte das Amtsgericht Hagenow den ehemaligen Wiking-Jugend-Aktivisten zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Am Sonntagabend während der Wahlparty fiel Theißen als NPD-Ordner wieder aus der Rolle und griff einen Kameramann des NDR vor den Augen anderer Medienvertreter tätlich an. Gegen ihn laufen jetzt Ermittlungen wegen Körperverletzung.
Für den Wahlkampf im Raum Ludwigslust hatten Udo Pastörs und Co. extra ein Haus in Groß Krams für angereiste Wahlhelfer angemietet. In dem kleinen Dorf bei Hagenow wurde die NPD mit über 26 Prozent stärkste Partei.
Im „Nationalen Wohnprojekt“ von Alexander Wendt in Salchow bei Anklam waren zahlreiche Helfer untergebracht, unter ihnen auch der mehrfach vorbestrafte Christian Hehl aus Ludwigshafen. Einige Anwohner sympathisieren inzwischen offen mit den Neonazis im Dorf.
Landesweit waren die Wahlhelfer zu absoluter Zurückhaltung verdonnert, keine Gewaltaktion irgendeines Skinheadhelfers sollte den Einzug der NPD in den Schweriner Landtag mehr gefährden. Als die Polizei jedoch am Samstagabend den Ort Salchow absperrte, weil sie Hinweise auf eine Naziparty erhalten hatten, reagierten die anwesenden Kameraden gereizt – zumal alle Feiern erst für den Wahlabend geplant waren.
„Kein Mann der Worte, sondern der Taten“
Die Kameradschaften des „Sozialen und Nationalen Bündnis Pommern“ unter Tino Müller und Michael Gielnik führten in der Uecker-Randow-Region einen eigenen Wahlkampf, unabhängig von den NPD-Spitzen in Mecklenburg. Flächendeckende Plakatierung und zahlreiche kleinere Aktionen brachten Müller schließlich ein zweistelliges Ergebnis an Wählerstimmen. Jugendliche aus Ueckermünde berichten, dass es für nicht-rechte Schüler schwer sei in dem Ort. Hitlergruß und Nazi-Parolen seien an der Tagesordnung und Lehrer verhielten sich machtlos. Rechte Cliquen seien in der Jugendszene dominant. Die Neonazis um Müller treffen sich offen in einem Cafe am Marktplatz oder im Garagenlabyrinth an der Belliner Straße. Kameradschaftsaktivisten tragen ihr Logo „Aryan Warriors“ auf T-Shirts offen zur Schau.Im Schweriner Landtag dagegen wirkte Müller am Sonntagabend eingeschüchtert und überließ Michael Gielnik an seiner Seite das Reden. Mit hochroten Köpfen gaben die beiden Neonazis ein Interview nach dem anderen. Volkstümlich in Trachtenjacken gekleidet, konnte Müller nicht darüber hinweg täuschen, dass er mit der „National-Germanischen Bruderschaft“ eine der straffesten Kameradschaften führen soll. Der Maurer und Vater von zwei Kinder behauptet von sich, er sei „kein Mann der Worte, sondern der Taten“. Obwohl die NPD außerordentlich viel Mühe darauf verwandt hatte, den Ort der Wahlparty geheim zu halten, erschienen am Nachmittag bereits die ersten Pressevertreter vor den „Radeberger Bierstuben“, einem idyllischen kleinen Lokal am Faulensee, nur wenige hundert Meter vom Schweriner Schloss entfernt. Der Ordnerdienst von Manfred Börm verhinderte den freien Eintritt, die Neonazis wollten zunächst unter sich sein. Es schien, als wenn nur ausgewählte NPD-Helfer an der Feier teilnehmen durften, Kameradschaftsaktivisten waren kaum zu sehen. Nicht nur NPD-Kandidat Birger Lussow lief im grauen Anzug herum, auch ehemalige Skinheads wie Jens Pühse, der jetzt für den „Deutsche Stimme“-Verlag zuständig ist. Peter Marx und Stefan Rochow organisierten den Ablauf, da Udo Pastörs in Berlin weilte. Sie hofierten besonders Rolf Hanno aus Marbella. Der vermögende Rentner aus Marbella, der bereits den Schlosskauf der NPD in Trebnitz bei Halle finanzierte, hatte auch die mecklenburgische NPD mit einer Spende aus Geldnöten befreit. Parallel zur Feier am Faulensee, trafen sich die NPD-Kandidaten um Udo Pastörs im NH-Hotel in Schwerin-Krebsförden. Ein eigener Shuttle-Bus sorgte für die Verbindung. Als die ersten Hochrechnungen bekannt wurden, schwappte die Stimmung der Neonazis über, nur Udo Pastörs wirkte hölzern wie immer. Mit 7,3 Prozent der Stimmen blieb das Ergebnis jedoch unter den Erwartungen der Neonazis, die bereits mit einem zweistelligen Sieg gerechnet hatten. Doch auch teure graue Anzüge konnten bei den anwesenden Skinheads und Neonazis nicht darüber hinweg täuschen wes’ geistiges Kind deren Träger sind. Kaum waren die ersten Wahlergebnisse bekannt, da schwappte die Gewalt schon über. Ein Kameramann wurde geschlagen, die Ordnertruppe drängelte und provozierte Medienvertreter, es gab zahlreiche lautstarke Drohungen vonseiten der Neonazis und schließlich wurde ein dpa-Fotograf angegriffen. Börms Truppe konnte kaum die eigenen Leute zurückhalten, als auch noch eine Gruppe von protestierenden Antifaschisten mit der Israel-Fahne vor dem Lokal aufzogen.Von den Kabarettisten der „Apfel-Front“ aus Greifswald, die die Nazis vor dem Schloss parodierten, anderen Gegenkampagnen vor Ort und dem riesigen Banner „Kein Sex mit Nazis“ vor der Staatskanzlei, hatten auch die NPD-Anführer nichts mitbekommen, weil sie den Schweriner Landtag heimlich durch den Hintereingang betraten.Thomas Wulff, der nur ein aussichtloses Direktmandat für Schwerin ergattert hatte, zeigte den Medien das Siegerzeichen und gab sich euphorisch. Begeistert gab er den Kamerateams Interview. Als ein RTL-Reporter ihn jedoch fragte, wie er heiße, antwortete er verdutzt: „Thomas Wulff, genannt Steiner“. Und welchen Posten er bekleide? Er sei Sekretär vom Bundesvorsitzenden, antwortete Wulff beleidigt. Als der Interviewer dann noch fragte „Sekretär von wem?“ ging Wulff wortlos.
Andrea Röpke

Quelle Bnr [18.09.06]

Tuesday, April 08, 2014

NPD: Haifischbecken ohne Führung

Kurz vor den anstehenden Wahlkämpfen präsentiert sich die NPD in einem desolaten Zustand: “Pornoaffäre”, innerparteiliche Streitigkeiten und eine offensichtlich abwesende Parteiführung. Selbst Teile des Bundesvorstandes haben einen katastrophalen Blick auf die eigene Partei. Wie die NPD so durch das anstehende Wahlkampfjahr kommen will, ist fraglich. ...lesen

Zum Thema:

"Peniskuchen-Affäre": NPD-Generalsekretär tritt nach Partyfotos zurück ( Die Sause mit Kuchen in Penisform und der Porno-Darstellerin Ina Groll war zu viel: NPD-Generalsekretär Peter Marx ist wegen der Party-Affäre von Saarbrücken zurückgetreten. Die NPD geht zerstritten ins Wahljahr.) [06.04.14]
Aderlass in der NPD-Spitze (Zweieinhalb Monate vor der Europawahl hat NPD-Generalsekretär Peter Marx das Handtuch geworfen. Der Hamburger Landesvorsitzende Thomas Wulff wurde vom Parteivorstand seines Amtes enthoben.) [07.04.14]
Spiel nicht mit dem Porno-Sternchen: Streit um Ina Groll zerlegt die NPD und "Die Rechte" (City-Train, Janine W., Sascha Wagner, Oliver Kulik, Christian Worch, Udo Pastörs, Holger Apfel, Siegrid Schüssler, Thomas "Steiner" Wulff,  Bürgerinitiative „Gegen Einwanderung ins soziale Netz")
Angst vor dem Verbotsverfahren (Die NPD wirft den mächtigen Neonazi Thomas Wulff raus. Das ist ein Signal: an den Verfassungsschutz und an die Kameradschaften.) [08.04.14]


Hintergrund:

Porno und Propaganda (Eine ehemalige Pornofilmdarstellerin sorgt für Ärger in der rechten Szene. Ina G. ist heute fremdenfeindlich, hat aber früher auch mit Schwarzen gedreht. Daher werfen Neonazis ihr »Rassenschande« vor. Asgard Germanen MC Mannheim, Melanie Händelkes) [27.03.14]

Sunday, February 22, 2009

NPD Landesparteitag in Högel/Nordfriesland

Etwa 90 Neonazis der NPD hielten am Sonntag den 25.01.2009 ab 10 Uhr bis 19 Uhr in Högel (Kreis Nordfriesland) ihren Schleswig-Holsteiner Landesverbands-Parteitag ab (u.a. Mario Liebig, Thomas Wulff, Jörn Lemke, Arthur Nissen, Jens Lüdtke, Uwe Schäfer, Ingo Stawitz, Christiane Dolscheid ). Zwei Stunden vor Veranstaltungsende um 17.30 Uhr wurde am Veranstaltungsort eine spontane Kundgebung vor dem Veranstaltungslokal "Possens Gasthof" veranstaltet.

Sponti-Kundgebung gegen NPD-Landesparteitag in Högel/Nordfriesland ...lesen

Siehe auch:

28.01.2009 / Högel: Landesparteitag der NPD Schleswig-Holstein (Kay Oelke und Hermann Gutsche, Wolfgang Schimmel)
NPD-SH wählt Schäfer als Spitzenkandidaten, Wulff auf der Landesliste
Ende der Volksfront? Von wegen: Wulff auf Bundestagsliste der NPD in Schleswig-Holstein [29.01.09]

Thursday, July 02, 2009

Der junge Wilde

Rechte Verbindungen in der »Schlesier«-Jugend

Am Wochenende ging in Hannover das »Deutschlandtreffen« der Schlesischen Landsmannschaft über die Bühne – im Wahljahr ohne öffentliche Komplikationen.

Jede Nachricht sei eine gute Nachricht, heisst ein altes Gesetz der PR-Strategen. Doch nicht immer trifft das zu. So haben die Organisatoren des »Deutschlandtreffens« der »Schlesischen Landsmannschaft«, das am Wochenende im Beisein von Niedersachsens Regierungschef Christian Wulff und seines Innenministers Uwe Schünemann (beide CDU) über die Bühne ging, offenbar strikt darauf geachtet, dass ein Mann an den beiden Tagen keine Nachrichten machte: Gernod Kresse.

Dabei ist der junge Mann aus Braunschweig die Hoffnung von »Schlesier«-Chef Rudi Pawelka. Als Vorsitzender der Jugendorganisation steht er für eine Zukunft des Verbandes. Und so klopft der selbst für Vertriebenenverhältnisse als rechts geltende Pawelka dem Pädadogen gern auf die Schulter – es sei denn, es stehen öffentlich wahrgenommene Veranstaltungen an. Als das alle zwei Jahre stattfindende »Deutschlandtreffen« 2007 nach einigen Jahren des Boykotts durch die SPD-geführte Landesregierung wieder nach Hannover zurückkehrte, war es fast zum Eklat gekommen: Hastig musste Kresse von der Rednerliste der Hauptkundgebung gestrichen werden, weil der »Gastgeber«, Ministerpräsident Christian Wulff, denn doch nicht auf der gleichen Veranstaltung auftreten wollte wie der Nachwuchs-»Schlesier« aus Niedersachsen. Damals sprang sein Pressesprecher ein; diesmal vermied die Tagesordnung eine solche Peinlichkeit. ...lesen

Tuesday, December 02, 2008

Neonazi-Veranstaltung im Lichtenberger Weitlingkiez: Pressefotografen attackiert

Am Samstag, dem 29. November 2008, haben Neonazis der “Freien Kräfte Berlin” und der Kreisverband 3 der Berliner NPD zu einem Vortrag im Vorfeld der Neonazidemonstration am 6. Dezember 2008 in das Lichtenberger Lokal “Jägerheim” eingeladen. Als Gastredner wurde der bekannte Neonazi Thomas “Steiner” Wulff angekündigt. Zuletzt am 26. Juli 2008 wurde Wulff in Passau vorläufig festgenommen, da er eine Fahne mit Hakenkreuz auf dem Grab des verstorbenen Neonaziführers Friedhelm Busses ausgebreitet hatte. Auch bei dieser Veranstaltung kam es zu Übergriffen auf Pressefotografen.

Etwa 20 Neonazis nahmen unter Polizeischutz an der Veranstaltung teil. Neben Berliner NPD-Funktionären wie Hans Joachim Henry, Gesine Hennrich und Sebastian Thom waren vor allem sog. “Autonome Nationalisten” erschienen, berichtet ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Landesbezirk Berlin-Brandenburg in einer Mitteilung. Umso verwunderlicher, dass der zuständige Einsatzleiter dem Wunsch der Neonazis demnach folgte und die anwesenden Pressefotografen trotz Presseausweis zur “Gefahrenabwehr” auf die andere Straßenseite verbannte, da sie ansonsten die Neonazis “provozieren” würden. Tatsächlich wurden die Pressevertreter erst dort von “Autonomen Nationalisten” als “Judenpresse” beschimpft. ...lesen

Siehe auch:

Naziveranstaltung in Berlin-Lichtenberg

Monday, December 29, 2008

Celle: Sonnenwendfeier supported by Wehrsportgruppe?

Im Umfeld einer seit über 20 Jahren stattfindenden so genannten Sonnenwendfeier von Rechtsextremisten in der Lüneburger Heide wurden in diesem Jahr auch Waffen sichergestellt.

So bestätigte die Celler Polizei, dass bei umfangreichen Aktionen gegen Rechtsextremisten im Umfeld einer bereits seit Jahren um die Weihnachtsfeiertage herum auf einem Privatgrundstück in Eschede als Sonnenwendfeier deklarierten Veranstaltung zwei Objekte durchsucht wurden, wobei ein G-3-Gewehr und ein Kleinkalibergewehr konfisziert worden seien. Zudem wären bei der Polizeiaktion "zwei Männer mit einschlägig rechtsextremem Hintergrund verhaftet worden ... einer der beiden Männer [sei] auch bei einer Wintersonnenwendfeier dabei gewesen ... Damit dürfte die Veranstaltung auf dem Hof des Neonazis Joachim Nahtz in Eschede gemeint sein" (Cellesche Zeitung).

"An der Sonnenwendfeier nahmen auf dem landwirtschaftlichen Anwesen 160 zum Teil amtsbekannte Personen aus ganz Norddeutschland teil. Sie verlief ohne Zwischenfälle", bilanzierte die Celler Polizei am 21. Dezember. Einem Bericht zu Folge waren in diesem Jahr auf dem Anwesen des NPD-Mitglieds Nahtz unter anderem externer LinkThomas Wulff und externer LinkManfred Börm anwesend.

Bei den besagten Durchsuchungen - angeblich im Bereich Winsen - sei in einem Fall ein Sondereinsatzkommando der Polizei zum Einsatz gekommen. Neben den beiden Schusswaffen seien auch Munition und rechtsextremistisches Propagandamaterial beschlagnahmt worden. "Die Ermittlungen stehen erst am Anfang“, so ein Sprecher der Celler Polizei.

Wie die Cellesche Zeitung berichtete, habe die Polizei mitgeteilt, dass sich in letzter Zeit zudem "am Kalker-See zwischen Winsen und Wietze Rechtsextreme zu wehrsportlichen Übungen getroffen haben". Bezüglich eines solchen Treffens Mitte Juli diesen Jahres ist dahingehend von "militaristischen Übungen" die Rede. Die Anführerschaft dieser Wehrsportgruppe weise in Richtung eines 28-jährigen ehemaligen Bundeswehrsoldaten aus Winsen, der "in der Vergangenheit bereits wegen Verstößen gegen das Waffen- und Sprengstoffgesetz aufgefallen" wäre. In der externer LinkRegion hatten bereits vor einigen Jahren die Aktivitäten des im September 1978 gegründeten externer LinkNÜB (Nothilfstechnische Übungs- und Bereitschaftsstaffel e.V.), auch bekannt als externer LinkWehrsportgruppe Jürgens, für durchaus überregionales Aufsehen gesorgt.

Nach dem nicht zuletzt schon die 2007'er Sonnenwendfeier im Landkreis Celle alle Jahre wieder in den Fokus rückte, versucht die Celler Polizei nunmehr, "die Neonazi-Treffen bei Nahtz einzudämmen" (Cellesche Zeitung). So gebe es Hinweise, dass "es sich um eine politische Veranstaltung handelt" - "Wir werden mit dem Landkreis darüber reden“, wird der Leiter der Polizeiinspektion Celle zitiert.

Quelle
Redok [28.12.08]

Siehe auch:

Neonazis unter Waffen (Polizei findet bei zwei Rechtsradikalen in Celle Gewehre und Munition. Zweiter Fund binnen eines Monats. Vermutlich Verbindungen zu Brauchtumsfeiern auf Escheder Bauernhof. Polizei erkennt gestiegene Gewaltbereitschaft) [29.12.08]
Niedersachsen: Neonazis unter Waffen (ehemaliger Soldat aus Winsen soll die Truppen führen)

Thursday, September 06, 2007

NPD-Kader im Elternrat: Schule bestellt bei Nazi-Versand

Eine Grundschule in Boizenburg hat einem Bericht von Endstation Rechts zufolge 28 T-Shirts mit dem Logo und dem Schriftzug der Schule darauf bei einem rechtsextremen Textilversand aus Brandenburg gekauft. Offenbar engagiert sich der Neonazi Thomas `Steiner` Wullf an der Schule im Elternrat; Wulff gab den Angaben zufolge den Eltern zu verstehen, dass er T-Shirts zu günstig organisieren könnte und brachte den Textilversand eines Rechtsextremisten aus Brandenburg ins Spiel. Die T-Shirts wurden dem Bericht zufolge beim Textilversand des bekannten Neonazis Gordon Reinholz gedruckt und an die Schule geliefert. Diese habe die Rechnung bereits bezahlt, heißt es weiter. Reinholz war laut Wikipedia Anführer der Neonazi-Bande `Märkischer Heimatschutz`. ...lesen

Thursday, October 02, 2008

Altenburg: Unterwanderung von Rechts?

Altenburger Land weiter interessant für Rechtsextreme - Netzwerke im Internet geknüpft

Offenbar übt das Altenburger Land nach wie vor Anziehungskraft aus auf Rechtsgesinnte und jene, die sich in entsprechenden Parteien engagieren. So wollte die NPD ihren Bundesparteitag am ersten Oktoberwochenende in Altenburgs Goldenem Pflug abhalten. Ein Unterfangen, das per Gerichtsbeschluss unterbunden werden konnte.

Ein sogenannter Nationaler Gesprächskreis ist beispielsweise in der Skatstadt geplant. Gastredner dabei sind Adrian Segessenmann aus der Schweiz und Thomas Wulff, der zu den Mitinitiatoren der "Volksfront von Rechts" gehören soll. Zwei Gäste, die ihre Anhänger auch schon auf dem "Fest der Völker" begrüßen konnten.

Informationen wie diese - und auch, dass es im Altenburger Land inzwischen einen Kreisverband der NPD geben soll - bekommt man im Internet.

Die Betreiber einer einschlägigen Webseite für die Altenburger Region geben sich bewusst tolerant und meinungsfrei, werben offen "für nationalen Sozialismus, Antiglobalisierung und für emanzipatorischen Sozialismus".

Auf, wie es heißt, "unterstützenswerte NPD-Verbände" wird auf dieser Seite ebenso verwiesen wie - auf vermeintlich tolerante Weise - auf die der "Polit- und Parteibonzen im Altenburger Land" (CDU, SPD, Die Linke, Grüne, FDP).

In den Netzverweisen des Webseiten-Betreibers sind außerdem hiesige Sportvereine gelistet: Der FSV Lucka, der SV Rositz und der SSV Traktor Nöbdenitz stehen dort in schöner Eintracht neben den braungetönten Ultras Altenburg (Fans von Motor Altenburg), den Ultras Chemie Leipzig oder den Weißenfelser Jungs. ...lesen

Monday, June 29, 2009

Neonazis wollen in Wolfsburg “Kraft durch Freude”-Verein ins Leben rufen.

In der Neonazi-Szene kursieren geheime Einladungen zur Gründung eines Vereins “KdF-Museum e.V.” am 4. Juli in Wolfsburg. Wie der blick nach rechts berichtet, solle ganz in der Nähe des Volkswagenwerkes demnach die Initiative des “Kraft durch Freude”-Vereins in “zur Verfügung gestellten Räumen” eingeweiht werden. Redner wie Jürgen Rieger und Thomas Wulff würden angekündigt, heißt es. Involviert sein soll auch die extrem rechte “Bürgerinitiative für Zivilcourage Wolfsburg”. Laut internen Schreiben würde das Museum die Möglichkeit bieten, “ungestört von staatlichen Repressionen”, Besuchern die “revolutionäre Aufbauarbeit der deutschen Arbeitsfront des dritten Reiches” aufzuzeigen, heißt es dem Bericht zufolge.
Der bnr schreibt weiter, in der NPD-Zeitung “Deutsche Stimme” werde die NS-Initiative “Kraft durch Freude” der heutigen “Spaßgesellschaft” positiv entgegengestellt. ...lesen

Siehe auch:

Kraft durch Provokation
Rechtsextremes “Kulturzentrum” in Wolfsburg? [25.06.09]
04.Juli: Nazis planen KdF-Museum in Wolfsburg
Pläne für Nazi-Museum: Halle schon gemietet?
Wolfsburg droht Kraft-durch-Freude [26.06.09]
Wolfsburgs offene Flanke
Neonazis planen offenbar in Wolfsburg rechtes Museum
Arbeitsfront im Museum [02.07.09]
NPD-Spitzenfunktionäre wollen KdF-Museum gründen / Szeneinterne Kritik [04.07.09]
Beschluss gegen rechtes Museum
Braunes “Kdf-Museum” in Wolfsburg: Neonazis verprügeln Fotografen
Proteste gegen “KdF-Museum” in Wolfsburg / NPD-Anhänger attackieren Fotografen (Videobericht)

Tuesday, May 06, 2008

Großrinderfeld: Schweigeminute für Heß

Ursula Müller, seit 1991 Vorsitzende der neonazistischen „Hilfsorganisation für nationale politische Gefangene“ (HNG), ist bei der Jahreshauptversammlung der Organisation ohne Gegenstimme in ihrem Amt bestätigt worden.

Rund 150 Neonazis sollen an der Veranstaltung in Großrinderfeld (Baden-Württemberg) teilgenommen haben. Als Redner traten unter anderem der Österreicher Andreas Thierry, der Hamburger NPD-Landesvorsitzende Jürgen Rieger sowie NPD-Bundesvorstandsmitglied Thomas Wulff auf. Einem Bericht des „Kampfbundes Deutscher Sozialisten“ (KDS) zufolge endete die Veranstaltung mit einer Schweigeminute für den Hitler-Stellvertreter Rudolf Heß. (ts)

Quelle
Bnr [065.05.08]

Thursday, February 08, 2007

Bald „Rudolf Hess – Gedächtniszentrum“ in Wunsiedel?

Jürgen Rieger erhält offenbar Kaufangebot!
Dem rechtsextremen „Kameradschaftsbund Hochfranken“ zufolge, soll in der nächsten Zeit ein sog. „Rudolf Hess - Gedächtniszentrum“ in Wunsiedel entstehen. Dem Hamburger Nazianwalt Jürgen Rieger ( http://de.wikipedia.org/wiki/Jürgen_Rieger ) liegt nach Informationen des art-nb ein konkretes Kaufangebot für eine Lokalität in Wunsiedel vor. ...lesen


Siehe auch:

Hess-Zentrum in Wunsiedel - Fakt oder Finte?
Bayern: Neonazis wollen in Wunsiedel “Rudolf-Hess-Zentrum” eröffnen [09.02.07]
Heß-Gedächtnisstätte
Setzen sich Neonazis in Wunsiedel fest?
Neonazi sondiert in der "Waldlust"
Eine Front gegen die Nazis
Rechte Szene plant Heß-Zentrum
[10.02.07]
Signal aus Wunsiedel gegen Rechts
Rechte Immobilienspekulation in Wunsiedel
Heß-Gedächtnisstätte [13.02.07]
Nazianwalt auf Immobiliensuche [17.02.07]
Vorerst kein Nazizentrum in Wunsiedel [21.02.07]
Keine braune "Waldlust" - aber rechtes Zentrum im "Speckgürtel"?
Bayern: Rieger und Wulff gehen in Wunsiedel leer aus
Wunsiedel verdirbt Rieger die Suppe [22.02.07]
Angst vor Heß-Mausoleum gebannt
Stadt durchkreuzt Pläne für Neonazi- Schulungszentrum
Wunsiedel wehrt sich [27.02.07]

Wednesday, May 06, 2009

Neue Anklage gegen NPD-Vorständler

Ein weiteres Strafverfahren steht dem NPD-Vorstandsmitglied Thomas Wulff demnächst in Bochum wegen Volksverhetzung bevor. Im Oktober 2008 hatte er während einer NPD-Demo eine Rede gehalten, in der er zum Hass gegen die in Deutschland lebenden Menschen ausländischer Herkunft aufgestachelt haben soll.

Die Demonstration in Bochum am 25. Oktober war von der NPD Nordrhein-Westfalen als "Höhepunkt" einer landesweiten Kampagne unter dem Motto "Deutsche wehrt Euch - Gegen Überfremdung, Islamisierung und Ausländerkriminalität" organisiert worden. Etwa 200 Rechtsextreme hatten an der Versammlung teilgenommen, dagegen hatten mehrere Tausende Gegendemonstranten protestiert. Mehrere Sätze aus Wulffs Demo-Rede sind in der Anklage aufgelistet.

Wegen der Bedeutung der Sache will die Staatsanwaltschaft das Verfahren nicht vor dem Amtsgericht, sondern gleich beim Landgericht verhandeln lassen. Es wird erwartet, dass der Prozess erst nach der Sommerpause des Gerichts beginnt. ...lesen


Zum Thema:

(Bo) Prozess gegen „Steiner“, vierter Tag (Sven Skoda, Sven Lobeck) [17.09.10]

Monday, September 08, 2008

Demonstrationssplitter September ´08

[Gö]: Demo gegen alltäglichen Rassismus! (Göttingen)[30.09.08]*
Demonstration nach Brand in Göttingen

Sponti in Blankenfelde wegen Kommunalwahl (Teltow-Fläming) [28.09.08]

Großes Polizeiaufgebot verhindert Eskalation (Beeskow, Front Deutscher Äpfel, Klaus Beier)

Protest mit Megafon und Knallkörpern (Antifa demonstrierte spontan in Blankenfelde-Mahlow)

Antifademonstration in Herzogenaurach (Mittelfranken) [27.09.08]

Antifa-Demo in KW am 27.9. (Königs Wusterhausen)

Demonstrationen am "Al-Quds-Tag" (Berlin)
Blamage für Irans Antisemiten in Berlin

S: Spontandemo "Kein Knast für Antifas" (Stuttgart)

Nazigegner protestierten friedlich (Neumünster, Club 88)
NMS: Antifa-Demo und Club 88-Geburtstag
Fotos: 27.09.2008 / Neumünster: Antifademonstration gegen »Club 88«
12. Jahrestag des “Club 88″ in Neumünster

Augen auf beim Häuserkauf! Linie206 bleibt! (Erhalt der Linienstraße 206 in Prenzlauer Berg) [26.09.08]

Etwa 130 Teilnehmer bei Trauermarsch für Michelle (Neonazi-Milieu und NPD-Funktionäre schlossen sich dem Zug an) [25.09.08]

Bericht: Antira Demo in Burg (b. Magdeburg)

Oppach (Spontandemonstration gegen den rassistischen Normalzustand) [23.09.08]
Oppach/Sachsen: Demo nach Brandanschlag

Spontandemonstration in Giessen [22.09.08]
Linke demonstrierten gestern Abend gegen rechte Gewalt

Biesenthal wehrt sich (Hintergrund ist eine „Spontandemo“ von NPD-Anhängern am 26. August) [21.09.08]

DVU-Blamage in Potsdam (Günther Schwemmer, Christian Worch, Matthias Faust) [20.09.08]
Potsdam setzt DVU-Kundgebung ein Demokratiefest entgegen
DVU-Vollblamage in Potsdam
Der DVU die Show gestohlen
Protest in Potsdam gegen DVU-Wahlveranstaltung
Schwemmer musste schweigen
DVU-Kundgebung vorzeitig abgebrochen
DVU blamiert
Oberbürgermeister spendet für zerstörten Generator (Außer der CDU sammeln alle für linke Täter)

RassistInnenkongress in Köln verhindert!


"Babycaust"-Fraktion in Berlin-Mitte ("Lebensrecht e.V." , AUF (Arbeit, Umwelt, Familie))
Berlin: Smash § 218 / Gegen 1000 Kreuze

Zwickauer protestierten die Nazis in die Flucht (Zwickau)

250 Nazis in Dessau, wir ziehen Bilanz (Carola Holz, „Freie Nationalisten Dessau/Anhalt“ (FNDA), „Gesicht zeigen gegen linke Gewalt“)
Neonazidemo am 20.09.08 in Dessau (Alexander Weinert, Thomas Wulff, Kai Bergemann)

Antifademo 18.09. Annaberg/B. (Protest gegen erste Kreistagssitzung) [18.09.08]

Tag der Landespolizei in Wedel (SH) gestört [14.09.08]
"Seien Sie für die Menschen da"

Potsdam: 300 auf KSdN-Demo [13.09.08]
Friedliche linke Kundgebung warnt vor DVU- und NPD-Erstarken
Keine Stimme den Nazis!
Demonstration gegen Rechts
Protest gegen DVU und NPD
500 auf "KSDN-Demo" in Potsdam
400 Stimmen gegen rechts
Demo gegen Neonazis
Antifaschisten wollen Einzug von Neofaschisten in Brandenburger Parlamente verhindern
Bilder: 13.09.2008 - Potsdam

Demo gegen Abschiebeknast in Eisenhüttenstadt
Eingeschlafene Füße und aufgeweckte Kleingärtner_innen

Klima-Allianz formiert sich (Demonstrationen gegen neue Kohlekraftwerke in Hessen und Brandenburg. am hessischen Kraftwerksstandort Staudinger gegen neue Kohlekraftwerke und für eine ernsthafte Klimaschutzpolitik, vor dem südbrandenburgischen Kraftwerkskomplex Jänschwalde bei Cottbus)

Berlin: Demonstranten störten Eröffnungsfeier der O2-Arena in Friedrichshain [10.09.08]
Berlin: Halleneröffnungsdesaster für Anschutz

Spontandemo für Freiräume in Frankfurt/Main ( „Faites votre Jeu“)

MVP: Demonstration gegen Kinderfest der NPD (Bad Doberan ) [07.09.08]
Spontandemonstration gegen NPD-Kinderfest
NPD-Kinderfest in Bad Doberan stieß nur auf geringes Interesse

Drei Demos gegen rechts (Memmingen, Dortmund, Magdeburg) [06.09.08]
200 Bürger gedenken Neonaziopfer in Magdeburg, 3000 demonstrieren gegen Nazis in Dortmund

Neonazi-Demo mit bisher größtem Aggressionspotenzial (Dortmund)
Viel Aggression bei Neonazi-Aufmarsch
Aggro-Nazis in Dortmund
Straße frei für rechten Mob (Antifaschisten fordern Rücktritt des Polizeipräsident Hans Schulze)
Dortmund - eine Kurzanalyse
Brauner Block in Schwarz
Das war der 06. September
POL-DO: Demonstrationsgeschehen in Dortmund
Fotos: “Antikriegstag” in Schwarz-Weiß-Rot
Video: 1000 Neonazis marschieren in Dortmund auf
Dortmund: Naziaufmarsch und Gegendemonstrationen am 6.9.2008 (WDR Lokalzeit)
Nazi Angriff nach Dortmund-Demo (Hamm-Rhynern)

Trauer und Mahnung nach dem Tod des Studenten Rick L. (Magdeburg)
Bündnis gegen Rechts gedenkt getöteten Kunststudenten in Magdeburg

Demo gegen das GES in Plön (Global Economic Symposium)
Plön: 150 auf antikapitalistischer Demo

Demo gegen rechts in Velten
250 Teilnehmer demonstrieren in Velten gegen rechts
Veltener demonstrieren gegen Rechtsextremismus
Veltener zeigen Gesicht
Landtagspräsident Fritsch lobt Engagement

In Kamenz marschierten die Nazis

Demo gegen das Ausreisezentrum Trier 06.09.08

Spontandemo in Magdeburg (Rick L.) [04.09.08]

Thursday, February 12, 2009

Kampagne für nazifreie Zonen

"Laut gegen Nazis" beobachtet erschreckende Zunahme rechtsradikaler Gewalttaten und will in Norddeutschland gegen Dresdner Fascho-Aufmarsch mobilisieren. Gaststädten sollen per Aufkleber nazifreie Zonen werden

Gleich vier zentrale Botschaften hatte die Hamburger Kampagne "Laut gegen Nazis" am Dienstag auf ihrer Jahrespressekonferenz in der Hansestadt auf dem Tableau. Die erschreckendste: Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit haben rechtsradikale Gewaltexzesse deutlich zugenommen. Laut Auskunft der Bundesregierung wurden allein in der ersten Hälfte des vorigen Jahres rund 620 Menschen Opfer rechter Gewalt. Sechs Menschen kamen nach Informationen der Organisation 2008 durch solche Übergriffe ums Leben.

Um rechten Umtrieben entgegenzuwirken, arbeitet "Laut gegen Nazis" derzeit an drei Kampagnen gegen rechte Umtriebe. Aktuell steht unter dem Slogan "Geh denken" die Mobilisierung gegen den "größten Neonaziaufmarsch Europas" im Vordergrund, zu dem am 14. Februar 8.000 Rechtsradikale in Dresden erwartet werden. Da vor allem norddeutsche Neonazis wie der NPD-Funktionär Thomas Wulff zum Jahrestag des "Dresdner Feuersturms" mobilisieren wollten, will "Laut gegen Nazis" auch möglichst viele Antifaschisten aus den Nord-Ländern zur geplanten Gegendemo bewegen. ...lesen

Siehe auch:

"Laut gegen Nazis" startet Toleranz-Aktion für Gastronomen
"Die Nation nicht den Extremisten überlassen!" (Die von Helmut Schmidt gegründete Deutsche Nationalstiftung ist zum Partner der Aktion "Laut gegen Nazis" und der Amadeu Antonio Stiftung bei ihrer Arbeit gegen Rechtsextremismus geworden)

Monday, November 26, 2007

Kandidatenkür

Im niedersächsischen Wahlkampf muss sich die NPD auf politisch unberechenbare Neonazis mit unrühmlichem Vorleben verlassen.

Das Wochenende Mitte November stand für die niedersächsische NPD und die Freien Nationalisten ganz im Zeichen der kommenden Landtagswahl im Januar 2008. Am Samstag, den 17. hielten ab 9.00 Uhr rund 100 Neonazis eine Kundgebung in Georgsmarienhütte bei Osnabrück ab. Dort möchte Jörg Fischer aus Vechta als Direktkandidat antreten, gegen ihn läuft nach mehreren Hausdurchsuchungen ein Verfahren wegen Bildung einer bewaffneten Gruppe. Gemeinsam mit seinem Kameraden Christian von Velsen organisierte Fischer auch die anschließend stattfindende zweite Kundgebung in seinem Wohnort Vechta. Fischer und von Velsen sind beide in der für die Kinder- und Jugenderziehung im braunen Lager zuständige „Heimattreue Deutsche Jugend“ (HDJ) aktiv.

An diesem Samstag läuteten die Glocken von St. Georg in der Vechtaraner Innenstadt zur vollen Stunde besonders lange. Von bürgerlichem Protest war nichts zu sehen, aber junge Gegendemonstranten klapperten gleich neben der NPD-Kundgebung mit den Deckeln von Mülltonnen. An den Polizeisperren machten an die 300 Nazigegner mit lauter Stimme und Musikinstrumenten zudem großen Lärm. Eine Geräuschkulisse, die die Neonazis auf dem Europaplatz sichtlich nervte, denn trotz Lautsprecheranlage gingen die Redebeiträge von Christian von Velsen, Dennis Bührig aus Celle, Christian Worch, Thomas Wulff und Marcus Winter aus dem Weserbergland unter. Andreas Molau ließ sich entschuldigen, in Georgsmarienhütte wurde seine Botschaft an die Kameraden vom Band abgespielt. Der NPD-Direktkandidat für Vechta, Markus Pohl, fehlte ebenfalls. Pohl, kaufmännischer Angestellter mit Hooligan-Background, stammt ursprünglich aus Lengerich in Nordrhein-Westfalen. Gemeinsam mit seinem Zwillingsbruder setzte sich Pohl für den Aufbau der Neonazi-Strukturen in Münster, Steinfurt, Osnabrück und Vechta ein – immer in Kooperation zwischen Kameradschaften und Partei. Auf der Homepage der NPD-Niedersachsen wird stolz verkündet, dass die Unterstützerunterschriften für den Wahlkreis Vechta bereits zusammengekommen seien.

In der Lüneburger Heide dagegen wird noch eifrig gesammelt. Direktkandidat für den Wahlkeis Soltau-Fallingbostel will der Anführer der Kameradschaft „Snevern Jungs“, Matthias Behrens aus Schneverdingen werden. Angeblich will auch Stefan Klingbeils kandidieren. Unterstützung bekamen die Freien Nationalisten vom NPD-Strategen Peter Marx und dem Leiter des Bundesordnungsdienstes Manfred Börm aus Lüneburg.

„Keks für das Deutsche Reich“

Nachhilfe für die potenziellen Wahlkreis-Kandidaten scheint bitter nötig. Viele der heute bemüht bieder auftretenden Neu-NPDler tummelten sich vor kurzem noch auf Kameradschaftsabenden oder Skinhead-Partys. Ihre parteipolitische Erfahrung ist begrenzt, der bürgerliche Auftritt in der Öffentlichkeit ungewohnt. Ausgerechnet in NPD-Zielgebieten, wirtschaftlich schwächere Regionen wie an der Nordsee zwischen Wilhelmshaven und Wittmund, muss sich die Parteiführung auf Neonazis mit unrühmlichem Vorleben und politischer Unberechenbarkeit verlassen.

Gegen den neuen NPD-Chef in Wilhelmshaven, Nico Ahlrichs, wurde bereits mehrfach polizeilich ermittelt. Ahlrichs war wie Manuel Wojtczak in der „Freien Jugend Ostfriesland“, später „AG Wiking“, aktiv. Beide nahmen an einer Maibaum-Feier in Carolinensiel vor zwei Jahren teil. Nachdem der Maibaum in Form einer Lebensrune errichtet worden war, verlief die Party mit „Sieg Heil“-Gegröle und Neonazi-Musik. Auf Filmmaterial ist zu sehen, wie Ahlrichs in die Kamera schreit: „Ich esse diesen Keks für das Deutsche Reich!“, Wojtczak sogar beim Pogo-Tanz den Arm zum Hitlergruß erhebt. Der Freie Nationalist und Anführer der Kameradschaft AG Wiking will für den Wahlkreis Wittmund kandidieren. Der 1981 in Gardelegen geborene Wojtczak ist nach Recherchen von Stop-Rechts in Wilhelmshaven mehrfach verurteilt, unter anderem wegen gemeinschaftlicher Sachbeschädigung, Beleidigung, Bedrohung und Hausfriedensbruch sowie wegen versuchter vorsätzlicher gefährlicher Körperverletzung – ausgesetzt zur Bewährung.

Gewalttaten von rechts gehen im Nordwesten unter, dort gibt es weder Opferberatungsstellen noch mobile Einsatzteams. In Oldenburg läuft ein Prozess gegen einen 19-jährigen Neonazi aus Westerstede. Der Angeklagte schlug nach Ansicht der Staatsanwaltschaft mehrfach ältere Migranten auf der Straße, einem 15-Jährigen, der zur Hilfe kam, rammte er ein Springmesser in den Bauch. Während der Attacke beleidigte der Neonazi sein Opfer noch mit ausländerfeindlichen Parolen.

Den für die NPD interessanten Raum Cuxhaven decken erfahrene NPD-Wahlkämpfer wie Adolf Dammann und Fritz-Ulrich Bundt aus Stade mit ab. Der 1953 geborene Bundt, der auf Platz 10 der Landesliste kandidiert, blickt auf eine militante politische Vergangenheit zurück. Er war an mehreren Übergriffen beteiligt, pflegte nach Recherchen des Buchautors Jürgen Pomorin Kontakte zu Schlägerbanden, fuhr mit seinem Auto in eine Menschenmenge. Aus beruflichen Gründen bewegt sich der niedersächsische NPD-Schatzmeister als wichtiger Drahtzieher im Hintergrund, denn Bundt ist wie Dammann gelernter Bankkaufmann. Überhaupt versuchen viele der NPD-Kandidaten in Kleingewerbe und Mittelstand Fuß zu fassen. Es sind Bauunternehmer, Unternehmens- und Finanzberater, Antiquitätenhändler, Handwerker, Bäcker und ein Landwirt darunter. Ralf Tarnozek, der im Wahlkreis Bramsche bei Osnabrück kandidieren will, betreibt einen Armee- und Gotchashop.

Einen Hang zu Waffen haben auch die NPD-Wahlkämpfer Marc Reuter aus Bremervörde und Roman Greifenstein aus Munster bewiesen. NPD-Stadtrat Reuter gehörte zu den norddeutschen Führern des militanten „Stahlhelm-Kampfbund für Europa“, bei dessen Anhängern in der Pfalz Ende der 90er Jahre schwere Waffen gefunden wurden. Greifenstein saß Ende der 90er Jahre eine Haftstrafe wegen Gewaltdelikten ab, zuvor war er bereits mit Waffen aufgefallen. Greifenstein, der die „Freien Kräfte Munster“ im Internet mit der Reichsfahne in der Hand repräsentiert, will als Direktkandidat der NPD für den Wahlkreis Lüneburg antreten.

Hauptansprechpartner vonseiten der Freien Nationalisten ist für NPD-Spitzenkandidat Andreas Molau ein kleiner rothaariger Mann mit Nickelbrille: Dieter Riefling aus Hildesheim. Der überzeugte Anhänger des „Deutschen Reiches“ wirkt seit über 20 Jahren in der radikalen braunen Szene. Er war in der Freiheitlichen Deutschen Arbeiterpartei (1995 verboten) und dem Blood&Honour-Netzwerk“ (verboten 2000) aktiv, führte die Kameradschaft Recklinghausen, sang in einer Skin-Band. Einem zivilen Polizisten zertrümmerte Riefling das Nasenbein. Seine Bewährung für Straftaten reichte bis Oktober 2004. Von Hildesheim aus steuert Riefling die Vernetzung der Freien Kräfte in Niedersachsen, bildet so genannte „Bürgerinitiativen für Zivilcourage“ und tritt als Direktkandidat für den Wahlkreis Hildesheim an.

„Ein Mann, der mit den Bürgern sprechen kann“

Ebenso rührig geht es zur Zeit in den Landkreisen Goslar und Osterode zu. Seitdem sich immer mehr Neonazis in Bad Lauterberg ansiedelten und dort auf alteingesessene bürgerliche NPD-Strukturen zurückgreifen können, wächst die rechte Szene dort mit einem hohen Maß an Selbstbewusstsein. Der ehemalige Skinhead Michael Hahn, der nach Verfassungsschutzangaben in der Vergangenheit auch an Schlägereien in Berlin beteiligt war, sitzt heute im Stadtrat von Bad Lauterberg. Allein vier Neonazis aus dem Ort sind auf der Landesliste der NPD vertreten, neben Hahn noch die Liedermacher Annett und Michael Müller, sowie der wegen Volksverhetzung verurteilte Carsten Steckel. In der Region gab es Übergriffe mit Verletzten, konspirative Veranstaltungen in einer Stammkneipe, eine Attacke auf einen aussteigewilligen Jugendlichen und jüngst ein gemeinsames Heldengedenken mit den Kameradschaften Northeim und Eichsfeld im Siebertal. In Harzvororten wie Vienenburg und Salzgitter bemühen sich NPDler und Kameradschaftsaktivisten, neue Strukturen aufzubauen.

Ruhig und ungestört lebt es sich in Groß Denkte, dem Wohnort des NPD-Spitzenkandidaten Andreas Molau im Landkreis Wolfenbüttel. Das Namensschild an dem unscheinbaren Einfamilienhaus ist Handarbeit aus Naturholz. Molau, schwärmt NPD-Bundesvorsitzender Udo Voigt, sei „ein Mann, der mit den Bürgern sprechen kann“. Ob der das in seiner Heimatgemeinde macht, bleibt fraglich. Dort scheint sich der NPD-Mann kaum einzubringen. Nur einer der Anwohner, direkt nebenan, kennt ihn: „Ein sehr netter Herr. Die NPD ist ja nicht verboten.“ Im Vereinsleben, weiß der stellvertretende Bürgermeister Jan-Christian Müller (Grüne), taucht „Herr Molau“ nicht auf.

Tuesday, October 09, 2007

Die Krönung fällt aus

Kontakte zur rechtsextremen Szene: Die Kartoffelprinzessin in Rotenburg an der Wümme darf nicht Königin werden
Der Prinzessin wird im niedersächsischen Rotenburg an der Wümme die Krönung zur Königin versagt. Am Samstag sollte die amtierende Kartoffelprinzessin Jessica G. auf dem Neuen Markt zur Kartoffelkönigin aufsteigen. Als Prinzessin hatte die 20-Jährige im vergangenen Jahr mehrmals die Stadt bei öffentlichen Anlässen repräsentiert. Beim Tag der Niedersachsen nahm sie an einem Treffen mit Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) teil. Doch jetzt ist wohl erst mal Schluss mit Repräsentieren. Kurz vor dem diesjährigen Kartoffelfest wurde bekannt, dass Jessica G. sich in der rechtsextremen Szene bewegt. ...lesen


Thursday, July 10, 2008

05. Juli 2008 NPD-Sommerfest / Sangerhausen

Unter dem Motto „Anpacken – Aufräumen – Aufbauen“ veranstaltete der Landesverband der neonazistische NPD am 05. Juli 2008 das zweite „Sommerfest der nationalen Bewegung“ in Sangerhausen. Mit 200 bis 220 Teilnehmern hat sich die Sympathisantenzahl dieses Jahr fast halbiert. Da dieses niederschwellige, jugendkulturell ausgerichtete Event zur szeneübergreifenden Vernetzung und Vorbereitung auf die Wahlen im kommenden Jahr angepriesen wurde, bleibt zu hoffen, dass die verminderte Teilnehmerzahl (350 – 400 in 2008 ) ein Vorzeichen auf die Entwicklung der Neonaziszene und den Wahlkampf der NPD darstellt.
Als Redner traten beispielsweise auf: Carola Holz, Dr. Olaf Rose, Thomas Wulff, sowie Jürgen Rieger...lesen

Tuesday, November 11, 2008

Politik nicht zum Anfassen: NPD-Kandidatin greift angeblich zum Elektroschocker

Die Polizei ermittelt nach Angaben von sh:z wegen gefährlicher Körperverletzung gegen die NPD-Kandidatin Elfriede Parlow aus Malente. Die 61-Jährige soll demnach Nachbarn mit einem Elektroschocker angegriffen haben. Ein Opfer kam auf die Intensivstation. Bei der Kommunalwahl in diesem Jahr trat Elfriede P. im Kreis Ostholstein als zweite Spitzenkandidatin an.

Was jetzt kommt, klingt schon sehr haarsträubend - Polizeisprecher Wulff berichtete den Angaben zufolge nämlich folgendes: “Vor seinem Appartement im achten Stock wurde der Geschädigte angegriffen, als er gerade mit einer Getränkekiste aus dem Fahrstuhl kam.” Elfriede Parlow soll - eine Mütze tief in die Stirn gezogen - aus dem Treppenhaus auf ihr Opfer zugesprungen sein. Ihre Komplizin, ebenfalls mit einem Elektroschocker bewaffnet, soll mit einer Sonnenbrille maskiert gewesen sein. ...lesen

Siehe auch:

Gewalttätige NPD-Seniorin